1866MHZ RAM auf Sockel 1150 (Max. 1600MHZ) schädlich?

KleinesBo

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Hallo :)

Ich bin ein wenig vorsichtig mit meiner recht neuer recht neuen Hardware und möchte euch vorher gern um Rat fragen.

Ich habe ein MSI Krait Z97-Mainboard. Momentan hab ich 2x 4GB, also insgesamt 8GB Kingston HyperX Fury 1866Mhz verbaut. Im Bios habe ich die Taktfrequenz des Arbeitsspeichers manuell auf 1866Mhz eingestellt. Wird wunderbar erkannt und der Rechner läuft bisher einwandfrei (gerade teste ich mit MemTest auf Stabilität).

MSI gibt für das board an:
DDR3 1066/1333/1600/1866*/2000*/2133*/2200*/2400*/2600*/2666*/2800*/3000*/3100*/3200*(*OC) MHz

Es läuft also 1866er Ram mit Übertaktung, richtig? Denke daher nicht, dass das zu irgendwelchen Problemen ( Schäden führen kann am Mainboard, oder an der CPU? Denn offiziell sind die Sockel 1150-CPUs ja "nur" auf 1600Mhz ausgelegt.

PS: Auf wieviel sollte die "NB Frequez" laufen? Im idle läuft diese mit 800Mhz, wenn ich zB MemTest starte ist sie konstant auf 3500Mhz. Stimmt das alles so?

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine CPU ist sehr wahrscheinlich von Intel für 1600MHz RAM-Takt spezifiziert (worden).

Alles andere darüber ist übertakten. Und hier hast du den Memory-Controller übertaktet, weil offiziell nur bis 1600MHz spezifiziert/ freiegegebm.. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, kommt es auf das Zusammenspiel von Motherboard (Chipsatz, UEFI/ BIOS), CPU (Memory-Controller) und RAM an.
 
Also wäre es auch Quatsch auf eine Skylake CPU mehr wie DDR4 2166 zu verbauen? Versteh ich das gerade richtig?
 
Wieso sollte das Quatsch sein?

Hier ist z.B. auf dem Haswell-System auch 2400MHz DDR3-RAM verbaut. Der ist nur unwesentlich teurer als 1600MHz RAM gewesen. Also habe ich den (minimalen) Geschwindigkeitsvorteil mit minimalem Aufpreis gleich mitgenommen.
 
Ja, vom Mainboard her und von der Spezifizierung von Intel aus betrachtet ist es Übertaktung des RAM-Controlers. ABER... MSI lässt diese Übertaktung offiziell zu und es kommt auch nicht zum Garantieverlust. Der Arbeitsspeicher läuft auf 1866 MHz sauber, weil er darauf spezifiziert ist. Wenn Du die Möglichkeit hast den RAM auf das XMP Profile zu stellen, dann wird dieser auch auf 1866MHz laufen. Deine CPU ist von der Taktung des RAM unbeeinflusst.

KURZ UM: Alles schick so wie Du es konfiguriert hast!!!
 
GrenzGaengAir schrieb:
Deine CPU ist von der Taktung des RAM unbeeinflusst.

Und wo sitzt der Memory-Controller moderner Intel-CPU's? ;)
 
Auch Dir AnkH vielen Dank für Deinen Senf, nur das dieser dem TE nicht weiter hilft.

@KleinesBo: Ja, der Memory-Controller ist auch auf (ich sag mal) der Platine auf welcher die CPU verbaut ist intigriert, aber auch die iGPU und weitere Bestandteile. Fakt bleibt aber, das sich die Taktung des RAM nicht auf die CPU oder die iGPU auswirkt (bei Sockel 1150).

Wenn Dich das Thema Sockel 1150 Aufbau und Arbeitsweise interessiert, dann findest Du im Netz viele Aufklärungen. Unter anderem:http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1308121.htm
 
Bringt schnellerer ram mittlerweile überhaubt etwas? Im CB test von 2011 steht : Im Schnitt liegen die Schwankungen bei realen Anwendungen zwischen DDR3-1066 und DDR3-2133 bei 2 bis 3 Prozent.

Ist das heute noch immer so? Wenn ja ist es doch eh scheiss egal welchen ram man holt.

Und @ TE das die NB Frequez im idle auf 800Mhz läuft ist normal denn sie ist gerade im IDLE ;)

Übertakten tust du deine cpu mit schnelleren ram nicht, der cpu macht das nix..
 
GrenzGaengAir schrieb:
Auch Dir AnkH vielen Dank für Deinen Senf, nur das dieser dem TE nicht weiter hilft.

@KleinesBo: Ja, der Memory-Controller ist auch auf (ich sag mal) der Platine auf welcher die CPU verbaut ist intigriert, aber auch die iGPU und weitere Bestandteile. Fakt bleibt aber, das sich die Taktung des RAM nicht auf die CPU oder die iGPU auswirkt (bei Sockel 1150).

Aha.
Die Spannungsregulierung für alle CPU Elemente findet bei Haswell on-Die statt. Ein erhöhter Power-drain des Speichercontrollers durch Übertaktung hat direkte Auswirkungen auf die FIVR. Im Falle einer Überlastung kann es sehr wohl sein dass sich das auf iGPU und die eigentliche CPU auswirkt.

Ich weiß, kleinliche Klugscheisserei. Aber du hast damit angefangen.
 
Und natürlich kann es zu Problemen kommen, wenn der in der CPU integrierte Speicher-Controller übertaktet wird, auch wenn der Arbeitsspeicher dafür spezifiziert ist und selbst hardwareseitig fehlerfrei ist.

Da kann ich ein Liedchen davon singen, habe mir für ein MacBook (IvyBridge, 1600 MHz DDR3) Kingston 2133er Riegel besorgt, da diese gerade günstiger als die normalen 1600er waren und dazu noch DDR3-L beherrschten, was bei einem Notebook ja durchaus willkommen ist (die mobilen Ivy Bridge-CPUs konnten bereits DDR3-L). Was ich nicht wusste: Die Kingston-Module schieben ihre 2133 MHz-Taktung nicht über ein optionales XMP-Profil, sondern als Standardkonfiguration via SPD durch.
Dadurch lief der Speicher im MacBook, das keinerlei manuelle BIOS-/UEFI-Einstellungen zulässt, tatsächlich mit 2133 MHz, was in Memtest Speicherfehler hagelte.

Auch wenn man nicht übertaktet ist es wichtig, bei einem Speicherwechsel mindestens zwei, besser sechs Memtest86+-Durchgänge durchzuführen, die keine Fehler zeigen dürfen.
 
Ich wollte ja gar nicht, dass es zu dem 2133er Takt kommt - ich dachte mir, dass das MacBook Apple-typisch alles ignoriert, was nicht von ihm selber kommt und stur die im EFI hinterlegte standard Taktrate anlegt ;)
 
Übertaktung? Ist das nicht abhängig was der Frontsidebus der CPU hergibt und taktet sich, dem angepaßt, der RAM nicht herunter? (Abwärtskompatiblität)
 
@Tausendsassa
Anscheinend nicht in Deinem. Es sagt jedoch viel aus, ob man eine fehlerhafte Bemerkung korrigiert oder aber sie angreift. Dich wird keiner auffangen, wenn Du fällt, vom hohen Roß. Aber danke für den Hinweis ... wenn er auch abfälliger nicht hätte formuliert werden können.
 
Kann es sein daß du ein wenig, ein kleines bißchen Empfindlich bist?
Es war halt sowas von total komplett falsch.
 
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