19" TFT- Bildbearbeitung und Spiele

DanyKey

Cadet 4th Year
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Aug. 2004
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95
Hi alle zusammen,

Da ich von meinem neuen Samsung Syncmaster959NF in puncto Bildgeometrie (horizontale Linien im oberen Bildschirmdrittel waren total schief) gnadenlos enttäuscht wurde :( , habe ich mich nun doch entschlossen, zu einem TFT für Spiele und Bildbearbeitung zu greifen.
Solche Probleme sollen da ja nicht auftreten ;) .
Beim Stöbern bei Geizhals und Prad bin ich auf den Benq FP937s gestoßen. Da ich von TFT-Displays nicht alzuviel Ahnung habe, benötige ich Eure Hilfe:

1. Ist das Bild im Vergleich zu einem Röhrenmonitor genauso scharf trotz größerem Pixelabstand?

2. Kann ich auch höhere Auflösungen als 1280*1024 einstellen?

3. Ist das verwendete TN-Panel auch für Bildbearbeitung geeignet? (die sollen ja nicht soo gute Bildqualität liefern und ausschließlich auf Reaktionszeit getrimmt sein) Und wie sieht das aus mit der Farbtreue?

4. Sind TFT´s im allgemeinem in Sachen Bildqualität mit CRT´s zu vergleichen? :stacheln:

5. Hab an meiner Uralt-ATI nur diesen alten Anschluss. Ist das sehr von Nachteil?
 
DanyKey schrieb:
1. Ist das Bild im Vergleich zu einem Röhrenmonitor genauso scharf trotz größerem Pixelabstand?
das bild ist sogar schärfer, zumindest sofern es sich nicht um einen billig-tft handelt ;)

DanyKey schrieb:
2. Kann ich auch höhere Auflösungen als 1280*1024 einstellen?
JEIN! können schon, tun würd ichs trotzdem nicht. es kommt zu interpolation, falls du davon schon mal gehört hast. bei einem TFT gibt es für jeden einzelnen pixel ein einzelnes element, sprich die ideale auflösung ist hardware-mäßig vorgegeben. du kannst zwar die auflösung umstellen, dann is das bild jedoch meistens ziemlich unschön.

DanyKey schrieb:
3. Ist das verwendete TN-Panel auch für Bildbearbeitung geeignet? (die sollen ja nicht soo gute Bildqualität liefern und ausschließlich auf Reaktionszeit getrimmt sein) Und wie sieht das aus mit der Farbtreue?
die frage ist inwiefern du es für bildbearbeitung benötigst. um deine fotos n bischen zu trimmen und ein paar homepages zu entwerfen reicht das TN-Panel vollkommen aus. benutzt du es jedoch (semi-)professionell wird es dir vielleicht nicht reichen. wichtig dabei ist auch der blickwinkel. sitzt du ziemlich nahe und gerade vorm monitor? wenn nicht, ist das TN-Panel eher ungeeigner weil die blickwinkel relativ klein sind.

DanyKey schrieb:
4. Sind TFT´s im allgemeinem in Sachen Bildqualität mit CRT´s zu vergleichen? :stacheln:
bildqualität ist relativ.
beim thema schärfe sind TFT's klar überlegen. beim thema farbtreue oder spieletauglichkeit sind CRT's besser.

DanyKey schrieb:
5. Hab an meiner Uralt-ATI nur diesen alten Anschluss. Ist das sehr von Nachteil?
naja, geht so, ich würde auf jeden fall schauen das du jetzt einen TFT mit VGA & DVI anschluß kaufst, damit du wenn du dir ne neue karte zulegst auf jeden fall über DVI gehen kannst.

mfg,
future
 
DanyKey schrieb:
2. Kann ich auch höhere Auflösungen als 1280*1024 einstellen?

besitze selber nen tft und muss meinen vorredner wiedersprechen:
nein du kannst keine höheren einstellen, nur niedrigere !
 
sry, verlesen!
hab gelesen ob "andere" auflösunge als 1280 eingestellt werden können.
mit den höheren auflösungen hat YeAmMaN recht, dadurch dass für jeden pixel genau 1 schaltelement da ist, können logischerweise keine höheren auflösungen eingestellt werden. wobei das eigentlich auch nicht ganz richtig ist, man kann die höheren auflösungen schon einstellen, allerdings muss man dann links/rechts bzw. rauf/runter scrollen.

greez
future
 
Mein erster TFT war ein analoger 18" von Gericom, Bild war okay aber nie so richtig scharf.

Habe jetzt einen digitalen 19" von Belinea und muss sagen, wesentlich besser als ein analoger.

Wichtig:
- TFT mit DVI-Eingang
- aktuelle Grafikkarte mit DVI-Ausgang

Einen CRT würde ich wegen des Flimmerns - auch wenn moderne CRTs mit >100 Hz betrieben werden können - nie wieder nehmen. Ich überlege derzeit sogar, meinen Zweit-Bildschirm (=CRT) gegen einen TFT auszutauschen, da es wirklich angenehmer für die Augen ist, vor allem wenn man viel daran arbeitet.
 
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