1TB HDD trotz falscher BIOS-Erkennung nutzbar?

LinuxUser7

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Hallo zusammen!

Also ich habe hier 2 alte clients rumstehen, die ich zum herumbasteln als ("lokale")Server betreibe. Die Geräte sind allerdings schon relativ alt (P3 1GHz, 512MB Ram, ...) und haben natürlich auch nur IDE-Controller verbaut. Jetzt habe ich mir von Digitus einen Adapter für den Betrieb von SATA-Platten auf IDE-Kanälen geholt (link), und eine 1TB Festplatte dran gehängt.

Leider hab ich da wohl die allseits bekannte 48-Bit-LBA-Schwelle übersehen.. die Platte wird im BIOS nur mit 137GB erkannt. Da dachte ich mir schon "schade"....aber das komische ist, dass die Betriebssysteme (Windows Server 2008 bzw. FreeBSD) die Festplatte dann doch korrekt mir 1TB erkennen und ich sie problemlos nutzen kann.

Meine Frage ist jetzt, ob ich das so tatsächlich risikolos verwenden kann?
Oder riskiere ich, dass durch die falsche Erkennung im BIOS die Daten beim Schreiben auf die Platte womöglich verloren gehen bzw. fehlerhaft gespeichert werden, sind sie z.B. falsch adressiert abgelegt werden oder so?

Danke schon mal im voraus,
Lg
 
Ja passiert bei älteren Boards, mein P5B Deluxe erkennt meine 1TB Platte auch nur als 100GB.Evtl mal googeln obs mit dem Board Probleme gibt bei größeren Platten
 
Könntest du mit H2testw überprüfen.
 
Die bessere Lösung wäre eine PCI-Erweiterungskarte. Diese bringen in der Regel ihr eigenes BIOS mit und unterstützen mehr als 128 GiB.
 
Das mit den Controllerkarten über PCI, hab ich mir natürlich im Vorhinein auch schon überlegt.. nur will ich für die "bastel-system" nicht viel ausgeben - der simple SATA->IDE Adapter hat mich grade mal heiße 8 Euro gekostet ^^

Beim googlen nach dem Board, bzw. eher nach dem System als komplettes, hab ich leider nix raus gefunden.. zumal das ein kein separat erhältliches ist, sonder ein "komplettsystem" - Die Kisten sind alte Compaq Deskpro EN's ^^ ..ich könnts höchstens nochmal mir spezifischeren keywords versuchen.

Aber das Tool sieht echt vielversprechend aus! Das werd ich gleich mal durchlaufen lassen.. danke! :)


Danke an alle für die schnelle Hilfe! =)
lg
 
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Hallo,

und bei einer PCI Karte ist es auch fraglich, ob sie ein Bios hat und bootfähig ist. Und wenn sie das ist, dann kommt man in Preisregionen, die keinen Sinn mehr ergeben.

Was das Problem an geht. Das sollte funktionieren. Probleme sind dann da, wenn das OS nur 137 GB erkennt. Stichwort Windows XP und fehlende 48 BIT Adressierung.

Grüße,

Blubbs
 
BlubbsDE schrieb:
und bei einer PCI Karte ist es auch fraglich, ob sie ein Bios hat und bootfähig ist. Und wenn sie das ist, dann kommt man in Preisregionen, die keinen Sinn mehr ergeben.
PCI-SATA-Erweiterungskarten haben in der Regel ihr eigenes BIOS und sind bootfähig. Und preislich sind sie gar nicht mal so viel teurer als der Adapter, den LinuxUser7 gekauft hat.

Sicherlich gibt es auch Karten, die nicht bootfähig sind. Da muss man sich halt ein bisschen einlesen (bei so alten Systemen muss man übrigens die Bootpriorität auf "SCSI" stellen, um von einer Erweiterungskarte - egal ob PATA, SATA oder SCSI - booten zu können). Diese Karte hier mit Silicon Image Controller z.B. ist laut den Kundenrezensionen bootfähig und mit rund 17 € wohl auch nicht zu teuer (von Karten mit VIA Controller, die in der Regel noch günstiger sind, bitte die Finger lassen).

Das einzige, was in diesem speziellen Fall noch zum Stolperstein werden könnte, wäre die Treiber-Unterstützung (der Silicon Image Controller ist da eigentlich recht gut aufgestellt). Keine Ahnung, ob man die Treiber für Windows Vista oder 7 auch für Windows Server 2008 benutzen kann und wie es bei FreeBSD diesbezüglich aussieht.

BlubbsDE schrieb:
Was das Problem an geht. Das sollte funktionieren. Probleme sind dann da, wenn das OS nur 137 GB erkennt. Stichwort Windows XP und fehlende 48 BIT Adressierung.
Funktionieren tut das, wie er es vor hat. Nur wenn aus irgendeinem Grund mal in DOS gebootet werden muss, das über das BIOS auf die Festplatten zugreift, kann es Probleme bis hin zu Datenverlust geben. Die Nutzung einer größeren Platte, bei einem System, dessen BIOS nicht mehr als 128 GiB unterstützt, allein über den Treiber, ist nur eine technische Krücke.

@LinuxUser7
Ach ja. Um von der Platte booten zu können (wenn sie direkt per SATA auf IDE Adapter angeschlossen ist), darf die Systempartition nicht größer sein als 128 GiB.
 
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Also Bootfähigkeit ist für meine Zwecke eigentlich noch irrelevant... die SATA-HDD soll nur als Datenspeicher dienen (derzeit bastl ich grade ein wenig in Richtung Fileserver bzw. NAS herum)... Booten tu ich im momment jeweils von den 40GB IDE-Festplatten die ursprünglich im System waren - Aber gut zu wissen was ich mir alles antun muss, wenn die mal den geist auf geben... das das mit dem booten nochmal nen schritt komplizierter werden würde, war mir ja irgendwie schon klar ^^

Das die im BIOS nicht korrekt erkannte Platte, unter DOS oder ähnlichem nicht läuft, ist auch nicht so schlimm.. derzeit stehen die Rechner ja nur 3 Räume weiter - Das aus- und wieder einbauen der Laufwerke ist im Extremfall also nicht das Problem.

Auf jeden Fall danke für den Tipp mit der Controller-Karte!.. die werd ich mir das nächste mal, wenn bei Amazon bestell, einfach dazu bestellen - dann passts ja auf alle fälle mit den Daten :)

Aber da ich mir den oben verlinkten Adapter ja heute morgen schon geholt hab, und er ja eigentlich funktionieren bzw. das auch alles passen sollte, werd ich das morgen einfach mal mit dem tool aus dem post von powerfx testen - Und wenn das "OK" meldet, werd ichs wohl zwischenzeitlich mal so lassen... bis zur nächsten Amazon-Bestellung eben :)

Danke nochmal! :)
Lg
 
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