News 2. Quartal 2018: Zum ersten Mal seit 6 Jahren mehr Desktop-PCs verkauft

Pat schrieb:
Auch arbeiten am Notebook kann ergonomisch sein, nennt sich externe Displays und externe Maus & Tastatur.

Wenn ich das benötigen würde, dann wäre das eventuell auch bei mir so. Aber ich muss das nicht mal eben mitnehmen. Für die wenigen Termine außer Haus sind die Arbeitsergebnisse immer schon auf den Server ausgespielt, und ich kann dann von dort vorführen. Der Flexibilitätsvorteil des Notebooks ist durchaus vorhanden, aber es gibt halt Leute, die den nicht benötigen.

Und dann spielt sich der zweite von mir genannte Punkt nach vorne, die höhere Leistungsfähigkeit. Ab Mitte August wird man sich für unter 3000€ einen kompletten Rechner mit 32 Kernen und über 3 GHz All-Core-Takt bauen und unter den Tisch stellen können. Nochmal ein Tausi drauf, und man eine 1080Ti drin, für CUDA-Anwendungen. Dann kann man da noch einen Stapel 10TB-Festplatten im RAID-Betrieb reinschrauben, wenn man denn Lust hat. Oder mehrere PCIe-Steckkarten mit jeweils vier M.2-SSDs, für rasend schnellen Videoschnitt.

Schnelle I/O wird besonders im Video-Produktions-Umfeld nachgefragt. Viele Kerne braucht man bei allem, was ein Server ist, und der kann auch einfach innerhalb der Firma rum stehen, und Unmengen von VMs laufen haben, oder er fährt Continuous Integration für die Software-Projekte. Nichts davon ist Mining oder Gaming.

Es ist nicht die Frage, ob ich das brauche. Es ist aber unstrittig, dass man sowas mit einem Desktop umsetzen kann, und mit einem Notebook nicht.
 
Ich finde es generell falsch von dem Gedanken auszugehen das sich der PC Anteil erhöht hat nur weil mehr Komplettsysteme verkauft wurden. Was ist denn mit den Massen an Menschen die bekannte haben die Hardware afin sind und den PC zusammenbauen für Bekannte? Davon gibts doch auch nicht wenige.

Ich z.b. baue ständig für alle möglichen Menschen die PCs aus Einzelteilen zusammen, aber davon taucht ja 0 in dieser Statistik auf.
 
borizb schrieb:
Wir haben viele Kunden, die einfach vor Jahren ein Programm für x0.000 Euro gekauft haben,
das nur auf einem bestimmte Betriebsystem mit einer bestimmten Hardware läuft. Das sind
zum Teil ISA Slot Messkarten aus dem Automatisierungsbereich die auch mehrere tausend Euro
kosten.
Diese Art von Software kostet aber sich deshalb soviel weil da eine Menge Support mit drin steckt.
Da gibt es genug Nachfolger Software und Hardware. In der Regel hängt es meist an uneinsichtigen Entscheidungsträgern die nur dann Geld ausgeben, wenn etwas kaputt ist, statt in Wartung und Support zu investieren. Langsam setzt sich in einigen Industriezweigen jedoch ein umdenken durch, da immer häufiger Stillstandszeiten riesige Summen kosten.

Ich habe im Büro ein XPS15 mit 7700HQ da ich das auch an und zu auf Baustellen mitnehmen muss. Allerdings könnte da mehr Bumms fürs Engineering drin stecken.
Privat ist der PC eigentlich nur Spiele und Media Zentrale.
 
Schon traurig dass die Leute 1000 Euro für ein Smartphone blechen, aber für einen Office-PC kein Geld mehr haben. So ein Smartphone kann runterfallen und dann ist das Geld wech.
 
Zurück
Oben