3,5"HDD-Vibrationsentkoppelungen in Gehäusen (bspw. Jonsbo) ok?

Lupex

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HAllo!
Ich habe nur für mein System jeweils eine SSD eingebaut, ansonsten betreibe ich immer noch HDDs.
In meinem alten Gehäuse ist auch noch genug Platz für 5,25"-Rahmen für Gummiaufhängunen für die HDDs, damit sind die 100% entkoppelt und quasi nicht hörbar.
Bei neueren Gehäusen, bspw. Jonsbo RM3, sind gar keine 5,25 Slot mehr vorhanden.
Wie gut funktioniert denn da so die (Schwingungs-)Entkopplung in den jeweiligen 3,5"-Aufnahmen?
Grüße
Ralf
 
Lupex schrieb:
Wie gut funktioniert denn da so die (Schwingungs-)Entkopplung in den jeweiligen 3,5"-Aufnahmen?

Gar nicht. Bzw sehr schlecht. Es gibt Silikonstreifen bzw --unterlegscheiben zu kaufen, die zwischen Platte und Käfig gequetscht werden, aber das wirkt nicht wirklich.
 
AW: 3,5"HDD-Vibrationsentkoppelungen in Gehäusen (bspw. Jonsbo) ok?

Ich empfehle die Entkopplung per Schaumstoff (möglichst leicht und porös). Ist wesentlich günstiger als die meisten fertigen Lösungen und obendrein auch noch äußerst effektiv. Eine Einspannung per Gummis überträgt meiner Erfahrung nach mehr Vibrationen. Außerdem besteht hier gelegentlich die Gefahr, dass die Bänder (je nach Dicke und Spannung) porös werden und irgendwann reißen. Insbesondere dann, wenn sie häufig Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.
 
Also meine 5,25" Rahmen besitze ich schon seit mehr als 10 Jahren, im Dauereinsatz.
Da ist nichts porös oder ausgeleiert, was ich auch soeben noch mal sehen konnte.
Und ob diese Lösung aus meinem Link Vibrationen überträgt? Vielleicht ist da was messbar, aber für mich absolut nicht hörbar - und ich lebe in einem sehr ruhigen 1-Personen-Haushalt.

Ich habe im Gehäuse noch weitere 2 Wechselschächte für Datensicherungen. DAS hört man, vor allem wenn eine Platte (aus welchem Grund auch immer...) eigene Lautstärke/Vibrationen mitbringt.
 
Na wenns für dich funktioniert... :p

Meinerseits hatte ich schonmal diverse Platten mit etwas dickeren Gummis von Einmachgläsern im HDD-Käfig befestigt. Bei zwei älteren, recht vibrationsanfälligen Platten mit 7.200 U/min konnte man mit der Hand am Käfig allerdings immernoch deutliche Schwingungen wahrnehmen. Nach einem halben Jahr hatte ich dann nochmal nachgesehen und eins der Bänder hatte sogar schon einen kleinen Riss, stand womöglich zu stark unter Zug. Ansich war die Installation so schon in Ordnung. Der Schall der Platte selbst wurde aber selbstverständlich nicht gedämpft oder isoliert, konnte nach wie vor durch das Mesh des Gehäuses nach außen gelangen. Je nachdem, wie geräuschempfindlich man, wie das Gehäuse beschaffen ist und welche Eigenheiten die eingesetzte HDD aufweist (unterschiedlich stark ausgeprägtes Rauschen, Knacken, Vibrieren), sollte man durchaus über weitere Maßnahmen nachdenken.
Für mein derzeitiges System habe ich mir sogar eine Dämm-Box selbst gebaut. Bei Interesse, hier eine kurze Anleitung dazu samt verlinkten Geräuschaufnahmen vorher/nachher: https://www.computerbase.de/forum/t...ind-sie-wirklich.1613503/page-3#post-19235486

In einem Rechner, der ansonsten wirklich strikt auf "Silent" ausgelegt ist, ist die (bereits sehr langsamdrehende) WD Red das lauteste Element. Eine Dämm-Box ist da wirklich das gewisse i-Tüpfelchen, wenn man sich erstmal eine ganze Weile mit der Thematik beschäftigt und stets versucht, den Rechner in Sachen Lautstärke weiter zu optimieren.

In vielen Fällen reicht aber womöglich schon eine einfache Gummierung oder Lagerung auf etwas Schaumstoff. Da hat sicher jeder so seine Präferenzen ;)
 
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