Retro-Gamer schrieb:
das nennt man marketing
Richtig gutes und ausgeklügeltes Marketing. Eines der Markenzeichen von Apple, von Beginn an.
Dagegen sehen die anderen Hersteller aus wie Kindergartenkinder.
Retro-Gamer schrieb:
durch qualtät und hohe preise suggeriert man am markt einen sonderstatus mit hoher nachfrage TROTZ der hohen preise und der massenfertigung.
In Sachen Qualität braucht man jedenfalls nichts zu suggerieren. Bei allen Wehwehchen sind Apple-Produkte qualitativ auf die positivsten Optik- und Haptikerlebnisse getrimmt.
Und was verbaut der Rest des Marktes? Plastik, Plastik, Plastik.
Und das merkt man dann auch, wenn man diese Geräte in die Hand bekommt.
Der Preis ist relativ. Wer bestimmt denn, wie hoch der Preis sein darf? Vielleicht verkauft Apple seine Produkte ja gar nicht zu teuer, sondern die anderen verkaufen ihre Geräte zu günstig?
Jeder andere Hersteller würde in Apples Position nichts anderes machen. Samsung und Co. verkaufen ihre Geräte nicht günstiger, weil sie uns so lieb haben, sondern weil sie konkurrieren müssen. Der Preis spiegelt also nie die Gutmütigkeit wieder.
Retro-Gamer schrieb:
das iphone gilt noch immer als luxus-gut, welches viel zu viele haben, wobei durch das marketing immernoch das gegenteil im kopf der potentiellen kunden erreicht wird. man denkt, dass es wenige haben und genau ICH der jenige bin, der es sich kaufn kann und dann auch haben will.
Das halte ich für völlig überholt. Keiner ist so blind und bemerkt nicht, dass viele Menschen mittlerweile ein iPhone haben. Das Studentenbeispiel ist doch nur ein aussagekräftiges Indiz dafür:
Wenn man als Student bemerkt, dass die Mehrheit der Kommilitonen ein iPhone hat, wie sollte man dann glauben, dass man mit dem eigenen Erwerb dann zu einer Minderheit gehören würde?
Marketing hin oder her, es wird bei Apple auch gerne als einziges Kaufargument vorgeschoben.
Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass man kaum Leute finden wird, die einem von negativen Benutzererlebnisse mit Apple-Geräten berichten.
Ob nun Luxus oder nicht, das ist Ansichtssache. Die Geräte funktionieren gut, die Qualität stimmt im Allgemeinen und man hat Spaß an der Bedienung. Man braucht also nichts schlecht zu reden, was man nicht schlecht reden kann. Nein, es wäre sogar eher lächerlich und extrem arrogant zu behaupten, dass so viele iPhone-Nutzer irren müssen und man selber der "Megachecker" ist.
Ich denke es gibt für jeden das richtige Gerät. Aber man sollte einfach mal aufhören jedem seine Meinung aufdrücken zu wollen. Das ist völlig unreif und dämlich. Das gilt für iPhone-Nutzer, wie auch für alle anderen. Werdet erwachsen.
Retro-Gamer schrieb:
gerade an der uni sieht man nur noch iphone user. heulen rum, dass zu wenig bafög rumkommt, die kohle knapp sitzt, aber haben ein iphone und nen mac rumstehen. bissel krude die ansichten
Das Argument ist ebenfalls überholt.
Viele Studenten gehen nebenher arbeiten. Und: Ein iPhone kostet im Schnitt 5€ mehr im Monat. Die Frage ist also nicht ob iPhone oder nicht, sondern, Smartphone-Tarif oder nicht.
Darüber hinaus kann ich schon verstehen, wenn man iOS und OSX miteinander verbinden möchte.
Es gibt glaube ich nicht stressfreieres als die Verbindung zwischen einem Mac und einem iOS Gerät.
Out of the box funktioniert es einfach. Keine Treiber installieren, keine Software vom Gerätehersteller, Updates kommen mit der allgemeinen Softwareaktualisierung und Inhalte kommen aus dem eigenen Ökosystem. Das bietet aktuell niemand alles aus einer Hand.
Dazu kommt noch, dass OSX vielen Anwendern in der Bedienung logischer und damit auch ergonomischer erscheint. Es gibt also durchaus genügend Gründe sich eben nicht für andere Hersteller zu entscheiden, das kann man nicht leugnen. Man kann nur für sich selbst entscheiden, ob einem diese Gründe wichtig genug sind.
Es ist also für jeden etwas dabei. Freut wir uns doch einfach.