News 360-Grad-Wurfkamera: Indiegogo-Unterstützer sollen halben Kaufpreis nachzahlen

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#3
Ein weitere Nagel in den Sarg von Crowdfunding und Co. So gut die Idee auch ist, in vielen Fällen bekommen die Baker keinen Gegenwert für ihr Risikokapital. In meinen Augen ist das nur noch Abzocke.

greetz
hroessler
 

Axxid

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#4
@hroessler: Denk Mal ganz scharf nach, warum das wohl Risikokapital heißt :rolleyes:
 
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#5
Naja man darf nicht ganz so Blauäugig an die Sache rangehen, 36Kameras und das für 500€ mit der dazu passenden Software, das bekommt man vielleicht wenn wirklich der letzte Mist an Kameras verbaut wird...

Da ist das Angebot der neuen Besitzer fair, auch wenn es Natürlich ärgerlich für die 2000 ist aber man dann dann wenigstens keine 500€ in den Wind geschossen.
 
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mic_

Lieutenant
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#7
Ich gründe ebenfalls ein Unternehmen, mache eine CF-Kampagne, melde Insolvenz an, verkaufe es an die Firma meiner Frau und kassiere nochmals Geld von den Unterstützern. Bingo
 
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#9
... in vielen Fällen bekommen die Baker keinen Gegenwert für ihr Risikokapital. ...
Ich kenne zwar nicht die Gesamtstatistik für alle Plattformen, kann aber mal meine persönliche Erfahrung auf Kickstarter teilen:

Ich habe seit 2011 103 Projekte auf Kickstarter unterstützt, davon sind 18 aus diversen Gründen nicht weiter von belang (weil ich entweder selbst die Unterstützung wieder zurückgenommen habe, oder das Projekt nicht erfolgreich war, oder das Projekt zurückgenommen wurde, oder....).

Es bleiben also 85 Projekte, für die ich Geld an Kickstarter geschickt habe. Beträge zwischen $4 und $400.
68 davon haben (wenn auch meist später als ursprünglich angesetzt) geliefert, meist auch das, was versprochen wurde.

Von den restlichen 17 sind 12 im Rückstand, die anderen 5 haben Liefertermine Feb bis Aug 2018.

Von den 12 ausständigen Projekten habe ich 2 komplett abgeschrieben, da werde ich wohl für die gezahlten $38 und CA$46 nie jemals etwas erhalten.
Kingdom Come: Deliverance ist auch bei den 12 ausständigen Projekten, aber auch wenn die 'Lieferung' für Dez 2015 geplant war wird das jetzt wohl doch noch was.
Die restlichen ausständigen Projekte sind zwar verspätet, aber die Projektgründer sind noch (mehr oder weniger) aktiv und ich rechne damit, dass ich für das bezahlte Geld auch ein Produkt erhalte.
 

raekaos

Lt. Commander
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#10
Ein weitere Nagel in den Sarg von Crowdfunding und Co. So gut die Idee auch ist, in vielen Fällen bekommen die Baker keinen Gegenwert für ihr Risikokapital. In meinen Augen ist das nur noch Abzocke.
...
Eh ja genau, da hat aber jemand Ahnung. Ich hab bereits duzenden schwarmfinazierten Brettspielen unterstützt in der Regel sogar 2-3x in das selbe Projekt (zur Refinanzierung :D). Bisher habe ich dadurch immer Gewinn gemacht und Projekte mitfinanziert, die die Hersteller so sonst nicht veröffentlicht hätten, die ich aber nicht missen möchten.
Wer natürlich in irgendwelche windigen eierlegenden Wollmilchsäue investiert, muss such natürlich nicht wundern.

OT:
@frazzlerrunning
Das Kingdom Come: Deliverance verfolge ich auch schon einige Zeit. Soll ja jetzt im Februar tatsächlich was werden.
 
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Pulsar77

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#12
@Pulsar77
Nach deinem Kommentar musste ich es mir anschauen und eins sei gesagt: NSFW, da ROFL-Gefahr :D
 

Hollomen

Lt. Junior Grade
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#15
Ich finde es nicht so geil. Wenn ich mich mit 500€ an einem Projekt beteilige, dann noch mal das Doppelt obendrauf legen zu müssen um das Produkt zu erhalten. Fair wäre gewesen, analog die Rückerstattung anzubieten. Aber scheinbar hat man kein Vertrauen in das Eigene Produkt und zudem keine Finanziellen Ressourcen.
 
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#16
Risiko Investment ... sollten vielleicht mal ein paar nachschlagen was das genau bedeutet und wenn sie das nicht verstehen die Finger davon lassen!
 

Palmdale

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#17
Das einzig Gemeine in diesem Fall ist eigentlich, dass ja der Großteil der Baker Ihre Kamera bekommen haben; nur die letzten 2000 sind die Gelackmeierten :freak:
 
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#18
@Palm: Es waren insgesamt nur 2000 die diesen riesigen Batzen an "verschwundenem Geld" zusammen getragen haben (korrigiert mich wenn ich falsch liege)

@Topic:
Nett von der Investment Firma da man diese Verpflichtungen eigentlich nicht übernommen hat aber so könnte die Kamera ja doch noch Zulauf bekommen wenn die Leute mitbekommen, dass es sowas überhaupt gibt aber jedem der technisch halbwegs versiert ist sollte klar sein, dass man für 500 Euro Mindestbeteiligung kein Produkt ausliefern kann, dass die beworbenen/suggerierten Fähigkeiten und Qualität einhält UND eine Neu-gegründete Firma finanzieren kann.
Das ist im Prinzip High-Tech und kein Brettspiel oder so. Alleine dieses ganze Gerät samt ihrer 36 Kameras stoßfest zu gestalten (schließlich soll es auch nach 3x fallen noch funktionieren) ist ein Mammutprojekt aber es ist nicht mein Geld und durch solche Geschichten wird Crowdfunding auch kurz- und mittelfristig ein Bereich bleiben, der nur Leute anzieht, die keinem einzigen Cent nachweinen. Alle anderen sollten sich tatsächlich mal mit dem Begriff Risiko beschäftigen und in welchem Kontext es bei der Fundingsache steht
 

Palmdale

Lt. Commander
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#19
Ah okay, dann hatte ich den Satz

Die Professional360 GmbH hat den rund 2.000 einstigen Unterstützern, die bisher nicht mit der 360-Grad-Kamera beliefert wurden...
nur anderes bzw. eben falsch interpretiert. Dann wäre natürlich die Rettung des Investments mit Nachzahlung auf Selbstkostenpreis die beste Option :)
 
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#20
Gibts auch mal Fotos oder Videos die das Resultat solch einer Kamera wiederspiegeln ?
 
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