4 x 4 TB - beste Strategie für Verfügbarkeit und Backup gesucht

Ich würde folgendes mit 4x4 TB NVMe machen:

1. NVMe: Windows Bootplatte
2. NVME: Clone der Windows Bootplatte, wird regelmäßig neu geclont (z.B. Aomei backupper)
viel besser als Mirror, da ein Fehler im Mirror beide schrottet, bei Problemen von der zweiten Platte booten

3.+4. NVMe: Storage Spaces Pool oder Software Raid-1 per Datenträgerverwaltung oder ZFS (fast fertig)
Ein Storage Spaces Pool ist kein Raid, sondern ein Korb mit allen Platten. Erst beim Anlegen eines Spaces/virtuelle Platte kann man eine Redundanz durch Datenkopien auf den beteiligten Platten definieren.

ZFS ist für mich das Nonplusultra was Raid angeht, vor Einsatz einen Blick auf restliche Issues werfen.
https://github.com/openzfsonwindows/openzfs/issues

Für ZFS und Storage Spaces Management gibt es mit napp-it cs optional eine Web-Gui

Für Backup: eine mechanische HD (USB Docking Station) nehmen.
 
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Sehr guter Beitrag. Vielen Dank.

Aktuell sieht es danach aus, wie wenn das finale Setup dann folgendermaßen aussehen müsste (da anscheinend die Fake-RAIDs weder von AMD, noch von Intel etwas taugen und ein "echter" RAID-Controller irgendwo im Bereich um 1.000€ liegen würde):

1 x sehr gute 4 TB NVMe SSD von Hersteller/Modell A (auf der läuft Betriebssystem, Programme usw.)

1 x sehr gute 4 TB NVMe SSD von Hersteller/Modell B (Am Ende jeden Tages kopiert ein automatisierter Job mit einem SyncTool, die geänderten Konfigs und wichtigen Dateien hier hin + in einer gewissen Regelmäßigkeit wird ein aktuelles Full-Image der OS-Partitionen gezogen --> aktuell verwende ich noch das kostenlose Macrium Reflect, aber eventuell gibt es da mittlerweile "Besseres")

2 x sehr gute 4 TB NVMe SSD - jeweils von Hersteller/Modell A und B (beide im gespiegelten Storage Spaces-Verbund)

Backups dann weiterhin per USB-HDDs und partiell in G-Drive.


Über ZFS hatte ich über die letzten Jahre sehr viel Positives gehört, dachte aber bisher immer, dass das nur mit Linux abbildbar wäre.


Bezüglich dem USB-Dock sprichst du auch ein gutes, für mich wichtiges Thema an:
Ich versuche schon seit Ewigkeiten ein Gehäuse/DAS oder einen internen Wechselrahmen (den man in ein entsprechendes Gehäuse einbauen könnte) zu finden, bei dem die HDDs auf "Schlitten" mit SATA-Anschluss gebaut werden. So dass man quasi immer die HDD inkl. dem Schlitten wechselt. Andernfalls fördert das ja den "schnellen" HDD-Tod.
Leider scheint es sowas nicht zu geben und man müsste immer komplette Single-DAS kaufen.
 
Am Einfachsten ein 3,5" USB 3 Case je Platte nehmen, gibts aus China für unter 10 Euro, als Markenteil 20-30 Euro. Ist damit auch sofort einsatzbereit.

Falls man einen ZFS Pool auf eine USB Platte legen möchte, unbedingt den Pool vor dem Abstecken exportieren, ansonst muss man booten um wieder Zugriff auf den USB Pool zu haben.
 
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