4 x 4 TB - beste Strategie für Verfügbarkeit und Backup gesucht

Langi1 schrieb:
Da würde mit dem NAS schon mal eines weg fallen. Und wäre über Netzwerk immer verfügbar.
Ja schon, aber das wäre aus praktischer Sicht doch eher ein Nachteil?!
Ein extra Gerät, das auch noch extra Strom braucht und Platz braucht/verkabelt werden muss usw.
Außerdem kommt dadurch ja noch ein weiterer Faktor dazu, der ausfallen kann.
Mir fällt es schwer da gerade den Vorteil zu sehen.
netzwanze schrieb:
Wie wäre es mit einer NVME-Hardware-Raid-Karte?
Wäre vermutlich eine valide Variante. Allerdings denke ich wird das leider preislich den Rahmen sprengen, da sowas für den SOHO-Bereich vermutlich "unbezahlbar" sein wird?
 
Ich rate imme no
maku schrieb:
Ja schon, aber das wäre aus praktischer Sicht doch eher ein Nachteil?!
Was hast du für ein Netzwerk und wie oft werden da grössere Datenmengen übertragen?
maku schrieb:
Ein extra Gerät, das auch noch extra Strom braucht und Platz braucht/verkabelt werden muss usw.
Dafür fällt das Ganze vom PC weg (was immer gut ist).

Mit einer Synology im SHR mit min 3 Festplatten hast du eine Ausfallsicherheit von 1er Festplatte. Steckst du eine dazu wird der Platz vergrössert. Kann man später auch gegen grössere tauschen, wenn man mehr Speicherplatz benötigt. Da werden im Verbund auch HDDs schneller. Bei meinem 10G Netzwerk auch über 550MB/s .
BackUps trotzdem behalten. Brauchst aber nicht unbedingt mehr so viele.
 
Langi1 schrieb:
Was hast du für ein Netzwerk und wie oft werden da grössere Datenmengen übertragen?
Normales GbE an einer Fritz Box. Größere Datenmengen werde da idR nicht transferiert.

Langi1 schrieb:
Dafür fällt das Ganze vom PC weg (was immer gut ist).
Aber warum soll das gut sein?
Falls du damit auf Krypto-Trojaner oder so anspielst - wenn ich ein NAS-Share gemounted habe, habe ich damit auch nichts gewonnen.

Bitte nicht falsch verstehen - ich weiß deine Anmerkungen zu schätzen, aber ich würde sie nur gerne nachvollziehen können.
Ergänzung ()

Bully49 schrieb:
Dafür ist/sind Back-ups in externe Medien eher geeignet. Denk an der 3-2-1-Regel.
Aber das schützt mich ja letztendlich auch nicht vor einem Datenträger-Ausfall.
 
maku schrieb:
Im Prinzip möchte ich nur die Datenträger vor einem Ausfall schützen.
Du kannst einen Datenträger nicht vor einem Ausfall schützen.
...und wenn dem so wäre, wäre es immer noch kein "Schutz der Daten auf dem Datenträger".
 
@mchawk777 Ok, fairer Punkt, was die Formulierung anbelangt. Sagen wir "ein Volume vor einem Ausfall schützen" ;)
Ergänzung ()

netzwanze schrieb:
Wie wäre es mit einer NVME-Hardware-Raid-Karte?
Habe mal etwas rumgeschaut und für knapp über 1000€ diesen Controller gefunden:
HighPoint Rocket 7604A PCIe Gen5 x16 zu 4-M.2x4 NVMe RAID

Die Frage ist halt wirklich, was die Dinger taugen - vermutlich wird es dafür einfach zu wenig Erfahrungswerte geben?!

Inkl. der SSDs wäre ich da ja schon bei über 2000€. Das ist natürlich eine stolze Summe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein RAID als Sicherheit für die Bereitschaft eines Gaming- oder Office-PCs zu nutzen solltest Du gut überlegen. Ein Backup ersetzt es eh nicht - und Backups sollten immer auf Datenträgern geschehen, die nicht zum System selbst gehören. Viele lösen das mit einem NAS.

Bei einem Datenträger-Ausfall das Image-Backup des Systemdatenträgers zurück zuspielen dauert nicht lange.

Meiner Einer handhabt das so, dass ich einfach Crystal Disk Info ständig laufen lasse - und sobald "Vorsicht!" im Gesamtzustand erscheint wird ein neuer Datenträger angeschafft.
 
Alles richtig, nur ist da die Herausforderung die Backups und Images immer aktuell zu haben, ohne hierbei einen großen Aufwand betreiben zu müssen.

CDI ist praktisch und nutze ich auch, aber letztendlich war das zu HDD-Zeiten "zielführender".
In Zeiten von plötzlicher SSD-Tod (aktuelles Beispiel: 990 Pro) hilft das halt leider auch nicht wirklich.
 
Ich würde halt nur gerne davor einen Volume-Ausfall absichern. Das erspart mir in den meisten Fällen einen Zusatzaufwand.
 
maku schrieb:
ch würde halt nur gerne davor einen Volume-Ausfall absichern
Würde dir eine Synology im SHR mit min 3 Festplatten empfehlen. Die DS923+ war super (Verkauft mit 32GB RAM) nie benötigt, aber jetzt nicht mehr erhältlich und davor sauteuer.
. BackUp hast du ja schon..
Aktuell habe ich ine DS1522+

Nimm gleich etwas grössere Festplatten. Bin bei meiner Video-Sammlung gerade bei 50TB.

Erst eines vom VLC-Player Wundows 11 und NAS (16GB RAM) rausgefunden:

Beim Serien schauen, geht das NAS aus und alles liegt im Speicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, bei aller Liebe zur 3-2-1 Regel, aber vor einem Ausfall des Volumes schützt sie dann doch nicht. Bloss vor dem Verlust der Daten, wenn ein Volume ausfällt. Was aber den meisten Privatanwendern wichtiger sein sollte.
 
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Sykehouse schrieb:
Nein, bei aller Liebe zur 3-2-1 Regel, aber vor einem Ausfall des Volumes schützt sie dann doch nicht.
Genau das. Danke für die Richtigstellung. Die 3-2-1-Regel ist einfach nur Vorsorge für die Nachsorge.
Ergänzung ()

Langi1 schrieb:
Würde dir eine Synology im SHR mit min 3 Festplatten empfehlen. Die DS923+ war super (Verkauft mit 32GB RAM) nie benötigt, aber jetzt nicht mehr erhältlich und davor sauteuer.
. BackUp hast du ja schon..
Aktuell habe ich ine DS1522+

Nimm gleich etwas grössere Festplatten. Bin bei meiner Video-Sammlung gerade bei 50TB.
Wie ich ja oben geschrieben hatte, bitte nicht falsch verstehen - ich weiß deine Anmerkungen/Empfehlungen zu schätzen, aber ich würde sie nur gerne nachvollziehen können.

Inwiefern hilft mir ein zusätzliches, externes Gerät, das immer mitlaufen muss und ein zusätzliches Ausfallrisiko birgt, dass ich meine Volumes immer (möglichst komfortabel und schnell) zur Verfügung haben möchte?

Videos/Filme spielen bei mir keine Rolle. Eher Fotos, Projektdateien usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was möchtest du alles Absichern und warum? Was passiert häufiger und welche Erfahrungen hast du
gemacht? Wie schnell musst/willst du wieder arbeiten.

1. OS und Daten trennen ist Regel vereinfacht einiges.

Dir sind anscheinend öfters Platten defekt gegangen - wenn ich das richtig überflogen habe.

Hier würde ein Hardware Raid 1 z.B. helfen.

OS sieht dein Raid nur als Platte und kann davon auch booten - Ein Ausfall stört nicht.

Wenn aber eine Überspannung von außen oder ein defektes Netzteil mehr mitreißt können auch deine Daten betroffen sein.

Ein NAS kann dein Backup für alte Daten sein bzw, wenn wirklich mal deine Kiste "abbrennt"
Ergänzung ()

Ein anderes mögliches Szenario:

PC - NAS - Notebook

alles gesynct und zusätzlcuhes Backup am NAS

Egal was Ausfällt ich kann immer Arbeiten
 
Danke für deinen konstruktiven Beitrag.

Privat hatte ich schon einige Platten mit Sektorenfehler. Das hatte ich zum Glück recht schnell festgestellt und konnte die Platte im Intel-Fake-RAID-Verbund ersetzen.
Oder SSDs, die von heute auf morgen ausgestiegen sind bzw. nicht mehr erkannt wurden.

Gegen sowas würde ich mich gerne absichern.

Bezüglich einem NVMe-RAID-Controller hatte ich oben/weiter hinten einen genannt, den ich gefunden hatte.
Da ist halt die Frage, wie brauchbar/zuverlässig sowas ist - zumal knapp über 1.000€ dafür schon ein Wort ist.

Gegen die Überspannung würde ich mir wie gesagt noch eine USV anschaffen.
 
Sykehouse schrieb:
Nein, bei aller Liebe zur 3-2-1 Regel, aber vor einem Ausfall des Volumes schützt sie dann doch nicht. Bloss vor dem Verlust der Daten, wenn ein Volume ausfällt.
Mag sein, dass du Recht hast.

Aber zum Thema Ausfall des Volumes sind doch die 3-2-1-Regel da. Soll ein Volume ausfällt (hoffentlich eine Kopie), kann man doch erneut hinzukopieren.

So weit habe ich das verstanden.
maku schrieb:
Die 3-2-1-Regel ist einfach nur Vorsorge für die Nachsorge.
Richtig.
 
@maku Ist es eine Option, das OS auf zwei 2,5" SSDs zu packen? Dafür müsstest du RAID1 per UEFI haben. Dann kannst du die Daten auf einen Storage Space aus NVMe SSDs packen.
 
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Ja, das hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Allerdings müsste ich dann das OS auf SATA-SSDs packen (Verkabelung + im Prinzip totes Marktsegment + möglicherweise merkbar langsamer).

Bei dem neuen Rechner wollte ich auch auf eine Ryzen-Plattform setzen. Vor Jahren hatte ich mal einige Feldversuche mit dem Fake-RAID auf einer Ryzen-Plattform (1. Generation) gemacht und das muss man leider sagen: im Vergleich zum Intel-Fake-RAID war das der absolute Dreck und für mich unbrauchbar.
 
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