48-Bit-Problem

raifrae

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Ich hatte eine 40 GB-Platte (WD), die künftig als Slave für Daten und Sicherungen arbeiten sollte, die neue Seagate (ST3160023A = 160 GB) sollte die "Hauptplatte", also Master werden. Bin dann relativ schnell an das Problem mit den großen Platten gestoßen und bastle seitdem herum. Nun aber meine Fragen:
1. In einem anderen Forum - und auch auf der KnowlegdeBase von MS - habe ich gelesen, dass nicht nur der LBA-Registry-Eintrag unter SP4 auf "1" gesetzt werden muss, sondern auch "ein 48-Bit-kompatibles BIOS" auf dem Mainboard laufen muss. Woran erkenne ich, ob das der Fall ist? (Konfiguration: Mainboard K7S8X von ASRock, BIOS-Version 2.5 v. 30.07.2004) Merkwürdigkeit in diesem Zusammenhang: Das BIOS erkennt die Platte lt. der Tabelle, die nach dem Computerstart erscheint, korrekt mit allen Parametern (H/C/S) und in der korrekten Größe. Schaue ich aber in dem entsprechenden Menüpunkt im BIOS-Menü nach, steht nur die Größe dort, H/C/L-Angaben fehlen nach der automatischen Erkennung?!
2. Wenn ich die Platte (als Single) bei der Installation von W2K partionieren/formatieren lasse, habe ich keine Wahlmöglichkeit hinsichtlich der Größe, d.h. ich muss immer die gesamten 160 GB partionieren, was im übrigen unverschämt lange (ca. 4 Stdn.) dauert. Wie soll ich dann aber eine Part. anlegen unter 128 GB?
3. Müsste es nicht gehen, wenn ich den Rechner von der "kleinen", 40 GB-Platte mit W2K starte und dann unter W2K (incl. SP4 und Reg-Änderung) mit der Datenträgerverwaltung die große Platte behandele, per Image eine komplette Installation von OS usw. aufspiele und dann mit einer alten Startdisk von WIN98, dem dort noch abrufbaren Fdisk die Partion der Seagate zur aktiven Partition mache??

Für schnelle Hilfe wäre ein neues Forummitglied dankbar.
 
ad Frage 1)
Ein BIOS neuer als ca. Anfang 2002 sollte in der Lage sein Festplatten >128GB korrekt anzusprechen.
 
Habe gerade nochmal nachgeschaut: Die mitgelieferte BIOS-Version 1.9 hat lt. Herstellerseite (ASRock) ein Datum irgendwann 1. Hälfte 2003;die Updates natürlich später. Daran dürfte es also nicht liegen.

Trotzdem Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
raifrae schrieb:
mit allen Parametern (H/C/S) und in der korrekten Größe.
Heads/Cylinder/Sectors - meinst du das damit? Wenn ja, warum wird das Laufwerk nicht im LBA-Modus angesteuert?
raifrae schrieb:
3. Müsste es nicht gehen, wenn ich den Rechner von der "kleinen", 40 GB-Platte mit W2K starte und dann unter W2K (incl. SP4 und Reg-Änderung) mit der Datenträgerverwaltung die große Platte behandele, per Image eine komplette Installation von OS usw. aufspiele und dann mit einer alten Startdisk von WIN98, dem dort noch abrufbaren Fdisk die Partion der Seagate zur aktiven Partition mache?
Du kannst von deiner 40er W2k starten und mittels Datenträgerverwaltung deine neue Seagate nach Wunsch partitionieren und anschließend formatieren (Quick-Format reicht). Also wenn du später mal von dieser Platte booten willst, dann erstellst du mindestens eine primäre Partition welche du auch gleich noch auf aktiv setzen kannst.

Nach dem Einrichten fährst du W2k herunter, stöpselst deine beiden Platten um (160 GB - PrimaryMaster, 40 GB PrimarySlave oder an Secondary) und bootest mit einer um das SP4 aktualisierten W2k-CD deinen PC, installierst W2k auf die vorher bereits eingerichtete 160 GB Festplatte und kannst dann anschließend deine Daten von der 40er auf die Seagate, falls gewünscht, umkopieren.

So kann man das machen, muß man aber nicht.


Bye,
 
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