5/h = Fair oder Abzocke ?

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Hardwarious

Commander
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Aug. 2011
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Hallo,
Also ich bin 17 Jahre alt und bin in der 11. Klasse einer beruflichen Schule(Gymnasium).
Da meine Ausgabe immer mehr werden und ich meine Eltern nicht so arg belasten will, habe ich mir ein Nebenjob gesucht und auch eins gefunden.
Es ist eine Pizzeria vllt 10 Häuser weg von mein Haus entfernt. Also sehr nah. Ich muss da Bestellungen per Telefon & Fax annehmen und das alles eben protokollieren. Sitze also eigentlich nur am Tisch und nehme Anrufe bzw. Fax an und schreibe extra als Buchhaltung für den Besitzer auf was bestellt wurde. Nur gibt es halt oft Stress weil manchmal echt viele Bestellungen auf einmal kommen.
Ich soll 5 € die Stunde bekommen und 1-2x die Woche ca. 3-5 Stunden arbeiten. Je nach Tag. Findet ihr das ist noch fair für den Job oder ist das unterbezahlt und grenzt an Abzocke.
Also meine Ansichten .
Vorteile : Sehr nah, keine körperlich anstrengende Arbeit, Nur Freitag oder Samstag oder Sontag (wird immer abgesprochen),
Nachteile : 5€/h halte ich selber für etwas wenig, wenn mal viele Bestellungen auf einmal kommen gibt es in der kleinen Bude ein riesen Stress, was ich auch immer spüren muss.
Was denkt ihr ?
 
Also der geforderte Mindestlohn der gewerkschaften liegt meines Wissens nach bei 8,50 € / Std. Bekommst du noch Trinkgeldzuschläge oder Ähnliches? Falls nicht, halte ich es für extrem wenig Lohn. Auch für einen Aushilfsjob wie diesen sollten 7 €/h drin sein...
 
Also Tringeld weiß ich noch nicht, da heutre mein erster Arbeitstag war ...
Ich durfte zwar mal einen € von einem Kunden einstecken, aber ob das regelmäßig so ist weiß ich noch nicht .
Ansonsten danke für deine Meinung.
Noch andere ?
 
Meiner Erfahrung nach die ich als Aushilfe an der Tankstelle erworben habe, gibt es keinen Dauerstress bei solchen Stellen. Also wenn es mal 2 Stunden hecktisch zugeht, sind die 3 überigen denn auch so? Man nimmt meist nur die stressigen Situationen wahr, die anderen werden jedoch auch bezahlt. Ich würde dir empfehlen, auch wenn du 5€ als wenig empfindest, einen Monat durchzuhalten, rein der Erfahrung halber. Denn nach der beschriebenen Aufgabe ist der Lohn meiner Ansicht nach fair.

p.s.: ich werde aus deinen Zeilen den Eindruck nicht los, dass es dein erster Job ist.
 
Darf man fragen, wo du herkommst?

Also gerade im Bereich gastronomie kenne ich einige Bekannte, die nebenbei als Aushilfe gejobbt haben - hauptsächlich als Kellner und Küchenhilfen. Und da waren 7 € so ziemlich das niedrigste, was ich mitbekommen habe an Stundenlohn.

Dies bezieht sich aber auf die Mitte Bayerns. Vielleicht ist das Lohnniveau hier etwas höher...
 
Für nen Aushilfsjob, für den du nichts können musst, der weder physisch noch geistig fordernd ist, sind 5€ ok finde ich.
Auch wenn es manchmal hektisch wird...
 
Lass dir von keinem was einreden, 5 Euro die Stunde sind zum Löcher in die
Wände schauen zu wenig, da ist die Zeit zu schade für die du reinsteckst, dann
lern eher fürs Abi und geb weniger aus.
 
eine gratis-wunsch-pizza (oder anderes essen) würde ich noch raushandeln (in der zeit wo nix los is, oder für den feierabend) das gleiht deinen Stundenlohn wieder etwas aus

da das kein hoch anspruchsvoller job is, halte ich das auch für noch ok, auch wenns etwas mehr sein könnte.
 
Also ich komme aus Baden-Württemberg ...
Naya die Meinungen gehen ja recht außeinander ...
Ich schaue einfach mal, vielleicht kann ich ja, nachdem ich den Job gut und flüssig erledige und er mir mehr vertrauen kann, wieder mit ihm über den Stundenlohn reden. Wenn nicht, kann ich ja trotzdem aufhören.
Trotzdem danke an jeden für die Hilfe...
 
Einfach: Job annehmen, nebenbei anderen suchen und dann ggf. einfach wechseln ;) . 5€/h ist besser als nix, erstmal.
Im Kino arbeiten ist recht gut, Bezahlung selbst ist zwar mau, Arbeitszeiten aber gut und je nach Kino sind Sachen wie kostenloses Kino für einen selbst und Freunde drin.
 
Viel wichtiger als der Stundenlohn - Arbeitszeugnis am Ende ausstellen lassen. Somit kannst du nachher bei Bewerbungen auch schon zeigen, dass du motiviert bist! Evtl. ist dies genau der Vorsprung vor den Mitbewerbern ... m.E. ist somit das Arbeitszeugnis mehr Wert als 1 oder 2 € die Stunde mehr. ok?
 
Man kann die 5 € die Stunde nicht einfach mit dem geforderten Mindestlohn der Gewerkschaften vergleichen. Die 5 € bekommt er netto auf die Hand, ein Vollzeitbeschäftigter mit 8,50 € die Stunde hat netto auch nur ca. 6 € bei Lohnsteuerklasse I. Ich finde die genannten Vorteile gleichen den geringen Verdienst in diesem Fall auf jeden Fall aus.
 
Du bekommst zwischen 100€ und 200€ pro Monat für wöchentlich 3-8h Aufwand. Das ist doch nicht so schlecht, oder?
eine gratis-wunsch-pizza (oder anderes essen) würde ich noch raushandeln (in der zeit wo nix los is, oder für den feierabend) das gleiht deinen Stundenlohn wieder etwas aus
Das finde ich eine wirklich gute Idee. 2x im Monat +8€ Pizza ist doch schon etwas feines, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
_killy_ schrieb:
Viel wichtiger als der Stundenlohn - Arbeitszeugnis am Ende ausstellen lassen.
Arbeitszeugnis für ein Schülerjob in 'ner Pizzabude?!
 
Also ein Arbeitszeugnis in ner Imbiss ist ein wenig am Sinn vorbei.
Lieber Beschäftigung (Dauer, Tätigkeit, ...) kurz bestätigen lassen.

und die Feierabendpizza würde ich mal ansprechen.
(ist da nicht normal in der Gartonomie, dass die Angestellten ein Essen bekommen?)
 
Hab auch mal bei ner Pizzeria gejobbt, ist allerdings schon ein paar Jährchen her. Ich hab die Pizzen allerdings ausgefahren (war frisch 18), Bestellungen angenommen und bin auch beim Backen eingesprungen wenn es mal stressig war. Damals gab es 6,50€ plus das komplette Trinkgeld. War recht fair wie ich fand, allerdings auch nicht überbezahlt - vor allem in Anbetracht dessen, dass ich doch relativ viel unterschiedliche Sachen machen musste.

Backen und Ausfahren hat allerdings am meisten Spaß gemacht ;) Lustiger Job damals, vor allem weil ich ein Auto gestellt bekommen habe.

Ich würde den Job mal eine Weile durchziehen und dann schauen, wie du mit den Leuten klar kommst. Verstehst du dich gut mit ihnen, gibts schnell mal mehr Geld. Außerdem hast du die Option mit 18 auch die Teile zu liefern (Trinkgeld nie unterschätzen), wenn du so lange bleibst.

Generell würde ich auch schlechte Jobs nicht sofort aufgeben, wie schon erwähnt sammelt man einfach Erfahrungen. Klar, wenn ein besserer Job in Aussicht ist, kann man es sich überlegen, aber lieber einen mittelmäßigen Job als keinen. Man wird auch etwas unabhängiger.

War übrigens auch in BW.
 
phil. schrieb:
Arbeitszeugnis für ein Schülerjob in 'ner Pizzabude?!

Das wundert mich allerdings auch. Ich wüsste keinen, der sich sowas hat ausstellen lassen geschweige denn jemanden, der dann auf die Idee gekommen wäre, das irgendeiner Bewerbung beizulegen. o0
Den Lohn finde ich auch ziemlich niedrig, da hatte ich bei allen meinen Nebenjobs (teilweise deutlich, ca. das 2,5-fache) mehr. War allerdings auch alles nicht im Gastrogewerbe und teilweise im Schichtdienst. Und da war durchaus auch mehr zu tun ;). So stressig stell ich mir das jetzt ehrlich gesagt nicht vor, auch wenn mal 'ne Zeitlang die Anrufe direkt nacheinander kommen, da gibt's schlimmeres, glaub mir ;).
Übergangsweise bei kurzer Kündigungsfrist ok, wenn du gerne ein bisschen was nebenher machen willst, aber langfristig gibt's sicher besser bezahlte Nebenjobs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde es auch machen, solange wie das Arbeitsklima halbwegs in Ordnung ist handelt es sich wie vom TE beschrieben ja um durchaus leicht verdientes Geld. Sicherlich wird man nicht reich dabei, aber was man hat das hat man. Es hindert einen ja keiner sich nach einer etwas besser bezahlten Stelle um zu schauen.
 
:D Arbeitszeugnis, 5 Euro die Stunde für eine Tätigkeit die für die Katz ist?

Lass es sein. Genieße lieber das Leben und mache etwas schöneres in deiner Zeit. 5 Euro in der Stunde sind es nicht wert, überhaupt aufzustehen morgens.

Und du kommst aus BW? da gibt es Industrie ohne Ende, mache halt lieber mal einen richtigen Ferienjob. Da verdienst du viel mehr und gewinnst noch an Erfahrung.
 
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