6400cl32 instabil (memtest) - 4800cl40 stabil aber zu langsam (7800x3d)

dermoritz

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Hab seit heute viele back to desktop crashes in Spielen. Hab erst an Graka gedacht aber occt und furmark laufen stabil. Hab dann mdsched.exe und memtest86 laufen lassen: Beide habe einige Fehler gefunden :-(.
Da neuer Ram aktuell eine beschissene Option ist hab ich dann mal auf JEDEC default gesetzt (4800 cl40= - memtest86 ohne Fehler.

Nun die Frage: Wer hat hier ähnliche Erfahrungen (Probleme mit Stabilityät im XMP Profil) und welche Einstzellungen sollte ich testen?

Recherche zeigt 6000 sei ein Sweetspot?! Aber welche Spannung und Timings für maximale Stabilität? - auf XMP default (32-40-40-40-84, 1,4v?)?

oder sollte ich da auch was drehen?
 
@dermoritz XMP laden und anschließend den Takt auf 6000 MHz setzen --> fertig.

Mehr als 6000 MHz im 1:1 (ist von AMD so vorgegeben 3x FCLK Takt = RAM Takt) ist kaum möglich. Bei mir selbst laufen 6200 MHz der FCKL muss dann bei 2066 MHz alles über 2000 ist aber viel glück.
 
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Wenn man dann schon dabei ist könnte man noch überprüfen ob das Uefi aktuell ist.

6400 Mt schaffen die wenigsten stabil einfach Xmp/Expo laden und auf 6000 Mt absenken.
 
Du hast nen X3D. Da kannste den RAM auch ohne Probleme auf 5600MT laufen lassen. Da hast Du zwar eine Differenz im Benchmark aber beim Gaming merkst Du da nichts von. Außerdem senkst Du dadurch den Verbrauch der CPU im LowLoad Bereich und Ilde.

Gruß
Holzinternet
 
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@Holzinternet Korrekt. X3D's brauchen keinen schnellen RAM.

Und wenn man ihn langsamer betreibt wird der RAM mit weniger Spannung betrieben, was potentiell die Lebenszeit erhöht bzw. die Wahrscheinlichkeit eines Defektes über die Zeit verringert, was mit Blick auf die RAM-Preise sehr nice ist.
 
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Vielen Dank für die Infos. Erste Tests bei 6000 sind sehr vielversprechend.


Ich habe das System so nun ca 2 Jahre. Warum diese Probleme jetzt anfingen - keine Ahnung.
 
Das Bios ist aktuell seit ca Oktober.
Es läuft nun tatsächlich alles wieder stabil - das beruhigt mich sehr. Beim Blick auf die RAM-Preise kriegt man das kotzen.
 
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dermoritz schrieb:
Das Bios ist aktuell seit ca Oktober.
Und davor wurde es seit Kauf nicht geupdatet ?

Dürften wir erfahren um welches Mainboard es sich handelt ?

Im Grunde will ich auf das ding hier hinaus https://www.computerbase.de/news/pr...erichten-ueber-defekte-3d-v-cache-cpus.83997/ wenn die Cpu lange ohne das passende Bios Update in Kombination mit Xmp lief kanns halt durchaus sein das die Cpu nen Macke hat auch wenn deine Problematik erstmal nicht direkt darauf hinweist.
 
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Sahit schrieb:
@dermoritz
Mehr als 6000 MHz im 1:1 (ist von AMD so vorgegeben 3x FCLK Takt = RAM Takt) ist kaum möglich. Bei mir selbst laufen 6200 MHz der FCKL muss dann bei 2066 MHz alles über 2000 ist aber viel glück.
Bei mir laufen 6200 MHz CL26 (mit scharfen Subtimings) 1:1 FCLK 2200 MHz stabil. Mehr geht aber wirklich nicht. IMC und RAM sind absolut an der Kotzgrenze…
 
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Das ist mein Board: B650 GAMING PLUS WIFI
(https://de.msi.com/Motherboard/B650-GAMING-PLUS-WIFI/)

Bios aktualisiere ich eigentlich immer mehrmals Jahr. Am Anfang öfter. Das Setup hab ich nun 2 Jahre (Januar 2024). Lief eigentlich immer mit 6400 A-XMP. Wobei ich immer alle Übertaktungs/ Overdrive (von MSI und AMD) im Bios ausschalte.

Im Sommer hab ich schonmal einen MEMTest86 gemacht - ohne Befund. Da wars die Graka die überhitzte - Wärmeleitpaste getauscht und gut.

Danke für den Hinweis zum Artikel. Der ist von Mitte 2023 - hatte wahrscheinlich Anfang 2024 schon ein gefixtes Bios (Bios update mache ich immer als erstes bei Neubau). Seit 23.5.2023 Ist das Bios mit dem offiziellen Fix von AMD ausgestattet (AGESA 1.0.0.7)

Mal ein zufällige Begebenheit am Rande: Seit ca Oktober stürzht mir mein Windows Server (2019 core i5) regelmäßig ab: Memtest hat Fehler gezeigt, hier hab ich den Ram getauscht (10€ Teurer als 2019 und schneller). Komischer Zufall. Naja bei 6000 ist nun alles wunderbar stabil :-) - Danke nochmal
 
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Das es nicht funktioniert, kann unterschiedliche Ursachen haben.
Elektromigration (quasi Verschleiß bzw Alterung) wo die Komponenten mehr Volt benötigen, neue BIOS-Versionen haben Einfluss auf (Sub)Latenzen, Volt und Ohm.
Aber es kann schon vorher nur eine scheinbare Stabilität vorgelegen haben, denn diese Testprogramme können nicht alle möglichen Fehlerquellen testen.
Beispiel, ich habe RAM die in diesen Programmen als stabil getestet wurden, war alles super, aber dennoch gab es sporadisch Fehler, wie das die Soundkarte keinen Ton mehr ausgab oder das es manchmal Mikroruckler gab, bei einer Erhöhung des vSoc verschwanden diese Fehler, obwohl alle Testprogramme (auch bezahlte Pro Versionen) vorher sagten das es mit niedrigeren Volt funktioniert.
 
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