64bit Linux-Distrubtionen

Nach Windows 10 und den Datenschutzaspekten schaue ich mir wieder Linux an.

Immer noch suche ich eine 64bit Linux Distribution. Es gibt einfach zu viel Auswahl.

Und jetzt auch noch Solus OS. Wie soll man sich da entscheiden?

Was mich nun nach Jahren (seit der Threaderstellung 2004) noch davon abhält ist iTunes. Das gibt es ja nicht für Linux. Außer mit den Wine Programm.
Mag ich aber nicht unbedingt nutzen, nur um Zugriff auf den itunes store zu haben und um backup's der iPad's zu machen.

Spielen fällt immer mehr weg, also daran liegt es inzwischen nicht mehr.

Und irgendeine der getesteten live Distries hatte sogar mit meiner Asus Xonar harmoniert.

Die meisten Hauptprogramme habe ich inzwischen "Linuxtauglich"
Firefox (gut Cyberfox scheint es nur für Windows zu geben)
LibreOffice
VLC
7-Zip
PDF (nutze PDF-XChange Viewer) , Bildbetrachter (IrfanView x64 v4.40) Icon Editor (Greenfish Icon Editor Pro x64) werde ich dann später suchen. (kein Gimp, das ist mir zu umfangreich)
KeePass Ersatz brauche ich aber. (auch wenn es da eine verschlüsselte PDF es auch tut)
 
KeePass hat eine Linux-Version unter dem Namen KeePassX. Hardware-Kompatibilität sollte distributionsunabhängig sein (höchstens wenn du Debian stable verwendest, dessen Kernel so alt ist, dass neue Hardware von ihm nicht unterstützt wird, kann es zu Problemen kommen). Die Asus Xonar scheint unterstützt zu werden:https://www.computerbase.de/forum/threads/asus-xonar-dgx-unter-linux.1170420/ iTunes ist tatsächlich ein Problem, da musst du dir vorher überlegen, ob du darauf verzichten kannst oder nicht.

Bezüglich Distributionsempfehlung: https://www.computerbase.de/forum/t...ot-welche-distribution.1502420/#post-17739355 64Bit ist heutzutage kein Kriterium, jede oder so gut wie jede Distribution gibt es in 64Bit.
 
OK aber das zu viel Auswahl Problem ist immer noch schwerwiegend.

Was soll ich da nur nehmen wenn ich

- 64Bit möchte
- aktuelle Versionen von Firefox Libre Office VLC 7-Zip integriert haben möchte
- Datenschutz wichtig ist (Google passiert ja AFAIK auch auch Linux)
 
Das kann jede der großen Distributionen. Vielleicht nicht Debian Stable, denn dort sind die meisten Programme recht veraltet (ist eine Server-Distro, dort geht Stabilität über Aktualität).

Ich würde zunächst den Desktop wählen aus: Cinnamon, Gnome, KDE, LXDE, Mate, Xfce, Unity. Du kannst die Desktop-Namen als Stichwörter für eine Suche bei Youtube nutzen und schauen, welche Distribution dich am meisten anspricht. Beachte, dass alle Desktops außer Gnome und Cinnamon mit dem Fenstermanager Compiz etwas aufgepeppt werden können.

Ich selbst verwende Manjaro mit Xfce und Compiz und kann es wärmstens weiterempfehlen, aber du solltest dir selbst ein Bild machen und dann wählen.
 
Da probiere ich heute endlich mal Linux (Ubuntu 16.04) auf den 2t Rechner und BÄHM erstes (schwerwiegendes) Problem:
AVM FRITZ!WLAN Stick AC 430 geht nicht.

Goggle bringt das https://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Karten/AVM/
hervor, wo nur steht: Achtung, eine Inbetriebnahme ist unter Linux bislang nicht gelungen.

Toll. Welche Linux Distri unterstützt diesen WLAN Stick?

Denn Spiele sind alle weg und Minecraft gibt es auch für Linux.
(Und iTunes wird mit immer unwichtiger)

Daher ist die nun erste Hürde dieser AVM AC430.
 
Du kannst versuchen, den Ralink-Linux-Treiber von der Webseite des Herstellers (gehört inzwischen zu Mediatek) herunterzuladen und zu installieren:
http://www.mediatek.com/en/downloads1/downloads/

Häufig sind diese Treiber jedoch alt und haben Probleme mit neueren Kerneln, die dann Anpassungen erfordern. Insgesamt würde ich die Chancen, den Fritz!WLAN Stick AC 430 mit vertretbarem Aufwand auf einer modernen Distribution zum Laufen zu bringen als gering einschätzen.
 
mensch183 schrieb:
Du suchst doch erst seit 11 Jahren. Soooo schnell geht das halt nicht.
Die Gentoo Installation hat so lange gebraucht. Das world-update wird sicher lustig.
Aus Datenschutzgründen Win 10 nicht nutzen wollen aber nen I-Pad und I-Tunes haben ... ups
 
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