News 8 GB RAM sind zu wenig: Auch Microsoft kann beim Surface Laptop nicht zaubern

Server 16GByte RAM
Laptop 32GByte RAM
Workstation 64GByte RAM
Ich habe mich damals gefragt ob ich nicht etwas übertreibe, ja, das war etwas teuer.
Heute ist das ohne vorhergehenden Banküberfall nicht mehr machbar.
Was bin ich froh das ich nicht den Sparfuchs gemacht habe.
Bild- und Video-Bearbeitung braucht halt was.
Solange nichts kaputt geht kann ich mich sehr entspannt zurück legen.

Provokativ ausgedrückt könnte AMD, Intel und Nvidia eigentlich ihre Arbeit einstellen, durch die Preise bei RAM und SSDs kann sich doch eh kaum noch jemand einen Rechner kaufen.
 
Ach ich muss wirklich sagen, dass ist einfach eine Augenweide. Wirklich. Wie Microsoft hier einfach ungebremst aufs Maul fliegt... toll. Gerne mehr davon.

Btw. hab fürn Projekt CachyOS frisch installiert auf nem PC... 1,2GB RAM sind belegt 🙃

Edit: Hab grad bei Notebookcheck ne Ankündigung für ein Honor Notebook gesehen: 6600U, 16" IPS (vermutlich FHD), 16 GB RAM = .... Richtig! Knapp 450€... natürlich incl. Win11
 
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BAR86 schrieb:
ich hab ein Microsoft (!) Surface Go 3 8 GB.
Ich habs seit 1 Monat nicht benutzt. 40 Sekunden bis Word offen war, 25 Firefox...
das liegt an deiner langsamen CPU. word und excel 2024 ziehen bei mir jeweils 90 MB beim start von dateien.

Zwischenablage03.jpg

JoergB schrieb:
Provokativ ausgedrückt könnte AMD, Intel und Nvidia eigentlich ihre Arbeit einstellen, durch die Preise bei RAM und SSDs kann sich doch eh kaum noch jemand einen Rechner kaufen.
es werden weniger notebooks verkauft mit mehr gewinn, was sich dann viel mehr lohnt.

aid0nex schrieb:
Es gibt etliche Tests hier auf CB die das Gegenteil beweisen. Einer ist im Artikel, musst ihn nur lesen.
ich brauche keinen test, wenn ich selber 2 geräte habe. ich sehe es doch im real life, weil ich seit einigen jahren immer ideapads hole.
 
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empower schrieb:
würde keinen unterschied merken.
Kommt darauf an, Ich merke an meinem MacBook Pro bereits die 18 GB, weil es Szenarien gibt, in denen die die Leistung dann doch abnimmt und er RAM vollläuft und wie reden hier dann wirklich nur von Sachen wie eine IDE offen, in DEV-Server zum Debuggen, Browser mit mehren Tabs für Dokumentationen. Sobald dann „Zwischenprogramme“ dazu kommen wie Photoshop, wird es knapp.

Das ist jetzt zwar ein „anderer“ Use-Case, in der Form aber noch harmlos!
aid0nex schrieb:
Mit Linux geht das durchaus, scheitert dann aber in der Regel, sobald man modernere Software verwendet. Wer „maximal“ auf RAM dann achten muss, ist schnell auch bei „Chromium“ - auch wenn man es nicht will. Oder bei alten LTS-Verionen von Browsern, die bald auch das Ende erreichen.

dominiczeth schrieb:
Da können 8gb für ein Office Notebook (oder PC) durchaus ausreichend sein.
Wenn der Tag daraus besteht nur ein Tab km Browser offen zu haben und nur Word. Japp, da reichen auch 8 GB aus. Darüber wird es allerdings, kritisch.
Wolfgang.R-357: schrieb:
Man müsste genau definieren was Alltag ist, auch die Zielgruppe klar benennen.
Der Alltag besteht in so einem Fall aus dem heutigen durchschnittlichen PC-Benutzer und das ist eben nicht mehr Ein-Tab und Word. Der Alltag wird hier schon stärker von „Powerusern“! Also eher 5 - 10 Tabs, davon einer YouTube oder Spotify, deren App. Dazu Word/IDE mit zwei Fenstern für Dokumentenswitch und im besten Fall noch eine Excel.

Auf der Arbeit ist das so mein „Minimum“. Dazu ist bei mir Discord ständig offen - auch aus dem Grund zur Kommunikation. Klar, kann man jetzt sagen, dass das schon eher „Power-User“‘ist, ich gehöre mit meinem Ordnungswahn hier aber eher zu den „Normalos“.
 
DevPandi schrieb:
Kommt darauf an, Ich merke an meinem MacBook Pro bereits die 18 GB, weil es Szenarien gibt, in denen die die Leistung dann doch abnimmt und er RAM vollläuft und wie reden hier dann wirklich nur von Sachen wie eine IDE offen, in DEV-Server zum Debuggen, Browser mit mehren Tabs für Dokumentationen. Sobald dann „Zwischenprogramme“ dazu kommen wie Photoshop, wird es knapp.
verständlich, was du machst nimmt viel ram. der ram soll aber auch "volllaufen" dafür ist er da. wäre interessant wie die gleiche arbeit an einem z.b. 12 GB MacBook Pro wäre.
 
Selbst der 12 Jahre alte Lenovo PC von meinem Vater wo nur Thunderbird, Firefox (nur T-online.de) und Solitär von Windows 7 bzw. Hearts von Windows 7 läuft hat schon 16 GB. Heute 2026 würde ich keinen PC mehr kaufen ohne 32 GB, selbst den Acer Aspire 5 517-53 habe ich kurz vor der Krise noch Verhältnismäßig zum oken Preis auf 32 GB aufgerüstet, ich ärgere mich nur das ich den PC damals nicht auf 128 GB und den Laptop auf 64 GB aufgerüstet habe.
 
Bigeagle schrieb:
Wär doch mal zeit für einen windows 11 tuning guide in bezug auf ram belegung
Win 11 installieren
Fertig
Guide ende.

RAM wird halt belegt wenn vorhanden und freigeschaufelt wenn benötigt. Macht das OS selbstständig.

Den Schwiegereltern einen noch vorhandenen Mini PC hingestellt. Die 4gb gegen einen 8gb Riegel getauscht. Läuft wunderbar für deren Ansprüche.
 
empower schrieb:
verständlich, was du machst nimmt viel ram. der ram soll aber auch "volllaufen" dafür ist er da. wäre interessant wie die gleiche arbeit an einem z.b. 12 GB MacBook Pro wäre.
Kann ich dir sagen: Das Gerät benötigt dann deutlich mehr Rechenleistung und die SSD wird stärker belastet, da die Daten dann hin und her gehen und zum Beispiel Browser-Tabs neugeladen werden müssen.

Es gibt in der Informatik so ein schönes Dreieck, dass man im ersten Semster in der Regel kennenlernt:

Speicherplatz - Rechenleistung - Komplexität. Willst du auf einen der Aspekte "einseitig" hin optimieren, steigen unwigerlich die andege beiden Themen an. Heute in der Softwarewelt will man in der Regel jedoch weitgehend ein Kompormiss aus Komplexität und Rechenleistung finden - so dass man in der Regel deutlich "großzügiger" mit dem RAM ist. Er benötigt relativ wenig Energie im vergleich zu einer CPU/GPU und ebenso auch relativ wenig Energie in der Gesamtbillanz, wenn man eine SSD nimmt, weil dann Daten teilweise durch die CPU aufbereitet werden müssen.

Komplexität wiederum will man heute vermeiden, weil Komplexität oft schwierig zu wartende Software hervorbringt, die gleichzeitig allerdings auch nicht sonderlich protabel ist im zweifel.

Ein Teil der Probleme besteht heute allerdings darin, dass viele Entwickler für ihre Aufgaben die falschen Werkzeuge wählen - TwinleTray, das ich gerne nutze - ist da so ein Beipsiel. Anfangs hat das einen ganzen Pyhton-Stack mitgliefert und die eigene Pyhton-VM um zu laufen, jetzt ist es eine "Chromium-App". Besser, aber nicht optimal, weil hier auch ein schlankes C#-Programm das gleiche tun würde.
 
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Wenn man die Büchsen wenigstens erweitern könnte aber nööö geht ja nicht.

Einfach nur eine peinliche Vorstellung von MS. Ist man bei denen in Sachen HW aber ja gewohnt.
 
Schwierig... Ich hatte bis gestern ein Surface Pro 7, i5, 8GB, 256GB. Für reines Surfen und Office waren 8GB schon noch ok mit Win11, wenn auch manchmal zäh. Für alles weitere aber, kann man es total vergessen. Ursprünglich hatte ich mir das Gerät 2019 für Audiorecording (Cockos Reaper), Bildbearbeitung und casual Surfen gekauft. Bildbearbeitung mit Adobe Produkten war von Anfang an schon sehr grenzwertig, heute braucht man unter 32GB RAM eigentlich gar kein Lightroom oder Photoshop mehr anklicken.
Insgesamt ein Fehlkauf für mich, ich hab mich von dem schicken Design und dem wirklich guten Display damals blenden lassen und mir erst später Gedanken darum gemacht, dass das Teil verklebt und verlötet ist bis zum geht nicht mehr und Upgrades unmöglich sind.
Wird also hier nicht wirklich besser sein, schade.

Seit gestern nun wieder mit einem gebrauchten Leasingrückläufer Thinkpad L14 Gen 3, Ryzen 7 5875U, 32GB RAM, 512GB SSD unterwegs. Oh boy, was ein gravierender Unterschied und nicht mal wirklich teuer.
 
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Philste schrieb:
wenn nur der Task Manager offen ist, also ohne alles.
Frisch installiert "ohne alles", laufen in einem Windows 11 aktuell auch schon rund ~180 Prozesse.
Da fragt man sich, wie sich bei Microsoft "ohne alles" definiert und wofür man die Prozesse eigentlich braucht.
Dabei haben wir es sogar noch gut, denn ohne Recall und eingeschränkten Copilot Integration brauchen "wir hier" sogar noch "wenig" RAM für Windows. Wenn der Mist noch aktiv ist, sind nochmals ~6GB RAM verbraucht.
Für reinen Office Betrieb von einem aktuellen Windows 11 sind 16GB das Minimum. 24/32GB sind für eine angenehme Windows Nutzung dringlich zu empfehlen.
Bis letztes Jahr, als RAM "fast nichts" gekostet hat, wäre meine Empfehlung sogar eher Richtung 48/64GB gewesen, wenn man neu baut.

Es ist beschämend, wenn man sich ansieht, was Linux für einen Betrieb im Vergleich braucht.
 
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Wenn schon ein simpler Messenger wie WhatsApp direkt nach dem Start über 1GB RAM benötigt, muss man sich über solche Probleme nicht wundern. Die Apps von Microsoft wie z.B. Teams sind ja auch nicht besser.
 
DevPandi schrieb:
Wenn der Tag daraus besteht nur ein Tab km Browser offen zu haben und nur Word. Japp, da reichen auch 8 GB aus. Darüber wird es allerdings, kritisch.
Da muss ich dir widersprechen. Ich habe auf Arbeit ein Surface mit Win 11 und auch nur 8gb. Ich kann damit schon mehr machen "als nur einen Tab und Word". Ohne dass es mich sehr stark ausbremst. Bei Linux ist das jedoch nochmal anders, da konnte ich auch schon mehr als Word und einen Tab mit nur 4gb sehr angenehm nutzen...

1785308183470.png


Gerade ca 25 Tabs offen, unseren Wartungsplaner, Outlook, 2 große Excel Tabellen und eine große pdf und alles läuft geschmeidig. Grenzwertig aber machbar wie du siehst, und das unter Win11...

Wie gesagt, kommt es eben darauf an was man damit macht. Privat würde ich mir jedoch keinen PC mit nur 8gb mehr kaufen.
 
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SavageSkull schrieb:
Es ist beschämend, wenn man sich ansieht, was Linux für einen Betrieb im Vergleich braucht.

Das kommt noch on top. Ich hab ein uraltes Thinkpad T400 (Core 2 Duo P8600, 8GB DDR3, 128GB SSD) in meiner Werkstatt stehen, darauf läuft Linux Mint Xfce Edition, absolut flüssig, ohne Probleme, weit entfernt von "grenzwertig".
 
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wie konnten wir früher mit 2-4gb ram klar kommen und sogar zocken. man redet immer von CO2 und anderem müll.. ja dann macht eure systeme endlich effizienter!!!
 
DevPandi schrieb:
Mit Linux geht das durchaus, scheitert dann aber in der Regel, sobald man modernere Software verwendet. Wer „maximal“ auf RAM dann achten muss, ist schnell auch bei „Chromium“ - auch wenn man es nicht will. Oder bei alten LTS-Verionen von Browsern, die bald auch das Ende erreichen.

Supermium, Mypal, Pale Moon, K-Meleon
Ergänzung ()

empower schrieb:
ich brauche keinen test, wenn ich selber 2 geräte habe. ich sehe es doch im real life, weil ich seit einigen jahren immer ideapads hole.

"ich brauche keine sachlich neutralen Analysen, ich vertraue auf mein Bauchgefühl"
Genau das ist ein grundlegendes Problem in der aktuellen Gesellschaft.
 
Ein Neugerät für $950 mit 8GB RAM?

Wieso noch ganze 8GB? Mit 6GB oder gar 4GB könnten Microsoft doch sicherlich noch mehr Geld sparen.
Oder ganz auf RAM verzichten und nur mit Auslagerungsdateien arbeiten. Dann braucht man 0GB ;)

Ist schon eine ziemliche Unverschämtheit. Zeigt aber wie verrückt die Zeiten sind.

habe selbst (jedoch nur als 2Gerät) einen alten HP Business Laptop mit 8GB RAM & 3.Generation i5 aus 2012 am Laufen. Wird nur zum checken von Mails & YT genutzt.
Läuft mit Win11 okay, wenn auch zäh. Linux (selbst mit KDE) läuft darauf aber spürbar zackiger.

Wenn 8GB dann in einem alten Gerät das nicht nur deutlich stabiler & unzerstörbarer ist, sondern auch upgradbar (wechselbarer RAMRiegel!) & dank aufschiebbarer Bodenklapp auch deutlich leichter reparierbarer.

Aber ein verschlossenes Win11-Neugerät mit 8GB ist schon irre in 2026


Ergänzung ()

seahawk schrieb:
8GB reicht locker. Man muss nur Programm schließen.
Gab doch früher mal eine abgespeckte Windows-Version wo man nur ein Programm öffnen konnte. Jetzt gibt diese Softwarelimitierung nicht, sondern eine natürliche Hardwarelimitierung ;)
 
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DevPandi schrieb:
Besser, aber nicht optimal, weil hier auch ein schlankes C#-Programm das gleiche tun würde.
Wobei die vermeintliche Schlankheit einer C#-Anwendung auch etwas irreführend sein kann, die Größe der Anwendung selbst nur die halbe Wahrheit ist. Es hängt dort ja in der Regel noch die .NET-Runtime als Laufzeitumgebung für die Anwendung hinten dran, die die Intermediate Language dann zur Laufzeit in Maschinencode übersetzt. Das braucht entsprechend auch noch zusätzliche Resourcen.

Im Kern stimme ich dir aber durchaus zu, da C# + .NET-Runtime einen (deutlich) kleineren Footprint als eine Anwendung mit 3rd-Party Laufzeitumgebung (Electron/Chromium, Python-VM). Wenn man noch weiter optimieren will, kann man bei C#/.NET einen AOT-Build erstellen, wodurch dann die Übersetzung IL->Maschinencode zur Laufzeit weitestgehend entfällt. Geht dann aber zu Lasten der Portabilität, weil ein solcher Build auf die Architektur (x86, ARM) festgelegt ist.
 
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