Abnehmen - Geht bei mir nicht?

Liebe Community

Seit der letzten Nachricht ist doch schon etwas Zeit vergangen.

Ich danke nochmals für all eure Tipps! Ich schätze dies sehr.

Übrigens mein Gewichtsziel ist bei 75 Kilo +-2 KG.
Und zur Frage, wieso ich mein Gewicht reduzieren möchte:
1. Ich gefalle mir selbst nicht mehr.
2. Meine Lebenspartnerin findet dies bestimmt dann auch besser
3. - Wichtigster Punkt - Ich möchte noch ein paar Jährchen leben. Also wegen der Gesundheit

Gerne gebe ich euch über Erfolg und Misserfolg noch bescheid:
Erfolg: ich habe jetzt schon mehr als 2 KG verloren!
Mein Geplantes Programm und etwas mehr essen, reichen wohl bereits hierfür.

"Misserfolg":
Da ich oft Müde war, habe ich meinen Chiropraktiker darauf angesprochen. Hierbei meinte er, dass ich an einer Schlafapnoe leiden könnte.
Dies wird aber bald im Schlaflabor überprüft.

"Halber Erfolg":
Ich habe von der Krankenkasse über ein "Fitnessprogramm" erfahren, wobei man sogar Prämien sparen kann.
Ich habe mich dort angemeldet und dann über ein Kontaktformular gemeldet und um eine Beratung gebeten.
Dabei rief mich ein Arzt an und hat meine Situation angeschaut (Telefonisch). Er meinte bereits, dass ich schon auf gutem Weg sei, jedoch hier im Kantonsspital - sofern ich das möchte - noch in die Abteilung für übergewichtige gehen kann um mich dort Persönlich zu begutachten lassen, sowie eine Ernährungsberatung oder falls das Übergewicht Psychische Ursachen hat, eine entsprechende Behandlung verordnen könnte.
Sobald meine Freundin zurück ist - Was die Tage auch passieren wird - werden wir im Kantonsspital diese Abteilung besuchen. Mir ist es wichtig, dass Sie mit dabei ist um die Probleme zu verstehen und mich auch zurück hält, wenn ich etwas "unerlaubtes" essen will.

Sport:
Hierbei möchte ich noch folgende dinge erwähnen.
Ich habe mich bemüht draussen sport zu machen. Die letzten Tage regnete es aber stark und ich bin - da aktuell noch unsportlich - schnell aus der puste wenn es einen Hügel von ca. 20 höhen Meter hochgeht. Es gibt hier leider keine längeren Geraden Strecken, welche nicht hoch oder runter gehen. Hierfür habe ich aber doch einen guten ersatz gefunden! Ich habe 2 Sportartikel Händler angefragt ob diese mir etwas empfehlen können. Hierbei habe ich ein "sponsoring" bekommen. Sprich die finden mein Anstrengungen super und haben mir beide für jeweils unter 100.- einmal ein Laufband sowie ein Fahrrad (Hometrainer) verkauft - Ausstellungsmodelle - welche einen Gesamtwert von über 1000.- Haben.
Diese sollten die Tage auch eintreffen und mich somit unterstützen. Ich habe mich erwischt, dass mir bei Spaziergängen schnell langweilig wird und ich nach gut 45-60min wieder zu hause bin statt vorher vorgenommen 90 - 120min.
Dies kann ich jetzt auch direkt zu hause machen - zuerst draussen und dann TV schauen und weiterlaufen. Finde ich besser, als gar nichts zu tun :)

Falls gewünscht, gebe ich euch gerne später nochmals eine Rückmeldung.

Liebe Grüsse und danke nochmals für eure Hilfe!
 
Wiegst Du deine Portionen ab? Vielleicht isst du ja mehr als Du glaubst. 80g Nudeln sind zB kaum sichtbar :(
Vielleicht kann man auch irgendwie den tatsächlichen Enegieverbrauch messen lassen. Die Angaben aus der Literatur können ja nicht genau sein, weil sie von so vielen Faktoren abhängen.
 
Kann mich meinem Vorposter zur anschließen, außerdem scheinst du wenig Erfahrung mit gesunder Ernährung zu haben. So ist eine Banane eine eher schlechte Wahl für Abnehmwillige, denn Bananen enthalten für den Körper hochverfügbaren Zucker. Ein Apfel wäre da besser.
 
jetzt aber nicht das erbsenzählen anfangen, eine banane ist keine schlechte wahl -wenn es bei einer bleibt.
ein apfel hat im übrigen auch deinen "hochverfügbaren zucker".

am ende zählt die gesamtbilanz. wenn du dein sportlevel gerade eh langsam hochschraubst, hör auf dich zu wiegen, das reicht 1x / woche.
gewicht ist relativ, frag das mal nen kraftsportler :) schlafen ist enorm wichtig, vorallem ausreichend - das stell bitte auf jeden fall sicher!
 
Mir ging es jahrelang ähnlich, habe aber viel probiert und schließlich über die Jahre fast 25kg abgenommen.

Meine persönlichen Take-Aways nach dieser Erfahrung:
- Die Kalorienbilanz ist das A und O. Wie gesagt, ich hatte selbst ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, muss im Nachhinein aber auch sagen, dass ich vermutlich nicht "ehrlich" Kalorien gezählt habe. Man betrügt sich selbst, zeigen auch Studien.
- Stoffwechselprobleme können die Ursache für Müdigkeit und Schlappheit sein, aber können nicht die Physik (=Kalorienbilanz) überwinden.
- Ich habe sehr lange Ausdauersport gemacht (joggen, Halbmarathon), muss im Nachhinein aber sagen, dass Gewichtsverlust vor allem in der Küche entsteht. Den größten Gewichtsverlust habe ich geschafft, als ich keinen Sport gemacht habe. Sport führt im Gegensatz oft dazu, dass man massiv Hunger bekommt und den Effekt evtl. sogar überkompensiert.
- Bei der Ernährung sind aus meiner Sicht mehrere Dinge essentiell: Wenn man abnehmen will, braucht der Körper fast keine Fette und Kohlenhydrate. Eiweiß ist dagegen notwendig, um die Muskeln zu versorgen und Muskelabbau zu verhindern. Eiweiß sorgt außerdem am effektivsten für ein Sättigungsgefühl. Der Körper braucht außerdem wichtige Mineralien und Vitamine. Die beste Kost ist daher aus meiner Sicht eine gesunde, eiweißreiche Ernährung. Man kann hier auch auf <1000 Kalorien gehen, solange man den Körpern mit allem wichtigen versorgt. Das Defizit kann der Körper problemlos aus dem Eigenfett nehmen.
- Der allerschwerste Teil ist der Anfang. Bis der Körper mit der Eigenfettverbrennung anfangen muss (weil man nicht mehr genug zuführt), dauert es ca. 2-4 Tage nach dem Start einer Diät. Das liegt daran, dass der Körper gewisse Mengen an Kohlenhydraten gespeichert hat und diese sofort aufbraucht. Sind die weg, geht der Körper in die Ketose über. Man fühlt sich dann einige Tage wie krank oder verkatert, aber man muss sich unbedingt vor Augen halten, dass dieser Zustand nur wenige Tage anhält. Ich habe beispielsweise ein halbes Jahr lang komplett low-carb gemacht. Die ersten Tage waren wirklich unangenehm, aber seitdem habe ich das Gefühl, meinen Heißhunger nach Kohlenhydraten komplett verloren zu haben. Meiner Erfahrung nach wird das Durchziehen einer Diät relativ leicht, wenn man diese Phase einmal überwunden und den Körper darauf trainiert hat, Eigenfett zu verbrennen.

Es gibt extrem viele Mythen und eine ganze Industrie lebt von Diättips. Ein Buch, was tatsächlich wissenschaftlich fundiert ist und mir zudem mit meinen letzten 8 Kg sehr geholfen hat, ist das folgende: https://www.amazon.de/gp/product/B00X01CRY8/ref=oh_aui_d_detailpage_o01_?ie=UTF8&psc=1

Mein genereller Tipp ist: Nicht verzweifeln! Am Ende sind unsere Körper alle sehr ähnlich. Den Unterschied Gute Gene <-> schlechte Gene gibt nachgewiesenermaßen kaum. Meine Empfehlung klingt radikal: Mach mal 4 Wochen eine 1.000 kcal-Diät, bei der du aber dennoch genug Eiweiß, Mineralien und Vitamine zu dir nimmst. Ich prognostiziere, dass du 1) nach 4 Wochen ca. 4Kg Gewicht verloren haben wirst, 2) sich dein Körper daran gewöhnt hat, sodass du dann weiter durchhalten kannst und du 3) durch den Erfolg darüberhinaus motiviert sein wirst. Einige harte Tage am Anfang musst du allerdings in Kauf nehmen ;). Außerdem: Das Gewicht schwankt durch Wassereinlagerungen (bei mir ± 1Kg). Man kann sich jeden Tag wiegen, aber ich schaue immer auf den Wochendurchschnitt. Außerdem: Lass dir nicht einreden, das wäre ungesund. Dein Körper schleppt genug Energiereserven mit, die er einsetzen kann.

Viel Erfolg!
 
Dieses Hungern willst du weiterempfehlen? Das kann doch nicht dein Ernst sein....

Das du den größten Gewichtsverlust nach Einstellung von deinem Sportprogramm hattest ist logisch und absolut dämlich: du hast vermutlich in dieser Zeit deine Muskeln von deinem im Notstand befindlichen Körper "aufessen" lassen. Muskeln sind ziemlich schwer (in Relation zu Fett bswp.) - und wenn du so auf Sparflamme fährst (kcal) ist das so ziemlich das erste was der Körper macht (unnötigen Ballast futtern, die Muskeln kann er ja eh nimmer versorgen). Darum auch: Gewicht ist fürs "Abnehmen" vollkommen egal, ihr wollt Fett loswerden und Muskeln möglichst halten. Dieses reduzieren auf reines Gewicht ist einfach viel zu grob.

Ausdauersport ist übrigens gift für stark übergewichtige, mal abgesehen von Schwimmen bspw. - Joggen oder gar Halbmarathon ist eine Tortur für deine Gelenke.

Deine 1000 kcal Diät ist auch ein Traum, die verbringt man dann quasi nur im Bett weil man keine Kraft mehr hat? Klingt toll .... Dazu dann eine Ernährung aus fast nur Protein damit die Nierenwerte nach spätestens einem halben Jahr langsam in den dunkelroten Bereich rutschen?
Ketogener-Zustand bei Low-Carb ist eher ausgeschlossen, dafür brauchst schon diszipliniertes NO-Carb und ist für Anfänger absolut nicht zu empfehlen.

Richtig und nachhaltig nimmt man durch eine gesunde Kcal-Bilanz ab - 1000 Kcal hungern ist scheisse hoch 10. Dazu ist eine Radikaldiät wenn man so fett ist auch in punkto Regeneration der Haut die dümmste variante :)

Hätte ja gern mal ein Vorher / Nacher Foto gesehen... Muskelloser Hautberg ?
 
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Aus meiner Sicht ist dein Ansatz und dein Ziel falsch.
Das Gewicht als Kriterium für Aussehen zu nutzen ist letztlich gefühlt 90er Jahre und hat selten was bewirkt.
Genauso sind Kardiosportarten nicht wirklich zielführend um "besser" auszusehen. Wenn man sich nämlich die Marathonläufer im Gegensatz zu Sprintern oder Turnern anschaut, ist das heutige Ideal eher auf Seiten letzterer zu sehen. Wobei viele diese Leistungssportler schon übertrieben finden, zeigt es imo doch eine Richtung an.

Ich weiß natürlich nicht, inwieweit dich dein Rücken einschränkt, aber ich würde dir zum besseren aussehen empfehlen nicht ein Gewicht als Ziel zu sehen, sondern sportliche Ziele, auf die du hinarbeitest.
Das kann Calisthenics (bodyweight Training) sein. (Liegestütze, Squads, Bridges, Klimmzüge) sämtliche dieser Übungen gibt es auch in leichter und schaffbarer Ausführung. Ich trainiere nur 5x20 Minuten in der Woche nach dem aufstehen und habe in den letzten 2 Monaten wirklich extreme Fortschritte gemacht. Hierfür mache ich WENIGE für mich sehr schwere Übungen, die mich innerhalb von 6-15 Wiederholungen zum Muskelversagen bringen. Es geht nicht darum die Übung 50 mal zu schaffen, sondern alle relevanten Muskeln extrem unter Anspannung zu setzen. Falls du fragen dazu hast, schreib gerne eine pn, dann suche ich ein paar Einsteigerlinks heraus.

Alternative und für dich mit dem Rückenleiden vielleicht besser geeignet ist ein GUTES Fitnessstudio, wo du unter Aufsicht Rückenschonend Übungen machen kannst.
Bei beiden Arten sollte es das Ziel sein, alle Muskeln im Körper zu stärken und zum wachsen zu bringen.
Denn dadurch wird deine Haltung besser, du erhälst eine höhere grundanspannung und mit der Zeit werden einzelne Körperteile ausgeformter. Wenn du dabei weiterhin auf deine Ernährung achtest, wird mittelfristig und langfristig das Fett besser wegschmelzen als bei Kardiotraining, da du deinen gesamten Stoffwechselbedarf erhöhst und deine fettreserven schmelzen.

Ich sehe jetzt mit 30 schlanker und besser aus, als mit 25. Mit 25 habe ich 80 gewogen, jetzt ca. 85kg bei 184cm Körpergröße.
Ich würde vom hauptsächlichen Kardiotraining mit dem Ziel abzunehmen abraten, da es dafür absolut ineffizient ist. Setz dir Krafttrainingsziele, die den gesamten Körper ansprechen und du wirst Erfolge sehen werden, auch wenn du dann keine 75 Kilo erreichst.

Ich würde aber trotzdem zum Arzt gehen und dich durchchecken lassen.
 
@Winterblut:
Bzgl. "Hungern" würde ich das von mir genannte Buch mal empfehlen. Dort wird generell mit vielen Mythen aufgeräumt. Wieso sollte es einen Unterschied machen, ob ich eigenes Fett verbrauche oder aus der Nahrung, die ich aufnehme. Dass man keine Kraft hat, ist absolut unwahr. Es gibt keinen Grund, warum der Körper vor allem Muskeln "aufessen" sollte, dafür hat er ja Fett. Wenn man die Muskeln ausreichend versorgt, bleibt der Abbau komplett in Maßen (kann man nie verhindern, wenn man nicht mit Sport gegenangeht).

Dass viel Eiweiß schädlich ist, ist bewiesenermaßen nicht korrekt. 1-1.5x das eigene Gewicht Gramm Eiweiß zu sich zu nehmen ist sicher nicht schädlich. Habe erst vor einem halben Jahr alle meine Blutwerte checken lassen. Es hat mich selbst überrascht, dass ich allen Werten in der Range war.

Muskelloser Hautberg trifft 0 zu. Ich war auch nie stark übergewichtig, sondern habe meinen BMI von ca. 29 auf nun <24 gesenkt. Daher war ein Halbmarathon auch nie ein Problem. Zugegebenermaßen habe ich aktuell keine große Muskelmasse, da ich aus Zeitgründen kaum zum Sport komme. Daher sehe ich halt "nur" normal aus.

Ich will hier niemandem etwas aufzwängen, sondern nur davon erzählen, wie es mir relativ leicht gefallen ist, ohne dass die Gesundheit darunter gelitten hat. Für fundiertes wissenschaftliches Hintergrundwissen empfehle ich wirklich dieses Buch, das ich gepostet habe.
Wenn es einem nicht passt, muss man es ja nicht machen ;).
 
Hmmmmm, das von Dir benannte Buch werde ich nicht lesen, wenn die eine 1000 Kcal Diät vorschlagen kann es nur Bullshit sein. Und ja das funktioniert auf der Wage - weil es eben Hungern ist...

Dein Körper krallt sich alles was er an Nährstoff freisetzen kann um dich am Leben zu halten. Und natürlich auch deine Fettreserven. Aber auch bei 100 Kilo Eiweiß am Tag wird er an die Muskeln gehen - da du a) nicht trainierst (dafür hättest du keine Power, egal was in deinem Buch steht), b) sie relativ einfach "gegessen werden können und c) unnötiger Ballast sind der "ernährt" werden will - was ja bei 1000 kcal nicht geht. Das dir bei so einer Mangelernährung, bei der du so ziemlich nur auf den Makronährstoff Protein abzielst div. andere lebenswichtigen Fehlen (Fett ist übrigens enorm wichtig für deinen Körper...) kann dir schon jeder Hausarzt bestätigen. Bei ungesunden Mini-Mengen von Kcal kommst du auf die Geringe pro KG /Protein rate. Würdest du genug essen und das nur aus Protein wären die Werte viel zu hoch. Weil deine Blutwerte nicht im Eimer sind muss das noch lange nicht heißen das du deinem Körper keine Tortur spendiest. Dieser wird nämlich den Stoffwechsel gen 0 fahren um nicht zu verhungern. Was scheiße ist. Nachhaltig.

Aber wenn man nichts isst, nimmt eben jeder ab - damit funktionierts und kann nur das richtige sein... *hust*


und zum Thema Mythos: der BMI ist ein Mythos, weil er einfach gar nichts über die körperliche Verfassung aussagt. Der BMI eines Schwarzenegger zu Bestzeiten wäre wohl absolut lebensbedrohlich gewesen - wir wissen das es anders ist/war :)

Unterm Strich zählt der KFA und sonst nichts. Gewicht / BMI ist einfach 0815 und nichtssagend.
 
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Dass der Stoffwechsel gen 0 fährt und in den sog. Hungermodus geht, ist ein Mythos. Stimmt nicht - zum Glück! Konnte wissenschaftlich nicht belegt werden (wie übrigens auch der Jojo-Effekt).

Der BMI funktioniert in Ausnahmefällen natürlich nicht, aber für 95% der Menschen ist es ein angemessener Maßstab. Wenn man einen BMI von 20-25 als gesund betrachtet, sollte bspw. ein 1.80m großer Mann 65-81 kg. wiegen. Das ist eine weite Range, die in den meisten Fällen ein gesundes Ziel darstellt. Wenn man übermäßig trainiert, wird man vermutlich wissen, dass man in diesem Fall den BMI natürlich nicht mehr zu Rate ziehen sollte. Hier aber mit den Ausnahmen dagegen zu argumentieren ist wie zu sagen, dass Rauchen gesund ist, weil Helmut Schmidt auch sehr alt geworden ist. Natürlich zählt der KFA, aber für die meisten Menschen ist der BMI wohl leichter zu bestimmen.

Natürlich baut man auch Muskeln ab, das ist kaum zu vermeiden, aber liegt vor allem auch daran, dass der Körper weniger Masse mit sich rumschleppen muss. Dass man mit 1.000 Kalorien keine Kraft für Sport hat, kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Es gibt Studien, die zeigen, dass der Muskelabbau bei Diäten durch das Entgegenwirken von Krafttraining reduziert werden kann. Ich persönlich halte Krafttraining daher auch für angebracht. Die Autorin von dem Buch hat übrigens eine 500kcal-Diät (unter ärztlicher Beobachtung und Einnahme aller wichtigen Spurenelemente, Vitamine und Proteine) gemacht und ihr Gewicht von 150kg auf etwa 70 gesenkt, wenn ich mich recht erinnere. Irgendwann dazwischen hat sie auch mit Kraftsport angefangen - es scheint also zu gehen. Und wie man den positiven Rezensionen entnehmen kann, ist sie nicht die einzige.

Wie gesagt, ich möchte niemanden missionieren, nur von einer möglichen weiteren Option erzählen. Wenn man davon nichts hält - dann sei es so. Allerdings ist das Vorgehen wissenschaftlich belegt und funktioniert. Im Gegensatz zu anderen Brigitte-Diäten wird eben kein Hokuspokus erzählt. Man muss ja auch nicht mit 1.000 kcal anfangen, sondern kann es auch mit 1.500 kcal machen. Der Effekt ist dann eben kleiner. Wenn man will, kann man das Buch ja lesen und dann entscheiden. Wenn man etwas anderes gefunden hat, was für einen funktioniert, dann ist es ja auch super :).
 
dann glaub deinem Buch und gut, ich halte den Großteil davon für absolut falsch / ungesund.

Wenn ich Fett wie ne Butterfabrik bin (150 kg) und auf 500 Kcal reduziere ist doch klar das ich abnehme wie ne Rakete. Aber gerade so ein Blitzhungern macht eine traumhafte Hautschürze und sieht bestimmt richtig super aus :D

und Hungerstoffwechsel ist alles, aber nichts was man freiwillig will....
 
Was haltet ihr eigentlich vom Fasten/Entschlacken?
Z.B. dieser Plan hier: Klick
 
Der Körper entschlackt völlig automatisch mehr braucht er nicht, könnte er das nicht würden wir garnicht überleben.

Tatsächlich jedoch scheidet der Körper, wie Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung betont, "unverwertbare Stoffwechselprodukte ständig über Haut, Niere, Darm oder Lunge aus". Könnte er das nicht, wäre der Mensch im Laufe der Evolution schon längst ausgestorben. Man muss und kann also gar keine Schlacken per Fastenkur loswerden. Im Gegenteil.

http://m.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/a-836023.html

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/warum-entschlacken-unsinn-ist-mythos-entgiften-1.1244755
 
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Da hier leider viele Halbwahrheiten und viel Broscience verbreitet wird wie unter anderem im Buch von Maddin beschrieben wird und der Thread wahrscheinlich noch von vielen als Hilfe gelesen wird mal ein paar Fakten und wie das alles wirklich funktioniert:

Kohlenhydrate sind nicht böse und man darf sie auch nach 18 uhr essen --> der körper kennt keine Uhrzeit

Kraftsport und Proteine sind in einer Diät wichtig um den Muskelabbau gering zu halten, denn durch den Sport werden die Muskeln stimumiert und es wird dem Körper der Reiz gegeben, dass er die Muskeln braucht.
Dee Körper versucht immer erst Muskeln abzubauen, weil sie Energie verbrauchen und Fett ein besserer Energiespeicher ist als Muskelgewebe und der Körper diesen erst zuletzt verbrauchen will.

-Diäten mit 1000 Kalorien etc sind meistens schwachsinn bis auf die HSD oder PSMF.

- Egal welche Diät man machen will man kann nur mit einem Kcal Defizit abnehmen --> physikalisches Gesetz der Thermodynamik

- am besten rechnet man sich den Kcal Bedarf auf MicsBodyshop aus (sehr guter Rechner) und wählt Fettabbau kontrolliert aus und hält sich an die Kcal --> schon nimmt man, ab einfach oder ?

-auf Fett zu verzichten ist nicht nur dumm sondern auch ungesund denn Fette (Omega etc) kann der Körper nicht selbst herstellen und muss diese durch die Nahrung aufnehmen --> Fett ist extrem wichtig für die Zellen und den Hormonhaushalt

-Kohlenhydrate sind ein super Energieliferant daher ist es auch hier quatsch darauf zu verzichten sei es auf Brot Nudeln Kartoffeln oder auch normaler Zucker bzw Fruchtzucker

-Proteine können auch nicht selbst hergestellt werden und müssen durch die Nahrung zugeführt werden --> ebenfalls wichtig für die Bildung von Zellen etc. Und natürlich Muskeln

-Entschlacken ist wieder so ein HipsterTrend der Blödsinn ist.
Der Körper reinigt sich von selbst bzw die Leber sonst wären wir schon tod

Achte auf 2gr Protein pro kg
0.6-0.8 gr Fett pro kg
Und den rest füllt man mit Kohlenhydraten auf jenachdem wie viel man noch braucht

Ernähr dich nach IIFYM also du kannst alles essen es muss nur in deine Kalorien und Makros passen also Protein,Carbs und Fette.

Gute Seiten mit Quellen und fundiertem Wissen aus Studien etc sind beispielsweise

Code-fitness.de
und
Fitness-experts.de
 
Einige Kommentare hier sind ja gut, andere wiederum totaler Blödsinn! Lass dir keinen Mist erzählen von wegen "wenig Zucker / Kohlenhydrate" oder sonst was. Es ist irrelevant fürs Abnehmen was du ißt, es zählt NUR die KCAL-Bilanz! Wenn du täglich Butter für 1200kcal ißt wirst du Abnehmen! Das gleiche gilt für Brot oder sagen wir Mehl, was quasi nur aus Kohlenhydraten besteht. Nochmal: Es ist egal was du ißt, hauptsache du hast eine negative Bilanz. So unglaublich einfach ist es. Das sich so einseitig zu ernähren totaler Blödsinn ist und absolut ungesund sollte dir klar sein. Es geht mir bei dieser Aufzählung nur darum, dass dir klar wird das du auf nichts verzichten musst, so lange es in deinen kcal-Haushalt rein passt.

Lass dir auch nichts vom kaputten Stoffwechsel oder derartigem Blödsinn erzählen. Oder das der Körper Muskeln abbaut bevor er an die Fettreserven geht, wenn man zu wenig ißt. Das ist alles Blödsinn.

Wenn du für das was ich gesagt habe eine gute Quelle wissen willst, dann ließ das Buch "Fettlogik" von Nadja Hermann. Dort wird mit allen diesen bekloppten Mythen endlich mal richtig aufgeräumt. Des weiteren hinterlegt sie alles was sie schreibt mit wissenschaftlichen Quellen. Noch dazu hat sie selbst eine Menge KG abgenommen, was sie auch anhand von Bildern belegt. Die Frau weiß also wovon sie redet. Mir selbst hat das Buch sehr geholfen, da ich in einer ähnlichen Situation war wie du. Kurz und knapp gesagt: Ich bin 25 Kilo los, auch dank dem Buch.

Was für mich den Ausschlag gegeben hat war die Sache extrem anzugehen, also meine Nahrungsmittelzunahme auf nur 1200kcal am Tag runter zu schrauben. Dadurch sieht man schnell erfolge, was mich motiviert hat weiter zu machen. Natürlich kamen dann alle an mit "OMG du ißt zu wenig, das ist Ungesund und dein Körper geht in den Hungermodus und sobald du dann wieder normal ißt bist du direkt fett". Alles quatsch, halte mein Gewicht nun seit einem Jahr und hab nun die Kraft gefunden die letzten Kilos auch noch zu werden. Ist zwar wieder hart, aber machbar.

Solltest du jemanden brauchen zum schreiben der mit dir leidet und dich auf deinen Wunsch hin kontrolliert (das hilft mir auch ;)) melde dich bei mir, das kriegen wir hin =)

Edit. Wie ich gerade sehe wurde das Buch sowieso schon empfohlen. Hatte in meiner Überflogenen Lesearbeit das übersehen. Betrachte meinen Beitrag einfach als weitere Unterstützung für das von mir genannte und von meinen Vorpostern schon gesagte.
 
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@Miguel14.05
gefällt mir gut, bis auf die tatsache das die makros verallgemeinert werden.

protein ist nicht gleich protein, carbs sind nicht gleich carbs und fett ist nicht gleich fett. (das mag für jemanden der total übergewichtig ist anfangs nebensächlich sein, aber je weiter man die gewichte senkt desto wichtiger wird es makros nicht blind zu futtern, um nicht bzw. weniger zu stagnieren)

leute die meinen es ist gesund sich nen dickes eis reinzuziehen (weil passt noch in meine makros, la la la) machens total falsch.
genau so wie leute die den "cheatday" nicht als refeed sondern als völlerei erachten und sich dann mal an einem abend 5000 kcal reinknallen.

viele wege führen nach rom, nur manche eben auf direkter luftlinie, manche machen nen riesen bogen und manche gehen im kreis.


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@klueze
ja klar, alle labern scheiss und man muss net gucken was man isst...
abnehmen ist nicht abnehmen, ich kann durch ernährung zumindest die richtung steuern "wie" ich abnehme.

ich pers. würde mit einer proteinreichen ernährung, 12-15%(kcal) unter meinem gesamtbedarf anfangen und langsam an das fallende gewicht anpassen. dazu 3 - 4 kraftsport die woche.
da hat man wenigstens nachhaltige erfolge und verliert nicht den großteil seiner muskeln
(und die sind es doch die gerade einen mann gut aussehen lassen, wenn die butter vom körper geschmolzen ist). und wer keinen richtigen kraftsport schafft fängt langsam mit liegestütz (wenn net geht -> auf den knien) und anderen übungen in der eigenen bude an.

wer einen gesunden, schönen körper haben will muss nicht nur aufhören permanent müll in sich zu stopfen sondern auch muskeln (herz!) zu trainieren. wie und in welcher intensität ist natürlich vom ziel abhängig. aber von nichts kommt nichts...
 
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@winterblut: Muskeln baut der Körper aber nicht ab, so lange du sie nutzt. Und da der TE bereits Probleme mit dem einfachen abnehmen hat, was ich gut nachvollziehen kann, muss man ihn nicht gleich mit kompliziertem Kram wie Makronährstoffen etc. zuwerfen. Ich bin mir sicher das er selbst ganz gut weiß was Gesund ist und was nicht, das sagt einem nämlich der normale Menschenverstand.

Wenn er dann noch muskolös oder durchtrainiert sein will, dann kann er immernoch auf diese Tipps zurück kommen. Sport hilft beim Abnehmen, keine Frage, aber egal wie viel Sport du machst, einer schlechte Ernährung kannst du damit niemals ausgleichen. Oder wie man unter Läufern sagt: You cant outrun a bad diet.

Und was bitte hat ein männliches Aussehen mit Muskeln zu tun? Man kann sehr wol männlich aussehen und kaum welche haben.
 
@Klueze,
doch tut er bei Kalorindefizit immer - wenn auch nicht so massiv wie bei no training, wäre zu schön wenn das so wäre :)
 
Dann zeig mir doch mal deine Quelle die das belegt. Bin mir sehr sicher das es nicht so ist. Schaue gerne morgen Abend im Fettlogik Buch im entsprechenden Kapitel mal nach, da müsste das Gegenteil entsprechend mit Quelle belegt sein.
 
das sagt doch allein schon die logik, ein muskel muss erhalten werden, was energie kostet - die du durch eine diät ja eh in zu geringem maß zuführst um einen katabolen zustand zu erreichen. nahrungsinduzierte thermogenese wäre eine option, setzt allerdings eine anständige ernährung vorraus und keine krasse diät wie die genannten, so extrem unter dem grundumsatz.

und nicht das wir uns falsch verstehen: bei einer (richtigen)diät steigt der muskelanteil sogar %an, da du ja fett mitverbrennst, verlieren tust du vom ausgangspunkt gesehen jedoch schon ne ganze menge. fette menschen haben ja zusätzlich zum vielen fett auch mehr muskeln um die berge bewegen zu können. ist übrigens im bodybuilding schon ewig so: der kampf bei deiner diät möglichst nur fett zu verlieren - was aber 100% nie gehen kann.
 
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