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adobe premiere Pro 2. Rendern dauert Jahre!!

Bad Mo-Fo

Rear Admiral
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Hallo Leute,

ich habe eine ca 21 minütige Sequenz geschnitten aus WMV dateien.
Möchte ich die nun als Videofile ausgeben, in diesem fall Avi Xvid, auf ca 800 MB, dauert es 10 Stunden bis es fertig ist.

Bin schon einige alternativen durchgegangen, andere Codecs, andere Bitraten, bringt aber im endeffekt fast garnix.
ALso 8 Stunden braucht es immer, ohne dass die Quali drunter leiden würde.

Bildmaterial liegt in 720x576@25 fps vor 16:9 von meiner 6 Jahre alten Digital8 kamera.

Hat schonmal jemand mit Adope Premiere Pro 2 gearbeitet ?
Dualcorefähig ist es, allerdings werden beide kerne auch nur zu 55% ausgelastet.

System ist das in meiner Sig. Das kann doch nicht so lange dauern ?! :freak:
 
Wenn beide Kerne zu 55% Ausgelastet sind, ist es nicht Dualcore-fähig oder falsch konfiguriert. Dann ist das lediglich 50/50 auf beiden Kernen verteilt, plus 5% von Windows-Hintergrund-Auslastung bzw. das Kodieren des Videos (nach dem eigentlichen Rendern, was die Hauptlast bedeutet).

Aus meiner Erfahrung weis ich, das Premiere schon damals eher ein langsames Tool war und für Filmschnitt und Verarbeitung irgendwie nicht richtig was war. Bin dann auf Sony's Vegas umgestiegen, und bin eigentlich nur begeistert ;)

10 Stunden wiederrum sind für diese Aufgabe auch zu viel - selbst für Premiere. Es gibt allerdings viele Faktoren neben dem Programm selbst, welche auf die Geschwindigkeit wirken. Zum einen sind das die Quelldateien. Wenn sie sich stark fragmentiert auf der Platte befinden, ist das kein schöner Job für die Festplatte: zum einen muss sie die Quelldateien so schnell wie möglich über die halbe Platte hinweg finden, zum anderen gleichzeitig auch die Ausgabedatei schreiben. Auch das Format der Quelldateien hat bei der Performance einen entscheidenden Einfluss. Ich erinnere mich, das gerade WMV und HD-MOV-Dateien den absoluten Killer der Performance darstellten, ein Format das sich noch langsamer (re)codieren lässt fällt mir nicht ein.

Wie wärs aber wenn du das Programm Super ausprobieren würdest, um deine Quelldateien erstmal auf ein brauchbares Format zu konvertieren, um dann anschließend in Premiere mit der Verarbeitung weiterzumachen?

/edit: ich sehe grade das mit der externen Festplatte.... ich hoffe du arbeitest nicht mit dieser beim Videoschnitt? Weder die Quelldateien noch die Zieldatei sollte sich auf der externen befinden, solange diese über USB angebunden ist. Ist sie mittels eSATA angeschlossen, könnte man sie dagegen nutzen (solange der Write-Cache in Windows aktiviert ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
ich lass den jetzt erstmal durchlaufen, da ich in Zeitdruck bin und keine weiteren Experimente riskieren möchte.
Das Programm erkennt beim starten einen "mehrkern-Prozessor".
Hatte auch nur Probleme mit den WMV dateien, nächstesmal werd ich direkt in AVI konvertieren, aber das Problem war, ich hatte ca 22 Stunden Videomaterial, die in avi unkomprimiert brauchen schon ne eigene dicke festplatte :D
Deswegen die fatale entscheidung es in WMV rüberzuziehen.

ich arbeite nicht mit der externen Platte, alles befindet sich auf der internen.

Also tipps von dir fürs nächste mal wenn ichs richtig verstanden hab..

1. frich defragmentierte Platte verwenden
2. Als Avi unkomprimiert importieren
3. Premiere Pro dualcorefähig machen..Nur wie ?!

Liegt vll auch mit an Vista ?! wäre es auf XP performanter ?
Womit arbeiten Videobearbeiter?!Software/Hardware. Jetzt sagt nicht mit nem Mac :D

Aber is schon erschreckend, als Premiere Pro 2 rauskam wäre meine Rechnerkonstelation schon ein absoluter High end PC gewesen
 
Also einwas solltest du nicht tun: unkomprimierte Avis verwenden. Dann dauerts ned nur Jahre sondern Jahrzehnte. Komprimiert seien sollten sie schon, aber eben mit etwas "gebräuchlicherem" und was nicht so auf die Performance geht, z.B. DivX.
Dies würde vlt. auch gleich das "Dualcore-Problem" lösen, da der DivX-Codec sowohl beim lesen als auch beim Schreiben von Haus aus auf DualCores optimiert ist. Auch muss die Platte nicht "frisch" defragmentiert worden sein, aber zumindest sollte sie eine gewisse Ordnung aufweisen.

Obs an Vista liegt kann ich dir nicht sagen (ich arbeite sowas prinzipiell unter XP ab ^^), und doch: normalerweise arbeiten Cutter mit nem Mac ;)

Meine Rechnerausstattung ist aber nahezu identisch (anderes Board, größere Platte und nen CEM ^^) und kann nur sagen dass es zumindest reichen sollte um gescheite Videos in akzeptablen Zeiten zu rendern ;)

/edit: für Vista hat Adobe glaube die ganze CS3-Serie rausgebracht - die CS2 liefen meist garnicht. Ob Premiere Pro 2 deshalb sooo gut für Vista ist weis ich nicht.
 
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AndrewPoison schrieb:
Also einwas solltest du nicht tun: unkomprimierte Avis verwenden. Dann dauerts ned nur Jahre sondern Jahrzehnte. Komprimiert seien sollten sie schon, aber eben mit etwas "gebräuchlicherem" und was nicht so auf die Performance geht, z.B. DivX.

So ein Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen ... :rolleyes:

Natürlich wird das Videomaterial von der digitalen Kamera als DV-AVI also (fast) unkomprimiertes Video aufgenommen.
Anschließend wird das Rohmaterial geschnitten und der fertige Film erstellt.
Erst dann wird der bearbeitete Film komprimiert.

Rohmaterial von der Kamera erst in WMV oder DivX zu komprimieren ist grundsätzlich mit Qualitätsverlust verbunden. Jetzt erst zu schneiden und anschließend nochmal, womöglich in ein anders Format, bedeutet erneuten Qualitätsverlust.
 
Hmm... Premiere Pro2 nutzt sogar 8 CPU´s. Also daran sollte es nicht liegen. Wenn du allerdings ins XVID/DIVX Format rendern willst hängt es vom Renderer ab wieviele CPu´s genutzt werden.

Premiere Pro2 ist eigentlich auf MPEG2 optimiert. (da werden beim Rendering bei mir auch alles 8 CPU´s augenutzt)



Gruß

Romsky
 
also wie würdest du/ihr vorgehen und womit arbeiten ?!

Das gute ist, die Qauli ist nicht sooo wichtig, da es für ein Design Projekt war in dem etwas schlechtere Quali sogar erwünscht ist.
Aber in zukunft würd ich schon gerne wissen wollen wie man Videos Qualitätsreich und unkompliziert importieren und bearbeiten kann.
Hab zb. mit der Windows eigenen Importfunktion importiert, da gabs nur WMV und unkomprimiertes Avi als auswahl, eventuell weil ich noch kein Windows Vista Codec PAck installiert hatte.
Arbeitet denn jemand mit Premiere CS3 ?! hat sich das was getan in der performance ?
 
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herja schrieb:
So ein Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen ... :rolleyes:

ehm... und wo genau unterscheiden sich jetzt unsere Aussagen? DV-AVI ist eben nur "fast" unkomprimiert, man könnte auch sagen es IST komprimiert. Und wenn der Threadersteller von Unkomprimiert spricht dann denke ich mir, dass er es auch komplett unkomprimiert meint und nicht DV. Ob ers dann nun in DV (die Qualität der Cams ist eh schlecht) oder in DivX hat, wo ist dann der unterschied? Ausser das DivX platzsparender ist, aber in brauchbaren Bitraten immernoch wie "unverändert" ausschaut? Natürlich ist mir klar, dass man den Film erst nach dem abschließen aller arbeiten komplett kodieren sollte, aber wenn das Quellmaterial qualitativ hochwertig komprimiert ist ist es unerheblich... mir scheint so als ob du denkst ich würde meine HD-Quelldateien zwecks schnelleren Renderings vorher auf YouTube-Qualität verhunzen ;)
 
etwas merkwürdige posts hier, aber ich schreib trotzdem was:

zur ersten frage: Warum rendert Premiere ewig?
Antwort: weil do so schlau warst (sorry!) dein Video in ein Drittanbieter Format wie WMV zu encodieren und das kostet bei der bearbeitung und beim rausrendern performance und quali. Jedes Format das nicht nativ dem aufzeichungsformat entspricht macht es langsamer. WMV und Co sind keine Primärformate in denen geschnitten wird wenn es vermeidbar ist! Vista trägt sicher noch seinen Teil zum performanceverlust bei, mag sein das die CS3 da besser läuft.

zu der zweiten: Was soll ich anders machen?
du hast geschrieben du hast das Material auf ner Digital8. schließe die Kamera über IEEE1394 an und capture die sachen im Premiere. Dabei erfolgt keine weitere komprimierung, es is ein simpler Datentransfer. die Daten sind auf der Kamera schon ca. 1:5 komprimiert worden (ca. 220MB je Minute). Dan schneidest du deinen Film und renderst ihn in DV Quali raus... das geht am schnellsten. sicher kannst du einen anderen Codec beim Rendern benutzen der wird aber sicher etwas langsamer sein und die Quali mindern.

Ich persönlich bevorzuge Avid Liquid bei der Bearbeitung, aber das ist geschmackssache.

also denn
Slider
 
mit codec-pack installieren machst du die sache nicht besser. lass es, das hilft dir in deinen fall überhaupt nicht.
 
AndrewPoison schrieb:
ehm... und wo genau unterscheiden sich jetzt unsere Aussagen? DV-AVI ist eben nur "fast" unkomprimiert, man könnte auch sagen es IST komprimiert. Und wenn der Threadersteller von Unkomprimiert spricht dann denke ich mir, dass er es auch komplett unkomprimiert meint und nicht DV.

Wenn der TE von unkomprimiert spricht, meint er ganz sicher sein Material auf sein Digital8-Band. Woher sollte er denn tatsächlich 100%iges unkomprimiertes Material herhaben?
Auf sein Digita8-Band befindet sich DV-AVI.

AndrewPoison schrieb:
Ob ers dann nun in DV (die Qualität der Cams ist eh schlecht) oder in DivX hat, wo ist dann der unterschied? Ausser das DivX platzsparender ist, aber in brauchbaren Bitraten immernoch wie "unverändert" ausschaut?

Das beste Material was der TE hat, befindet sich auf sein Band. Dieses Material wird völlig verlustfrei auf den PC übertragen und bearbeitet. Nur somit ist die selbe Qualität zu gewährleisten.
Mit der erneuten Kodierung mit einen verlustbehafteten Codec wie DivX, wird die Qualität des Materials unnötigerweise noch mal verschlechtert. Selbst wenn die Ausgangsqualität schlecht sein sollte ist das keine Rechtfertigung das Material noch mehr zu verschlechtern.
Schon gar nicht mit dem Hinweis das DivX platzsparender ist.

AndrewPoison schrieb:
Natürlich ist mir klar, dass man den Film erst nach dem abschließen aller arbeiten komplett kodieren sollte, aber wenn das Quellmaterial qualitativ hochwertig komprimiert ist ist es unerheblich...

Nein, ist es eben nicht. Ein qualitativ hochwertige Kodierung gibt es nicht mit den DivX-Codec. Dieser Codec ist verlustbehaftet, d. h. bei jeder erneuten Kodierung gehen Informationen unwiederbringlich verloren.

AndrewPoison schrieb:
mir scheint so als ob du denkst ich würde meine HD-Quelldateien zwecks schnelleren Renderings vorher auf YouTube-Qualität verhunzen ;)

Ja, das ist zwar grob ausgedrückt, aber nichts anderes hast du hier empfohlen ...
 
Da es sich hier nicht um professionelle Bearbeitung handelt, finde ich das ziemlich "an den Haaren herbeigezogen". Natürlich ist DivX verlustbehaftet. Aber das Ausgangsmaterial ist und bleibt Qualitativ weit hinter den Fähigkeiten von DivX zurück. Am Ende gehts ja nur darum, dem TE das ewig lange rendern zu ersparen. Und wenn man das mit nicht-sichtbaren Kompressionen in andere Formate bewerkstelligen kann, wieso nicht tun?

Wie gesagt, alles was du sagst stimmt, aber ich bezweifle das es hier ernsthaft angebracht ist. Schließlich will der TE mehr Speed und kein Film für Kinos.
 
Der TE is am start! :D
nich streiten jungs. :)

Ein High Def Divx ripp wäre für meine Zwecke schon eine gute Bildqualität, wäre damit schon mehr als zufrieden, will ja kein Full HD 50" Fernseher in lupenreiner Bildquali damit befeuern ;)
 
@AndrewPoison,

es geht hier um richtige Videobearbeitung. Daran ist nix professionelles ...

Wenn der TE meinen oder auch den Empfehlungen von Slider_2001 folgen würde, wäre er schneller fertig als bei deiner Empfehlung.!

Bei deiner Empfehlung müsste er ja zeimal in DivX rendern, was sicherlich nicht nur länger dauert, sondern sonst auch nur Nachteile mit sich bringt.

Wie wärs aber wenn du das Programm Super ausprobieren würdest, um deine Quelldateien erstmal auf ein brauchbares Format zu konvertieren, um dann anschließend in Premiere mit der Verarbeitung weiterzumachen?

Wer soll das denn verstehen?

Aber das Ausgangsmaterial ist und bleibt Qualitativ weit hinter den Fähigkeiten von DivX zurück
 
Natürlich würde man bei meinem Vorschlag 2x kodieren müssen. Allerdings ermöglicht die erste Kodierung ein sehr viel schnelleres Arbeiten beim Videoschnitt später. Dann kann man unproblematisch hin- und her-schnibbeln, und spart im Vergleich zu DV nochmal ordentlich Plattenplatz.

Und mit "Aber das Ausgangsmaterial ist und bleibt Qualitativ weit hinter den Fähigkeiten von DivX zurück" meine ich, das DivX in ordentlichen Bitraten das DV-Bild quasi Artefakt- und Qualitätsverlust-frei komprimieren kann, da DV zwar durchaus gute, aber keine perfekten Bilder liefert.

Das soll jetzt nicht weiter als Argumentation warum er es so machen sollte dienen, nur deiner Nachfrage halber.
 
Zuletzt bearbeitet:
@AndrewPoison,

diesen Unsinn brauche ich nicht zu kommentieren.
 
Dann frag nicht nach, wenn du eh jeder Erläuterung in den Wind schlägst... die einen machens eben so, die anderen so.

Du willst das Quell/Rohmaterial eben haben so gut wie technisch möglich erhalten haben, ich will meinen Kram in einem Format haben mit dem ich hinterher besser als mit dem DV-Format arbeiten kann und greife dafür auf eine optisch verlustfreie Komprimierung zurück, die um einiges effizienter als DV ist.

alles weitere sollten wir allerdings per PM klären, sonst nimmt das hier noch überhand.
 
Zuletzt bearbeitet:
*räusper*

seit wann können Videobearbeitungs Programme mit DivX besser und effizienter umgehen als mit DV?

Bitte belegen diese Aussage mit fakten und vielleicht nem Performance test Ergebniss.

Es interessiert mich wirklich wie du auf diesen Workflow kommst.

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