agp capture size

Zeltac

Cadet 4th Year
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Juni 2007
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99
hallo alle zusammen!
ich hab gerade bei mir im bios gesehen das unter "chipset fetures" die "agp capture size"
nur auf 64 steht obwohl meine graka 128 mb ram hat ;)
mann kann es auch auf 128mb ändern!
sollte ich das mal machen oder bedeutet die 64mb was anderes?

und was ist eig. mit fastwrite das ist bei mir aus aber nen kumpel hat mir gesagt das sollte man anmachen! stimmt das??

vielen dank für alle Antwortem im Voraus!:lol:
 
Macht keinen Unterschied aus. Kannst die Größe fürs gute Gewissen auf 128MB Stellen.
Fastwrites muss man ebenso nicht unbedingt aktivieren. Verursacht sogar evtl mehr Probleme als im aktivierten Modus

Grüße
 
ok danke für die Antwort!
also ist es besser fastwrites zu aktivieren?
macht das denn mehr leistung?
 
Nein...

Fastwrites ändern nichts an der Leistung deines Systems.

Hier mal Erklärungen für dich:

Fast Writes:
Fast Writes ermöglicht es, Geometriedaten, die von der CPU berechnet wurden, direkt zur GPU (Graphic Processor Unit) zu schicken - da damit der Umweg über den Arbeitsspeicher entfällt, sollte daraus auch eine Performanceverbesserung verbunden sein, allerdings galt das nur für Intelchipsätze, da bei diesen die Fast Writes Funktion direkt integriert war, bei damaligen Viachipsätzen wurde diese Option mehr schlecht als recht funktionierend "reingebastelt". Aktuelle Radeon und Geforce-Grafikkarten unterstützen Fast Writes, auch alle aktuellen Chipsätze, allerdings bringt es weiterhin bei AMD-Plattformen keinen Vorteil, eher ist davon auszugehen, dass aktiviertes Fast Writes für Stabilitätsproblem mit sich bringt! Wer Fast Writes entwickelt hat, darüber streiten sich Intel und VIA, allerdings hatte Intel wie geschrieben dieses Feature zuerst vollständig implementiert! Aufgenommen wurde Fast Writes in die AGP Spezifikation 2.0. Persönlich konnte ich allerdings noch keine Stabilitätsprobleme verzeichnen, trotzdem empfehle ich, diese Option im Bios zu deaktivieren!

AGP Aperture Size
Die AGP Aperture Size legt den Adressraum des Arbeitspeichers fest, in den AGP-Speicherzugriffe weitergeleitet werden können, wenn der lokale Speicher der Grafikkarte ausgelastet ist. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn hochauflösende Texturen und oder Antialiasing verwendet wird. Ein sehr gutes Beispiel ist die Ruby-Demo von ATi zur Presentation der R420, welche bei "älteren" Grafikkarten ala R9800/Pro mit 128Mb Speicher erst mit einer AGP Aperture Size von 256Mb vernünftig läuft (20-30 fps vs. 2-5fps mit 64Mb AGP Aperture Size), genügend Arbeitsspeicher vorrausgesetzt (mehr als 512Mb)!
Allgemein hat sich eine Grösse von 64-128Mb bei aktuellen Spielen bewährt, in seltenen Fällen ist in einigen Spielen mit dieser Grösse ein "Stuttering" zu beobachten, also ein sich ständig wiederholendes "Verzögern" während das Spielens trotz hoher fps, dann sollte man die AGP Aperture Size testweise auf 32Mb stellen, vielen Usern hat dies geholfen, das "Stuttering" zu beseitigen!
 
Fast Writes bringt in normalen Anwendungen nicht viel Leistung, es gibt aber keinen Grund, es zu deaktivieren, wenn es keine Probleme damit gibt.

AGP Aperture = Größe des Arbeitsspeichers (RAM), den die Grafik mit benutzen kann. Stell auf 128Mb und fertig, mehr bringt´s nicht.
 
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