News AI Action Plan der EU: AI Gigafactories für das Wettrüsten mit den USA und China

Evilpla schrieb:
Ich frage mich wie das mit dem Klimaschutz zu vereinbaren ist. Kann man echt nur den Kopf schütteln.
Was interessiert der Klimaschutz? Das hat den vorherigen Generationen auch einen feuchten gejuckt. Wohlstand ist imho wichtiger.
 
TRo75 schrieb:
Ist schon lustig, bei uns kündigt die EU an Mrd. zu investieren. In den USA etc. machen dies die Firmen selbst. Das sind schon Planwirtschaft-ähnliche Züge, die das Ganze annimmt. Aber passt gut zu dem aktuell ausgeprägten linksgerichteten politischen Kurs.

In den USA können das die Tech-Firmen selbst machen, weil sie die Mittel dazu haben. Weil sie groß genug sind. Weil die USA schon vor vielen Jahrzehnten unfassbare Mengen an Geldmitteln in Tech-, Raumfahrt- und Militärprogramme gesteckt haben um viele Arbeitskräfte und Produktnachfrage im Techsektor zu bekommen , was letztlich auch die Grundlage für Silicon Valley und die Marktmacht der heutigen amerikanischen Techkonzerne war. Hättest du dich damals auch hingestellt und gesagt "Hey Eisenhower! (Präs. während Mercury) Das ist ja fast linksgerichtete Planwirtschaft!" Die damaligen Republikaner hätten dich kielgeholt...

Wer in solchen Programmen gleich linksgerichtete Planwirtschaft sieht, scheint schon stark auf bestimmte Blickwinkel eingenordet. Unterstützungsprogramme um Industriezweige zu pushen sind nichts Neues und auch nicht von "links" erfunden.
 
karamba schrieb:
[…] Wenn du das nicht aus meinem Beitrag herausgelesen hast, dann solltest du besser an deinen Leseskills arbeiten.
Und wenn man an viel Heißluftgeplaudere und Schlagzeilenrethorik eine Beleidigung dran hängen muss, ist man einer Diskussion mit meiner Wenigkeit eh nicht würdig.
Ich wünsche ein schönes WE! ☺️
 
lex30 schrieb:
@Sierra1505

AKW´s sind nun mal Grundlast-fähig. Wir brauchen Strom dann, wenn man ihn braucht und nicht wenn gerade der Wind weht oder die Sonne scheint.
AKWs sind nicht die einzigen Kraftwerke die Grundlastfähig sind. Beispielsweise kann man AKWs auch künftig nicht mittels Wasserstoff laufen lassen insofern deren Energie aufgrund von Flaute-Phasen notwendig wird.

Überschüssige Energie (die es zu windigen/sonnigen Zeiten gibt) kann statt sie abzuregeln (verschwenden) zur Produktion von Wasserstoff (speicherbar) genutzt werden. Dieser Prozess ist ineffizient aber effizienter als die Überschüsse an Energie aus PV und Wind gänzlich nicht zu nutzen.

Atomkraftwerke sind ja Prinzipbedingt toll jedoch auch sehr aufwendig zu betreiben. Die Standards bzw. Sicherheitsanforderungen sind sehr hoch. Der Atommüll wird jährlich mehr. Ein Abbau des Atommülls den wir in 30 Jahren angehäuft haben generell nicht möglich. Dieser würde mehr werden.
Der Abbau eines ausgedienten AKWs ist sehr langwierig und kostenintensiv. Außerdem kann in ein AKW kein anderer Energieträger eingebracht werden ohne die Anlage sehr aufwendig umzubauen. Und selbst wenn handelt es sich nach wie vor um spaltbares Material mit den entsprechenden Abfallprodukten.
Diese Nachteile hast du in dieser Form weniger bis gar nicht bei z.B. Gaskraftwerken.

Fusionskraftwerke darüber hinaus gelten als Zukunftsmusik da es uns an der grundsätzlichen Technologie mangelt.
Aus Wind/PV und Wasserstoff (Energiespeicher und Grundlastmaterial für Gaskraftwerke) wird meines Erachtens ein CO2-Neutraler Schuh. Neben sicherlich noch anderen Möglichkeiten.

Von Batteriespeichern rede ich noch nicht mal. Die kommen bzw. werden in ihrer heute möglichen Energiedichte ja immerhin auf Kleinstadt-Niveau gebaut. Aber da gebe ich dir Recht, in einem Maßstab landesweit der stand heute nicht der Rede wert ist.

lex30 schrieb:
Deshalb ist das auch immer lustig, wenn die Erneuerbaren im Energie-Mix erwähnt werden und das hier 50% und mehr den Strom geliefert haben. Wie gesagt, nützt halt nix, wenn wir gerade Dunkelflaute haben. Dann liefern die genau in dem Moment nämlich nix.
Schau dir das Video dazu an. Ist in dem Kontext sehr interessant. Davon ab unsere Grundlastfähigkeit ist auch ohne AKWs gegeben.

lex30 schrieb:
Vom massiven Anstieg der Redispatchmaßnahmen will ich erst gar nicht anfangen.
Redispatchmaßnahmen sind in einem Netzwerk mit mehr Versorgungseinheiten als vorher (zusätzliche Windkraft- und PV-Anlagen) die Schwankungen unterliegen (Wind/Sonne) aber nun mal erforderlich.
Ist das eine Herausforderung? Ja. Kommen wir mit Komplexitäten nicht klar? Also wenn wir deutschen das Thema Komplexität nicht gestemmt bekommen?! Das ist eines unserer Steckenpferde wie aktuelle Projekte/Firmen unter beweis stellen (50Hertz, "virtuelle Kraftwerke", koorp. mit TenneT, Smart Grid u.v.m.). Ist ja auch immer hier und da ein wenig Energieversorger-Spezifisch.

lex30 schrieb:
Ihr braucht euch hier auch gar nicht so reinhängen mich zu überzeugen.
Du liest auch hoffentlich die Gegenargumente zu deinen Thesen.
 
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