Das ist ja ein altes System, das ich ein wenig aufpeppen wollte. Und es ist auch meine allererste AIO. Bislang bin ich immer der Meinung gefolgt: "Flüssigkeit hat in einem elektronischen Gerät nichts zu suchen, ein dicker Aircooler mit 7 oder 8 Heatpipes bringt die gleiche oder sogar bessere Leistung, ist problemloser usw. usf."
Vorher hatte ich einen Thermalright Phantom Spirit 120 EVO drin. Der hat sieben 6 mm Heatpipes und zwei 120 mm Lüfter, die mit bis zu 2200 U/min rotieren. Also einer der größten Aircooler, die es überhaupt gibt. Der alte i7-4790K lief damit bei 4,4 GHz Allcore @ 1,2 Vcore unter Prime95 ganz schnell ins Thermallimit. Dass Prime95 eine unrealistische Last erzeugt, steht auf einem anderen Blatt. Mit Furmark CPU Burner, der eine realistischere Last erzeugt, ging es auch weit über 70 Grad C hinaus. Mit der AIO liegen bei 4,4 GHz Allcore @ 1,2 Vcore nun nur noch entspannte 70 Grad C an unter Prime95. Unter Furmark CPU Burner, Cinebench 2024, Gaming gehen nun sogar 4,6 GHz Allcore @ 1,3 Vcore.
Insgesamt also ein gewaltiger Unterschied von Luftkühlung zur AIO, die es ja so angeblich gar nicht geben soll. Woran liegt's?