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TestAkko Mod 007 V3 HE Year of Dragon im Test: Eine besondere Tastatur für den besonderen Geschmack
Irgendwie schon, ich bin mit einer 08/15 Mechatasta für 70€ unterwegs, für mich ist eine Tastatur ein Werkzeug und nix wo mir einer bei abgeht, ich Gänsehaut bekomme oder mir die Galle hoch kommt.
Hobby hin oder her, man kann es auch übertreiben, im Forum und unter den Kommentaren sind auch "normale" Menschen unterwegs die das eben nicht so hart feiern wie du.
Das "halten" ist nicht so das Problem. Eher will man lange vor Ablauf der 10 Jahre einfach wieder was Neues haben, weil, weil.. weil halt grad die Sonne scheint. ^^ Zumindest bei mir ist das so.
Hier eine Akko MonsGeek M1W (siehe meine Bilder in der DropBox).
Sehr schönes Teil, bin absolut zufrieden mit ihr.
Also nach Schalter Tausch und zusätzlicher Optimierung.
Aber das braucht, aus meiner Sicht, jede Tastatur.
Hobby hin oder her, man kann es auch übertreiben, im Forum und unter den Kommentaren sind auch "normale" Menschen unterwegs die das eben nicht so hart feiern wie du.
Nein, man kann es nicht übertreiben. Übertreiben kann man nur, wenn man solche unsinnigen Kommentare wie die Beispiele aus dem Aquarium schreibt. Niemandem bringen solche Kommentare etwas. Einfach mal einsehen, dass man nicht die Zielgruppe ist und nicht das Zentrum des Universums!
Ein "normaler" Mensch sieht das ein, geht weiter und lässt andere sein, wie sie sind. Der muss auch nicht alles schlecht reden oder - wie auch in anderen Threads mit dem gleichen Thema schon geschehen - gar andere beleidigen. Das geht einfach gar nicht!
Keine Ahnung, wie Du so etwas ernsthaft verteidigen willst.
Mit der "Gaming-Welle" kamen die heftigen Preise. Für mich wurde über die letzten 10-15 Jahre eine ganze Generation herangezogen, die ans Geldausgeben für irgendwelche Ingame-Gimmicks und skins gewöhnt wurde. Sobald RGB und "Gaming" drauf steht, ist es für diese Generation selbstverständlich, dass es ordentlich kosten muss, sonst ist es ja nichts "wert".
Hat die Modebranche ja auch in den Jahrzehnten gut vorgemacht.
Hier fahre ich seit gut 7-8 Jahren eine Logi G413 Carbon und immer noch bestens zufrieden. Hat mich damals im Sale 39 Euro gekostet. Und ja, die hat sogar RGB-Tasten
Das hat halt auch mit Stückzahlen zu tun. Deine Tastatur kostet in der Produktion wahrscheinlich 10€. Dort nutzt man economies of scale weil es eben Millionen User wie dich gibt die auf etwas Besseres keinen Wert legen.
Wobei ich die hier angesetzten 240€ aber auch überzogen finde, da nicht mal Wireless Connectivity an Bord ist. Das fällt in den Preisbereich einer Keychron Q1 HE, die man mit passenden Keycaps ähnlich hübsch hinbekommt.
Das hat halt auch mit Stückzahlen zu tun. Deine Tastatur kostet in der Produktion wahrscheinlich 10€. Dort nutzt man economies of scale weil es eben Millionen User wie dich gibt die auf etwas Besseres keinen Wert legen.
Schon klar, ich nehme es ja keinem heraus für eine Handtasche 50k zu bezahlen.
Für mich zählt halt (fast) immer das P/L-Verhältnis und die g413 als mecha ist nicht nur "ausreichend". Für meine Bedürfnisse ist die deutlich "etwas besseres".
Mir gings eher um die allgemeine Entwicklung der Preise, besonders im Verhältnis zur Qualität und hier kann mir keiner mit "Inflation" kommen.
Meinen Bürostuhl habe ich vor fast 20 Jahren bei fegro (heute Selgros) gekauft. Ein richtiges pro Sitzgerät mit Gaslift und Stuhlbasis aus Edelstahl bzw Alu, ordentlichen Rollen und guten Sitzpolstern. Damals im Sale 60 Euro bezahlt. Der sieht bis heute wie neu aus.
Bei den heutigen "Gaming-Chairs" fast überall nur Plastik und lächerliche Stoffe/Bezüge. Sehe das bei Bekannten, wo die Dinger schon nach 3-4 Jahren richtig "verbraucht" aussehen. Und die Dinger kosten oft 200/250+. Lächerliche Entwicklung, aber wie immer gilt: "Wenn es gekauft wird..."
Ja, stimme ich zu und hatte ich ja auch selber angemerkt. Für den Produktbereich ist ein höherer Preis durchaus normal, aber der hier ist übers Ziel hinausgeschossen.
Ansonsten geht's hier einfach um Tastaturen für Enthusiasten. Da sind 150€ für eine qualitativ kompromisslose Tastatur schon gut angesetzt, da man dort in der Regel gefräste Aluminiumrahmen, gute Schalter, gute Tastenkappen, viel Konnektivität und QMK/VIA Unterstützung bekommt. Das kostet erfahrungsgemäß in kleineren Serien (ich treibe mich ein wenig in der PCB-Entwicklung herum) einfach einiges an Geld.
Die Handtasche ist da ein komplett irrelevanter Vergleich, da geht's um Prestige und Markennamen.
Wenn jemand mit seiner 15€ Fullsize-Membrantastatur zufrieden ist, dann ist das auch vollkommen berechtigt und es sei ihm gegönnt. Nur wieso möchte man dann ständig diese am Thema vorbeiführenden Diskussionen führen. Da tut's mir nur um die Autoren leid, die in diese Tests Arbeit reinstecken und dann wieder seitenweise "lol wieso keine 100%" und "meine Hama-Tastatur tut's auch" lesen müssen.
Diese Tastatur kostet heute auch 70 Euro.
Überhaupt sind die Preise von Tastaturen innerhalb der letzten 8 Jahre um mindestens 50 % gestiegen, sieht man auch gut anhand der Standard-Tastaturen bekannter Firmen.
Siehe dir mal Tests von 2017 herum an.
Damals fand man 120 Euro für eine Ducky extrem überteuert ;-)
Eigentlich nicht. Auch wenn Hersteller wie Logitech und Razer das dem Kunden gerne vermitteln möchten. Die Grenze ist durch Individuallösungen und -angebote schlicht nach "oben offen" gerutscht.
Im mittleren und niedrigen Preissegment erhält man eine deutlich bessere Qualität, da Dinge wie mechanische Tastaturen zum Mainstream geworden sind. Beispielsweise galt die Cherry MX 3.0 mal als heiliger Gral für den Einstieg in Mechas. Das war für 60€ ein Plastikbomber vor dem Herrn, da gäbe es in diesem Preisbereich heutzutage deutlich bessere Alternativen.
Ich würde dem nur bedingt zustimmen. Ja nach oben ist es noch offener als zuvor, aber mittlerweile bekommt man wirklich ordentliche Tastaturen um die 70€ (Epomaker f75, RK R65), das war vor einigen Jahren noch nicht so.
Hat zunächst nicht so geklungen, aber was jetzt? Ein weiterer Faktor sind supply chain issues, der Großteil geht aber vermutlich auf die Emotionalisierung des Marketings zurück. Es gibt eine größere Käufergruppe, mehr Nachfrage und daher auch aggressivere Methoden im Marketing. Vor 20-25 Jahren war die Bewertung durch den Endkunden noch eher faktenbasiert, da war ein PC eben ein Werkzeug. Beim damaligen Klientell hätte sich das - nennen wir es "Gaming-Marketing" vermutlich nicht gerechnet. Obwohl die Renderings auf den Verpackungen von Grafikkarten auch schon lächerlich waren.
Ich habe mich auf die Diskussion zwischen uns bezogen und auf deine allgemeine Frage ob es schwer zu vestehen sei.
Warum sollte ich andere verteidigen?
Klingt als hättest du grad Beißreflex...