Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

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Schaut für mich jetzt auf den ersten Blick nicht sehr lukrativ aus....
 
Habe ich mir gestern auch gedacht, aber vermutet, dass ich auf die Schnelle nur den falsche ETF-Chart gefunden habe 🤷🏻‍♂️
 
Diese Anleihen sollen ja nicht lukrativ sein, sondern Stabilität bringen. -0,09 p.a. würde ich jetzt mal als stabil bezeichnen. Ob man nun eine Anleihenkomponente braucht oder ob man einfach ein Teil auf dem Tagesgeldkonto lässt hängt etwas von der Größe des Vermögens ab und ob man der Einlagensicherung vertraut.
 
Stabilität sieht aber anders aus, wenn ich mir den Absturz da oben anschaue.
Ich würde einfach 2-3 Monatsgehälter auf'm Konto lassen.
Ca. ein Jahressgehalt hab ich auf'm Tagesgeld.
Der ganze Rest steckt breit gestreut in Aktien, ETFs, ETCs, Blockchain, Sparplänen wiederum auf ETFs...
 
Das ist ein "Einbruch" um ~2-3 % zur Corona-Kriese. Aktien-Idizies haben da -30 % -40 % und mehr gehabt.
 
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Baya schrieb:
Stabilität sieht aber anders aus, wenn ich mir den Absturz da oben anschaue.
Y Achse sagt 1%
Das nenn ich extrem stabiel

wobei einem das auch nichts hilft, wenn am ende vom Geld noch Leben übrig ist.
Alternativ: So viel Geld mit ins Grab nehmen, dass einem egal ist wie alt man wird.
Ein gewisser Teil in einer entsprechenden Versicherung schützt einen davor.
 
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florian. schrieb:
Ein gewisser Teil in einer entsprechenden Versicherung schützt einen davor.
Ein ähnlichen Gedanken habe ich auch, deshalb bespare ich neben den ETFs noch einen kleinen Teil in eine Basis-Rente. Die enthält auch ETFs und dank der Absetzbarkeit von der Steuer "rentiert" sich das auch. Ich muss nur älter als 84 Jahre werden bei aktueller Hochrechnung.
 
Nilson schrieb:
Ich muss nur älter als 84 Jahre werden bei aktueller Hochrechnung.
Ist das auf Deine aktive Einzahlung bis zum Rentenbeginn bezogen, auf das bis dahin vom Anbieter prognostizierte Kapital, oder gar auf das, was Du vermutlich (bei konservativer Annahme) mit einem weltweit gestreuten ETF bis dann mit Deiner Einzahlung erzielt hättest?

Und die Entnahme ist vermutlich ohne mögliche Rendite auf den verbleibenden Betrag während der Auszahlungsphase gerechnet, oder?

Scheint jedenfalls ein sehr gutes Produkt zu sein, wenn Du Innerhalb von 17-19 Jahren das prognostizierte Kapital wieder heraus hast. Das ist wenigstens ein Zeitraum, in dem ich noch erwaerten würde etwas von dem Geld zu haben (und nicht nur dem Steuerzahler den Zuschuss zum Pflegeheim zu sparen).
 
Ich hab geschaut was der Anbieter bei 6 % p.a. an Kapital prognostiziert und dann anhand des Rentenfaktors auszahlen würde. Dann habe ich geschaut was ich in ETFs hätte, wenn ich den Bruttobetrag direkt in ETFs bis zur Rente bei ebenfalls 6% p.a. anlegen würde und wie lange das hält, wenn ich den gleichen Betrag entnehmen würde.
Ja nach Rentenbeginn habe ich keine Kursgewinne mehr angenommen, sondern bin davon ausgegangen, dass ich den Betrag sicher geparkt habe. Könnte ja auch eine Krise komme, dann ist das Geld noch schneller weg.
Und dann bin ich auf rund 84 Jahre bekommen, bis der ETF all wäre.
Aktuell macht die Basisrente rund 25 % meiner Sparrate aus, ist also nur eine Ergänzung. Neben dem Steuervorteil und der Absicherung bei Langlebigkeit, ist das Kapital darin auch Hartz IV sicher, sollte ich mal langfristig Arbeitslos werden.
 
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Was ist denn momentan auf dem Aktienmarkt los?
Mein junges Depot ist gerade im Sturzflug...

Muss mich echt noch dran gewöhnen, dass das Geld erst mal wieder werden kann, bevor er später wieder wächst.

Und ich wusste doch vorher, dass es keine gute Idee war, am Allzeit-Hoch zu kaufen. Aber der Sparplan sieht nun mal den 01. des Monats vor. So viel zum Thema time in the market beats timing the market.

Nunja, es soll ein langfristiges Invest werden, da gibt es bestimmt auch mal die eine oder andere Krise wo es auch um 20, 30, 40% einsackt und es möglicherweise 10 Jahre dauert um sich zu erholen. Ich hoffe nicht 😅
 
Time in the market gewinnt für gewöhnlich auch. Du willst es nun anhand eines extrem kurzen Zeitraums festmachen.
Dann fällt es aber auch nicht unter investieren, sondern zocken/spekulieren.
Große Beträge würde ich jetzt gerade auch nicht (auf einmal) investieren.
Aber einen Crash zu antizipieren, was nichts anderes ist als Market Timing, verursacht meist auch mehr Opportunitätskosten als Gewinn.

Ich habe zum Beispiel Anfang des Jahres auch nochmal viel nachgelegt, obwohl es da auch schon hieß, alles/vieles wäre total überbewertet.
Momentan ist etwas Bewegung drin, weil es in China wegen Evergrande Ärger gibt und vor allem dort die Börsen verlieren.
Außerdem kommen wieder Sorgen auf, dass in den USA die Steuern für Unternehmen erhöht werden könnten und die Fed hat noch kein klares Statement abgegeben, wie sie nun weiter vorgeht. Aktuell sind afaik die Anleihen ein Thema.
 
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Da kommt man doch glatt in Versuchung short-ETFs zu kaufen :evillol:
Bei meinem Investmentglück gibt's dann bestimmt den Rebound zu neuen Rekordhöhen...
 
Marcel55 schrieb:
Hoffe, dass sie früh kommt, dann kannst du immerhin günstig nachkaufen. Besser als wenn sie kurz vor oder in der Rente kommt, wo du das Geld brauchst.
 
Marcel55 schrieb:
Und ich wusste doch vorher, dass es keine gute Idee war, am Allzeit-Hoch zu kaufen.
Du hast die Grundlagen nicht verstanden. In steigenden Märkten investiert man oft im ATH, sonst wäre es ja kein steigender Markt...

Wenn dir ATHs nicht passen, dann kannst du ja gerne in den EuroStoxx 50 investieren. Da liegt das ATH im Jahr 2000 und du musst dir keine Sorgen machen, dass im ATH investierst...

Marcel55 schrieb:
Aber der Sparplan sieht nun mal den 01. des Monats vor. So viel zum Thema time in the market beats timing the market.

Ach du kennst schon die Kurse vom 01.10 ?
 
Nilson schrieb:
Hoffe, dass sie früh kommt, dann kannst du immerhin günstig nachkaufen.
Zum Nachkaufen muss man erst mal Vermögen haben, da stecke ich aktuell eher im Aufbau und möchte auch erst mal lieber konsumieren statt sparen, mit anderen Worten etwas anderes von meinem Geld haben als nur schöne Zahlen auf dem Kontoauszug. Aber natürlich auch nicht alles ausgeben, ich halte das immer in Waage.
Der Sparplan läuft aktuell mit knapp 20% vom Netto in den Vanguard FTSE All-World, das muss erst mal reichen. Wenn ich diese über viele Jahre halten kann, wird es sich quasi von alleine aufbauen.

Was dann später kommt...mal schauen.
Falls bald ein Crash kommt hab ich dann noch nicht so viel verloren und kann ggf. sogar schon was nachkaufen, aber die Eier muss man auch erst mal haben :D

Cokocool schrieb:
Ach du kennst schon die Kurse vom 01.10 ?
Klar. So wie heute, +/-20%.

Cokocool schrieb:
Wenn dir ATHs nicht passen, dann kannst du ja gerne in den EuroStoxx 50 investieren. Da liegt das ATH im Jahr 2000 und du musst dir keine Sorgen machen, dass im ATH investierst..
Klingt verlockend. Aber dann vielleicht doch lieber den Dirk Müller Premiumfonds.
 
Per Sparplan (nach)kaufen, ist auch kaufen. Da kaufst du ja mehr Anteile, wenn die Kurse niedriger sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Marcel55 schrieb:
Der Sparplan läuft aktuell mit knapp 20% vom Netto in den Vanguard FTSE All-World, das muss erst mal reichen. Wenn ich diese über viele Jahre halten kann, wird es sich quasi von alleine aufbauen.
Damit bist du doch schon besser gestellt als vermutlich 85% der Mitbürger
 
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wann brauchst du das Geld?
Ich für meinen Teil will da erst wieder in 20 Jahren ran.

Da ist es viel besser, wenn die Kurse in den nächsten 10-15 Jahre komplett am Boden liegen und sich dann rasant erholen. Aber klar, Psychologisch ist es angenehmer wenn man jährlich 5-10% Kursgewinn sieht.


Aber abseits der Theorie, von welchem Crash redet ihr?
In meinem Depot ist heute quasi alles um 2% gefallen.
Das ist noch lange kein Crash.
Wenn wieder alles bei -50% steht kann man von einem Crash reden.
 
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Also eine Korrektur zwischendurch kommt immer mal, allerdings wurde heute sehr viel Kapital abgezogen weil alle wieder besorgt sind.

In meinem Depot sind es auch gerade ca. 2%, ist wieder total übertrieben aber so ist es an der Börse eben. Das muss man wohl einfach aushalten.
 
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