Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Ich bin im Anstieg rein. Gleich den richtigen Zeitpunkt habe ich nicht getroffen. Aber ich setze mir zuvor meist einige Tranchen, mit denen ich dann reingehe - jeweils mit steigendem Einsatz/Hebel. 90$, 110$, 130$...

In der Regel arbeite ich mit KO- oder Faktorzertifikaten - selten auch mal ein Optionsschein. Je nachdem, was gerade besser passt. Aktuell läuft mein Silber-Short mit einem konstanten 3er Faktorzertifikat.

Insgesamt hat sich das ähnlich angefühlt wie während Corona, als Natural Gas durch die Decke ging - und alle darüber berichtet haben. Da hatte ich (zum Glück) auch recht gut den Abgang getroffen - wobei man hier mehr "Tools" hatte um Prognosen anzustellen (Gas-Speicher, Wetterlage, Politik, LNG etc.). Und Erdgas hat dann doch noch mal einen anderen intrinsischen Wert, eine andere "Brisanz" als stinknormales Silber...
 
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BridaX schrieb:
Achja, und glaubt wirklich jemand an den finanziellen Erfolg von Humanoiden-Robotern?

Ja ich bin sogar absolut davon überzeugt. Keine Ahnung ab wann der Erfolg einsetzen wird oder ob Teslas Optimus dann vorne dabei ist aber kommen wird er.

Vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern laufen unmengen Hilfsarbeiter in Lagern, Logistik oder Produktion herum und jeden davon könnte ein hinreichend guter Humanoider Roboter plug & play ersetzen.

Die Figure O2 kosten aktuell wohl so 30-50k, ein Unitree G1 unter 20k und Optimus soll ja auch so im 30k Bereich landen. Wenn man das auf 5 Jahre rechnet und noch Betrieb und Wartung dazu nimmt landet so ein Teil irgendwo bei 10-15k/ Jahr.

Ein Hilfsarbeiter mit 40h und 3k brutto landet mit Lohnnebenkosten bei 45k/Jahr.
Der Hilfsarbeiter kommt mit 40h Woche, Urlaub, Feiertagen, Krankheit aber nur auf knapp 20% Einsatzzeit (dass keiner die ganze Zeit wirklich produktiv arbeitet noch außen vor).

Wenn die Technik jetzt mal weit genug ist, dass der Roboter aufs Jahr gesehen gleich viel Arbeit verrichtet wie der Mensch (1/3 der Geschwindigkeit aber 3x so viel Einsatzzeit sollte auf absehbare Zeit realistisch sein), dann zahle ich hier nur ~30% dessen was der Mensch (hierzulande) kostet... Umso besser die Technik wird umso klarer die Rechnung.

Und der Markt für "ersetze Hilfsarbeiter durch billigeren Roboter" ist halt extrem groß. Die einzige Frage für mich ist wann der Punkt erreicht wird und dann eben welche Anbieter sich da durchsetzen.
 
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Weil es hier gerade um das Thema SAP ERP OpenAI hat jetzt mit "Fronitier" gestern eine erstze agentenbasierte Lösung für Unternehmen für die Masse vorgestellt - das ist noch relativ weit vom "Ideal" Agenten und Data Lake weg aber dennoch ein grosser Schritt - und grosse Konzerne sind bereits aktiv an Bord - Uber, Inuit Thermo Fisher.

Bloomberg sieht das als direkten Angriff auf SAP - natürlich nur langfristig Frontier ist halt vom Ansatz mehr ein übergeordnetes System was langfrtistig zur Folge haben kann SAP und Co werden dadurch in Teilen - oder wieder auf Zeit gesehen jederzeit "austauschbare Hilfsarbeiter"

Bloomberg ist halt paid - wer das hat kann es ja auch da nochmal genauer nachlesen - lohnt sich.
https://www.bloomberg.com/news/arti...latform-to-help-companies-deploy-ai-coworkers

Sowas wird auch denke ich nicht an OpenAI hängen, Amazon der Serviceanbieter für IT und AI Serviceanbieter wird sicher auch da was machen, evtl auch Alphabet,.

Denke Frontier und Co sollte man zumindest verfolgen - auch wenn das etwas ist das jetzt niicht morgen schon sich auswirkt, es rüttelt aber an der Festung. Und zwar dort wo es für SAP und Co mit am gefährlichsten wird, dass sie irgendwann "jederzeit" in Teilen oder ganz austauschbar werden.
 
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OIpenAI sagt aber auch, das Ziel sei es nicht Systeme wie SAP zu ersetzen, sondern zu ergänzen. Wie ich schon sagte, die kleinen Systemhäuser werden Probleme bekommen. SAP stärkt es am Ende noch. Die SAP Manager haben auf jedenfall den Dip genutzt um selber kräftig Aktien zukaufen.
 
Auch telepolis habe ich gerade gesehen wertet das durchaus als Angriff (auf lange Sicht) auf SAP einfach weil man sich das Framework nicht ansehen darf was kann es jetzt in Stufe 0 - sondern was ist das Ziel.
designed ist es als hochflexibles Agentenframework auf Basis von Data Lakes.

https://www.telepolis.de/article/Op...-mit-neuer-Agenten-Plattform-an-11166952.html

Das greift das SAP Modell alles aus einer Hand niemand kann dershab wechseln schon an auf lange Sicht.

Zuerst fliegen die kleinen SAP Systemhäuser raus dann die SAP Module für bestimmte Dinge und am Ende der ERP Kernel der durchdynamische Agenten ersetzt wird - das ist das was hinter dem Frontier System steht - dass das sicher viele Jahre oder vielleicht auch 1 bis 3 Jahrzehnte dauert ändert nichts an dem grundsätzlichen Konzept.

Frontiers Ziel ist es das gesamte System dynamisch zu machen - jeder Teil ist jederzeit ersetzbar und verändert sich selbstorganisiert (durch Agenten)

Ich sehe das schon als langfristig gegensätzliches Geschäftsmodell zu SAP - zumindest in der aktuellen Form.

WENN es machbar ist :D das ist die Frage.
 
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und du meinst SAP schaut da einfach zu?
 
Hier jetzt mal alles unter der Voraussetzung der Umsetzbarkeit von Frontier.

Egal was SAP macht es ändert doch nichts dass SAP ersetzbar werden kann. Frontier ist ein offenes Agenten Framework - jeder kann teilnehmen, wenn er für einen bestimmten business case eine "Super Lösung" hat und zwar unabhängig vom Rest - das ist die Grundstruktur.

Was soll denn die SAP Strategie gegen das Frontier Konzept sein? In allen Bereichen immer die besten AI Agenten und Modelle zu haben?

Beim Frontier Konzept werden halt hunderte Speziallösungen dynamisch verbunden. Und Anbieter Renomee zählt nicht mehr viel, wenn AI Agenten entscheiden - dann zählt nur noch die zu dem Zeitpunkt der Anfrage beste Funktionalität.

Im "Endzustand" wird da niemand mehr Lösungen für X Jahre kaufen - sondern das wird ein pay on use mit dynamischen Lösungen bei "jeder" Anfrage.

Die tatsächliche Umsetzbarkeit - vor allem im Zeitrahmen "X" - ist halt eher das Problem - aber das Konzept ist prinzipiell schon super interessant. Was AI Agenten inzwischen liefern auch bei komplexem zusammenarbeiten ist doch auch "nice" - oder?
 
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Ich glaube du unterschätzt wie tief in der DNA eines Unternehmens so ein ERP System sitzt. Und wie wichtig die Beratungen durch SAP und Systemhäuser in diesem Feld sind. Es sind schon Unternehmen fast pleite gegangen beim Versuch ein ERP System zu wechseln. Das ist nichts, was man mal eben macht. Stichwort: Burggraben.
Wenn ich als IT Verantwortlicher die Wahl hätte das KI-Agentenpaket von SAP incl. deren Service einzzukaufen oder aber ein komplett neues System - dann wäre meine Entscheidung klar. Aber gut, das ist typisch deutsches Sicherheitsdenken. Mag sein das woanders in der Welt die Manager hurra schreien und den neusten Scheixx installieren. So oder so - das Aktienpaket von SAP steht schon auf meiner Abschußliste. Ich muss nur noch die Kurse wieder nach oben reden...
 
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