Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Mein erster Aktien Kauf war im Dezember 2017. Ein paar AMD-Aktien für unter 9€ :D
Schade, dass ich nicht gleich mehr gekauft hab, aber ich kann mich auch so nicht beschweren.
 
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Ich habe ein paar Fragen, wie ich sinnvoll Geld irgendwo investieren kann - angesichts der aktuellen Situation möchte ich mein Geld nicht irgendwo rumliegen haben, aber auch nicht unbedingt spekulieren...

Ich habe mir neulich meine Krypto-Währungen, weil ich die Kursschwankungen vom Kopf her leider nicht gut vertrage, verkauft. Dazu kam noch der Verkauf meines alten Autos und daher kamen damit dann knapp 3k€ zusammen.
Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, langfristig in ETFs zu investieren und hab dies jetzt mit bisher 2k€ gemacht, ab nächsten Monat dann Sparplan mit 100€/Monat auf den World-ETF.

Ich bin mir allerdings unsicher, wie viel Geld ich tatsächlich übrig haben sollte, um im Zweifel flüssig zu sein (hören tut man oft 3 Netto-Gehälter?), und außerdem bin ich unsicher, ob ich wirklich ausschließlich in ETFs investieren will.
Es gibt bereits verschiedene Anlagen meinerseits, die möchte ich hier aber nicht genau erörtern oder diskutieren, die bleiben definitiv.

Gibt es denn irgendeine sinnvolle mittelfristige Anlage, auf die ich, falls Bedarf ist, innerhalb weniger Monate zugreifen kann? Oder brächte das dann eh keine Rendite?
Ich habe mir überlegt, bspw. in Cannabis zu investieren, hier sind mir die Anbieter JuicyFields und Cannergrow aufgefallen - bin mir aber sehr unsicher, so viel Geld in alleine eine Firma zu investieren. Macht zwar alles n soliden Eindruck, aber so richtig gefallen tut mir das einfach nicht - bei Cannergrow würde man rechnerisch 8-10 Jahre brauchen, bis das Invest von 1600€ wieder drin wäre. Man weiß halt nie, was passiert - zumal viele Versprechen, wie in Zukunft höhere Preise mit Zertifizierung, scheinen bisher nicht passiert zu sein... Zumal halt die Frage: wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Unternehmen pleite gehen sollte, was dann?

Hat jemand sinnvolle Ideen?

Achso, ja: falls hier kein eigener Thread gewünscht ist, dann möge bitte einer der Mods meinen Beitrag in den passenden Sammelthread verschieben. 😊
 
ToflixGamer schrieb:
aber auch nicht unbedingt spekulieren...
Auf welchen Zeithorizont? Alles, was mit Aktien zu tun hat, ist mind. kurz und mittelfristig (also m.M.n. auf 5-10 Jahre gesehen) spekulativ. Auch wenn die Statistiken der letzten 20 Jahre hoffen lassen, dass man mit weltweit gestreuten ETFs im Schnitt mit 5% Gewinn rechnen könnte. Das können aber auch mal 40% Buchungsverlust oder 50% Buchungsgewinn in einem Jahr sein.

ToflixGamer schrieb:
Ich bin mir allerdings unsicher, wie viel Geld ich tatsächlich übrig haben sollte, um im Zweifel flüssig zu sein (hören tut man oft 3 Netto-Gehälter?)
Dein Risiko musst Du schon selber abschätzen.

Brauchst Du z.B. ein Auto zwingend für Deinen Beruf und musst evtl. kurzfristig größere Reparaturen finanzieren können (sind dann 2k€ für Dich 1,5 Nettogehälter oder nur 0,5)? Wie alt sind die "großen" Haushaltsgeräte bzw. wie groß ist das Risiko, dass diese in naher Zukunft kaputt gehen. Oder wie sehr könnte die Familie "mal eben" ein paar Tausender für dringend nötige Ausgaben benötigen.

Und natürlich gilt am Ende auch: wie sehr kannst Du diese Kosten strecken oder sie durch laufende Einnahmen, andere Anlagen oder gar durch günstige Kredite decken? Und in wie weit bist Du bereit, für sowas überhaupt einen Kredit aufzunehmen, Deine Eltern anzupumpen usw.

Wenn das Investment dann gerade bei 40% im Minus ist nützt es Dir nichts, wenn Du im Schnitt 5% Plus/Jahr erwarten kannst, das aber erst wieder in 5 Jahren (oder noch später) realisiren kannst.

ToflixGamer schrieb:
Gibt es denn irgendeine sinnvolle mittelfristige Anlage, auf die ich, falls Bedarf ist, innerhalb weniger Monate zugreifen kann? Oder brächte das dann eh keine Rendite?
Es gibt nichts ohne Kursrisiko, das auch nur die momentane Inflation (selbst Bereinigt um die 16%/19% MWSt) kompensieren könnte.

ToflixGamer schrieb:
Zumal halt die Frage: wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Unternehmen pleite gehen sollte, was dann?
Ganz einfach: dann ist das Geld weg. Je spekulativer, um so höher ist die Gewinnchancen aber um so höher auch das Verlustrisiko.

ToflixGamer schrieb:
Hat jemand sinnvolle Ideen?
Ich nicht, sonst wäre mein Geld dort schon lange investiert. Ich war schon 1997 nicht risikobereit genug, mein Geld in Amazon-Aktien zu investieren (das kann man fast beliebig auf andere Technologie-Aktien und vergleichbare Zeiträume anwenden) oder 2010 ein paar Bitcoin zu kaufen.

Von daher bleiben als langfristge Anlage bis zur Rente bei mir aktuell eher Weltweit streuende ETFs mit der Vermutung, dass ich diese irgendwann zwischen meinem 65ten und 70ten Lebensjahr umschichten werde, mit Pech auch erst später. Und natürlich (neben einigem anderen) genügend Geld auf dem Tagesgeldkonto, um davon auch "gewisse" ungeplante Ausgaben bestreiten zu können ohne ETFs verkaufen zu müssen oder meine private Rentenversicherung vorab zu kündigen.
 
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„Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.“
– André Kostolany

Rendite kommt von Risiko. Je mehr Rendite man will, desto größer ist das Risiko, dass man eingehen muss.
Mit dem Hintergrund gibt es meiner Meinung nach für den "Otto-Normal-Sparer" nur zwei Alternativen (wenn man Immobilen ausklammert):
a) Tages- und Festgeld für Anlagehorizonte bis 10 Jahre. Festgeld bringt etwas mehr, als das Geld direkt auf dem Tagesgeldkonto , dafür es es auch etwas unflexibler. Viel bringt das aber auch nicht. Hat aber den Vorteil, dass es (vor Inflation) nicht weniger wird
b) Breit gesteuerte Aktien ETFs. Bringen über einen langen Zeitraum gesehen (wahrscheinlich) Rendite bei einem überschaubaren Risiko/Rendite Verhältnis.

Klar kann man dem noch Einzelaktien, Cryptops oder sonstwas beimischen, aber a) und b) sollten das Standbein ausmachen.

Wie man nun a) und b) mischt, hängt von deiner Risikoaffinität ab. Der Richtwert 3-6 Monatsgehälter für a) ist eben genau das, ein Richtwert. Er sollte so hoch sein, dass du dich wohlfühlst und die wichtigsten spontanen Ausgaben decken kannst. Der Klassiker wäre die Reparatur für das Auto. Je mehr du dann darüber hinaus in a) hast, desto geringer wird das Risiko deines Gesamtportfolios.
Hast du z.B. die Hälfte deines Geldes in a) und die andere Hälfte in b), dann wirkt sich ein Aktien-Crash von 50 % nur mit minus 25 % auf dein Vermögen aus. Auf der anderen Seite wird aber auch der potentiell Gewinn beschränkt.

Hier mal ein Auszug aus meinem Portfolio:
Capture.PNG

schwarz ist mein Gesamtvermögen inkl. Bar-Reserven, rosa nur die Aktien. Wie man sieht ist mir etwas Rendite entgangen, dafür ist das Vermögen in der Corona-Kriese nicht so weit abgestürzt.
Meine Aufteilung sieht z.B. so aus:
mit ~16 % Bar, ~70 % in ETFs und ~14% in Edelmetallen
Capture.PNG
 
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ToflixGamer schrieb:
Ich bin mir allerdings unsicher, wie viel Geld ich tatsächlich übrig haben sollte, um im Zweifel flüssig zu sein (hören tut man oft 3 Netto-Gehälter?), und außerdem bin ich unsicher, ob ich wirklich ausschließlich in ETFs investieren will.
Ist denke ich nicht pauschal zu beantworten wie viel Cash Sinn macht - gerade wenn man anfängt zu investieren hat man ja in der Regel nicht übermäßig viel Kapital und irgendwo muss man halt mal anfangen.

ToflixGamer schrieb:
Es gibt bereits verschiedene Anlagen meinerseits, die möchte ich hier aber nicht genau erörtern oder diskutieren, die bleiben definitiv.

Gibt es denn irgendeine sinnvolle mittelfristige Anlage, auf die ich, falls Bedarf ist, innerhalb weniger Monate zugreifen kann? Oder brächte das dann eh keine Rendite?
Ich habe mir überlegt, bspw. in Cannabis zu investieren, hier sind mir die Anbieter JuicyFields und Cannergrow aufgefallen

Einerseits hast du Bedenken zu viel in einen ETF zu investieren und andrerseits kommst du dann mit so unseriösen Schneeball Geschichten wie Juicy und Canner (Ich habe diese Anbieter hier im Thread schon mal genauer durchleuchtet, die Suche nach dem Beitrag überlasse ich dir).
Wenn du unbedingt in Cannabis investieren willst dann gibt es auch da seriöse Unternehmen an denen man sich ganz normal über Aktien beteiligen kann.
Das Risiko-Rendite Verhältnis ist da beim ETF mit Sicherheit deutlich besser und die Diversifizierung ist ja bereits innerhalb des ETF vorhanden.
 
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ToflixGamer schrieb:
Gibt es denn irgendeine sinnvolle mittelfristige Anlage, auf die ich, falls Bedarf ist, innerhalb weniger Monate zugreifen kann? Oder brächte das dann eh keine Rendite?
Das hast du doch mit ETFs, die kannst du jederzeit verkaufen.
Oder hast du ETFs nur in form eines Versicherungsproduktes welches das nicht zulässt?

Wenn du auf möglichst viel Rendite aus bist, würde ich statt mit Cannabis zu zocken, ehr einen ETF auf den Index: NASDAQ100 nehmen. https://www.finanzen.net/index/nasdaq_100
Da hast du alle großen US Tech Firmen.
Der Kurs hat sich in 10 Jahren fast verzehnfacht.
Natürlich kann hier auch eine lange Durststrecke auftreten (Klumpenrisiko USA)
Das Risiko ist aber viel geringer als mit Cannabis zu zocken.
 
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Anlegen tut man eh nur die Kohle, die man nicht braucht.

Ich hab nen Notgroschen (ca. ein Jahresgehalt) auf nem Tagesgeldkonto, der Rest wird immer irgendwo angelegt. Aktien, ETFs, P2P, Krypto, Gold etc.
 
Hanni2k schrieb:
Ich bin allerdings der Meinung, Aktien und ETF sind keine mittelfristig Anlagen.

Kommt darauf an was du als mittelfristig ansiehst - wenn ich jetzt wüsste dass ich in 3 Jahren ein Haus kaufen möchte dann würde ich deswegen nicht heute mein Depot auflösen, ich nehme lieber 3 Jahre Rendite mit und lebe mit dem Risiko - höchstens meine Haltung zu Stop-Loss würde ich dann evtl anpassen.

Baya schrieb:
Anlegen tut man eh nur die Kohle, die man nicht braucht.
Ich brauche das Geld welches ich investiert habe durchaus - nur nicht heute.

Für meinen Geschmack tun zu viele Leute so (da musst du dich jetzt nicht angesprochen fühlen) als wäre investieren das selbe wie spekulieren, als würde das Geld von heute auf morgen verschwinden - selbst im Corona Crash hatte man genug Zeit die Schäfchen ins trockene zu bringen wenn man nicht bereit war das auszusitzen (der Knackpunkt für die meisten war dann eher der rechtzeitige Wiedereinstieg)
 
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Ich danke euch allen erstmal!

Im Endeffekt war genau das meine Frage, die hab ich nur seeeeehr umständlich formuliert. Ich wollte eigentlich wissen, inwiefern seriös diese Unternehmen eben sind, das hat sich aber durch eure Beiträge nun erledigt.

Ich habe mir jetzt den Plan zurechtgelegt, dass ich immer ne gewisse Menge Geld habe, die ich für mich als ausureichend erachte und monatlich für die Fixkosten (Versicherung vom Auto, Steuer, etc. - was halt einmal im Jahr weggeht) immer jeden Monat was auf die Seite lege. Ca. 100-150€ monatlich möchte ich dann entsprechend in den MSCI World investieren, da bin ich am sinnvollsten, schätze ich.

Krypto ist mir leider zu unsicher, @Baya , das hatte ich jetzt lange genug. Da komm ich mit den Kursschwankungen nicht zurecht. :D
 
Das wichtigste wäre, dass der Betrag zu Beginn des Monats und automatisch (z.B. per Sparplan) abgebucht wird.
Wenn du nur ein ETF willst, würde ich eher einen auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World nehmen. Da sind dann noch zu einem Teil Schwellenländer wie China dabei.
Schau mal hier ab Beitrag #253
 
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Magellan schrieb:
Ich brauche das Geld welches ich investiert habe durchaus - nur nicht heute.
Und vermutlich hast Du auch dann, wenn Du das Geld benötigst, genügend Vorlauf. Ob ich die ETF-finanzierte Zusatzrente mit 62 oder 68 beginne, ist mir relativ egal. Ich spekuliere aber nicht darauf, dass die Rendite ausgerechnet dann für mich positiv ist, wenn ich u.U. eine größere Menge Geld benötige.

Magellan schrieb:
Für meinen Geschmack tun zu viele Leute so (da musst du dich jetzt nicht angesprochen fühlen) als wäre investieren das selbe wie spekulieren, als würde das Geld von heute auf morgen verschwinden - selbst im Corona Crash hatte man genug Zeit die Schäfchen ins trockene zu bringen wenn man nicht bereit war das auszusitzen
Was nützt mir die "Warnung", wenn die größere Investition aber leider erst zum Tiefpunkt bekannt wird?

Egal ob als Einmalanlage oder Sparplan investiert, es gab in der Vergangenheit genügend Perioden (teils über ein paar Jahre hinweg), in denen ein Zwangsverkauf für die Rendite negativ gewesen wäre:
https://i0.wp.com/www.dividendenade...-World-Renditedreieck-2021-Sparplan.png?ssl=1

Von daher ist für mich in Spekulationsobjekte investiertes Geld erst einmal gebunden, ich darf es also auch für unplanbare Ausgaben nicht kurzfristig benötigen. Das ist für mich die Definition von "ich brauche das Geld nicht".
 
Natürlich "braucht" man das Geld irgendwann, sonst würde man es ja nicht anlegen sondern ausgeben oder wegwerfen ;) Ich bin jetzt 35, habe mit ca. 30 richtig angefangen zu investieren und möchte dann so ab 60 mit vom Ersparten leben. Normalerweise sind 15 Jahre schon genug um zu sagen, da kann nix passieren. Betrachtet man den DAX z.B. in einem Zeitraum von 15 Jahren ist egal wann man eingestiegen ist, man hätte immer einen Gewinn gehabt. Kurzfristig "investieren" = zocken, das hat mit Anlegen nix zu tun.
 
gymfan schrieb:
Egal ob als Einmalanlage oder Sparplan investiert, es gab in der Vergangenheit genügend Perioden (teils über ein paar Jahre hinweg), in denen ein Zwangsverkauf für die Rendite negativ gewesen wäre:
Wenns das nicht gäbe dann wäre das Risiko = 0.

gymfan schrieb:
Von daher ist für mich in Spekulationsobjekte investiertes Geld erst einmal gebunden, ich darf es also auch für unplanbare Ausgaben nicht kurzfristig benötigen. Das ist für mich die Definition von "ich brauche das Geld nicht".
Sowas wie ein All World ETF oder ein normales diversifiziertes Aktiendepot ist für mich kein "Spekulationsobjekt" sondern ein Investment, bei einem seriösen Investment habe ich fast immer die Möglichkeit benötigtes Geld kurzfristig abzuziehen.
Als ich mir kürzlich ein neues Auto gekauft habe da habe ich auch nen entsprechenden Betrag liquidiert - ich lass das doch nicht auf ewig auf dem Giro weil ich ja irgendwann plötzlich ein Auto brauchen könnte.

Ich würde das Geld nicht, wenn die Anschaffung bekannt ist, noch 2 Monate vorher investieren aber Cash für alle möglichen Eventualitäten vorzuhalten nur damit man auch ja nie irgend eine Position im Verlust auflösen muss ergibt auf Dauer nur die schlechtere Rendite als ein kleineres Cash Polster bei dem man in absoluten Ausnahmefällen auch mal in den Sauren Apfel beißt.
Insofern ist bei mir auch Geld investiert welches ich evtl mal kurzfristig brauchen könnte - ein paar Monate Lebensunterhalt in Cash und der Rest ist investiert. Zumal man ja auch nicht sein gesamtes Vermögen auf einen Schlag investiert - der Großteil meines Geldes liegt ja schon seit Jahren im Depot, selbst wenn ich das nach nem 30% Crash liquidiere ist es immer noch mehr als dick im Plus.
 
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Ich halte das auch so. Nach Konsum und Sparraten bleibt ein kleinerer 4-stelliger Betrag auf dem Giro liegen. Mehr halte ich nicht an Geld vor. Die allermeisten Aktien und Wertpapiere sind super liquide, man kann sie sofort zu Geld machen, wenn nötig.

Als gesunder, relativ junger Mensch ohne geplante Großausgaben sehe ich es nicht ein, auf unbestimmte Zeit die Opportunitätskosten auf einen 4-5 stelligen „Notgroschen“ zu zahlen, anstatt ggf. einmal alle x Jahre einen (vermutlich dann auch überschaubaren) Betrag aus dem Depot zu entnehmen.
 
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Bei mir noch in gaaaaanz weiter Ferne (über 35 Jahre) aber habt ihr euren Ausstieg schon durchdacht?
Zieht ihr irgendwann alles auf einmal raus? Wäre eigentlich "verlorenes" Geld, weil der Rest ja weiterarbeiten könnte. Aber was, wenn es irgendwann dann doch zu nem Crash kommen sollte, ihr aber schon 70+ und auf das Geld angewiesen seid?
 
Hannibal Smith schrieb:
Aber was, wenn es irgendwann dann doch zu nem Crash kommen sollte,
Ein Crash hat ein Kollege mir schon zwei mal prophezeit. Und was ist gekommen? Ich warte immer noch drauf.
Bis 70+ ist kein Jahrzehnt mehr bei mir, und ich ziehe je nach Bedarf ab.
Größere Ausgaben, neues Auto kaufen zb. , habe ich auch nicht vor momentan, auch durch die Pandemie bedingt.
Während der Zeit soll dann wenigstens mein Geld "arbeiten". LoL
 
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