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Kurze Info: Die Sache wird über einen Anwalt laufen. TR reagiert nicht, in der App werden Falschinformationen angezeigt und Rücküberweisungen vom Verrechnungskonto werden abgebucht, kommen aber nicht auf dem Girokonto an.
Problem ist, dass statt einer Fehlermeldung das Geld abgebucht wird, bzw. das Verrechnungskonto belastet wird. In den „Aktivitäten“ wird der Überweisungsvorgang als „abgeschlossen“ grün angezeigt. Unter einer Sperre würde ich verstehen, dass keine Transaktionen durchgeführt werden können. Und überhaupt müsste eine entsprechende Kommunikation bzgl. einer Sperre stattfinden. TR kommuniziert nicht und stellt sich tot. Das passt zu den aktuellen Nutzermeinungen : https://www.finanztip.de/erfahrungen/trade-republic/
Ja und ganz viele haben Summen auf das Depot geballert um sich nur an den 4% zu laben ohne sich Gedanken zu machen, dass TR dadurch gesetzlich verpflichtet ist, nach dem Geldwäschegesetz aktiv zu werden und wundern sich nun.
Der TR Support wird massiv überlastet sein, man hat angesichts von vergleichbaren Angeboten bei der Konkurrenz wohl nicht mit dem Ansturm gerechnet und keine Firma der Welt stockt den Support kurzfristig so massiv auf....
Gerne nochmal die Frage: Auf welcher Basis sollte denn bitte die Bafin hier tätig werden? Hiere Hauptaufgaben sind andere, der kollektive Verbaucherschutz gehört zwar auch zu ihren Aufgaben, aber TR bescheißt weder Verbraucher nocht sonst was. Ein durch ein Sonderereignis überlasteter Support ist kein Verstoß gegen den Verbraucherschutz und die USer trifft eben nunmal eine Teilschuld. Wer stumpf Summen hin und her schiebt, die vom Geldwäschegesetz erfasst werden müssen, dann muss man mit Konsequenzen rechnen. Wäre dem nicht so, wäre das Geldwäschegesetz für die Katz...
Wie so oft, Schuld haben nur andere, die eigene Verantwortung für sein Handeln bzw. die eigene Unwissenheit will nie einer übernehmen.
Ja und ganz viele haben Summen auf das Depot geballert um sich nur an den 4% zu laben ohne sich Gedanken zu machen, dass TR dadurch gesetzlich verpflichtet ist, nach dem Geldwäschegesetz aktiv zu werden und wundern sich nun.
TR kann natürlich seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Alles was darüber hinausgeht sind selbstauferlegte Maßnahmen.
Erkekjetter schrieb:
Der TR Support wird massiv überlastet sein, man hat angesichts von vergleichbaren Angeboten bei der Konkurrenz wohl nicht mit dem Ansturm gerechnet und keine Firma der Welt stockt den Support kurzfristig so massiv auf....
äh, doch klar! Hohe Geldsummen werden einbehalten und die Kommunikation wird eingestellt. Die Verbraucherschutzzentszentralen werden genau deswegen gerade aktiv.
Erkekjetter schrieb:
die USer trifft eben nunmal eine Teilschuld. Wer stumpf Summen hin und her schiebt
Auch Quatsch. Es handelt sich um einen Verdacht, der bei 98% der Betroffenen zu keinen Konsequenzen führt (siehe Google), da der Verdacht nicht bestätigt wird!
Erkekjetter schrieb:
Wäre dem nicht so, wäre das Geldwäschegesetz für die Katz...
Andere Anbieter von attraktiven Tages- und Festkonten bekommen das auch auf die Reihe.
Im Zuge der steigenden Zinsen habe ich mir ebenfalls die attraktivsten Angebote herausgepickt und meine Ersparnisse bei mehreren Banken geparkt. Es ging um jeweils deutlich fünfstellige Summen und in den meisten Fällen bin ich Neukunde gewesen.
Ich habe bis heute in keinem Fall einen Nachweis über die Herkunft der Gelder erbringen müssen.
Aber wahrscheinlich gehen die guten Konditionen bei TR mit einem kaum vorhandenen Backoffice einher und man kommt mit der Bearbeitung und Prüfung von möglichen Verdachtsfällen nicht hinterher. Bevor man sich strafbar macht, wird das Geld einfach eingefroren. Manchmal hat die Sparkasse um die Ecke auch seine Vorteile.
Das Geldwäschegesetz basiert auf verdacht. Und die nachweise m, die verlangt werden, prüft die bank auch nicht selber. Daher ist auch nicht mit einer unmittelbaren entsperrung zu rechnen. Du kannst gern weiter weinen und jammern und über TR schimpfen. Ich habe komischerweise keine probleme. Ich kenne aber auch das geldwäschegesetz. Merkste was?
Rein aus Neugier: Hattest du das Depot schon vorher und hast Aktien/ETFs/etc. bei TR laufen?
Die sollen kurzfristig tausende Mitarbeiter einstellen, nur weil die Konkurrenz temporär ihre Preise attraktiv macht? Das wäre dann wirklich schlechte und unreflektierte Planung.
Mal unabhängig davon, dass man nicht heute Bewerberverfahren startet, und morgen schon die ersten Mitarbeiter an den Fallakten sitzen. In 2 Monaten kann dieser Hype schon wieder vorbei sein, und dann wirft man die Leute wieder raus?
Aber der Verdacht ist berechtigt, und eine Überprüfung vorgeschrieben. Die Bank kann gar nicht anders, weil sie dazu verpflichtet ist. Steht übrigens auch in dem Artikel, den Du hier selbst verlinkt hast. Da steht auch, dass entsprechende Nachweise im Verdachtsfall sofort vorgelegt werden müssen, nicht in 2 Wochen. Wie sollte man Geldwäsche auch sonst unterbinden?
barmbekersurfer schrieb:
Bevor man sich strafbar macht, wird das Geld einfach eingefroren.
Nur aus Interesse: in welcher Größenordnung und Häufigkeit hast du bei Trade Republic ein und aus gezahlt?
Sowohl meine Frau und ich haben bisher das Volumen für die Deckelung der Zinsen zweimal (Jahresanfang und jetzt zu den 4% Zinsen) gut ausgeschöpft und das Geld zwischenzeitlich auch wieder auf ein anderes Konto gebucht (in der Summe jeweils 5-6 Buchungen). Noch haben wir keine entsprechende Anfrage erhalten.
Auch von keinem anderen Institut. Da wurden auf Grund eines Immobilienkaufs deutlich höhere Summen transferiert.
Sggguy schrieb:
Das wäre dann wirklich schlechte und unreflektierte Planung.
Das ist doch wirklich nicht das Problem des Kunden, wenn ich auf Grund meiner neuen Ausrichtung meinen Service überlaste (man muss auch nicht zwingend selbst das call center betreiben). Das mag bei einem Spielzeughersteller noch akzeptabel sein, bei einem Finanzinstitut ist das absolut inakzeptabel.
Ich bin mal mit 25k von Trade Republic weg zu Scalable und dann wieder zurück, da mir Trade Republic doch besser gefallen hat. Da war dann auch diese Auskunft fällig.
Edit: und die 25k wurden geblockt, bis ich Auskunft erteilt hatte. Dann gings aber auch sehr flott weiter.
Das ist doch wirklich nicht das Problem des Kunden, wenn ich auf Grund meiner neuen Ausrichtung meinen Service überlaste (man muss auch nicht zwingend selbst das call center betreiben). Das mag bei einem Spielzeughersteller noch akzeptabel sein, bei einem Finanzinstitut ist das absolut inakzeptabel.
Für einen kurzen Aktionszeitraum hunderte oder tausende Mitarbeiter einzustellen, musst Du in einen sensiblen Bereich aber erstmal schaffen.
Das kann man vielleicht bei einem Versandriesen machen, wo die Mitarbeiter vor Weihnachten Pakete verpacken und versenden, aber dort schieben die Saisonarbeiter auch keine hochsensiblen Kundendaten umher. Qualifizierte Fachkräfte für den Bereich Geldwäsche musst Du erstmal haben!
Daher ist auch nicht mit einer unmittelbaren entsperrung zu rechnen. Du kannst gern weiter weinen und jammern und über TR schimpfen. Ich habe komischerweise keine probleme. Ich kenne aber auch das geldwäschegesetz. Merkste was?
Summen stückeln zum beispiel. Oder einen broker nicht als tagesgeldkonto missbrauchen. Ja es gibt 4%. Aber es ist ein verrechungnskonto/depot, kein tagesgeld.
Es steht eigentlich fast wörtlich im gesetz, was auffäligkeiten sind. Die nicht erzeugen und schon gibts kein problem. Ich nehm euchvdoch das lesen nicht ab.
Tobias123 schrieb:
Ja, ich merke , dass du auch hier falsch liegst. Meine Auszahlung vom Verrechnungskonto wurde nun mit Verzögerung freigegeben.
Wenn ich bewusst das Wohle der Kunden riskiere (was die Sperrung von Konten definitiv ist, wenn zum Beispiel deswegen Zahlungsausfälle drohen), um den eigenen Gewinn zu maximieren, gehört in meinen Augen dann nicht gerade zu den seriösesten Vertretern der Branche.
In welchem Paragraph werden Auffälligkeiten so konkret in Bezug auf Überweisung zwischen eigenen Konten definiert? Konnte auf die Schnelle nichts finden.
Die Nutzung des Zinslockangebots von TradeRepublic hat doch erstmals nichts mit Geldwäsche zu tun bzw. mit dem Sperren des Verrechnungskonto auf Grund des Verdachts der Geldwäsche. Wenn das der Stein des Anstoßes wäre, hätten sie das Konto gekündigt.
Wirklich relevant ist das GwG auch eigentlich nur bei Bareinzahlungen. Bei Überweisungen ist die Herkunft ja soweit klar, weshalb man eben nicht bei jeder Bank dauern das Formular ausfüllen muss. Ich hatte letztens mehrmals von VR-Bank zu ING eine größere Summe hin und her überweisen und diese kam auch teilweise vom Konto meiner Eltern und trotzdem musste ich nichts nachweisen.
Ich sehe das ganze von TR, obwohl sie gesetzlich dazu berechtigt sind, auch als Schikane an als dass es wirklich was nützt.
Wobei es auch daher kommen kann, da man das Geld ja nicht direkt auf ein eigenes Konto einzahlt, sondern auf ein Treuhandkonto bei der Solaris Bank. Hier könnte ggf. der Grund der peniblen Nachfragen/Nachweise liegen.
Summen stückeln zum beispiel. Oder einen broker nicht als tagesgeldkonto missbrauchen. Ja es gibt 4%. Aber es ist ein verrechungnskonto/depot, kein tagesgeld.
…
Klar, oder meinst du du hast einen Rechtsanspruch darauf, dass TR dich als Kunden zwingend anzunehmen hat? TR muss niemanden als Kunden behalten, der die 4% nur als Tagesgeld nutzen will und keinerlei Depotaktivitäten zeigt. Sie bewerben es NICHT als Tagesgeld!
Tobias123 schrieb:
Wie stückelst du denn so 50k? Nur, damit ich dazulerne?
Man sollte auch bedenken, dass TR selber die Konten nicht verwaltet. Sondern das Partnerbanken tun. Dadurch sind allein die Kommunikationswege erheblich länger, da die Banken wiederrum nicht selber auf die Kunden von TR zugeht.