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Das macht keinen Sinn, wenn es auch ETFs für Langzeitsparen sind.
Auch so macht es wenig sind, da man dann zwar im Jahr A einen Gewinn macht, aber dann deutlich höher wieder einkaufen muss. Bedeutet beim Verkauf ist die Chance wieder höher einen Verlust zu machen.
Und ein Verlust wird dann beim nächsten Verkauf mit Gewinn wieder verrechnet.
Natürlich macht das Sinn.
Es geht um das Drücken der Steuerlast.
Da spielt die Jahresperformance keine Rolle.
Wobei der Effekt natürlich überschaubar ist.
auf die 1000€ zahlt man sonnst:
1000€ -30% (Teilfreistellung von Aktien ETFs) * 26,5% Steuer+Soli = 185€
aber immerhin, 185€ für 2x5Minuten Arbeit, kann man mal machen...
usmave schrieb:
Dankeschön Paladin, also doch jedes Jahr einmal verkaufen um um den Freibetrag reduzierte Steuer auf den Gewinn.
Denk an das FIFO Prinzip:
Es werden zuerst die ältesten Aktien verkauft.
Das macht die genaue Ermittlung der Verkaufssumme schwierig.
vor allem, wenn du es auch noch mit Verlusten von deinem anderen Broker verrechnen musst.
Wenn, dann sollte man wenigstens korrekt rechen, falls es ETFs mit mind. 51% Aktienanteil sind. Der Freibetrag wird nicht verringert sondern rechnerisch erhöht, da man auf 30% der Gewinne keine Steuern zahlt. Das ergibt dann rechnerisch 1300€ Freibetrag, abzüglich dem Betrag, den man für die Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs abführen muss.
Und dann sollte man hier auch nicht vergessen, dass beim Kauf abseits von Sparplänen die Consorsbank auch noch saftige Gebühren verlangt (4,95€ plus 0,25% des Ordervolumens). Klar kann man das Geld nach dem Verkauf auch durch einen einmaligen Sparplan wieder kostenlos anlegen, Dann ist man aber andgültig bei einer Spekulation darauf, dass der Kurs zwischen Verkauf und Kauf nicht massiv steigt.
Aber klar, wer sich den Aufwand antun will, soll es machen. U.U. sollte man das auch noch mit den Zinsen des Notgroschens gegenrechnen.
Also lieber bei einem Broker bleiben?
Wegen den Kosten bin ich zu trade Republic gewechselt, hab aber noch mein depot bei consors.
Mal angesehen dass es jetzt 1000€ statt 800€ Freibetrag sind.
"Vor allem für Kleinanleger kann es sich deshalb lohnen, Gewinne über mehrere Jahre mitzunehmen. Lasst ihr euch euren Kursgewinn von 1.601 Euro als Single in einem Jahr auszahlen, werden durch das Auslösen der Aktien Steuern in Höhe von 200€ abgeführt. Verteilt ihr hingegen die Auszahlung auf zwei Jahre, müssen die Aktiengewinne nicht versteuert werden." https://www.steuerstudies.de/steuer...raege-so-werden-aktiengewinne-versteuert.html
Das handeln geht doch innerhalb Sekunden zwischen Verkauf und erneutem Kauf.
Sagen wir 20000€ als Basis, pro Jahr 5% Gewinn, macht einen Gewinn von 1000€.
Versteuert werden muss nichts, Endsumme 21000.
Das ganze nach zwei Jahren verkaufen , macht 2000€ Gewinn. Versteuert werden dann die 1000€, die über dem Freibetrag sind. Bei 25% Steuern bleibt am Ende eine Summe von 21750€
Also eine Ersparnis von 250€ für einmal auf verkaufen klicken und dann auf "Neuen sparplan" ist haben oder nicht haben.
Hast natürlich recht macht dann irgendwas um die 250€ Ersparnis, ist also noch besser.
gymfan schrieb:
Klar kann man das Geld nach dem Verkauf auch durch einen einmaligen Sparplan wieder kostenlos anlegen, Dann ist man aber endgültig bei einer Spekulation darauf, dass der Kurs zwischen Verkauf und Kauf nicht massiv steigt.
Du hast trotzdem immer einen Spread. Je nach Aktie mehr oder weniger hoch. Der Geld und Brief Wert sind zum selben Zeitpunkt niemals gleich. Du hast zwangläufig immer ein kleine minus solange du den kaufpreis nicht auf den verkaufspreis limitierst und der kurs dahin nochmal zurück kehrt. Deine rechnung geht also so nicht auf.
Wer aktiv tradet wird das aber wohl kaum machen müssen da man dann ohnehin regelmässig kauft/verkauft im jahr.
Das sind doch alles mini Gebühren, welche in keinem Verhältniss zur Steuerlast stehen.
Der Verkauf/Kauf kostet jeh nach Broker 0-10€
Der Spread liegt (jeh nach Produkt und Uhrzeit) bei <0,1%
Verkaufst und Kaufst du also zum Jahresende irgendwas für 2000€ zum ausnutzen des Freibetrags, hast du kosten von ~2-12€ und sparst dir am Ende ~250€ Steuerlast.
Klar, das ist ne absolute Zahl, die profitiert nicht vom Zinseszins.
Sodass das nach 20 Jahren im bestfall auch nur 5000€ sind.
Reich wird man dadurch nicht.
Aber schadet auch nicht, wenn man am ende vom Jahr schaut, dass man den Freibetrag nutzt.
Das ist einfach falsch... Der Spread liegt bei ausländischen aktien oft deutlich über 1%. Oder nehmen wir BASF auf Trade Republik: Letzter Briefwert am Freitag: 44,49€, letzter Geldwert: 44,38. 11 Cent pro Aktie die du verlierst wenn du verkaufst und direkst wieder kaufst. Das sind knapp 0,25%, mehr als 1 1/2 soviel wie du es angegeben hast. Und das ist ne stinknormale deutsche Aktie. Außerhalb der DAX Zeiten zwar aber dennoch sollte man dann zumindest zwingend auf die Zeiten schauen und das hilft auch nur bei den großen "Standardaktien" großer bekannter Unternehmen.
Die Ersparnis ist also deutlich kleiner als 250€. Da würde ich allemal lieber so traden, dass ich ohnehin umschichte und kaufe/verkaufe und dabei den Freibetrag aufbrauche. Aber ganz sicher nicht in dem ich eine Position verkaufe und dann kaufe. Sowas würde man machen um einen Verlusttopf zu generieren, wenn eine Aktie mal deutlich gefallen ist, aber man davon ausgeht, dass diese oder andere im Depot wieder steigen werden und dann mit Gewinn verkauft werden bzw. man im Depot Aktien hat, die deutlich Gewinn erzielt haben.
Ich schrieb nicht umsonnst: jeh nach Produkt
Natürlich gibt es auch Produkte mit größerem Spread.
die sind dann hierfür nicht ganz so gut geeignet.
und deine 0,25% von angenommen 2000€ sind auch nur 5€
(Man sollte hierfür logischerweiße eine Position nehmen, welche deutlich im Plus ist)
demgegenüber steht immer noch eine steuerersparniss von ~250€
Wie gesagt, man wird damit nicht Reich, aber wer will, soll das machen.
Wo kommt da eure ablehnende haltung her?
Weil es unnötig ist. Da kann man dann auch eben traden und bewusst verkaufen, Gewinne mitnehmen und dann einen neuen aussichtsreichen Kandidaten wählen.
Mal davon abgesehen, dass man in aller Regel Zinsen und Dividenden hat, wenn man so unterwegs ist und kaum die wollen 1000€ Freibetrag für so eine Geschichte vorhanden sind. Dann doch lieber Aktien kaufen, die Dividendenauschütten wenn man den Freibetrag ausreizen will.
Was unnötig ist, muss doch jeder für sich entscheiden.
Ich hab einfach ein paar Ausschüttende Positionen, sodass ich am Ende grob an die 801€ komm.
(Muss ich noch auf die 1000€ aufstocken)
Aber wer bewusst einen Thesaurierenden Ansatz gewählt hat und mit seinem Portfolio zufrieden ist, der kann gerne am Ende vom Jahr den Freibetrag realisieren. Warum auch nicht?
Für alle anderen stellt sich die Frage ja eh nicht.
Mal davon abgesehen, dass man in aller Regel Zinsen und Dividenden hat, wenn man so unterwegs ist und kaum die wollen 1000€ Freibetrag für so eine Geschichte vorhanden sind. Dann doch lieber Aktien kaufen, die Dividendenauschütten wenn man den Freibetrag ausreizen will.
Nö, aber ich habe 2 Aktien mit 11% Dividendenrendite und dieses Jahr 2 Aktien mit Sonderausschüttung geholt, das ergab einmal 110% Dividendenrendite und einmal 139%. Dazu noch ne Memeaktie (Tupperware) die mit 100% Gewinn binnen wenigen Tagen wieder raus ist.
Da hätte der Freibetrag auch 3 mal höher sein können und hätte grad bis zur Jahreshälfte gereicht.
1000€ Gewinn ist echt kein Hexenwerk...
bzw. Aktien mit 5% Dividendenrendite sind jetzt echt keine Geheimtips und 20.000€ jetzt auch kein Riesenvermögen...
Ich habe aktuell 10.000,-, die auf einem Tagesgeldkonto zwischen geparkt sind. Ich würde diese gern in Aktien anlegen. Jetzt wurde mir geraten bei Trader Repulic oder Justrade ein Inlinedepot anzulegen. Das sei günstiger als bspw. bei der Sparkasse.
Und kann mir jemand einen Tip geben, wo ich mich insgesamt gut eingelebt kann ohne ein halbes BWL- Studium hinlegen zu müssen.
Was ist denn dein Ziel?
Nach deinem letzten Satz: Möglichst einfach und ohne großen Aufwand am Aktienmarkt teilhaben?
Oder willst du spezielle Aktien kaufen?
Grundsätzlich sollte man die Kosten möglichst gering halten.
Da ist TradeRepublic garnicht so verkehrt.
Da das Depot dort Kostenlos ist, könntest du dich da einfach mal registrieren.
Dann ist der 1. Schritt schonmal gemacht.
Naja, aktuell verliere ich ja jeden Tag Geld auf dem Tagesgeldkonto. Wenn ich das Geld in Aktien anlegen kann ich mit etwas Glück wenigstens die Inflation abfangen. Und wenn ich mich reingefuchst habe, könnte ich auch noch jeden Monat 100 oder 150 Euro zusätzlich sparen und dort investieren. Die kann ich ohne Probleme noch zusätzlich entbehren ohne dass es weh tut. Das würde mein Polsterchem dann vllt. nochmal etwas aufbessern, wenn ich in 10/ 11 Jahren in Rente gehe.
Wenn du es möglichst einfach haben willst:
Bei z.b. Traderepublic ein Konto anlegen. (Hier siehst du die Sparplan Kosten der gängigen Broker)
Geld auf das Verrechnungskonto überweißen.
Einen ETF auf den MSCI World kaufen (WKN: A0RPWH ist da sehr belibt)
Fertig
Natürlich kannst auch einen anderen ETF/Index nehmen.
Gibt da eine recht große Auswahl.
Willst schwellenländer drin haben?
Willst du einen nachhaltigen Ansatz?
Willst du den USA Anteil reduzieren?
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