Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

@larska
Aktien-Depots sind sicher, aber @Tyga hat da ja ein normales Tagesgeldkonto und da ist überhaupt nichts sicher. Das ist eine Verbindlichkeit der Bank gegenüber dir, kannst dir ja ausmalen was bei einer Insolvenz bei rumkommt. Die Einlagensicherung ist ein Märchen, eine Garantie ist nur so viel Wert wie ihr Garantiegeber. Ich kann dir auch einen Wisch unterschreiben und 1 Mrd Euro garantieren, wenn du sechsmal nackig um den Reichstag läufst, nur wird dir der Wisch am Ende nix bringen, weil ich keine Mrd euro übrig habe.
 
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Nichts für ungut aber, der gesetzlichen Einlagesicherung widme ich mehr "Sicherheit" zu als einem "Wisch von einer Privatperson.
 
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@Stunrise aus der Sicht ist es ja eigentlich "vernünftiger" nicht allzu viel Cash auf dem Tagesgeldkonto zu lassen...
Sondern quasi, alles was man nicht irgendwie benötigt ins Depot zu packen...
 
larska schrieb:
das Depot gilt als Sondervermögen, wäre also bei eine Insolvenz nicht betroffen...
erstens das und 2. inwiefern ist es relvant was Traderfox dazu sagt? Ist das irgeneine Instanz in dem BEreich? und 3. sind Tagesgelder trotzdem vor der Insolvenz geschützt bis 100.000€.

Anhand der Tatsachen unterstelle ich Traderfox auch mangelnde Kometenz wenn sie das offensichtlich nicht berücksichtigen. Aber egal, wer pauschal die Einlagensicherung als Blödsinn abtut obwohl sie seit jahren aktiv funktioniert...
 
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Habe etwa 25 Aktien in der Watchlist und 8 im Depot. Durch die Bank weg alle sind heute massivst eingebrochen. Was denkt ihr dazu? Bin noch nicht so lange dabei und kann die Situation schlecht einschätzen.
 
Bei mir ist heut auch alles um 4% gesunken.
kommt vor.
Die letzten Tage ist auch alles stark gestiegen, ab und an muss sich der Kurs ja korrigieren.
Kein Grund zur sorge.
 
Habe jetzt nochmal mit ganz spitzem Bleistift gerechnet:
Bei einer Anlagesumme von ca. 2000 Euro (nicht im Sparplan sondern im Live-Trading) zahlt man bei der comdirect 12,80. Das sind ca. 0,64 % Prozent der Anlagesumme. (jährlich dann etwas unter 40 €) ist nicht mega-günstig, aber auf jeden Fall deutlich weniger als die 1,5 % im Sparplan (das wären im Jahr dann ca. 90 € gewesen...)
Ich würde dann statt monatlich 500 zu sparen, alle 4 Monate 2000. Das hätte auch den Vorteil, das die Wiederanlage der Ausschüttung in einem Wisch erledigt werden kann.

Ist da irgendwo ein "Denkfehler"?
 
Du musst halt die Disziplin haben das auch so durchzuziehen und dabei doch nicht in Markt-Timing zu verfallen.
 
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Nilson schrieb:
Du musst halt die Disziplin haben das auch so durchzuziehen und dabei doch nicht in Markt-Timing zu verfallen.
Ich denke die hätte ich... falls ich mich dabei ertappe "disziplinlos" zu werden... kann ich ja immer noch zurück...
 
@youngbuck89

Fundamental gab es heute eigentlich keine negativen Nachrichten, es hat wohl etwas mit dem Optionsmarkt zu tun, da kenne ich mich aber nicht mit aus, der Markus hat dazu morgen Gäste geladen, ich denke das werde ich mir mal anschauen, ist bestimmt wieder interessant wie fast alle Gäste die er immer da hat.

 
youngbuck89 schrieb:
Habe etwa 25 Aktien in der Watchlist und 8 im Depot. Durch die Bank weg alle sind heute massivst eingebrochen. Was denkt ihr dazu? Bin noch nicht so lange dabei und kann die Situation schlecht einschätzen.
Willst Du kurzfristig zocken oder langfristig investieren? Für letzteres sollte man sic Aktien raussuchen die langfristig Potential haben und sehr vorsichtig mit solche sein wo die Bewertungen schon extrem hoch sind weil sie viel Optimismus eingepreist ist, denn bei denen besteht immer die Gefahr das sich da schon eine Blase gebildet hat.
 
larska schrieb:
Habe jetzt nochmal mit ganz spitzem Bleistift gerechnet:
Bei einer Anlagesumme von ca. 2000 Euro (nicht im Sparplan sondern im Live-Trading) zahlt man bei der comdirect 12,80. Das sind ca. 0,64 % Prozent der Anlagesumme. (jährlich dann etwas unter 40 €) ist nicht mega-günstig, aber auf jeden Fall deutlich weniger als die 1,5 % im Sparplan (das wären im Jahr dann ca. 90 € gewesen...)
Ich würde dann statt monatlich 500 zu sparen, alle 4 Monate 2000. Das hätte auch den Vorteil, das die Wiederanlage der Ausschüttung in einem Wisch erledigt werden kann.

Ist da irgendwo ein "Denkfehler"?
Der "Denkfehler" ist, dass Du damit unbewusst deine Anlagestrategie änderst. Beim ETF Sparplan geht es gerade darum, nicht mehr "aktiv" zu traden bzw. traden zu müssen.

Wenn die Kurse steigen gibts mehr Rendite, wenn die Kurse fallen gibt es mehr Anteile. Wenn Du diesen Prozess selbst übernimmst, dann ist die Gefahr sehr groß, dass du anfängst auf einen "optimaleren" Zeitpunkt zu warten: "Heute ist der Kurs aber hoch...dann kauf ich lieber morgen..."

Du musst wissen, wofür du das machst. Am Ende des Tages sind bei ETF Sparpläne weder der Broker noch die Gebühren entscheident. Wichtig sind nur die "richtigen" ETFs auszuwählen und dann für 10+ Jahre dabei zu bleiben.
Tip: Wenn dir das Preis-Leistungsverhältnis deines Brokers nicht mehr gefällt, dann wechsel, ansonsten lass laufen.
 
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Tyga schrieb:
Der "Denkfehler" ist, dass Du damit unbewusst deine Anlagestrategie änderst.
Ihr müsst ja echt wenig Selbstdisziplin haben, wenn ihr anderen auch nicht mehr zutraut.
 
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Holt schrieb:
Ihr müsst ja echt wenig Selbstdisziplin haben, wenn ihr anderen auch nicht mehr zutraut.
Ich kann mir, wie gesagt, schon vorstellen, die Disziplin zu haben...
Ich bin noch nicht lange dabei, aber am Anfang fand ich es "spannend" zuzuschauen, wie der Sparplan ausgeführt wird. Wie hoch/tief der Kurs stand, war mir dabei egal...
Falls ich merke, das die Disziplin flöten geht, oder ich doch eine Art Markettiming entwickle... dann wechsel ich wieder zum Sparplan...
Tyga schrieb:
Wenn dir das Preis-Leistungsverhältnis deines Brokers nicht mehr gefällt
es ist nicht optimal im Vergleich zu anderen...
aber was für meine Motivation irgendwie fördernd ist, und deshalb möchte ich auch den Broker nicht wechseln, ist alles auf "einem Haufen" wachsen zu sehen... (klingt vielleicht blöd aber hilft mir...)
 
@larska Tipp: Bookmarke dir deinen Beitrag (#1574) im "Sichtbarenbereich" deines Browsers.
 
ich weiß keiner hier hat ne glaskugel
aber mich juckt es in den finegern mal wieder bei amd nachzukaufen
ist ja ein ganzes stück gefallen

ich denke amd hat viel potential aber die ahuen so viele aktien raus
das stört mich ungemein in 5 Jahren sind 67% dazu gekommen
nvi.PNG


bei nvidia zum vergleich nur kanpp über 11%
nv.PNG
 
Da wir das Thema Einlagensicherung kürzlich hatten:
 
Sagt mal, ich habe jetzt mal ein Depot bei der Commerzbank eröffnet. Und wenn ich da bespielsweise eine Alphabet oder eine British American Tobaco Aktie kaufen möchte, zahle ich nicht nur die Ordergebühr sondern auch ein Depotentgelt welches für das Halten der Aktie pro Jahr anfält. Ist sowas normal? Also verlangen alle Brooker Gebühren für das Halten von Aktien, obwohl (wie ja auch bei der Commerzbank) das eigentliche Depot als kostenlos beworben wird?
 
Naja, schau halt ins Leistungsverzeichnis. Ein jährliches Entgelt für das Halten einer Aktie ist aber eigentlich nicht mehr üblich (zumindset nicht bei den meisten Direkt-Brokern wie ING-DiBa, Comdirect, consors, ....).
 
Das ist nicht jährlich. Ich nehme an du meinst die gebühr für ausländische aktien.

Du solltest wirklich langsam mal dich einlesen. Du stolperst von einem Ding ins Nächste...
 
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