Aktuell noch einen 3930k kaufen?

NxKx99

Lieutenant
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Servus,

möchte von meinem i5 3570k samt 4x4GB 1600er Ram auf einem Asus z68 deluxe upgraden.
Kaufe ganz gerne gebraucht und da habe ich nun folgende Entscheidung zu fällen:

Kaufe ich mir Kombi A:
I7 3930k mit 32gb DDR3 2133 MHz auf einem Asus Rampage Board

Oder eventuell doch einfach eine Kombi B:
Was mit einem Ryzen 1600/2600.

Preislich liegt Ryzen natürlich höher, da aktueller und vorallem DDR4 RAM.

Verwendung ist hauptsächlich Gaming, der alte i5 wird nämlich mittlerweile nach einigen Jahren doch zu langsam.
Gespielt wird in fullhd und gerne mit 60fps, zurzeit noch mit Gtx 970, die später dann auch noch ausgetauscht werden könnte.

Da stelle Ich mir einerseits auch die Frage, inwieweit DDR4 im Dualchannel und der DDR3 Quadchannel sich "was nehmen".
Im Moment laste Ich meine 16gb RAM kaum ganz aus, daher wären die 32 von meinem Angebot auch etwas zuviel des Guten.
Luft nach oben gäbe es beim Intel auf dem Board natürlich keine mehr, was bei Ryzen allerdings doch der Fall wäre.

Wichtig wäre mir das beste fürs Geld rauszuholen.
Wenn Ich meine aktuelle CPU+Ram+Board Kombi verkaufe müssten knapp 100eur für das Upgrade zur o.g 3930k Kombi reichen.

Was ist dabei eure Meinung?
 
Meine Meinung: nicht auf das tote Pferd setzen. Hängt aber auch vom Budget und den Spielen ab: ergo zu wenig Infos!
 
Und was die "Kombi" kosten soll sagst du uns nicht ?
Aber egal, so oder so würde ich es wohl nicht machen.
 
Gleich nen 8Kerner wie nen Ryzen 1700/2700 kaufen damit sich das Upgrade auch wirklich auszahlt und man wieder lange Ruhe hat. Ist ja nicht so als wär das so teuer wie eine neue GPU heutzutage.
 
Das tote Pferd Bundle liegt bei 240eur.

Was wird gespielt?
Die klassischen AAA Titel, Egoshooter, Hitman, Sekiro, Cyberpunk 2077 wenn es mal kommt, ....
Hier lege Ich aber auch keinen großartigen Schwerpunkt.

Was auch noch eine Überlegung wert ist: Was mit einem i7 6700k. Aber da gilt auch wieder: keine Upgrade Möglichkeit. Preislich etwa auf ryzen Niveau, Leistung auch.

Ich denke es wird etwas mit Ryzen 2600.
 
Warum auf Veraltete Hardware Upgraden? Das macht irgendwie keinen Sinn. Ich würde eher min. auf einen Ryzen 5 2600 setzen. Und von Ivy auf Sandybridge-E ist ja quasi für Gaming sogar ein Downgrade. Bis auf ein paar ausnahmen welche mehr als 4 Threads auslasten können.

Persönliches Fazit, der Intel wäre geld verschwendung ;-)
 
Würde keine 240 EUR mehr in die "tote" Plattform stecken. Wenn du warten kannst, investiere mit etwas Aufpreis in die Ryzen 3000. Dann hast du auch längere Zeit ruhe.
 
@NxKx99:
in die uralte Sandy Bridge-E-plattform würde ich kein geld mehr stecken. erst recht nicht wenn man nen 2600 mit ordentlichem B450-MB und 16GB RAM neu schon für etwas über 300€ bekommt.

finger weg von ner plattform auf der nur quadcores laufen!
 
Wenn du noch 2-3 Monate warten kannst würde ich noch auf Ryzen 2 (3xxx) warten. Wenn die Leaks auch nur halbwegs stimmen werden die CPUs richtig gut.
 
Habe ja auch noch was aus der Zeit am Start und von der Performance hält der 4930k (3930k ähnlich) auch noch einigermaßen mit einem Ryzen 1600x mit. Aber das wars dann. Wenn man es hat kann man das noch benutzen, aber auch ich würde dafür kein Geld mehr ausgeben. Es hat einfach keine wirklichen Vorteile mehr. Das war vor Coffee Lake und vor Ryzen noch anders. Aber heute sind 6 Kerne ja wirklich Mainstream.
 
roterhund07 schrieb:
Auf der Plattform laufen auch 6-Kerner, mal so am Rande bemerkt.
Der schon der 3930K ein 6 Kerner ist, wollte er wohl damit sagen, dass er keine 80,90,100, oder 200er (außer 99, 299) Intel Plattform mehr kaufen soll :D
 
roterhund07 schrieb:
Auf der Plattform laufen auch 6-Kerner, mal so am Rande bemerkt.
ist mir sehr wohl bewusst und auch der 3930K ist ein hexacore. die bemerkung war auf den 6700K und die zugehörige 1151v1-plattform bezogen.
 
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Mein Freund hat noch nen i7-3930K aus seinem Alienware Aurora R4, kann er allerdings nicht mehr verwenden, da sich vor einigen Monaten wahrscheinlich das Mainboard verabschiedet hat und den wird er auch nicht mehr verwenden, da X79-Boards recht teuer sind, außer irgendwelche dubiosen aus CN.

Momentan hat er deshalb noch eine Ersatzlösung mit FX-8320 (vorher 6300) und demnächst will er sich dann nen kleinen Threadripper holen, 1900x oder 1920x und auch komplett wassergekühlt, hab ihm dafür schon meine alte GTX 780 mit passendem Aqua-Computer Kühler verkauft.

Und wie gesagt, die Plattform ist alt, da würde ich entweder noch auf Zen 2 warten oder übergangsweise für Zen 2 gutes B450/X470-Board + Ryzen 3 1200 kaufen und dann wenn sie rauskommen zuschlagen.

Momentan gibts auch wieder ein paar Zen+ in der Gedankenfabrik im Sonderangebot, den aktuellen P/L-Champion 5 2600 für 135€, den 2600X für 169€ und den 2700X für 279€: https://www.mindfactory.de/Highlights/MindStar
 
Zur Performance:
Der 3930K ist ein Sechskerner, der im besten Fall die Leistung eines 6700K/7700K liefert (CB20 Multicore: 6700K@Stock 2073, 7700K@Stock 2250, 3930K@Stock 2033, 3930K@4,2GHz 2299). Insofern kann man ihn beim Vergleich mit aktuellen Prozessoren nur in den Bereich von Vierkernern einordnen.

Das Beste für's Geld:
Das von einer ganzen Reihe von Parametern ab: Was mit dem Rechner gemacht werden soll, welche Grafikkarte man damit kombinieren und auslasten will, wie viele Stunden am Tag er eingeschaltet ist und wie wichtig die Stromkosten sind.

Die Aussage erwähnte als Haupteinsatzzweck Gaming in FullHD mit 60fps. Die dafür passenden Grafikkarten kann man mit dem 3930K bei Übertaktung sehr wahrscheinlich noch gut auslasten, wenn diese mehrere Kerne unterstützen. Eng wird es bei Spielen, die nur einen einzelnen Kern auslasten, denn in dem Fall sind Prozessoren wie ein 6700K gleich mal 50% flotter unterwegs.

Gaming ist keine 24/7-Anwendung, sondern eine, wofür man den Rechner passend hochfährt. Damit dürfte der höhere Stromverbrauch eines älteren HEDT-Prozessors sekundär sein.

Was ist denn die Neukauf-Alternative?
Ein System mit Vierkerner würde ich neu grundsätzlich nicht mehr bauen, wenn man ersnthaft gamen möchte. Die Kaufberatung empfiehlt dann in vielen Fällen einen Ryzen 2600 oder einen i5-9400F. Mir persönlich gefällt dann ein ryzen besser, eben weil es besser Aufrüstmöglichkeiten gibt. Ein R5-2600 mit Komponenten aus der Kaufberatung, also "G.Skill Aegis 16GB, DDR4-3000" und "MSI B450 Tomahawk" liegt um die 325€. Das sind 85€ mehr für aktuelle Komponenten. Das ist dann Single-Thread 30-40% flotter, und Multi-Thread sind es 25-30%. Meiner Meinung nach ist der Aufpreis mehr als gerechtfertigt.

Das prozentuale Leistungsplus entspricht recht exakt den prozentualen Mehrkosten. Solange das grob passt, lohnt sich die schnellere Variante, denn man ist noch nicht im Bereich des "abnehmenden Grenzertrags" (diminishing returns).

Was noch hinzukommt, sind Neuerungen wie USB 3.1 ab Werk, oder ein schon vorhandener M.2-Slot, was ggf. Zukauf-Kosten für Adapter spart.

Mein Fazit: Nimm das neue System mit Ryzen 2600.
 
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Ich wäre ja so dreist, würde das Bundle für 240 kaufen und dann bei Ebay verkloppen. 3930k kostet knapp 60.-€, Board geht für knapp 200-250€ weg, RAM ist mit der Taktfrequenz auch knapp 200.-€ wert. Von den knapp 500€, wo man abzüglich Ebay-Gebühren bestimmt 420-450€ raus bekommt kann man sich einen leckeren modernen Unterbau kaufen (R7 2700X, B450, 16GB RAM)
 
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SethDiabolos schrieb:
Ich wäre ja so dreist, würde das Bundle für 240 kaufen und dann bei Ebay verkloppen.

Musst halt nur einen depp finden der so hohe Preise für dermaßen veraltete Hardware zahlt. Warum sollte mich mir so ein System für 500€ zulegen, wenn ich vom Selben Geld ein Aktuelles Ryzen system bekomme? Das macht keinen Sinn.
 
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Ein Depp reicht nicht, bei ner Auktion brauchst du mindestens zwei ;)

Aber davon stehen täglich genug auf, keine Sorge. Komplett würde ich das nicht verkaufen, sondern einzeln. Falls jemand ein defektes Board hat zum Beispiel, kauft er ggf. ein gebrauchtes. Das ganze Bundle wird dann schon schwieriger zu verkaufen sein.
 
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