Aktuelle politische Lage und Einschätzung

Welche Partei bekommt deine (Zweit-)Stimme zur BTW 2017?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 4 2,7%
  • SPD

    Stimmen: 14 9,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 5 3,4%
  • Die Linke

    Stimmen: 30 20,5%
  • FDP

    Stimmen: 16 11,0%
  • AfD

    Stimmen: 63 43,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 14 9,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Idon schrieb:
Achso, Leute wollen also lieber weiter Hartz IV beziehen und dann in Foren etc. rumheulen wie scheiße ihr Leben ist, als an ihrem verkorksten Lebenslauf arbeiten. Das klingt logisch, ja.

Es handelt sich übrigens um Bewerbungen für alle möglichen Jobs - von der übertariflich bezahlten Putzfrau bis zum Fachingenieur. Was die ursprüngliche Aussage, niemand brauche Bewerbungstraining, widerlegt.

Die hochqualifizierten Menschen, die ich kenne (darunter auch ich selbst) rotzen übrigens auch dann nichts einfach so hin, wenn sie wissen, dass sie gefragt sind. Es geht einfach um Prinzipien und Anspruch an sich selbst. Das sind aber vielleicht Dinge, die du in deiner Sozialisierung so gar nicht kennst (siehe auch deine anderen Äußerungen).

Naja, am "verkorksten Lebenslauf zu arbeiten, wenn man einen etwas niedrigeren IQ hat ist nicht ganz so einfach. Und seit Helmut Schmidt (SPD) habe wir in Deutschland ja auch die "gewollte Sockelarbeitslosigkeit". Also gaaanz so einfach ist es denn dann doch nicht mit dem "einfach nur Wollen".

In Bezuf auf "Hinrotzen" muss ich Dir aber recht geben. Ich habe 2008 aus rein privaten Gründen von Westfalen nach München gewechselt. Ich bin pflegerische Stationsleitung (mit einigen Zusatzqualis) in der Psychiatrie. Ich bin so frech und bezeichne mich als "hoch qualifiziert". Und dazu kommt, dass wir seit langer Zeit gerade im Münchner Raum einen Pflegenotstand haben. Also Stellen èn masse, aber die Leute fehlen. Trotzdem habe ich über zwei Monate hinweg an meiner Bewerbung gefeilt (und den Job, den ich wollte auch bekommen). Das war mein eigener Anspruch an mich selber, wie will ich mich präsentieren.
Heute bin ich oft auf der anderen Seite. Ich lese Bewerbungen und führe Vorstellungsgespräche. Und ja, manchmal gruselt es mir und ich ärgere mich über die verlorene Zeit, die ich mit dem einen oder anderen Vorstellungsgespräch vergeude. Oftmals soviel "Proll- Hafigkeit" und "Desinteresse".
Ich mache meinen Job schon seit weit über 20 Jahren und ich "brenne" noch mehr als so mancher Berufsanfänger. Nicht bös sein, aber beizeiten frage ich mich schon, welches "Kruppzeug" stellt sich da vor?
Und ja, es spielt keine Rolle, ob es eine Putzfrau ist oder eine qualifizierte Fachkraft. Ich habe eher den Eindruck, dass sich die Bewerber um einen "Putzjob" mehr ins Zeug legen als ein Bewerber um eine Fachstelle.
 
Nicht jeder ist wenig intelligent und ja, es gibt bestimmte Personen, die sind schlicht nicht arbeitsfähig in einer Gesellschaft wie der unserigen. Das hat vielfältige Gründe, oft hat das auch nichts mit mangelnder Lust zu tun.

Man muss das Problem aber ansprechen.

Ein Teil wäre jedoch vermittelbar, würde strategisch sinnvoll am Lebenslauf gearbeitet. Und das bedeutet nun mal: Praktika, Arbeit mit schlechter Bezahlung. Denn dann sehen potentielle andere Arbeitgeber, dass zumindest der geregelte Tagesablauf klappt. Im Idealfall Weiterbildungsmaßnahmen auch in diesen wenig attraktiven Jobs.

Ganz ehrlich, wenn's nicht um Top-Positionen geht schauen wir (wobei ich nicht im HR sitze, sondern als Jurist HR berate) nur auf die letzten Jahre. Ob da jemand vor 15 Jahren Lücken im Lebenslauf hat ist irrelevant wenn die letzten 5 Jahre passen und einen guten Verlauf erahnen lassen.

Zu deinen Ausführungen gibt es nichts hinzuzufügen. Leider alles wahr. Die Leute, die trotz hoher Qualifikation eine astreine Bewerbung abgeben sind aber auch die, die man haben möchte: Kaum jemand wird ohne Not an einer tollen Bewerbung arbeiten und dann miese Arbeitsleistung abliefern.
 
Da KenFM in anderen Bereichen bereits gezeigt hat, dass er auch vor Lügen und Verschwörungen nicht zurückschreckt (z. B. sein Interview mit Peter Haisenko zu MH17) ist ein Bericht mit ihm wohl kaum irgendeine Art von "Pflichtlektüre".

Seine manipulierenden Fragen, durchaus falschen Einwürfe ohne Klarstellung (z. B. russische Atom-U-Boote auf der Krim) etc. lassen jedes Gespräch, egal wer der Partner ist, zur Farce werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Gesprächspartner ist ein erfahrener Professor und mmn hat der sich davon nicht gross beeindrucken lassen. Populistisches Gerdede vonidon idon halt mal wieder, das Interview passt ihm nicht also den Moderator verantwortlich machen der zu2% redet :lol:.

Als ken ja das bge anpreist bei minute 59, z.b. lässt sich der Prof ja auch nicht beirren und hält dagegen.

Guter Mann, bestätigt mich in meinem Glauben, dass die Reichen die Wurzel allen Übels sind. Um mal ein paar seiner Beispiele zu nennen:


Erbschaften werden nicht besteuert, obwohl der Erbende nichts dazu beigetragen hat

Lobbyisten, z.b. im Bundestag

Die Finanzkrise, ausgelöst durch die Reichen, weil diese ihr Geld wild rumjonglieren.


Und er spricht auch das Thema an, dass er Angst um die Zukunft Deutschlands hat und das es immer mehr Arme geben wird. Und dass dss einzig effektive Mittel gegen Arbeitsloishkeit die 30h Woche ist.

Was die Reichen aber natürlich nicht wollen, da so die Löhne steigen würden, es wäre kein Heer an Arbeitslosen mehr da welches der Mittelschicht Beine macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
- Erbschaftssteuer
- Lobbyisten gibt es auf allen Seiten der Interessensgruppen, nicht nur auf einer
- Finanzkrise maßgeblich durch Subprime-Kredite ausgelöst, welche vor allem Menschen mit schwachem Einkommen abgeschlossen haben, obwohl sie die Risiken kannten

Dass du jemanden feierst, der exakt dein Weltbild bestätigt ist nicht verwunderlich, das ist das typische Prinzip der Filterblase.

"Die Mittelschicht" hat keine Angst vor dem "Heer an Arbeitslosen", da diese in aller Regel nicht mal im Ansatz über die Qualifikation verfügen, "die Mittelschicht" auf dem Arbeitsmarkt zu ersetzen.
 
Tabantel schrieb:
Was die Reichen aber natürlich nicht wollen, da so die Löhne steigen würden, es wäre kein Heer an Arbeitslosen mehr da welches der Mittelschicht Beine macht.

Der Mittelschicht ( für mich sind das gebildete Leute oder Selbstständige usw.) machen Arbeitslose sicher nicht Beine weil diese den Job niemals fachlich ausführen könnten.

Der Mittelschicht machen die immer höheren Abgaben zu schaffen welche dank komplett falscher Zuwanderung und Zukunftspolitik der regierenden Parteien die Kosten in kommenden Zeiten noch richtig hochtreiben wird. Wie war das wir arbeiten inzwischen bis mitte Juli vom Jahr komplett für den Staat ?
 
Tja treesnake, wenn du also die mittelschicht bist und die Mittelschicht generell so denkt wie du, warum wird Merkel die Wahl dann wieder gewinnen? Obwohl sie ja mitverantwortlich für die ganzen Flüchtlinge ist? Das versteh ich nicht, erklärs mir mal.
 
@Idon,

Das trifft doch auf dich genauso zu. Zum Glück gibt es KenFM, den ich auch kritisch sehe, der aber sehr gute Interviews zeigt.
Womöglich gehörst du zu den 90% der Bevölkerung, die von Dr. Bontrup erwähnt werden, die keine Anhung von Ökonomie haben.
Du bist ein klarer Vertreter der oberen Interessen.
 
Tabantel schrieb:
Tja treesnake, wenn du also die mittelschicht bist und die Mittelschicht generell so denkt wie du, warum wird Merkel die Wahl dann wieder gewinnen? Obwohl sie ja mitverantwortlich für die ganzen Flüchtlinge ist? Das versteh ich nicht, erklärs mir mal.

1. CDU is für viele wohl noch das kleinere Übel als als SPD/Grüne. Da würde ja alles noch schlimmer und haben ebenfalls alles durchgewunken.
Dann gibts noch die älteren Stammwähler die halt schon immer das wählen was ihnen bekannt ist.

2. Versteh ich das selbst nicht wirklich. Kenne aber genug die auch keine CDU mehr wählen. Alleine seit Hamburg kippt die Stimmung ja wieder mal und außer Reden kommt wieder nix raus. Reicht halt noch nicht um an der Regierung was zu ändern. Hoffentlich kommt eine starke, echte Opposition in den Bundestag.
 
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@Idon,

In der Subprime Krise, hat man den Ärmeren, Kredite sozusagen aufgezwungen. da jeder USAmerikaner das Recht haben solte auch ein Eigenheim und Luxus. Dann wurden die Zinsen wieder erhöht und die höheren Zinsen konnten nicht von den Kreditnehmern getilgt werden. Desweitern schnürte man aus den Schuldscheinen dieser Leute weitere Produkte und verkaufte sie Gewinn bringend am Finanzmarkt.
Den Armen die Schuld in die Schuhe zu schieben, da sie ja nach deiner Meinung wohl eigenverantwortlich handeln, ist mir zu einfach. Denn es gehören immer 2 dazu bei solchen Geschäften. Das war in Griechenland ähnlich, wohl wissend, wie es dort aussieht gab man immer mehr Kredite.


@treesnake,

Sry da ist einfach lächerlich. Diese Leute sollten sich mal um ökonomische Zusammhänge bemühen, anstatt Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe zu schieben, oder eben Linken.
Dieses Naitonalstaatliche Denken ist natürlich total kontraproduktiv, wenn man es global betrachtet, denn irgendwo gibt es Verwerfungen, dessen, wovon wir profitieren.
Aber irgendwie rafft ihr Jungs das nicht.
Und ja, realpolitisch ist das alles komplex und nicht so einfach zu durchschauen, genauso wenig wie die Umsetzung einer gerechten Lösung möglich wäre. Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass es so ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tabantel schrieb:
Und dass dss einzig effektive Mittel gegen Arbeitsloishkeit die 30h Woche ist
Da kann ich Dir nur zustimmen. Mit zunehmender Robotik und Automatisation bleibt trotz Ausweitung des Dienstleistungssektors zukünftig nicht mehr genügend Vollzeitarbeit für die Arbeitswilligen.
Welche Partei hat die Senkung der Vollzeitarbeitsstunden aktuell in Ihrem Wahlprogramm ?
 
mal ne frage

weniger Arbeitszeit bedeutet, weniger Geld am ende des Monats in der Tasche

wie will die Linke dagegen wirken?

Mindestlohn Erhöhung? dann muss man den Mindestlohn aber ganz schön hochschrauben, damit am ende genauso viel in der Tasche ist, wie bei ner 40 Stunden Woche

also bleibt dann nur noch eine Möglichkeit, einen zweit Job. tja dann haben wir zustände wie in den USA. will das wirklich die Linke?

oder aber man will die staatlich unterstütztenden Leisungsempfänger erhöhen. nur wer soll das bezahelen? weniger Bruttolohn, bedeutet weniger steuer einnahmen

was die Linke perfekt kann , ist Populismus betreiben

Linke fordern, dies, die Linke steht für das und wenn die Linke an der Macht ist, haben wir das Lila Wunderland. Nur wie sie es umsetzen will, sagt sie nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du den angebotenen link angeklickt hättest, hättest Du lesen können: weniger Stunden bei vollem Lohnausgleich

Ich glaube nicht, dass voller Lohnausgleich für Deutschland ökonomisch durchsetzbar ist.
Aber die Erkenntnis, das Massenarbeitslosigkeit nur mit weniger Volltagsstunden zu beherrschen ist, finde ich schon mal gut.
Europaweit haben wir ganz aktuell eine Arbeitslosenquote von aktuell 9,1 % mit sinkender Tendenz seit 8 Jahren.
Ich glaube aber nicht, dass wir mit Beibehaltung der jetzigen europaweiten Situation, auf die Zielgröße von 5% kommen werden.
Aber so lange der sinkende Trend so ist, wird sich da politisch wohl auch nichts bewegen.

Ergänzung:
aktuelle repräsentative Umfrage in Deutschland mit guten Fragen zur Agenda 2010, Leiharbeit und wirtschaftlichen Erfolgen der letzten Jahre, verteilt auf Parteiwähler.
Dazu auch heute Abend 21 Uhr im ZDF die Dokumentation "Wirtschaftswunder BRD".
 
Zuletzt bearbeitet:
@hotzenplotz,

Und andere machen gar nichts und nennen das dann Realpolitik. Reformen werden zu Kürzungsorgien und Mietpreisbremsen werden zu Lächerlichkeiten.
Dieses Gebrabbel kann ich leider auch nicht mehr hören, dann lieber mal bisschen träumen.

@ThomasK_7,

Genau, zu vollem Lohnausgleich und es können sogar aufgrund der wegfallenden Stundenzahl, mehr Leute eingestellt werden. Man sollte sich sowas schon mal genauer ansehen.
Arbeitslosigkeitsziel wäre 3%. Quasi Vollbeschäftigung.
 
Godde schrieb:
@hotzenplotz,

Und andere machen gar nichts und nennen das dann Realpolitik. Reformen werden zu Kürzungsorgien und Mietpreisbremsen werden zu Lächerlichkeiten.
Dieses Gebrabbel kann ich leider auch nicht mehr hören, dann lieber mal bisschen träumen.

@ThomasK_7,

Genau, zu vollem Lohnausgleich und es können sogar aufgrund der wegfallenden Stundenzahl, mehr Leute eingestellt werden. Man sollte sich sowas schon mal genauer ansehen.
Arbeitslosigkeitsziel wäre 3%. Quasi Vollbeschäftigung.

@Mustis,

Das hat erstmal nicht mit der Linken zu tun, sondern ist doch eine berechtigte und womöglich auch notwendige Antwort auf immer mehr Automatisierung und Stellenabbau, oder wer bezahlt das dann alles? Aber sicherlich weisst du das ja bereits.
Zudem gibt der gut Herr Dr. auf sehr ausführliche Erklärungen zu allgemeinen ökonomischen Fragen und Fehlern, die im Moment so gemacht werden, aber sicherlich bist du als auch Idon zB über alles erhaben und wisst bereits mehr.
Hätte mich auch nicht gewundert, wäre es anders.

Die Arbeitszeitverkürzung läuft über den Produktivitäsfortschritt und bezahlt sich somit auch.
 
ThomasK_7 schrieb:
Wenn Du den angebotenen link angeklickt hättest, hättest Du lesen können: weniger Stunden bei vollem Lohnausgleich

ja es steht da, aber es steht da nicht, wie es umzusetzen ist

es besteht in Deutschland Tarif und Vertragsfreiheit. Da kann und wird sich die Politik nie einmischen können. Es sei denn man führt den Kommunismus ein bzw die Politik zahlt selber die Löhne


Godde schrieb:
@hotzenplotz,

Und andere machen gar nichts und nennen das dann Realpolitik. Reformen werden zu Kürzungsorgien und Mietpreisbremsen werden zu Lächerlichkeiten.
Dieses Gebrabbel kann ich leider auch nicht mehr hören, dann lieber mal bisschen träumen.

liegt vielleicht daran, das die Politik sich nie in die Tarif und Vertragsfreiheit einzumischen hat

das gebrabbel um Träumerei ohne mal Realistische Alternative aufzuzeigen, kann ich nicht mehr hören
 
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