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Altes Yamaha‑Setup behalten oder ersetzen? Tipps für TV‑Audio

jonb

Cadet 2nd Year
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Hallo zusammen,

ich bin vor kurzem mit meiner Freundin zusammengezogen und überlege gerade, wie wir unser Setup für Musik und TV am sinnvollsten organisieren. Ich habe noch ein älteres Yamaha‑System (Receiver + Lautsprecher) und frage mich, ob es sich als TV‑Soundsystem weiterhin lohnt oder ob etwas dagegen spricht.

Aktuelles Setup:

  • TV: Samsung GQ65QNB85CAT
  • Receiver: Yamaha RX‑E410
  • Lautsprecher: 2 × Yamaha NX‑E800
  • Zusätzlich: 1 × Sonos Era 100 (von meiner Freundin)
Ich habe gelesen, dass man einen Fernseher idealerweise per optischem Ausgang mit dem Receiver verbindet. Mein Yamaha‑Receiver hat allerdings keinen optischen Eingang, sondern nur analoge Cinch‑Eingänge. Nach meiner Recherche bräuchte ich daher einen Digital‑zu‑Analog‑Wandler, wobei dabei wohl etwas Klangqualität verloren geht.

Daher bin ich unsicher, welche Lösung am sinnvollsten wäre:

  1. Wandler nutzen und TV an den vorhandenen Verstärker anschließen
  2. Einen neuen Verstärker mit optischem Eingang kaufen um den TV direkt digital anschließen zu können
  3. Das Yamaha‑Setup aufgeben und stattdessen eine Soundbar nutzen, falls der Aufwand nicht lohnt oder die Lautsprecher für TV‑Sound nicht optimal sind
Zusätzlich überlegen wir, für Musik ein Multi‑Room‑Setup aufzubauen. Da bereits ein Sonos Era 100 vorhanden ist, wäre die Idee, diesen für Musik zu nutzen und ggf. 1–2 weitere Sonos‑Lautsprecher zu ergänzen.

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps, wie man das am sinnvollsten kombiniert oder ob es sich lohnt, das Yamaha‑System weiterzuverwenden.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!
 
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Guten Abend.

Eine Analoge weitergabe des Signals kommt für dich nicht in Frage? Oder kann der TV das schlicht nicht?

Mit deinen Boxen bist du soweit zufrieden? Ich habe mir vor kurzem einen gebrauchten Receiver gekauft, da auch vor einem ähnlichen Problem stand. Daher von mir +1 für einen brauchbaren Receiver mit zwei Zonen Audio.

Edit: sehe gerade, dass der TV kein analoges Signal ausgeben kann. Ok, dann bleibt tatsächlich nur eine komplette Neuausrichtung.
 
jonb schrieb:
Ich habe gelesen, dass man einen Fernseher idealerweise per optischem Ausgang mit dem Receiver verbindet
Klanglich brichst du dir mit Klinke / Cinch auch keinen ab - insbesondere, wenn das Quellmaterial offensichtlich nur TV-Streaming-Quatsch ist.

Ist Multichannel gewünscht? Falls ja, muss zwangsweise sowieso ein neuer Verstärker her - bzw. eine Vorstufe, der RX410 könnte als Endstufe weiterverwendet werden (wirres Setup, nichts für "Audio-Neulinge/Gelegenheits-Nebenbeihörer).

jonb schrieb:
Das Yamaha‑Setup aufgeben und stattdessen eine Soundbar nutzen, falls der Aufwand nicht lohnt oder die Lautsprecher für TV‑Sound nicht optimal sind
Autsch! Also erstens: bei den Yamaha NX-E100/200/400/800 handelt es sich um hands down die mitunter besten Kompaktlautsprecher, die die Welt jemals erblickt hat - ohne Wenn und Aber!

Zweitens: dir schreibt gerade jemand, der alleine in dem Raum, von dem aus geschrieben wird, sage und schreibe FÜNF (!) Paar NX-E Lautsprecher hängen/stehen - zu einem wilden Front-Array, Surround-Setup zusammengewurschtelt (ich weiß, was ich tue, das ist so aber auch kein Setup für Jedermann).

Im Nachbarzimmer (meinem "Kino #2") befinden sich nochmals zwei Paar NX-E Lautsprecher.

Wenn du WÜSSTEST, was du da für Lautsprecher hast, würdest du alles daran legen, sie weiter zu verwenden.

Wenn du allerdings im gleichen Atemzug darüber nachdenkst, eine SOUNDBAR (um Himmels Willen) dagegen anzuschaffen, dann würde ich sagen: biete mir deine NX-E800 an, ich kauf sie dir gerne zum Kleinanzeigen-üblichen Preis von ~50 Euro ab, dann kommen sie wenigstens in gute Hände.

Sorry, aber mir blutet das Herz, wenn ich sowas lese :( Da haben die Leute schon erstklassiges Equipment und wollen das ernsthaft mit einer Soundbar ersetzen.
 
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DJMadMax schrieb:
Autsch! Also erstens: bei den Yamaha NX-E100/200/400/800 handelt es sich um hands down die mitunter besten Kompaktlautsprecher, die die Welt jemals erblickt hat - ohne Wenn und Aber!
Kann hier nur zustimmen. Für den Preis, den sie neu und auch gebraucht kosten, bekommt man in der Gewichtsklasse kaum etwas besseres.
 
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Danke schonmal für das Feedback. Gut zu wissen!
Weiter genutzt hätte ich die Lautsprecher ohnehin, wenn nicht für den TV dann für Musik. Ich habe sie vor ca. 15 Jahren von meinem Vater geschenkt bekommen, werde mich nochmal bei Ihm bedanken :)

Also wenn ich es richtig verstanden habe, bräuchte ich für mein aktuelles Setup so einen Wandler:
https://www.mindfactory.de/product_...tisch-amp--koaxial-an-RCA-Stereo_1479509.html

Alternative:
Ein Verstärker mit optischem Eingang. Kostet aber denke ich mehr?
Falls ihr Empfehlungen habt, welcher Verstärker für reinen TV‑Sound sinnvoll wäre, freue ich mich über Vorschläge.

Für Musik‑Streaming würden wir dann die Sonos‑Lautsprecher nutzen.
Soweit ich weiß, gibt es keine wirklich gute Möglichkeit, die Sonos‑Geräte sinnvoll mit den Yamaha‑Lautsprechern zu kombinieren. Das wären dann zwei getrennte Systeme.

Yamaha Lautsprecher + Verstärker --> TV
Sonos Lautsprecher --> Musik Streaming

Wobei es ja dann auch schade ist, dass ich die Yamaha Lautsprecher für Musik gar nicht nutze.
 
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jonb schrieb:
Yamaha Lautsprecher + Verstärker --> TV
Sonos Lautsprecher --> Musik Streaming

Wobei es ja dann auch schade ist, dass ich die Yamaha Lautsprecher für Musik gar nicht nutze.

Diese Aussage ist nicht richtig. Moderne Receiver unterstützen Streaming-Dienste auch dann, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist. Du kannst beispielsweise in Tidal oder Spotify auf deinem Smartphone den Receiver als Ausgabegerät auswählen und die Wiedergabe direkt darüber steuern.
 
@Paradox.13te Meine Aussage hat sich allerdings auf die Annahme bezogen dass wir die Sonos Lautsprecher fürs Musik Streaming nutzen.
Soweit ich weiß kann man die nicht ohne weiteres mit anderen Geräten integrieren oder liege ich da falsch?
 
Ich würde mir einen halbwegs aktuellen Streamer mit integriertem HDMI eARC kaufen. Den Streamer schliesst Du per HDMI Kabel direkt an den eARC Port vom TV an. Von dem Streamer dann analog in den Yamaha Amp und Du hast das beste aus beiden Welten. Wireless Streaming von Musik über Airplay/Bluetooth/Spotify Connect etc. und volle Kontrolle über den TV Sound, inklusive Lautstärke einstellen über die TV Remote.

Ich habe das so mit meiner Vintage NAD Anlage gelöst und bin absolut zufrieden damit. Bin mit diesem Gerät hier vollstens zufrieden: Bluesound Node. Die dritte Generation (130) gibt es bei Kleinanzeigen schon ab 200€. Ist es definitiv wert. Die aktuelle Generation (132) hat einen leicht besseren DAC, ist den Aufpreis aber nicht wert, wenn Du nur ein kleines Budget hast. Die Generation davor (Node 2i) und die Node Nano haben keinen HDMI Port.

Eine günstige Alternative ohne den HDMI eARC Komfort wäre natürlich über den optischen Ausgang des TVs. Allerdings musst Du dann die Lautstärke über die Yamaha Anlage regeln. Ganz günstig wäre einfach ein DAC mit optischem Ausgang. Gibt es schon für ein paar Euros auf Amazon. Die gibt es zwar auch für ein paar Euro mehr mit HDMI. Da würde ich aber die Finger von lassen. Die funktionieren oft nicht zuverlässig.

Wenn Du zusätzlich die Streaming Features haben willst, dann würde ich einen WiiM Mini empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
du hast nahezu unendlich viele Möglichkeiten und ich würde mich pauschal jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen lassen.

ich persönlich würde auch nicht auf jemanden hören, der aus "vermeintlich guten LS ein Front-Array aufbaut", das widerspricht sich. Entweder das sind "für sich alleine gestellt" keine guten LS oder man kann daraus nicht vernünftig ein Array bauen oder man hat keine Ahnung, wie ein gutes Setup tatsächlich klingen kann...

egal, wenn sie dir gefallen, dann spricht natürlich nichts dagegen, die Yamaha LS weiter zu verwenden.
grundsätzlich ist es aber so, dass ein LS in erster Linie "passen" muss. D.h. zur Aufstellung und Raum-Akustik. Es ist auch völlig sinnlos, einen LS in den Himmel zu loben! Ich habe hier selber "vom Format her ähnliche" LS, die frei stehend auf einem Ständer mit gut 1m Platz rundum hervorragend sind, in einer Raumecke mit 20cm Abstand zur Rück- und Seitenwand aber einfach nur grauenhaft sind.
also als Tip: wenn dir jemand etwas einreden will, ohne dass er deine Rahmenbedingungen kennt, dann höre lieber nicht darauf.

man darf auch nicht vergessen, dass sich die Technik in diesem Bereich weiter entwickelt hat. Vor 20 Jahren war ein Einmessmikrofon am AVR um die Raumakustik zu korrigieren vielleicht noch Luxus, heute haben winzige Streaming LS eingebaute Mikros und können sich zumindest ein bisschen an die Aufstellung/Akustik anpassen.

eine Soundbar ist grundsätzlich auch nur ein Lautsprecher und kann genauso gut sein wie zwei "normale" LS, da ist es komplett sinnlos, die pauschal zu verteufeln.

eine Frage, die man vorab klären sollte ist, wie/wo die Lautstärke eingestellt werden soll (TV, Amp, DAC/Connect-Box, usw.). Davon hängt dann auch ab, ob man mit HDMI/CEC arbeiten möchte (damit komme ich nie klar) oder ohne auskommen möchte.
dann geht es weiter, wie man die Multi-Room Geschichte weiter ausbauen möchte. Will man sich in den Sonos Käfig begeben, dann wäre der Sonos Amp als Ersatz für den Yamaha die erste Wahl. Wobei ich die gut 750€ dafür niemals ausgeben würde. Da kommt eben auch die Frage des Budgets ins Spiel.

nur als als ein Gegenbeispiel nenne ich mal Wiim (Pro Plus), den du vor den "alten" Yamaha schalten könntest.

aber wie gesagt, es sind noch viel zu viele Fragen offen, um wirklich vernünftige(!) Vorschläge zu machen.
woher kommt die Musik, wie und wo wird gehört usw. usf.
das wirklich mit großem Abstand kleinste Problem ist, wo der in jedem Fall notwendige D/A Wandler sitzt. Da kann man den im TV nutzen (analoge Ausgänge) oder einen anderen, auch da ist wieder egal, ob "extern" oder in einem AVR oder in Aktiv-LS/Sounbar.
 
Aber ein einfacher Spdif auf Cinch Wandler reicht schon auch.
Bei Amazon gibt es welche die holen sich den notwendigen Strom von USB.
Falls der TV noch ein USB frei hat ne angenehme Lösung:
https://amzn.eu/d/00mVOQL7
 
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@klampf genau so läuft das bei mir seit Jahren problemlos.
Und da die Fernbedienung des TV eine Multifernbedienung ist, hat sie den Verstärker angelernt bekommen und steuert so auch die Lautstärke (nur halt nicht am TV, sondern den Reciever)
 
jonb schrieb:
Wobei es ja dann auch schade ist, dass ich die Yamaha Lautsprecher für Musik gar nicht nutze.
Tatsache, denn: die Yamaha NX-E100/200/400/800 sind höchst audiophile Lautsprecher und eignen sich auch ohne Subwoofer in kleineren Setups ideal zum Genießen hochwertiger Musikquellen im obligatorischen Stereodreieck.

Du kannst das ja selbst mal testen:
stell die Lautsprecher etwas weiter voneinander auf, gerne 4-5 Meter Abstand zueinander, etwa 30 Zentimeter Abstand zur Rückwand (mehr ist besser, aber nicht nötig). Winkel sie ganz leicht zu deiner mittigen Hörposition an (nicht direkt auf die Ohren) und setze dich mit ca. 3 Meter Abstand davor.

Dann spielst du mal eine "hochwertige" Musikaufnahme darüber ab. Liegen dir "ordentliche" CDs vor? Oder hast du den CD-Player der RX-E410 nicht? Die kam ja mit nem CD- oder gar DVD-Player, wenn ich mich recht entsinne. Alternativ, wenn du das iPod-Dock nutzt oder einfach nur ein Klinke-Cinch-Adapterkabel hast, schließ mal (d)ein Handy an und spiele folgendes von Spotify ab:

https://open.spotify.com/intl-de/track/6fnachl7fIn5dqIjakfJ57

Bitte laut, LAUT (!!!) abspielen, soll ja auch Spaß machen. Aber noch viel wichtiger: Licht komplett abdunkeln , ganz gemütlich nach hinten lehnen und AUGEN ZU.

Danach darfst du gerne nochmal etwas zu den klanglichen Eigenschaften der Yamahas schreiben und selbst überlegen, ob du dein gesamtes Audiosetup zum Musikabspielen nicht doch nochmal überdenken möchtest.
 
Entschuldige @DJMadMax aber das was du schreibst ist schlicht komplett sinnlos. Ich bin in vielen Dingen ganz bei dir....aber du kannst doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass der TE genau deine musikalischen und klanglichen Vorlieben teilt ?!?!
Einer der WICHTIGSTEN Punkte ist die Akustik.
Ist sein Raum exakt wie deiner ? NÖ
Da fängt es schon mal an.....und logisch. Ich hatte auch mal 6 kleine Denon N9 in einem "Array" und logisch klangen die laut total toll und WOW und Irre und brutal und "audiophil" 😂 aber wenn man ernsthaft gut und tatsächlich hochwertig Musik hören möchte, kann mir keiner erzählen, dass die Yamahas (in ihrer Preisklasse bestimmt gut) das Non Plus Ultra darstellen ;) Da braucht es ganz andere Kaliber.

Aber auch hier gilt wie immer.... ist man mit dem zufrieden, was einem selber gefällt...ALLES RICHTIG GEMACHT. Andere mögen es nicht so sehen.

Mein Setup bestehend aus Pioneer SC LX 701 als Vorstufe (wird zeitnah ersetzt), Vincent SP 331 Endstufe an Infinity Kappa 90 Renaissance ist für MICH das geilste was ICH bisher bei MIR gehört habe. Andere sind vllt. wenig (ganz sicher) weniger begeistert. So what. Daher würde ich NIEMALS mein System anderen aufs Auge drücken und dogmatisch behaupten MEHR GEHT NICHT.... Quatsch !!
 
Zuletzt bearbeitet:
gibt halt leider immer wieder auch Haushalte, die der WAF bestimmt xD.... ich für meinen Teil richte mein Wohnzimmer um meine KEF LS-50 herum, ein. Also erst wenn die LS die optimale Position im Zimmer gefunden haben, die exakt gleichen Abstände zu den Seitenwänden haben, ich im Stereodreieck meine Musik genießen kann, dann gehts weiter.

so oder so ist das halt für manche Menschen zu viel Aufwand, bzw passt nicht so recht zu der Einrichtung oder dem Lebensstil.
Plus die Raumakustik ist nochmal ein komplett eigenes Thema. Aber mit das wichtigste um überhaupt mal Spaß an der Sache zu haben :)
 
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DJMadMax schrieb:
Ist Multichannel gewünscht? Falls ja, muss zwangsweise sowieso ein neuer Verstärker her - bzw. eine Vorstufe, der RX410 könnte als Endstufe weiterverwendet werden (wirres Setup, nichts für "Audio-Neulinge/Gelegenheits-Nebenbeihörer).
Ist völlig off topic, aber du hast mich als interessierten Fachfremden sehr neugierig gemacht:
Was wäre daran so eigenwillig, und warum ist das technisch/sachlogisch (?) so anspruchsvoll/sperrig?

Ich weiß es tut weh, aber mein akustisches Leben findet seit langen Jahren aus Gründen unter Kopfhörern statt, die ich (fast) allein nach der Qualität ihres Noise Cancelling gewählt habe. Quellen und Receiver kenne ich von früher beim Vattern, mit separaten Verstärkern habe ich aber gar noch nie selbst zu tun gehabt. 👀🫤 Und Multichannel kann ich mir zwar gut vorstellen (und Kino kennt man ja), meine private Audiowelt war aber bisher immer maximal 2.1-dimensional.

Lucky#Slevin200 schrieb:
Aber auch hier gilt wie immer.... ist man mit dem zufrieden, was einem selber gefällt
Nochmal off topic, das ist, was mich beim Noise Cancelling Kopfhörer hält. Klar kann ich sogar für wenig Geld viel besseren Klang haben. Aber final abgemischt mit Straßenbahn und Nachbars Moped und den anderen Mietparteien in der Rolle von Stadler und Waldorf wird der Freude am Klangerlebnis halt doch in überschaubaren Grenzen bleiben. Trotzdem ist vorhandenes gutes Equipment halt doch schon zumindest einen zweiten Blick und ein paar Überlegugen wert, auch wenn es "nur" vergleichsweise gut ist und "nur" auf das subjektive Erlebnis ankommt.

Aber damit will ich auch genug off topic philosophiert haben. Ihr merkt, dass ich drauf warte, dass mein Kaffee abkühlt. :D

jonb schrieb:
Ich habe sie vor ca. 15 Jahren von meinem Vater geschenkt bekommen, werde mich nochmal bei Ihm bedanken :)
Das wird Vattern freuen 🤗
 
Zuletzt bearbeitet:
jonb schrieb:
Nach meiner Recherche bräuchte ich daher einen Digital‑zu‑Analog‑Wandler, wobei dabei wohl etwas Klangqualität verloren geht.

Da geht grundsätzlich gar nichts verloren, so lange es keine individuellen Kompatibilitätsprobleme (Erdschleifen z.B.) gibt.

jonb schrieb:
Soweit ich weiß, gibt es keine wirklich gute Möglichkeit, die Sonos‑Geräte sinnvoll mit den Yamaha‑Lautsprechern zu kombinieren. Das wären dann zwei getrennte Systeme.

Gibt es - ist nur absurd teuer:

https://www.sonos.com/de-de/shop/port

jonb schrieb:
Wobei es ja dann auch schade ist, dass ich die Yamaha Lautsprecher für Musik gar nicht nutze.

Unabhängig von dem Sonos-System ist das kein Problem: Smartphone oder Laptop als Streamingquelle benutzen, und über einen externen Bluetooth-Empfänger an den Yamaha schicken. Idealerweise über ein höherwertiges Protokoll wie aptX, aber das müssen dann beide Geräte (Sender und Empfänger) unterstützen.
 
DJMadMax schrieb:
Du kannst das ja selbst mal testen:
stell die Lautsprecher etwas weiter voneinander auf, gerne 4-5 Meter Abstand zueinander, etwa 30 Zentimeter Abstand zur Rückwand (mehr ist besser, aber nicht nötig). Winkel sie ganz leicht zu deiner mittigen Hörposition an (nicht direkt auf die Ohren) und setze dich mit ca. 3 Meter Abstand davor.
wenn, dann mache es bitte RICHTIG und nicht nach Vorgaben, sie so pauschal vorgetragen falsch sind.
jeder LS ist anders, jeder Raum ist anders, daher kann man auch nicht pauschal einen genauen Winkel angeben.

die korrekte Vorgehensweise ist folgende:
mit Stereo (gleichseitiges) Dreieck macht man nix falsch (Abstand der LS zueinander genauso groß wie zum Hörplatz). Wie "eng" das minimal sein darf bestimmen die LS, bei kleinen 2-Wege Nahfeld Monitoren kann man schon bei 1,5 oder gar 1m anfangen, mit 3m liegt man aber i.d.R. richtig

wenn möglich, dann mindestens ca. 1m Abstand zu den Seitenwänden einhalten, das schränkt in den meisten Räumen das Stereo-Dreieck ein und man muss den besten Kompromiss finden.
Das hat nur bedingt mit den LS zu tun (je breiter sie abstrahlen („eigentlich gut“, desto kritischer), sondern beruht darauf, welche Informationen der Mensch (Gehör und Gehirn zusammen) zur Ortung von Tönen heran zieht und hängt mit der Evolution und der Zeit zusammen, als der Säbelzahntiger eine echte Bedrohung für den Höhlenmenschen war.
kommen zwei „ähnliche“ Töne bei den Ohren an, dann werden sie ganz grob bei weniger als 5ms als EIN Ton interpretiert, mehr als 5ms erkennt das Gehirn recht eindeutig als Echo oder Hall und verwirft den späteren Teil für die „Ortungsanalyse“. 5ms entsprechen unter normalen Bedingungen der Laufzeit für 1,7m, daher 85cm hin und zurück und man ist über 5ms.
natürlich wäre es besser, wenn man den „Hall“ gar nicht hätte, lässt sich aber eben nicht ganz vermeiden und daher diese 85cm oder grob 1m.

wenn man eine größere Fläche beschallen möchte, dann lässt man die Achsen der LS VOR den Hörplätzen kreuzen. Das ist natürlich nicht ideal, aber alle werden einigermaßen gleich (mehr schlecht als recht) beschallt.
hat man einen engeren Bereich, verschiebt man den Kreuzungspunkt immer weiter nach hinten. Je besser die LS und Raumakustik, desto präziser (vor allem tiefer) wird die Bühnendarstellung ausfallen. Es gibt dann allerdings i.d.R. einen Punkt, an dem das ganze mehr oder weniger schlagartig in sich zusammen fällt, da muss man dann eben ein Stück zurück drehen.
leider sieht man immer wieder, das Leute z.B. die LS exakt parallel gerade nach vorne ausrichten, weil es optisch "so gehört". Es gibt auch Räume und LS bei denen das tatsächlich funktioniert, ist aber eher selten.

wie gesagt, da das neben den LS von vielen anderen Faktoren abhängt, kann man da keine keine konkreten Zahlen (außer z.B. die o.g. ca. 5ms) oder Vorgaben nennen, sondern das muss man immer wieder für seinen Raum ausloten!
Selbst das persönliche Hörempfinden macht da einen Unterschied! Im selben Raum hat einer die optimale Ortung bei Kreuzung der Achsen direkt auf dem Hörplatz, der nächste bei 1m dahinter.
dieselben LS müssen in einem halligen Raum wahrscheinlich weiter eingewinkelt werden als in einem akustisch optimierten, aber pauschale Werte kann dir niemand sagen.
Und natürlich eignen sich manche LS besser für diese oder jene Akustik als andere!
Musterbeispiel sind die oft so hochgelobten B&W LS, die in einem perfekten Tonstudio oder "100qm Sälen" tatsächlich gut klingen, in einem 20qm Zimmer mit kahlen Wänden aber eine Katastrophe darstellen.
Nochmal: ein LS muss zu seiner Aufstellung und dem Raum passen, solange wir den Raum nicht kennen, ist es sinnlos darüber zu diskutieren.

weiterhin wäre eben auch noch zu klären, was eigentlich mit "Musik hören" gemeint ist?!?
suchst du dir eine CD oder Playlist gezielt aus, setzt dich in den Musiksessel und hörst dann konzentriert? Oder heißt das für dich eher: es läuft im ganzen Haus dieselbe Mucke und es laufen mehrere Leute rum und lassen sich "berieseln"?
Dafür bieten sich völlig verschiedene Systeme an und was für ersteres perfekt klingt, macht im zweiten Fall kaum Spaß und anders herum.

DJMadMax schrieb:
Danach darfst du gerne nochmal etwas zu den klanglichen Eigenschaften der Yamahas schreiben und selbst überlegen, ob du dein gesamtes Audiosetup zum Musikabspielen nicht doch nochmal überdenken möchtest.
genau darauf beruht die (Direkt) Verkaufstaktik von z.B. Teufel & Nubert!
die Leute hören zum ersten Mal wirklich konzentriert Musik und empfinden das (natürlich) als überwältigend gut.
meiner Meinung nach gehört immer der VERGLEICH dazu! Klar kann und sollte man erstmal versuchen, aus seinen LS das beste heraus zu holen. Ob sie aber wirklich gut sind, kann man erst sagen, wenn man sie mit anderen verglichen hat!
 
@jonb Entgegen all der besserwisserischen Unkenrufe, die automatisch kommen, sobald man auch nur eine Sekunde über Klangqualität spricht, würde ich weiterhin gerne wissen, wie dein Urteil nach dem grob von mir aufgestellten Testplan ausfällt :) Lass dich von all den Widersprüchen bitte bloß nicht verunsichern.
 
Naja ne 20 Jahre alte Yamaha Kleinstanlage aus dem Einsteigersegment als audiophil zu bezeichnen ist schon ganz schön gewagt... :hammer_alt: Was soll ich denn dann im Vergleich zu meinen Buchardt P300 "Bookshelves" sagen? Die werden ja schon von den Hifi Snobs als Einsteigerhardware belächelt... ;)
Die Yamaha Boxen sind für deren Preisniveau sicher okay. Das ganze Set inklusive Verstärker bekommt man in nem super Zustand schon für 70€ auf Kleinanzeigen...

Audiophilität muss zwar nicht zwangsläufig was mit dem Preis der Komponenten zu tun haben, aber ich würde mal aus meiner persönlichen Erfahrung behaupten, dass es schon mit ein wenig Investition deutlich mehr geht. Eine gute Raumakustik/Hörposition natürlich vorausgesetzt.
 
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