Qualitätsfehler können auch bei den anderen Herstellern passieren, daher sollst du ja auch alles durchtesten, vor allem die Lanebestückung. Aber auch die Schnittstellen/Ports sollte man mal prüfen. Und dann natürlich ordentlich Last auf CPU/RAM für ne Weile legen, damit man die VRM-Temperaturen checken kann. Und wenn mans noch bisschen weiter treiben will: Auch mal wilde Kopieraktionen (NVMe<->NVMe, NVMe<->Sata, LAN/Wifi<->NVMe/Sata, USB<->NVMe/Sata etc.) durchführen (während die CPU auf Volldampf läuft) und die Hashwerte vergleichen, wenn man die Laufwerke bzw. Möglichkeiten dazu hat und sich auch die Zeit nehmen will.
Beim Mainboard ist es halt am ärgerlichsten, wenn einem Fehler irgendwann später begegnen.
Edit: Was übrigens noch gegen MSI spricht, ist das RMA Verfahren im Fehlerfall. Ich weiß jetzt nicht, wie lange die Boards Garantie haben, aber faktisch hast du nur 1 Jahr Garantie (weil das auch dem Gewährleistungszeitraum in D entspricht, wo noch keine Beweislastumkehr gilt), auch wenn da 2 o. 3 Jahre drauf stehen. MSI wälzt nämlich den RMA-Prozess auf die Händler ab. Und da gibts auch Händler, die sich dann streuben. Das kann dann schnell zur Zwickmühle werden. Das ist bei Gigabyte besser, denn die haben einen eigenständigen RMA-Prozess, unabhängig vom Händler. Wirklich gut ist der aber nicht, bei meinem Board konnte der Fehler ursprünglich angeblich nicht reproduziert werden können. Erst als ich dann Beweisvideos mit dem 70€ Ersatzboard anfertigte, gabs nach der zweiten RMA dann ein Austauschboard (welches allerdings auch gebraucht war). Immerhin funktionierte dann alles so, wie es sollte.