News AMDs Drei-Kern-Prozessor wird Phenom-7-Serie

Genau.
Lange rede, kurzer Sinn:
Multicore-Optimierung hin oder her, jeder Core mehr wird sich bemerkbar machen (bis zu einem bestimmten Grade), deswegen ist der Triplecore nicht überflüssig.
 
Alle guten dinge sind 3 :-)

Erst mal die tests und benchmarks abwarten,vielleicht ergibt sich ja was dabei heraus.
 
Wintermute schrieb:
Genau. Abgesehen davon werden sich die Entwickler hüten, weit über die Maximalleistung eines schnellen Dualcore hinaus zu schießen. Die größte Marktabdeckung haben immer noch Single- und Dualcores. Von daher ist im Augenblick eher ein Quadcore sinnlos, als ein Triplecore.


sturme schrieb:
Das ist in der Sache zwar richtig; Spiele werden derzeit aber tatsächlich nicht wirklich Multithreaded sondern fix in (wenige, meist 2 oder 3) Hauptthreads aufgeteilt deren Rechenaufwand stark variiert.

Das ist sicherlich beides Quatsch. Der Entwickler wird zusehen, dass es nicht zuviele Threads gibt, die das Programm auf SingleCores allzusehr ausbremsen würden, aber seit dem Multithreading verwendet wird, besteht ein Spiel aus weit mehr Threads als 2, zumal alleine der Grafiktreiber schon einige Threads parallel zu dem Spiel betreiben wird.
Das man beim Kentsfield nicht viel davon sieht, liegt vor allem daran, dass die 2x2 Kerne sehr langsam synchronisiert werden (also 2x2 Wege über das Mainboard zur Northbridge genommen werden müssen) und das den Multithreadingvorteil der 4 Kerne wieder aufwiegt. Das sieht man gut daran, dass Spiele selten exakt gleichschnell sind als bei 2 Kernen, sondern meist etwas schneller (jenseits der Messungenauigkeit). Bei AMD ist das anders, der Phenom ist exakt auf eine möglichst effiziente Synchronisation der x Kerne entwickelt worden.
Programme wie Cinebench oder anderes verwenden hingegen die Kentsfield Kerne alle sehr effizient. Das liegt aber daran, die zu rechnenden Daten in Partitionen einteilt und diese ohne Synchronisation, also auf jedem Kern für sich, gerechnet werden. Bei Spielen geht dieses Vorgehensweise nur sehr begrenzt, da Spiele in Echtzeit arbeiten. Um die Intel QuadCores möglichst effizient nutzen zu können, muss man zusehen, welcher Programmteil auf welchem Kern läuft um möglichst die vergleichsweise ewig lange Synchrinosationslatenz auszugleichen. Das geht aber nur selten, deshalb sind auch neue Spiele, die vom Entwickler auf viele Threads ausgelegt sind (z.B. alle Games die auf U3 Engine basieren) nur sehr geringfügig schneller auf Intel QuadCores als auf DualCores.
Meiner Meinung nach wird man beim Phenom eine deutliche (gleichmässig abnehmende) Skalierung von 2 Kernen bis 4 Kernen sehen, auch auf älteren Titeln wie z.B. Farcry. Hier könnte sich der TripleCore sogar als lachender 3.er Behaupten, weil er die grösste Effizienz haben dürfte.

Wintermute schrieb:
Genau.
Lange rede, kurzer Sinn:
Multicore-Optimierung hin oder her, jeder Core mehr wird sich bemerkbar machen (bis zu einem bestimmten Grade), deswegen ist der Triplecore nicht überflüssig.
Bei Programmen, die nur aus einem Thread bestehen, merkt man den 3. Kern genau garnicht, da es egal ist, ob das OS andere Threads auf ein oder zwei unausgelastete Kerne verteilt. Sobald MT genutzt wird merkt man auch den 3. Kern, immer, da es immer mehr als 2 Threads innerhalb eines (komplexeren) Programms werden.
 
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