Amiga Beschleunigerkarten - Eine Frage

Pudding

Lieutenant
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Mai 2001
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Hi FOlkz,
kennt sich zufällig jemand mit Amiga Beschleuniger Karten aus?
Und zwar gibt es ja für den Amiga 1200 eine Beschleuniger Karte für PPC CPUs bis 240Mhz und 256 MB Ram und für den Amiga 3000 und 4000T nur eine bis 233 Mhz und 128 MB RAM. Da ich als PC User in folgendem Schema denke : "4000 höher als 1200 somit neuer und schneller" frage ich mich, ob denn dann der 1200 mit der Beschleunigerkarte wirklich schneller als der 3000/4000 mit B-Karte ist und warum Commodore damals so eine seltsame Produktpolitik betrieben hat. Vielleicht kennt sich ja noch jemand mit diesen Antiquitäten aus :)

Gruß
Jan
 
Die für den 1200er war eine PowerPC-Karte mit einem PowerPC 603e bis 240 MHz, Speicher musste man extra kaufen. Die für die 3000/4000er war zwar "nur" mit 233 MHz getaktet, aber die hatten dafür glaube ich einen PowerPC 604 drauf, der etwa flotter war als der 603e. Der 604 hatte mehr Leistung-Pro-Megahertz.

Am besten fragst du mal direkt im Forum von Amiga-News, da sitzen die richtigen Experten. :-)

Die PowerPC-Karten kamen übrigens nicht direkt von Commodore, sondern von Phase 5 (eine deutsche Firma in Oberursel), für mich neben GVP (amerikanische Firma) eine der besten Hardwareschmieden für den Amiga. Leider sind beide pleite gegangen. :-(
 
Ein Amiga mit 256MB RAM?
Das kann ich jetzt irgendwie nicht so recht glauben... :freak:
 
Der Amiga 1200 war der letzte und modernste AMIGA! Die 3000/4000 gab es schon!

Daher kann das schon sein!
 
Also der Amiga 1200 mit BlizzardPPC (PowerPC-Karte) und BVision (passende 3D-Grafikkarte mit Permedia2-Chip und 8 MB Video-RAM), den mein Bruder letztendlich verkauft hat, hatte 128 MByte RAM (2x64 MB) auf der Turbokarte. Obwohl man auf dem Amiga sehr gut mit 64-128 MByte RAM auskam.
 
Ok, dann bin ich wiedermal ein bischen schlauer geworden. Danke.:freaky:

Gruß
Jan
 
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