An die Dieselfahrer

SeriousDan

Lt. Commander
Registriert
Juni 2009
Beiträge
1.584
Hallo,

ich habe mal ein Paar Fragen an die Leute die hier einen Diesel fahren, am besten einen relativ neuen TDI.

Was tankt ihr? Nach wie viel km wechselt ihr das Öl? Und wo liegt der Verbrauch?

Ich muss sagen, ich habe mit Aral Ultimate Diesel echt gute Erfahrungen gemacht. Habe einen gebrauchten Octavia RS 2.0 TDI und konnte den Verbrauch von Anfangs (78tkm) 7,3/100km auf jetzt (89tkm) 6,5/100km senken. Fahre seit dem Kauf immer Ultimate.
Ausserdem springt er bei Kälte gut an und läuft echt ruhig für einen PD.

Mein Wechselintervall geht nach dem Boardcomputer, normal sollte es bei 30.000 liegen, kommt meistens nach 25.000. Denke aber darüber nach, nach 15 oder 20.000 zu wechseln. 30.000 mit einer Ladung Öl ist ein bisschen krass.

So nun seid ihr dran, lese gern Erfahrungen oder Probeleme! Vielleicht haltet ihr mich dadurch ja von Dummheiten ab :)
 
Fahre nen Audi A3 Facelift (Bj.2009), Common-Rail, 2.0 TDI mit 125Kw/170PS.
Verbrauche etwa 5.5 bis 6.5 Liter bei sehr moderatem Fahrstil. Hat aber erst 21.000 km runter, ich denke in Kürze dürfte das erste Mal die Serviceleuchte blinken. Werde dann, unabhängig ob nötig oder nicht, auch mal den ersten Ölwechsel durchführen lassen. Denke der Wechsel um die 25000 km ist ein guter Kompromiss.
15k finde ich zu früh, 30k zu spät. Ansonsten: Diesel sind supa :D
Ach ja, ich fahre mit stinknormalem Diesel, den es in der Schweiz gibt. Hier nix Ultimate usw ;)
Und wenn ich grad ma in Deutschland unterwegs bin, tanke ich auch den Standard-Diesel.
 
Golf IV TDI (Kombi), EZ 05/2003, 1,9TDI, 74kW (101PS)
Verbrauch Ø absolut 6,1l/100km
Fahre moderat, nicht federfüssig, aber auch nicht mit nem Bleifuss!
Über Land ca. 4,0-5,0l/100km, Autobahn 120-140 km/h ca. 4,5-6,5l/100km, Autobahn bei ~140-150 km/h ca. 6,5-7,5l/100km,
Autobahn Vollgas ~10l/100km
Auch innerorts rockt der 5. Gang!
Getankt wird Standard Diesel (auch das ist schon zu teuer! Ultimate o.ä. gibt es bei mir nicht)
Ölwechsel ca. alle 20.000 km, ab und zu muss ich mal einen Liter Öl nachgiessen.
Den Rest erledigen die Mechs in der Werkstatt, nachdem das Service-Lämpchen angesprungen ist ;)
 
Also wenn ich es drauf anlege und sparsam fahre komme ich auf 5-5,5 Landstraße und Ort gemischt. Das letzte mal auf 300km Autobahn hab ich 5,8 geschafft bei 140-150kmh, war echt überrascht.

Mir geht es hauptsächlich darum, in Ultimate ist keine Biopampe :)

Und Biodiesel setzt sich im Öl ab --> schmiert schlechter (Biodiesel verdampft nicht mehr)
Ausserdem verkoken die Düsen wenn man oft minderwertigen Diesel fährt.
Habe ich wie gesagt bemerkt, als ich den Verbrauch bei gleichem Fahrstil von 7,3 auf 6,5 senken konnte... mit ein paar Füllungen Ultimate :) Das kann doch kein Placebo mehr sein?

Aber interessant zu lesen... 30.000km Intervall ist wohl wirklich zu lang.
 
so ganz neu ist meiner nicht mehr aber macht immer noch heftig Spaß, gerade heute morgen auf der Autobahnauffahrt dieses herrliche Schmatzen wenn man voll drauftritt und die Reifen an der Traktionsgrenze wie entfesselt loskurbeln ^^

Golf IV TDI EZ 01/2002, 1,9TDI, 110kW (150PS)/320Nm
Verbrauch Ø 6,0l/100km
da sieht man übrigens das ein stärkerer Motor nicht zwangsläufig mehr verbraucht

Ölwechsel mache ich alle 10-12tkm mit festem Intervall 5w30

Auf längeren Strecken braucht der sogar nur 4,x Liter aber dann muss man schon wirklich gemütlich den Tempomat reinhauen und sich treiben lassen. Manchmal wenns einer wissen will kann ich dann nicht anderst und tret auch mal rein aber verbrauch finde ich einfach klasse für ein Auto das in knapp über 8 Sekunden auf 100 rennt
Pumpe Düse sind auch klasse die rennen halt ohne Gedenksekunde los und haben einen sehr schönen Drehmomentberg

Ist dein Octavia der mit 170 PS? Mein alter Herr fuhr den 2.0 170 PS mal im A4 und war hellauf begeistert. Der hat ihn auf knapp über 200 PS gechippt und die fuhre ist dank Allrad abgegangen wie von der Tarantel gestochen
 
Hi, mein Spielzeug:

BMW 320d (163ps) Bj. 2007, Fahrleistung : 35-45tkm / Jahr

Letztes Jahr hatte ich eine Strecke von ~400 Km (Karlsruhe - Aaachen)
da bin cih wirklich gemütlich mit Tempomat konst. 130 gefahren
Verbrauch : 5,2 L/100km

Danach hatte ich die Strecke Karlsruhe - Dresden mit rund 520km. Da ich nciht ewig im Auto sitzten will, hier etwas schneller. 160-240km/h
Verbrauch : 6,8L

Zur zeit Karlsruhe - München (330km)
Fahre gemütlich nach München, Sportlich nach Hause
Verbrauch 6,0L


Ölwechsel kann ich dir nicht genau sagen, ich würde sagen er braucht KEIN öl.


Bin also mit dem Motor Top zufrieden, vorallem in relation zu den doch recht guten Fahrleistungen


mfg
 
Wie soll das Ultimate eigentlich dazu beitragen, dass sich der Verbrauch reduziert?
 
indem du mehr dafür ausgibts, du denkst es muss sparsamer sein und du betont sparsam fahren tust :>
glaube nicht an das Ultimate prinzip. kostet nur zu viel -_- wenn dann muss man es IMMER tanken und nicht nur ab und zu
 
Tach,
Hatte bis letzte Woche auch noch einen Diesel.
Ultimate hilft nur ARAL. Habe die "Super-duper-Diesel" von ARAL und Shell mal ausprobiert.
Einziger alledings nur bei Shell wirklich sichtbarer Effekt war eine starke Reduzierung der Rußfahne.
Zum Fahrzeug:
Mazda6 2,0L mit SKN-Chiptuning auf 170 PS gesteigerter Leistung.
Kein Rußpartikelfilter aber aus der Übergangszeit und daher mit grüner Plakette ;-))
Verbrauch liegt so bei 6,5 bis 8,0l. Bei langer Vollgasfahrt durften es auch über 10l sein.
Ölwechsel alle 20.000km ohne Nachfüllen.
 
+hmmm das mit rauch reduzieren könnte ich mal testweise ausprobieren, wenn ich nachts vollgas gebe werden die Scheinwerfer des hintermanns kurz ziemlich dunkel :D

meiner ist nicht gechipt weil der jetzt auch schon recht kräftig rußt und auch gefühlt schon mehr dampf hat als angegeben. Als mein alter Herr seinen Pumpe Düse gechippt hat ist hinterher wirklich ne mächtig schwarze Wolke bei jedem Gasgeben herausgeschossen das will ich bei mir dann doch nicht haben

Wie hoch ist eigentlich ungefähr der Unterschied Ultimate Diesel zu Diesel? Seh mir eigentlich immer nur den Dieselpreis an. Mein Opa schwört zum beispiel auf Super+ dabei bräuchte der alte Omega eigentlich nur normalbenzin. Angeblich kommt er damit 150-200km weiter mit einem Tank und zieht viel besser durch, aber das glaub ich nicht, denk das hat viel mit einbildung zu tun man hat das teure zeug im Tank also muss man sparsamer fahren oder das Auto besser gehen. Fand mal den Test lustig wo zwei helden in nem Megane zum chippen gefahren sind und hinterher abgingen "alter wie die Karre geht" "boooah wie der zieht ich werd irre" danach dann aufn Prüfstand und hatten die gleiche Leistung wie vorher meine sogar waren nen paar PS weniger ^^
 
Ich hab den mit 170 PS ja! Geht jetzt auch schon ganz gut :)

Bei uns kostet Ultimate 10 Cent mehr und ich konnte den Verbrauch reduzieren, weil der Motor dadurch gereinigt wurde... mein Vorbesitzer ist ja 78tkm nur mit normalen Diesel gefahren.

Und ich muss dazu sagen, beim Kauf 7,3 im Sommer jetzt 6,5 im Winter ;)
Hatte auch den direkten Vergleich, er läuft mit Ultimate auf jeden Fall ruhiger, was auch logisch ist wegen der höheren Cetanzahl (Vergleichbar mit Octan bei Benzin).

Also Ultimate muss man selber testen, habe es früher als Benzin und jetzt als Diesel getestet

Ultimate 100 Benzin = 0 Wirkung
Ultimate Diesel = absolut begeistert :)

@ Fanalord, alle 10-12tkm Ölwechsel?
 
SeriousDan schrieb:
Und Biodiesel setzt sich im Öl ab --> schmiert schlechter (Biodiesel verdampft nicht mehr)
Ausserdem verkoken die Düsen wenn man oft minderwertigen Diesel fährt.
Ich nehme an, dass Du für keine der Behauptungen Nachweise vorzeigen kannst. ;)

Ich bin etwa 5 Jahre mit einem 270 cdi unterwegs gewesen, im Schnitt sind dabei 8 Liter Diesel unter maßgeblicher Zuhilfenahme der Standheizung geflossen, minimal waren es 5,8l im Berliner Stadtverkehr (früh morgens um halb 5).
Getankt habe ich nur die billigste Plörre, einen Unterschied zu dem sündhaft teurem Ultimate (ein Mal aus Versehen getankt) konnte ich nicht ausmachen. :D
 
Moin,
Cetan bzw. Oktan sagt nichts über den Brennwert eines Kraftstoffes.
Höhere Cetanzahl meint nur bessere Zündwilligkeit ( Zeit zwischen Einspriztung und Entzündung ).
Um daraus einen Vorteil zu ziehen, müsste ein Motor entsprechend höhere Drehzahlen erreichen, als es
normal der Fall ist. Mehrwert der teuren Sorten liegt wohl nur in den reinigenden Additven.

Oktan steht für die Klopffestigkeit. Dazu müsste ein Motor höher verdichten.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
jo ich mach alle 10-12tkm ölwechsel weil ich maximal 12000 pro Jahr fahre und jedes Jahr im August dann Ölwechsle bevor der Winter kommt. Durch die vielen Kurzstrecken hab ich auch immer so schlamm im Öldeckel.
Viele bekannte sagen immer bei so wenig kilometer lohnt sich doch kein Diesel aber das ist mir wayne, ich genieße das für diese Fahrzeugklasse gigantische Drehmoment und die souveräne Fahrweise fahre durch das 6-Gang eigentlich immer mit sehr niedrigen Drehzahlen und dann ist der vermeintlich so laute und brummige Diesel auf einmal viel leiser als der 2.0 Saugbenziner meines Schwiegerpapas denn der dreht bei 120 ja schon 3500-4000 und macht so ein nähmaschinengeräusch das nervt mich viel mehr als das sanfte tuckern bei 1800-2000/min und wenn man dann drauftritt hat der nicht den hauch einer Chance, daher meine Wahl Diesel trotzdem zufrieden obwohl es Wirtschaftlich wegen dem hohen Anschaffungspreis und der hohen Steuer wahrscheinlich nicht wirklich günstiger ist. Aber einen Vergleichbaren benziner der so gut geht hätte ja schon ein 1.8T 180PS oder der V6 sein müssen und da ist man dann ganz schnell mit 10 Litern dabei

wenn das ne reinigende Wirkung hat werd ich einfach mal fast leerfahren und dann mal nen halben Tank die teure plörre kaufen ;)
 
bei dem fahrprofil würd ich mir nen 335i holen mit ner schönen BMW performance exhaust anlage xD aber geschmäcker sind verschieden^^. würde gerne das fahrprofil mit dir tauschen wenn dir diesel so gefällt^^


mfg
 
bennyyy schrieb:
Ölwechsel kann ich dir nicht genau sagen, ich würde sagen er braucht KEIN öl.


Wat? Beim Ölwechsel orientiert man sich möglichst an den Vorgaben des Herstellers.
 
-_- ja und das wird gemacht wann es gemacht wird. er verbaucht sehr wenig. ich könnte jetzt nur keine km zahl dazu sagen. das wird bei den neuen autos im bordcomputer angezeigt wann was ist ;) bei mir war noch kein ölwechsel fällig. das wird wohl immer mit dem service gemacht.


die angaben des herstellers werden da angezeigt. kannst ja mal vorbeikommen und dir so einen bordcomputer anschauen was der dir alles zeigen kann, eine wahre pracht.
 
Ich komme bei meinem 1.7l Opel Astra H auch ca. 30.000km weit ohne einen Tropfen nachzufüllen.
Ich fahre alle 2 Jahre / 30.000km zur Werkstätte.

Gefühlt komme ich mit stinknormalen Shell Diesel am weitesten. (ka wieso das so ist - einem Bekannten von mir geht es genauso)
Ich habe aber auch noch nie V-Diesel oder dergleichen probiert.

EDIT: Ja, mein Wagen ist sehr sparsam. Im reinen Autobahnbetrieb (und mit Sommerreifen) brauche ich 5.5l - Tempomat auf 140.

EDIT2: Ich verstehe wirklich nicht, warum noch immer soviele Leute nach 10.000 oder 15.000km einen Ölwechsel machen. Das sind die Intervalle die seit Hundert Jahren nicht verändert wurden, aber gerade im letzten Jahrzehnt hat die Schmiermittelindustrie einen riesen Sprung nach vorne gemacht.
Mir kommt nichts anderes mehr als LongLife in die Mühle.
 
Zuletzt bearbeitet:
bennyyy, du wirst wohl noch das Wechselintervall deines Autos kennen? Oder zumindest mal wissen, ob überhaupt schonmal einer gemacht wurde? Dass ein neuer Motor keinen nennenswerten Ölverbrauch hat, ist selbstverständlich. Ich hoffe auch, dass du dich nicht allzusehr auf die Angaben im Bordcomputer verlässt...


EDIT2: Ich verstehe wirklich nicht, warum noch immer soviele Leute nach 10.000 oder 15.000km einen Ölwechsel machen. Das sind die Intervalle die seit Hundert Jahren nicht verändert wurden, aber gerade im letzten Jahrzehnt hat die Schmiermittelindustrie einen riesen Sprung nach vorne gemacht.
Mir kommt nichts anderes mehr als LongLife in die Mühle.

Auch LongLife Öl kann nichts gegen Ölverdünnung machen, die beispielsweise bei Kurzstreckenfahrten in extremer Weise entsteht. Am recht falschen Gedanken, dass LongLife-Öl bedenkenlos dringelassen werden kann, sind schon viele Motoren verreckt. Ich empfehle Kurzstrecken-Fahrern eindringlich das LL-Intervall nicht auszunutzen. Gerade bei niedrigviskosem Öl ist das unter Umständen sehr gefährlich.

Bei Dieselmotoren ist der Spriteintrag in's Motoröl zwar sehr gering, bei vielen Kaltstarts kann man ihn aber durchaus als nennenswert betrachten.
 
Zuletzt bearbeitet:
würd ich ga nicht so eng sehn mit dem Öl wechsel...ob bei 10, 20 oder 50tkm ist doch total gleich. Bei Leuten die regelmäßig fahren.

Gibt Leute die fahren ein leben lang mit dem selben öl. Früher bei mir auf der Arbeit (industrie) wurde auch niemals bei irgendnem motor ein ölwechsel gemacht und die hatten eine höhere laufleistung.

Kla wenn ich nur sonntags zur kirche fahre sollte es gewechselt werden...dann aber nach km anzugeben wann es zu machen ist halt ich für schwachsinn. In diesem Fall kommts eher auf die dauer an wielang das öl drin wahr.

http://www.youtube.com/watch?v=mNhqikGx6Mg&feature=related

hoffe das wa der richtige link. Hab grad keine boxxen hier.
 
Zurück
Oben