An die Dieselfahrer

Head82 schrieb:
würd ich ga nicht so eng sehn mit dem Öl wechsel...ob bei 10, 20 oder 50tkm ist doch total gleich. Bei Leuten die regelmäßig fahren.



Hat mit der Regelmäßigkeit überhaupt nichts zu tun. Das Öl bzw. die VI-streckenden Additive unterliegen
einem Verschleiß. Bei guten Ölen dauert's ein bisschen länger, bei schlechten Ölen reicht es aus ein 0W-40 durch eine Diesel-Einspritzdüse zu jagen um ein 0W-30 zu haben. Diese absolut schlecht gemachte Frontal21-Reportage braucht man sich garnicht erst zu geben. (Die in dem Beitrag vorkommende Firma Wearcheck (Jetzt Oelcheck) rät ausdrücklich von einem Hinauszögern der Intervalle ab - ganz anders als in dieser F21 Sendung)


Nochmal:
Bei Autos die viel Langstrecke abrocken kann ein gutes vollsynthetisches Öl auch das volle 30.000er Intervall drinbleiben. Bei Kurzstreckenfahrzeugen sollte man davon absehen. Gerade dann, wenn man kein besseres Öl eingefüllt hat.
 
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muss ja irgendwas dran sein wenns leute gibt die ohne ölwechsel auskommen und keinerlei probleme mit dem auto haben. Würd ich jetzt auch nicht so ganz drauf verzichten aber ob bei 20, 30 oder 40tkm....find ich egal

edit: das meint ich mit regelmäßig...sry dann halt große strecken zurücklegen
 
Was heißt keine Probleme haben. Dass der Motor, wenn du den Ölwechsel hinauszögerst, nicht direkt nach weiteren 10.000 Kilometern platt ist, sollte klar sein. Der Verschleiß beim Motoröl, dass aufgrund seines Alters nicht mehr richtig schmieren kann weil es bestimmten Drücken oder Temperaturen nicht mehr gewachsen ist, dürfte aber wahnsinnig hoch sein. Das macht sich dann aber erst später bemerkbar, wenn beispielsweise die Pleuellager bis auf die unterste Schicht abgetragen sind oder die Kolbenringe tödlicherweise den Kreuzschliff an den Zylinderwänden abtragen...

Intervalle einfach nach Möglichkeit einhalten und seinen Fahrgewohnheiten anpassen. Dann braucht man sich um einen verfrühten Motorenverschleiß auch keine Gedanken machen. Und soviel kostet gute Brühe garnicht. Ein gutes 5W-40 Vollsynthetisch mit ACEA A3/B4 Profil bekommt man für'n Zwanni.



Ich glaube so einen Ölschlamm möchte niemand in seinem Motor haben.

r9DKC.jpg


Das ist zwar ein BMW M40 der ein generelles Problem mit der Ölversorgung der Nockenwellen hat, der Schwarzschlamm ist aber das Resultat von einem hinausgezögerten Ölwechsel. Unendlich viele Schmutzstoffe kann so ein Öl nämlich auch nicht in Schwebe halten (Dispergierverhalten).
 
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Ich fahre einen Golf V TDI 1,9; 105 PS; 01/2005

Verbrauch liegt bei 5,5 Liter / 100 km

Fahre täglich 105 km. ca 15 % Ort/Stadt; ca 35% Bundesstraße; ca 50% Autobahn
Mein Fahrstil ist bestimmt nicht der sparsamste, aber versuche schon sparsm zu fahren.
So fahre ich auf der Autobahn nur ca. 110-130 kmh. Das spart schon.
Noch mehr sparen würde ich, wenn ich wie meine Kollegin fahren würde: 100 kmh :)
Aber das ist mir zu langsam, u. damit ist man eigentlich schon ein Hindernis.
Sie verbraucht mit ihrem Golf IV weniger. ca. 4 1/2 Liter (auch Diesel)
Fährt aber zu ca. 80% Autobahn. Hat eine weitere Strecke

Meiner ist nun fast 120.000 km gelaufen.
Da ist nun der Zahnriemen mit Wasserpumpe usw. dran, plus Inspektion ....
Vorkostenanschlag: 750 € :(

Ölwechsel u. Inspektion sind alle 30.000 km.

Alle 30.000 km sollte man den Ölwechsel dann auch schon machen.
Das ist ja schon ein langer Interval.
Früher mußte/sollte man alle 15.000 / 20.000 km Ölwechsel machen.

Aber der Golf ist ein Ölschlucker. Von Anfang an.
Auf 30.000 km brauche ich extra 1-2 l Öl.
Bei meinem Ford Focus Diesel davor brauchte ich nie was nachfüllen.

Schön wäre es, wenn man in 5 Jahren, wenn ich mir den nächsten Golf kaufe, dieser dann nur noch 2-3 l auf 100km verbrauchen würde.
Zur Zeit mag man ja gar nicht mehr tanken fahren bei den Preisen.

PS: Ich tanke nur normalen Standard-Diesel.
Glaube nicht das man spart, wenn man teueren Super-duper-Diesel tankt.
 
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@Reuter
Ich fahre mit meinem reine Langstrecke.

Bei einem Kurzstrecken Fahrzeug mit LL-Öl schickt einem der Boardcomputer sowieso nach spätestens 15.000km zum Service. Die Ölsensoren (ich glaube die funktionieren optisch) bekommen ein eventuelles Verdünnen schon mit.
 
ultimate diesel ist ultimativer gewinn für ARAL, nichts anderes.

eine verbrauchsreduzierung von rund 12% ist nicht möglich aufgrund änderung des treibstoffes. ich gehe mal davon aus, dass hier nicht bordcomputerauswertung genommen, sondern reele betankungen und daraus der verbrauch errechnet wurde.

das höchste der gefühle unter perfekten bedingungen dürfte eine reduzierung um ca. 5 % sein, siehe meldungen ADAC. da der ULTIMATE aber knapp 7 % mehr kostet...
 
der teure wunder diesel ist einfach viel zu teuer und merklich bringt er nix, würde er nur 1-3cent mehr kosten könnt ichs ja noch verstehen

ich kipp lieber bei jeder tankfüllung 250ml vollsytnhetisches 2 takt öl dazu, da weiss ich das es gut schmiert und reinigt

woher nehmen einige hier die weisheit das man auf jeden fall das öl keine 30.000km fahren kann?
ich meine das ist eine stammtisch weisheit die einfach nachgeplappert wird

wenn ich mich recht erinnere dann hat z.b. vw longlive intervall bei diesel bis zu 50.000km und benziner bis zu 30.000km , man mag es kaum glauben aber es ist so
die 50k km werden sicher nur unter optimalsten labor bedingungen erreicht, aber egal

wer long live öl drin hat und das fahrzeug auch entsprechend codiert ist der sollte halt abwarten bis die service meldung kommt


ich fahre nen skoda superb 1,9 pd tdi 131ps @ 15xps
errechneter verbrauch liegt meist bei 6,9-7,3l bei stadt-land fahrten
ich wechsle das öl einmal im jahr egal wieviele km ich fahre
 
damn80 schrieb:
woher nehmen einige hier die weisheit das man auf jeden fall das öl keine 30.000km fahren kann?
ich meine das ist eine stammtisch weisheit die einfach nachgeplappert wird


wenn ich mich recht erinnere dann hat z.b. vw longlive intervall bei diesel bis zu 50.000km und benziner bis zu 30.000km , man mag es kaum glauben aber es ist so
die 50k km werden sicher nur unter optimalsten labor bedingungen erreicht, aber egal

Das ist mit Sicherheit kein "nachgeplappertes" Stammtischgelaber da kannst du Gift drauf nehmen. Ich würd da evtl. mal ein bisschen drauf achten, was man so von sich gibt...


Wenn man sich ein bisschen mit der Tribologie befasst, kommt man auch schnell dahinter, dass LL-Intervalle nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Zumindestsollten Intervall-Empfehlungen dem Fahrverhalten entsprechend angepasst sein.
 
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woher nehmen einige hier die weisheit das man auf jeden fall das öl keine 30.000km fahren kann?
ich meine das ist eine stammtisch weisheit die einfach nachgeplappert wird
Frag ich mich auch - mein Bordcomputer will auch erst nach 1 Jahr / 30k km in die Inspektion ;) Ol nachleeren muss ich nicht - falls doch meckert der Bordcomputer. Hat er aber die letzten 4 Jahre nicht.

Der Verbrauch ist meiner Ansicht nach immer stark Abhängig von der Fahrweise und Streckenlänge (Motortemperatur) ab. Wenn ich gemütlich auf der autobahn 160 Fahre, pendelt sich der Verbrauch so weit ich das mal gemessen hab bei rund 6L ein. Wenn ich in München auf dem Ring mit Tacho 80 rumtucker, kommen 3.2L raus.

Praktisch fährt man aber eher Kurzstrecke oder auf Langstrecke deutlich über 160 ;) Der Gesamtverbrauch pendelt sich bei mir eher bei 7.5L ein.

Von dem teuren Benzin halt ich jetzt eher wenig. Selbst wenn man weniger verbraucht, ist lässt der Mehrpreis die Preisersparnis gegen 0 laufen. Und die heutigen Motoren sind gut genug, dass sie das teure Zeug nicht brauchen.

Edit: Bei Messungen die nicht unter Laborbedingungen gemacht werden, können auch so triviale Sachen wie Wind oder Fahrbahnqualität eine große Rolle spielen ;)
 
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Was macht ihr eigentlich, wenn der liebgewonnene BC mal ausfällt?

Der Verbrauch ist meiner Ansicht nach immer stark Abhängig von der Fahrweise und Streckenlänge (Motortemperatur) ab. [...]
Auf was für'n Verbrauch spielt denn der erste Satz an? Wird mir nicht so ganz klar.




Versteh auch die Aufregung nicht ganz. Ich hab ja nirgendwo gesagt "Du Arschloch, du sollst keine 30.000km mit derselben Ölfüllung fahren". Es ging mir ursprünglich um die Einhaltung des vorgeschriebenen Intervalls und eine evtl. Verkürzung bedingt durch häufige Kurzstreckenfahrten. Auch ganz abhängig davon, was der BC davon hält.
 
Das ist mit Sicherheit kein "nachgeplappertes" Stammtischgelaber da kannst du Gift drauf nehmen.
Verstehe mich nicht falsch, aber ist es nicht immer Stammtischgelaber, wenn diverse Leute meinen es besser zu wissen, als andere Leute, die sich mit dem Thema beruflich beschäftigen und auch ganz andere Möglichkeiten haben ihre "Behauptungen" zu verifizieren. Am Stammtisch hört man häufig nur: "Ich machte vierteljährlich Ölwechsel und mein Motor ist seit 200k km glücklich."

Tribologie ist ein verdammt komplexes Thema. Die Lebensdauer eines Motors (bzw. der Komponenten) wird mit Sicherheit numerisch (z.B. mit FEMFAT) und mit unzähligen Teststunden am Prüfstand bestimmt. Wenn der Hersteller meint 30.000km geht sich aus, dann ist dem nach aktuellem Wissenstand auch so. Die Steuergeräte nehmen so einige Parameter auf und errechnen daraus die Restlaufzeit des Öls. Die Ingenieure bei VW und Co haben sich diesbezüglich sicher einige Gedanken gemacht. Schließlich hat der Konzern überhaupt nichts davon, wenn die Motoren der Reihe nach wegsterben.


Übrigens hat mein Opel auch noch 50.000km oder 2 Jahre Wechselintervall. Wobei ich in 2 Jahren aktuell nur 30.000km schaffe.


Was macht ihr eigentlich, wenn der liebgewonnene BC mal ausfällt?
Dann wird schon irgendein Lämpchen aufleuchten und ich werde in die Werkstätte düsen.:D
 
Sherman123 schrieb:
Verstehe mich nicht falsch, aber ist es nicht immer Stammtischgelaber, wenn diverse Leute meinen es besser zu wissen, als andere Leute, die sich mit dem Thema beruflich beschäftigen und auch ganz andere Möglichkeiten haben ihre "Behauptungen" zu verifizieren. Am Stammtisch hört man häufig nur: "Ich machte vierteljährlich Ölwechsel und mein Motor ist seit 200k km glücklich."

Ich hab aber nicht gesagt "Ich wechsel alle zehn Kilometer mein Öl und der Motor hält", sondern ich hab erwähnt dass

a) Die Intervalle einzuhalten sind
b) Bei Kurzstreckenfahrten (oder auch extremer Belastung durch häufiges Vollgasfahren) die Intervalle nach Möglichkeit zu verkürzen sind

Ich hab sogar beide Empfehlungen begründet (Einfach nochmal hochscrollen und lesen). Die Bezeichnung Stammtischparolen finde ich deshalb etwas an den Haaren herbeigezogen


Sherman123 schrieb:
Tribologie ist ein verdammt komplexes Thema. Die Lebensdauer eines Motors (bzw. der Komponenten) wird mit Sicherheit numerisch (z.B. mit FEMFAT) und mit unzähligen Teststunden am Prüfstand bestimmt. Wenn der Hersteller meint 30.000km geht sich aus, dann ist dem nach aktuellem Wissenstand auch so. [...] Die Ingenieure bei VW und Co haben sich diesbezüglich sicher einige Gedanken gemacht. Schließlich hat der Konzern überhaupt nichts davon, wenn die Motoren der Reihe nach wegsterben.
[...]

Also wenn es danach geht, kann man die Diskussion gleich beenden. Vieles, was so empfohlen wird dürfte eine Geburt der Marketingabteilung sein, weniger eine der Motoren-Konstrukteure. Die nicken sowas vielleicht mit Bedenken ab. Es hört sich für einen Kunden natürlich super an, wenn ein Wechselintervall so derart lang ist (G-Lader sind wartungsfrei? Klasse!)

Jetzt müsste man natürlich noch wissen was die aktuelle VW Spezifikation 507.00 genau fordert (Muss ich mal in Erfahrung bringen). Wenn ich aber mal eifrig Datenblätter von namhaften Herstellern vergleiche, sehe ich überall nur einen gesenkten Aschegehalt (was wohl für Rußpartikelfilter gedacht ist). Wichtige Angaben wie der HTHS Wert fehlen teilweise einfach. Vorteile gegenüber vollsynth. Ölen mit größerem Viskositätsindex? Keine ersichtlichen. Klarerweise "schlechtere" kinematische Viskosität in allen Temperaturbereichen. Wenn die VW Norm 507.00 einzig und allein fordert, dass der Aschegehalt abgesenkt ist und sich das vergrößerte Intervall alleine darauf stützt, finde ich's sogar zum Schießen.




Das Ganze ist ja nach wie vor nur ein Tip und keine eiserne Regel, die jeder einzuhalten hat. Wenn ein Motor verreckt, obwohl alle Intervalle eingehalten wurden, ist das ja primär die Schuld vom Autohersteller und nicht vom Anwender. Bei Überschreitung der Garantiezeit kann man sich ja trotzdem mal Gedanken darum machen.


Mit besten Grüßen
 
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A3, 2.0 TDI mit 140 PS, Bj. 2007
Verbrauch:
- Sommer 5,5 - 6,5 Liter
- Winter 6,0 - 7,0 Liter
fast ausschließlich Stadtverkehr mit 4 km Landstraße!

Ölwechsel alle 2 Jahre gemäß Wartungsplan mit guter Viskosität, glaube 10W50 (~16 €/Liter plus Märchensteuer in meiner Werkstatt).

Die Luxux-Spritsorten bringen meist nichts. 100 Tests und immer gleiche Ergebnisse, wenn nicht gerade ein Ölkonzern den Test finanziert hat.
Es gibt allerdings Ausnahmen bei einigen alten Fahrzeugen - die brauchen eine höhere Oktanzahl aber alles was nach 2000 gebaut wurde und kein Pferd oder Stier auf der Haube hat, wohl nicht!
 
Das ist mit Sicherheit kein "nachgeplappertes" Stammtischgelaber da kannst du Gift drauf nehmen. Ich würd da evtl. mal ein bisschen drauf achten, was man so von sich gibt...
"bewahren sie ruhe"
also bitte, irgendwelche schlauen hochbezahlten menschen haben sich über die longlife geschichte sicher so ihre gedanken gemacht und demensprechend wurde auch die ölsensorik angepasst

und was mit stammtischgelaber gemeit ist sollte wohl auch jeden klar sein, es geistert so viel gefährliches und auch ungefährliches halbwissen durch die köpfe der menschen und oft wird es einfach kopiert/leicht verändert weitergegeben
z.b.
ich erzähle am sog. stammtisch das ich n neues fahrzeug gekauft habe, n diesel der nur alle 50.000km zum ölwechsel muss (halbwarheit, denn es heisst "bis zu")
der dem ich das erzählt habe erzählt es noch 3 weiteren und spätestens der 3. gibt es schon wieder anders weiter z. b. er hätte davon gehört das ich mein öl nur alle 75.000km wechseln lasse weil is ja long life öl drin da braucht man so gut wie nie wechseln....
 
Golf 5 GT Sport 2.0 PD 125KW

von 5,6l bis 7,2l ja nach Fahrweise.

vor Weihnachten ist ein Pumpedüseelement kaputt gegangen. Alle 4 plus Einspritzpumpe wurden auf Kulanz gewechselt, sonst hätte es 1600€ gekostet.
Das ist halt das Problem mit den Piezo Elementen.
 
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