Anfänger, aber welche Sprache?

Außerdem könnte man auch so argumentieren: Wenn du mit Java und seinem extremen Hang zur Objektorientierung klar kommst, dann hast du für C++ bereits ein ziemlich solides Grundgerüst.
Andererseits kann man das von so ziemlich jeder imperativen Programmiersprache sagen. Es geht am Ende ja doch nur darum, die Prinzipien von Datenstrukturen/-typen und Kontrollstrukturen zu begreifen.
 
mensch183 schrieb:
Dein Vorredner hat nirgends äquivalente Syntax und Semantik von Ausdrücken behauptet, die du hier widerlegen möchtest. Er hat nur behauptet, daß Variablen und Funktionen das gleiche machen - womit er richtig liegt.

Das stimmt so einfach nicht. Variablen in Mathematik und Informatik unterscheiden sich wesentlich voneinander. Deutlich wird dies unter anderem, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass mathematische Variablen oft auch als Unbekannte bezeichnet werden. Eine mathematische Variable steht stellvertretend für eine beliebige, aber feste unbekannte Zahl. Die Variable hat also zu jedem Zeitpunkt bzw. an jeder Stelle denselben Wert. Eine informatische Variable ist dagegen die Abstraktion einer Speicherstelle, die beliebig gelesen und geschrieben werden kann. Die Variable ändert also insbesondere ihren Wert mit der Zeit.

Wenn du einem Mathematiker erzählst, das x repräsentiere nun einen anderen Wert als zuvor, so wird er dich bitten, für diesen Wert eine neue Variable einzuführen.

Mathematische Variablen sind von der Interpretation her vielleicht noch am ehesten mit formalen Parametern in der Informatik vergleichbar.
 
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