anständige InEars

Vergewohltäter

Cadet 4th Year
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Ich hoffe es kennt sich jemand wirklich aus und empfiehlt nicht einfach nur InEars, die teuer sind, weil die eben teuer sind. :rolleyes:

Ich trage ausschließlich InEars, derzeit leider nur Müll-Dinger wie:
Creative EP 630
Philips SHE9000
Sennheiser CX 300 II

Von allen bin ich total enttäuscht und obwohl alle von gewaltigen Unterschieden schreiben, hören die sich eigentlich alle drei fast gleich an. Der eine eben mit ganz leicht mehr und der andere mit ganz leicht weniger Bass. :rolleyes:
Alle drei sind trotzdem geplagt von Nebengeräuschen oder einer Differenz der Lautstärke links/rechts und lauten Geräuschen, wenn das Kabel an der Kleidung reibt. (beim Joggen)

Wenn ich aber solche Videos und Konstruktionen wie diese hier von Bose sehe, überlege ich mir, ob diese nicht doch etwas bringen.
Die Kommentare beeindrucken mich überhaupt nicht, denn wie jeder weiß oder sich denken kann, schreibt der Hersteller gerne mal selbst positive, in den Himmel hoch lobende Kommentare, damit der Kunde meint, es hätte ein anderer Kunde geschrieben. Bei Geizhals scheint dies ja Standard zu sein, aber das ist ein anderes Thema...

Welche InEars könnt ihr wirklich empfehlen?
Damit möchte ich neben Musik hören, auch Videos/Filme ansehen und Joggen gehen können.
Es dürfen aber auf keinen Fall InEars sein, bei denen man etwas um die Ohren klammern/legen muss, da ich so etwas total unangenehm finde.

Und nochmal:
Bitte nur Erfahrungsberichte und keine Kommentare die man nur schreibt, weil es irgend jemand anderes mal irgendwo geschrieben hat. Davon habe ich genug und kann es selbst nachlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es nicht eilt, könntest du warten, bis es die Ultimate Ears triple.fi 10 mal wieder für 120€ bei Amazon gibt, für diesen Preis kaum zu schlagen.
Für Joggen würde ich In-Ears aber generell nicht empfehlen, da nimm lieber leichte normale.
 
Egal wie leicht die sind, die waren immer schlecht, da die zu leicht rutschen und die schweren rutschen, weil die zu schwer sind. Manchmal sehe ich mir beim Joggen um, manchmal muss ich nach unten sehen und in den letzten paar hundert Metern strenge ich mich deutlich mehr an und da sehe ich mal nach unten und mal nach oben, da ich mich sehr strenge oder wische den Schweiß weg.
Außerdem jogge ich auch bei Regen und da sind InEars deutlich unempfindlicher.
 
Die Bose hat nen Kumpel und die haben nen richtig guten Klang...
Ich habe die Sennheiser CX 300 II und die kommen mit dem Klang von den Bose InEars nicht mit..
 
Wieviel willst du denn überhaupt ausgeben?
Wie soll der Klang sein? Neutral, Bassbetont?

Diese Nebengeräusche sind wohl Kabelgeräusche. Können verhindert/minimiert werden mit in-ears, wo das Kabel über dem Ohr geführt wird ^^ Mag zwar ungewohnt sein, aber mit der zeit gewöhnt man sich dran. Unangenehm ist da nix mehr, und man hat die genauso schnell eingesetzt. Diese Trageweise hat auch NUR vorteile gegenüber "normalen" In-Ears.

Bassbetont: Shure SE 215 (90€)
Neutral/klar/hohe auflösung: Phonak PFE 112 (112€~)

Die Bose würd ich vergessen, das sind keine In-Ears, sondern von der Konstruktion eher Ear-Buds, da sie nicht isolieren (Tragekomfort soll aber sehr gut sein). Die Meisten sind auch der Meinung, dass es den gleichen Klang für die Hälfte gibt. Ist also wie alles andere von Bose, zu überteuert.
 
Omega4 schrieb:
der Sound ist - für InEars - überraschend gut. ;)

Warum sollten In Ears schlecht klingen? Mal einen Westone 4 oder Custom gehört? ;)

@Darkseth Der PFE ist nicht neutral. Mit schwarzen Filtern badewannig, mit grauen eher mittenbetont.
 
Wenn du was neutrales möchtest würde ich die die Shure SE425 empfehlen.
Allerdings haben die austauschbare Kabel, ob das bei Regen so gut ist weiß ich nicht. :/
 
Ich möchte so wenig wie möglich und so viel wie nötig ausgeben.

Und was bitte ist eine "hohe Auflösung" bei Kopfhörern? Und wenn die Phonak "klar" sind, was ist ein Beispiel für "unklare" Kopfhörer? Sind nicht alle "klar" (hörbar?)? Sind meine genannten Kopfhörer "unklar oder klar und mit hoher oder niedriger Auflösung"?
Es sollen eben InEars sein, die überall gut sind. InEars die stark auf Bass gehen oder was auch immer, möchte ich nicht. Es soll nichts zu extrem sein.
 
Ich hab für meine InEars 480€ ausgegeben, klar hätte ich mehr investieren können aber mehr war für meine Bedürfnisse nicht nötig.
Allerdings war es mir nicht möglich weniger auszugeben und damit dann auch zufrieden zu sein.
 
Auflösung beschreibt die Fähigkeit eines Kopfhörers feinste Details noch darzustellen. Wenn man sich erst an ein paar ordentliche Kopfhörer gewöhnt hat, klingen die EP-630 nur noch nach matsch. ;)
Das Problem bei In-Ears ist, dass sie gleich unheimlich teuer (das ist jedenfalls die Auffassung der meisten) werden, wenn man leicht höhere Ansprüche an sie stellt. Zum Joggen kann ich u.a. welche von Westone oder Shure empfehlen. Durch die Art des Tragens (Klick) sitzen sie sehr angenehm und auch beim Joggen bombenfest. Die Westone besitzen außerdem ein verdrilltes Kabel, was die Kabelgeräusche minimiert. Ganz verhindern kann man diese natürlich nie. Auch gegen Trittschall lässt sich leider nichts machen..
Klanglich kann man eigentlich fast alles mit zwei Treibern oder mehr empfehlen (Dualdriver). Oft entscheidet dann die Abstimmung was gefällt oder nicht, denn klanglich ist fast alles voll in Ordnung! Mehr geht natürlich immer. ;) Problem ist: Diese Modelle kosten 150€ aufwärts und das ist kaum einer bereit zu zahlen. Wenn du meinst, das ist es dir wert, dann können wir dir hier ein paar Modelle empfehlen. Wobei ich persönlich bei Westone hängengeblieben bin und mich auch nur dort wirklich gut auskenne.
 
Also die PFE 112 mit grauen Filtern werden auf der Homepage zwar als mittenbetont beschrieben, aber die meisten User finden sie da sehr Neutral. Die schwarzen Filter haben für mein Empfinden nciht wirklich viel was dran geändert... Kommen damit halt eher rüber, als seien sie immernoch Neutral, nur eben mit leichten EQ anpassungen.
z.B. den Bass vom Shure SE 215 bekommt man da definitiv nicht hin, schon allein weil die PFE 112 BA treiber haben, und daher nicht soooo tief runter, und nicht soooo hoch kommen.

Auflösung = Wieviele details du hörst. Mit nem teufen kopfhörer/in-ear hörst du mehr details als bei nem 10€ billig-teil.
"Klar" könnte man auch da mit reinnehmen.. Beispielsweise ein Creative Fatal1ty gaming headset fand ich im vergleich zum Superlux 681 ziemlich dumpf, weil sehr viele details einfach nicht da sind. Der Superlux spielt daher deutlich "klarer", und hat auch ne höhere auflösung und Räumlichkeit.

Vergewohltäter schrieb:
Ich möchte so wenig wie möglich und so viel wie nötig ausgeben.

Es sollen eben InEars sein, die überall gut sind. InEars die stark auf Bass gehen oder was auch immer, möchte ich nicht. Es soll nichts zu extrem sein.

Beim ersten wäre eine ungefähre Preisvorstellung schon recht gut, sonst würde ich so die 100-130€~ Region mal anpeilen.

Beim zweiten fällt der Shure SE 215 wohl raus, wobei man da bei Bedarf schön punchigen Bass hätte..
Könntest du auch 2 bestellen? Würde mir dann die beiden von mir verlinkten in-ears anhören^^

Besonders die Phonak PFE 112, die sind auch sehr gut, und auch eher neutraler, also nichts ist wirklich stark betont, wie z.B. der Bass der Shure SE 215.
 
Darkseth88 schrieb:
Also die PFE 112 mit grauen Filtern werden auf der Homepage zwar als mittenbetont beschrieben, aber die meisten User finden sie da sehr Neutral. Die schwarzen Filter haben für mein Empfinden nciht wirklich viel was dran geändert... Kommen damit halt eher rüber, als seien sie immernoch Neutral, nur eben mit leichten EQ anpassungen.

Also die Mittenbetonung hört man ganz klar heraus und die Badewanne der schwarzen Filter ist ebenfalls deutlich. Mich wundert, dass du den Unterschied da nicht raushörst.

Mag vielleicht daran liegen, dass ich mehr Hörerfahrung habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, in beiden fällen fand ich sie persönlich zu langweilig (obwohl ich ein Paar studio monitore hab, sowie einen dt 880), und den bass fand ich zu wenig... Da gabs einfach keinen "wow-Effekt", obwohl das schon tolle in-ears sind. Dafür, dass der Bass in ner Lauten umgebung am ehesten untergeht wird als die mitten oder die Höhen, fand ich nen bassbetonten in-ear schon angenehmer.
An den bass der shure kommen die PFE 112 nicht ran.. die sind dafür "ausgewogener"; und haben nicht so zurückhaltende Höhen. Geschmacksache eben^^
 
Quantitativ haben die PFE mit schwarzen Filtern gar nicht wenig Bass, welcher aber leider nicht besonders tief geht, auch wenn er relativ präzise ist.
 
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