Ansteck-Mikrofon gesucht (USB)

Senfgeist

Lt. Commander
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Hi,

wer kennt sich mit Ansteck-Mikrofonen aus? Bzw. ich weiß nicht genau, wie diese sich im Fachjargon nennen. Die kleinen Teile, die man sich ans Hemd klemmt. Ich suche ein Ordentliches, maximal 100 Euro.

Gruß
 
Wieso muss es USB sein, und wieso so teuer? Was willst du damit machen?
 
Das ist kein Ansteckmikrofon. Für Voice-Overs habe ich das AT2020 mit Popschutz und Mikrofon-Spinne.

Ich suche explizit ein Ansteckmikrofon.

Gibt es die denn in guter Qualität bereits unter 100,00 Euro? USB hätte ich bevorzugt, weil dadurch weitaus weniger Störungen auftreten - bisher hatte ich mit Klinke an einer (guten!) Soundkarte IMMER durch die Elektronik der Karte Rauschen oder statische Geräusche, wenn man z.b. die Maus bewegt und so weiter. Aber wenn es kein USB Ansteckmikrofon gibt, dann geht auch Klinke.

Es sollte nur gute Aufnahmen machen, klar und deutlich. Es geht um Videocasts, wo ich auf Video aufgenommen werde, aber kein Mikrofon direkt vor meinem Schnabel zu sehen sein soll :-) Bei solchen Kondensator-Mics wie dem AT2020 sollte man für tolle Qualität ja schon relativ nah davor sitzen.

Wie gesagt: Ansteck-Mikrofon ist das Thema :-)
 
mir würde jetzt nur das Ansteckmicro von Zalman einfallen, weil ich das selber habe.. aber leider ohne usb sry..
 
Ich bin auf das "ATR3350" aufmerksam geworden, nur knapp über 30 Euro, aber mit Batterie ohne Ladeanzeige (es kann also sein, das während einer Aufnahme einfach nicht mehr aufgenommen wird) - und laut manchen Tests eben mit keinem so guten Rauschverhalten. Schade... war sehr interessant, aber auch kein USB. Ich denke, in Sachen USB gibt es da wohl nix...

Hmm, wie ist denn das von Zalman? Zalman kenne ich jetzt nur von Kühlern, oder nicht? :-)
Ergänzung ()

Ich glaube, ich werde es erst einmal bei meinem AT2020 Kondensator-Mikrofon belassen und damit die Videocasts aufnehmen. Ich schiebe es einfach so ins Bild, dass man mich a) sehr gut versteht und b) es vielleicht ja sogar cool aussieht, so ala Radiosprecher ;-) Die ganzen Lavalier-Mikrofone unter 100 Euro konnten mich in den Tests nicht überzeugen, zumal es hier nur eine seeeehr geringe Auswahl gibt, allen voran eben dem ATR3350, was enorm rauscht, enorm hochgepegelt werden muss und dumpf klingt, usw... nee, dann lieber kompromisslos sein und irgendwann einmal ein ordentliches Lavalier kaufen :-) Danke trotzdem für Eure Posts!
 
Liegt leider über Deinem Budget, aber ich wollte es trotzdem noch erwähnen: Das Shure X2U bietet ein USB-Interface für XLR Mikros. Dazu noch nen Adapter und halt ein Lavalier-Mikrofon mit Mini-XLR.
 
Kannst Du denn ein Lavalier-Mikrofon mit Mini XLR empfehlen?
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P.S.: Warum Mini-XLR? Muss ich dann nicht wieder einen Adapter besorgen, damit ich es an das Shure X2U anschliessen kann?
 
Bei den Lavalier-Mics hört mein wissen auf. Ich weiss nur, dass die DPA-Dinger der Hammer schlechthin sein sollen, aber die Fallen ja eh aus dem Rahmen. ;) Aber Mini-XLR sollte es schon sein, damit Du einen günstigen Adapter auf XLR bekommst. Warum? Weil das X2U nur einen standard XLR Eingang (keinen mini XLR).
 
Ok, und Lavalier-Mics mit XLR gibt es wohl nicht? Nur Mini-XLR? Und was sind jetzt "DPA"-Dinger ;-) Habe mal hoch gescrollt, aber nichts von DPA im bisherigen Gesprächsverlauf gelesen. Für mich ist das ganze Gebiet auch noch ganz neu. Das X2U sieht aber auf jeden Fall seeehr interessant aus!
 
Das X2U ist imho die einzig vernünftige Alternative um Kondensatormikrofone an den eigenen Rechner anzuklemmen, ohne den Umweg über ein Sammelsurium an Equipment ala Mischpult usw zu gehen. Noch dazu wird er vielerorts sehr positiv bewertet.

Mit "DPA-Dinger" meine ich die Mikrofone der Firma DPA. Sowas z.B. :D

Ein XLR Stecker an nem Lavalier-Mic wäre möglich, aber der Stecker wäre im vergleich zum Rest des Mics sowas von klobig... Ehrlichgesagt glaube ich nicht, dass es sowas gibt. Deswegen Mini-XLR ;)
 
Also ich habe ein Kondensatormikrofon, das AT2020 von Audio Technica in der USB-Variante und das ist wirklich 1A. Außerdem pegelempfindlich, man muss also nicht noch einen Vorverstärker dran klemmen oder so. Ein richtig klasse Mikrofon. Nur eben kein Lavalier, sondern eher für VoiceOvers gedacht.

Okay, also Mini-XLR und dann einen Adapter von Mini-XLR auf XLR und den X2U dran klemmen... muss jetzt nur noch bissl sparen und dann ein passendes Lavalier finden ;-)
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o.O ... Wow... 444 Euro für so ein Mini-Mikro. Ok, das würde ich nie ausgeben :-) Nicht für meine Videocasts, haha. An dem AT2020 sah man auch, dass es nicht teuer sein muss, um professionelle Ergebnisse zu erzielen. Da muss es auch was als Lavalier geben... iiirgendwo :-)
 
Ja, bevor man 444€ vor hätte auszugeben, sollte man dein Vorhaben erstmal komplett in Frage stellen:
Webcam C920 als Aufnahmequelle. Klar, die ist nicht schlecht (habe die C910). Aber es ist und bleibt eine Webcam, mit Schwächen im Fokus, bei entfernen Aufnahmen, bei schlechten Lichtverhältnissen, schlechter Framerate bei 1080p (zumindest C910) sowie nur komprimierte Aufnahme und auf ein Stativ bekommt man das Ding auch nicht ohne weiteres ;)

Zum Mikrofon: Durch die Nierencharakteristik ist dein AT2020 für einen Abstand von vielleicht maximal 20cm ausgelegt.
Willst du mehr kannst du auch ein Richtrohr-Mikrofon nehmen. Die gibt es auch unter 100€, für eine Empfehlung kenne ich mich aber zu wenig aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das AT2020 ist ideal und ein verdammt gutes Mikrofon. Dass es eine Nierencharakteristik besitzt, ist mir klar, ich hätte es sonst auch nicht gekauft. So ein Mikrofon ist für VoiceOvers, Synchronisation, etc gedacht und perfekt dafür. Für was Anderes ist es nicht auf dem Markt.

Und die C920 soll im Gegensatz zur C910 ganze 30fps bei 1080p wegen Hardware-Encodierung erreichen. Habd dazu auch einen USB 3.0 Controller im PC, der empfohlen wurde. Auf ein Stativ kommt es nie, es geht um Videocasts, nicht um mobile Spielereien. Ob die Cam das schafft, sehe ich dann - sonst geht sie einfach zurück.
 
Senfgeist schrieb:
Das AT2020 ist ideal und ein verdammt gutes Mikrofon.

Habe ich auch nicht in Frage gestellt. Nur wenn du es nicht im Bild haben willst, weil du nun mal Video-Podcasts und nicht Podcasts machen willst, dann ist Richtmikrofon (die billigen sind für so 1m Abstand ausgelegt) die Alternative.

es geht um Videocasts, nicht um mobile Spielereien
Die qualitativ hochwertigen Videocasts werden so gut wie alle mit Camcordern gedreht, hat nichts mit mobilen Spielerreien zu tun.

Der kleine Sensor des C910 arbeitet mit mehr Pixeln als er eigentlich handhaben kann. Mein Smartphone macht auch keine schlechteren Videos.

Aber klar, wenn du wenig Geld investieren willst, dann versuche es mit deiner Lösung. Je nachdem wie hoch die Ansprüche sind wird man damit nur eben nicht glücklich ...
 
Hallo Senfgeist!

Falls du das hier liest, berichte doch mal, was aus deinem Projekt geworden und auf welche Produkte deine Wahl schlußendlich gefallen ist.
 
Ich habe nun eine Nikon D5100, die ich gebraucht für 444 Euro gekauft habe und an der ich meine hochwertigen lichtstarken Nikon Objektive verwende (habe noch eine D300) und als Mikrofon a) AT2020 für VoiceOvers, b) RODE Video Mic Pro für die DSLR und ein Lavalier-Mic von RODE zum Anstecken. Sowas wie ne HD-Webcam kannste vergessen... die bringen alle nix, weil sich die FPS ständig ändern und das beim Nachbearbeiten nur Probleme bereitet.
 
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