Antiviren-Programm ohne ständige Werbung oder Angebote.

User_Jim

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Hallo zusammen,

ich möchte meinen Eltern gern ein Antivirenprogramm einrichten, welches auch Malware etc. blockt. Ein Rundum-Sicherheitspaket.

Der wichtigste Punkt und der muss absolut sicher sein: Das Programm selbst soll keine Werbung für irgendwelche Selbstupdates bringen oder darauf hinweisen, dass in 1 Monat das Abo abläuft und man ja nun auch noch dieses und jenes Extrapaket zukaufen könnte. Auch soll nicht jede Woche 1 Mail mit Werbung kommen in der darauf hingewiesen wird. Ich habe da vor einigen Jahren sehr sehr schlechte Erfahrungen mit Kaspersky machen müssen.

Mir ist klar, dass es nie ohne geht - aber welches Programm könnt ihr empfehlen welches einfach nur schützt und möglichst ruhig nebenbei arbeitet ohne das ständig Popups kommen. Gern auch mit längeren Abolaufzeiten oder, falls es das noch gibt, Einmalkauf ohne Folgekosten.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
 
Auf welchem OS? In Windows 11 zum Beispiel ist das alles schon drin
 
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Willkommen im Forum.

Der in Windows integrierte Defender, und im Browser halt uBlock Origin, aber das mit uBO muss den Eltern natürlich erklärt werden, sonst funzen evtl. Seiten im Netz nicht. Richtiger Umgang mit dem PC muss natürlich auch sein, das bringt alles nichts wenn ich bewusst Schadcode lade und ausführe...

Siehe auch: https://www.computerbase.de/forum/t...er-reicht-oder-doch-antivirenprogamm.2267704/ etc.

Edit: Achja, Benachrichtigungen für die meisten Apps und alle Webseiten bzw. Browser vlt. auch ausstellen, dann p(l)oppt auch nichts auf. 😉
 
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So ist es, mit Windows 11 Bordmitteln ohne Drittanbieter-AV hat man am wenigsten Sorgen.

Ggf. mit einem Tool wie ShutUp10 die Werbung, Vorschläge etc. deaktivieren die Windows 11 selbst mitbringt. Das aber nur wenn man bereit ist sich einzulesen was die Optionen tun und nicht wild Schalter umlegt.

Für Eltern™ ist das wichtigste ein Adblocker im Browser, ich empfehle Firefox mit uBlock Origin, sonst ist es beinahe unmöglich dass nicht früher oder später eine Betrugswerbung ala "Ihr Browser ist veraltet. Jetzt hier aktualisieren" oder "Auf ihrem PC wurden 72 Sicherheitsprobleme gefunden. Handeln Sie jetzt" geklickt wird.
 
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Wie bereits mehrfach erwähnt, unter Windows 10/11 genügt der Windows Defender völlig.
 
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K3ks schrieb:
aber das mit uBO muss den Eltern natürlich erklärt werden, sonst funzen evtl. Seiten im Netz nicht.
Das ist ja das Ziel, das Seiten im Netz nicht funzen sollen.
Am besten Only HTTPS und die strengsten Regeln in Firefox + uBlock origin.
Was dann nicht funktioniert, soll nicht funktionieren.

Ich hatte erst zuletzt wieder so einen Fall. HTTP Website angeklickt und fiesen Dreck eingefangen. Dann wird gefragt: Was soll ich tun! Falsche Frage! Was hättest du tun sollen: Nicht anklicken!
HTTP kannste bei der Wayback Machine angucken. Die checken bevor sie archivieren.
 
Mirlo schrieb:
HTTP Website angeklickt und fiesen Dreck eingefangen.
Naja. Weder ist http unsicher noch https per se sicher. Das https stellt lediglich sicher, das die Übertragung verschlüsselt ist und bietet auch ggf. die Möglichkeit dein Gegenüber zu identifizieren. Was wichtig ist, wenn Du Daten dahin überträgst (z.B. Online-Banking, wi man sicher stellen will das niemand Deine Überweisung sieht und du auch sicher gehen willst, das am anderen Ende Deine Bank ist).

Es schützt explizit nicht davor, das Du Dir z.B: über einen Download eine Infektion einfängst.
 
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andy_m4 schrieb:
Naja. Weder ist http unsicher noch https per se sicher

https macht vieles sicherer. Eingriffe wie der folgende brauchen viel mehr Aufwand und auch bekannte Designprobleme bei der entsprechenden Software.

Notepad++-Updater installierte Malware

Nur allein https schützt natürlich nicht. Dennoch ist der Wunschzustand aus Security Sicht das seit 20 Jahren alles über gesicherte Verbindung laufen sollte.

btw Debian ist doch immer noch unverschlüsselt, oder? Aber die Pakete sind alle mit starken Signaturen versehen um Manipulationen zu erkennen.


btw wie oben erwähnt. Der Windows Defender alleine ist ausreichend. Seit Jahren. Dazu noch einen Werbeblocker wie uBlock Origin Lite in den Browser. Perfekt wäre noch einen pihole dazu damit alle Geräte davon profitieren.
 
JumpingCat schrieb:
Nur allein https schützt natürlich nicht.
Ja. https zu haben ist natürlich nicht verkehrt.
Es geht nur darum, keine übertriebenen Aussagen dazu zu machen und das dann die Leute denken:
"Da ist https und ein schickes grünes Schluss. Na dann kann ja nichts mehr passieren."

JumpingCat schrieb:
btw Debian ist doch immer noch unverschlüsselt, oder?
Ja. :-)
 
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Mirlo schrieb:
Was dann nicht funktioniert, soll nicht funktionieren.
🥴 Naja, ob die Eltern das auch so sehen...
Mirlo schrieb:
HTTP Website angeklickt und fiesen Dreck eingefangen.
...
Mirlo schrieb:
Dann wird gefragt: Was soll ich tun! Falsche Frage! Was hättest du tun sollen: Nicht anklicken!
Ehrlich gesagt... Hart, aber die meisten Leute verstehen's nicht und werden es auch nicht lernen, da kommt leider oft nur Gibberish im Kopp an wenn man erklärt... :freak:

Ein Bekannter von mir ist immer wieder auf verseuchten Seiten Unterwegs, ich rate mal es ist irgendwas zwischen Filmrip und Pron aber ich hab keine Ahnung welche Seiten, ich rede mit dem schon Jahre nicht mehr weil ich, so leid es mir auch tut, das Gesülze nicht mehr ertragen kann, dabei hab ich dem 100 mal gesagt: UBO, und wenn es dann trotzdem passiert, entweder die Seiten nicht mehr ansteuern oder mit den Konsequenzen leben, ich werde das nicht für den ausbügeln, vorallem da es halt vermeidbar ist...
 
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HTTPS hat unabhängig von der Transportverschlüsselung schon noch zusätzliche Sicherheitsvorteile.

Früher war es einfach in z.B. öffentlichen WLANs einfach den DNS Eintrag von Domains zu manipulieren und den User damit auf eine falsche/manipulierte Webseite umzuleiten, das geht mit HTTPS/HSTS nicht mehr.

Durch HSTS ist HTTPS Pflicht und der DNS Namen muss mit der aufgerufenen Webseite übereinstimmen da es sonst zu einem Zertifikatsfehler kommt.
 
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User_Jim schrieb:
ich möchte meinen Eltern gern ein Antivirenprogramm einrichten, welches auch Malware etc. blockt.

Das ist die einzige Aufgabe, die ein Antivirenprogramm hat. Was verstehst du denn bisher unter "Antivirenprogramm"?

Eine sinnvolle Ergänzung zum (ich gehe davon aus, es geht um Windows) Defender wäre ein DNS-Blocker, der Phishing- und Malware-Domains blockiert. AdGuardHome beispielsweise.
 
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Was von meiner Seite aus seit vielen Jahren versucht wird, bzw. hab ichs auch schon aufgegeben, dass in der scheinheiligen Google Suche bei Suchen nach sehr seltenen Infos Websites gelistet werden, die vorgeben die gesuchten Infos anzubieten. Es sind aber Fake-Seiten mit Sicherheitsrisiko. Exakt da fängt man sich so einen Dreck ein. Google gibt zwar vor, solche Seiten zu blockieren, tut es aber nicht wirklich, weil die Prio irgendetwas anzubieten höher als die Sicherheit ist. Diese Websites sind meistens HTTP. Sie sind wenn dann auf den letzten Seiten der Suchergebnisse zu finden. Da klickt zwar fast niemand hin, aber manchmal doch, oder es gibt nur diese.

Was ein Antivirenprogramm heutzutage bringen soll weiß ich nicht. Das war relevant zu Zeiten von Daten auf Floppy-Disks, CDs, DVDs, USB-Sticks, externen HDDs. Heute ist doch alles Internet und das per Browser.
 
Ich hätte so eine Kombination empfohlen ist ziemlich overkill aber funktoniert bei meine Eltern einwandfrei

Windows 11 Defender + DefenderUI (Du kannst die Sprache auf Deutsch stellen und mit Voreinstellungen Defender härten) + Firefox oder in meinem fall Brave mit µBlock Origin + Violentmonkey mit Adguard Popup Blocker + Benutzerprofil die eingeschränkt ist und kein Administrator ist

Ich habe ziemlich viel Filter drinnen die bei mir gar nicht beim Surfen stören oder probleme auftreten und ich surfe ziemlich viele allmöglichen seiten kann mal ein Screenshot bzw mein Backup zu verfügung stellen
 

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Wenn die Eltern evtl. eh nur mit Surfen und eMail's auf dem Rechner unterwegs sind, wäre mein Vorschlag Linux zu installieren und Windows einfach nicht verwenden
 
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Diesen "Microsoft Defender genügt"-Aussagen ... naja.
Unkonkret: Der Microsoft Defender kann genügen, wenn man nicht auf die Standardeinstellungen vertraut - etwas pimpt und Performance-Einbußen in Kauf nimmt.

Der Youtube-Kanal (und Sicherheitsfirma) The PC Security Channel zeigt Jahr für Jahr mit seinen (mit Screenrecoder dokumentierten) Tests, dass der Microsoft Defender eine ziemlich inkonsistente Leistung bringt und häufig genug das Windows System so sehr geschrottet war, dass sich auch nichts mehr retten lies.
Eine Schwäche, die sich vielleicht bis auf McAfee keine Mitbewerber leisten.

Bitdefender bietet unter Deinen Rahmenbedingungen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Du solltest allerdings in den Einstellungen den Schieber für "Sonderangebote" und "Benachrichtigungen zu Empfehlungen" deaktivieren.
Ich habe darüber hinaus noch die "Safepay-Benachrichtigungen" deaktiviert.
Damit meldet sich der Scanner nur, wenn er auch was gefunden hat.
Preislich lohnt es sich nicht direkt auf der Website zu kaufen sondern bei Dritthändlern, die Du über die gängigen Preissuchmaschinen findest.

Es gibt auch eine Basisversion kostenlos.
Wichtig: Bei so gut wie allen kostenfreien Virenscannern gibt es hier bestenfalls einen Basisschutz vor Ransomware. Da tut sich nicht viel bei den einzelnen Produkten.
 
mchawk777 schrieb:
und häufig genug das Windows System so sehr geschrottet war, dass sich auch nichts mehr retten lies.
Das ist spannend. Das Original MS Tool schrottet also Windows.
 
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