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NewsApple unter Ternus: Mehr Produkte, weniger Manager und höheres Tempo
John Ternus ist erst seit Anfang September CEO von Apple, doch intern zeichnet sich bereits ein Umbau ab. Der frühere Hardware-Chef will Produkte schneller auf den Markt bringen, Hierarchien verschlanken und stärker auf Ingenieure setzen. Erste Kürzungen laufen offenbar bereits.
Dachte ja immer das diese Beständigkeit mit festen Zyklen und verlässlicher Qualität wesentlich für Apples Erfolg und guten Ruf ist, aber jetzt will man es also wie die Chinesen machen und den Markt mit halbgaren Produkten fluten, kann kurzfristig funktionieren aber langfristig demontiert man sich damit selbst.
Hört sich für mich so an dass mehr Funktionen in Abos oder dergleichen wandern werden. Denn was soll es sonst heißen bzw. wie will man sonst mit bestehenden Produkten mehr Umsatz erzielen? Finde ich gar nicht mal so geil.
Aber man kann noch gar nichts dazu sagen. Der Mann ist ein Apple-Veteran und wird sein Unternehmen kennen. Gleichzeitig sitzt er erst seit Kurzem auf dem CEO-Thron und noch niemand kann vorhersagen, wie er sich schlagen wird.
Schauen wir in 1-2 Jahren nochmal auf das Thema.
Ich kann es zwar nicht aus der Apple-Bubble sehen, aber aus der Linux-Bubble. Und hier gefällt mir unter Ubuntu exakt das. Du hast die April-Releases und die Oktober-Releases xx.04 und xx.10 Versionen. Und jede zweite April-Version ist eine Long Term Support Version.
Kann sich jeder drauf einstellen und vorbereiten, wenns in die finalen Phasen geht und es spannend wird.
Das scheint mir ein Satz der KI zu sein 🧐 @PhiE liege ich richtig? Keine Kritik - schließlich nutzen wir alle KI. Es interessiert mich einfach ob ich diese vermeintliche "KI-Signatur" korrekt erkannt habe.
Warum komme ich drauf?
Aus dem vorherigen Absatz würde ein Mensch nicht vermuten "dass ein neuer Kalender beschlossen wäre".
Sondern vielmehr, dass Apple Produkte dann veröffentlicht wenn es "so weit ist" und nicht mehr zu den in der Vergangenheit typischen "Event" Zeitpunkten.
Gleichzeitig mache ich die Erfahrung dass die KI oft schreibt was eine Sache "gerade nicht" bedeutet.
Und die KI nennt dabei Sachen die für mich als Mensch jetzt ohnehin schon recht klar waren.
Deswegen fiel mir das auf ...
Liest sich in erster Linie nach den selben generischen Punkten, die jeder neue CEO jedes Konzerns angeblich angehen will.
Weniger Middle Management klingt immer gut, real hat es durchaus Gründe, dass diese Positionen überall existieren und sich trotz Umstrukturierungen immer wieder ergeben.
Schneller und effizienter sind erstmal reine Schlagworte, die gut klingen. Das kann man immer einwerfen, wieso auch nicht.
Den Headcount reduzieren und mehr AI einsetzen ist auch absolut generischer Industry Trend. Macht jedes Unternehmen aktuell, alles andere würde der Markt auch abstrafen. Was das im Detail heißen wird, ist unklar.
So wirklich konkret und Apple-spezifisch sind hier nur die seit Jahrzehnten bei Apple bestehenden Release Windows.
Die verlässliche Qualität hat Apple gefühlt seit mindestens 2-3 Jahren verlassen.
Auf Hardware-Seiten vielleicht sogar schon länger.
jauns91 schrieb:
Warum komme ich drauf?
Aus dem vorherigen Absatz würde ein Mensch nicht vermuten "dass ein neuer Kalender beschlossen wäre".
Sondern vielmehr, dass Apple Produkte dann veröffentlicht wenn es "so weit ist" und nicht mehr zu den in der Vergangenheit typischen "Event" Zeitpunkten.
Das ist doch genau das, was ausgesagt wird - dass eben kein neuer Release-Kalander mit "When it is done" beschlossen wurde, sondern man sich noch an dem bisherige Zyklus orientiert.
Auch das ist ein neuer Release-Kalender.
Weniger Wasserkopf ist immer gut und die Ingenieure können dann freier arbeiten, wenn nicht zig Zwischenschichten im Management gibt, die sich ggf. auch noch untereinander bekriegen.
Und ein Ingenieur als CEO ist mir eh lieber als ein BWL-er
Das wichtigste ist halt, dass er Kategorien wie den iMac, das Base-iPad oder die Vision Pro unter Kontrolle bekommt, sprich ihnen auch standardmäßig eine jährliche Aktualisierung verpasst.
Direkt an zweiter Stelle stehen das Stopfen der offensichtlichen Lücken wie iMac Pro, Vision Air und natürlich iPhone Pro Mini.
Ergänzung ()
DerMond schrieb:
Also Quantität vor Qualität.
Dann haben wir 2028 schon ein Macbook M9 mit 2,43% mehr Leistung, die Preise für Speicher natürlich längst verzehnfacht.
Nein. Es geht nicht um künstliche Apple-Silicon-Generationen ohne Fortschritt (wobei dein Beispiel mit M9 eigentlich noch nicht krass genug ist --- das wäre ja nur eine zusätzliche Zwischengeneration; ich hätte mindestens M12 genommen...) sondern um das Nutzen von ohnehin entwickelten Chips in mehr Produkten.