News Aqara Spatial Multi-Sensor FP400: Matter-Sensor erkennt bis zu 10 Personen mit mmWave‑Radar

Frank

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Fein, dass sie Fehlauslösungen durch haustiere vermeiden, aber können sie diese auch explizit erkennen?
Bei meinen selbtgebauten ist das noch sehr unzuverlässig, aber doch schon das wozu ich sie vor allem brauche..
 
Ich frage mich wofür braucht man sowas im privaten Bereich?
Warum muss ich bzw. andere wissen wieviel Personen wo genau zuhause sind?

Für FIrmen etc sehe ich das schon eher. Allerdings schreit diese Technologie danach von Behörden missbraucht zu werden
 
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Gibt es Angaben zum Stromverbrauch? Habe den Vorgänger, der sich stattliche 5 W gönnt.

@Wakasa

Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Bei mir schaltet sich die Arbeitsplattenbeleuchtung in der Küche dort an, je nachdem, ob in dem betreffenden Bereich jemand steht oder nicht.
 
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Wakasa schrieb:
Ich frage mich wofür braucht man sowas im privaten Bereich?
Warum muss ich bzw. andere wissen wieviel Personen wo genau zuhause sind?
Wenn ich ins Zimmer laufe oder aus dem Bett aufstehe schaltet sich das Licht an.
Wenn ich ins Bett liege ab.
Wenn ich in die Hängematte liege verändert sich die Balance der Lautsprecher.

Überwachen kannst du damit genau niemanden. Es sei denn du willst wissen ob Arbeitsplatz A besetzt ist oder nicht.
Aber dafür gabs früher schon ganz viele Lösung.


Weiss einer was für eine Hardware verbaut ist? Welcher sensor ist das genau?
Wenn der komplette 80€ kostet wird der wohl so um die 15€ rum sein.
 
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Wakasa schrieb:
Ich frage mich wofür braucht man sowas im privaten Bereich?
Warum muss ich bzw. andere wissen wieviel Personen wo genau zuhause sind?
Niemand "muss das wissen", weder ich noch andere. Das Teilt hier zählt auch nicht einfach wieviele Personen anwesend sind, sondern vor allem wer genau. Nebenbei fällt halt die Information an, wieviele Anwesende es gibt.

Es geht um Smarthome Automatisierung. Ich denk mir mal nen plumpes Beispiel aus: Wenn Ich mit meiner Freundin Zuhause bin und das Wort Sex fällt kann etwas passieren (Licht, Musik, von mir aus Fenster zu und was man sich nicht noch alles ausdenken kann).
Und jetzt kann ich halt ne Bedingung einstellen wie: Aber nicht wenn noch andere da sind.
Dafür muss mit dem Ding hier halt der Besuch nicht irgendwie ins System eingetragen werden um erkannt zu werden, jeder Besucher verhindert dann diese Automatisierung.

Naja, nicht das beste Beispiel aber macht die Idee vllt. verständlich.
Wakasa schrieb:
Für FIrmen etc sehe ich das schon eher. Allerdings schreit diese Technologie danach von Behörden missbraucht zu werden
Weniger als Kameras, die die Alternative darstellen. Oder eben ein eingeschränktes SmartHome/kein SmartHome. Wenn man aber ein möglichst umfassend automatisiertes SmartHome will läufts auf Kamera oder sowas hinaus. Da ist sowas schon besser.
 
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Wakasa schrieb:
Ich frage mich wofür braucht man sowas im privaten Bereich?
Ich nutze es zwar nicht, aber damit lassen sich halt einige Automatisierungen rund um Beleuchtung, Musik, Heizung, usw. umsetzen. Da braucht man dann natürlich weitaus mehr als nur diesen Sensor und muss eben auch eine gewisse Affinität der Thematik "Home Automatisierung" mitbringen.
Wer das bisher nicht nutzt oder es grundsätzlich ablehnt, wird hiermit natürlich nichts anzufangen wissen.
 
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@jotecklen Und warum?
Das Ding ist ein Radar. Das ist nicht neu, insbesondere nicht fürs Militär.
Das einzig Neue daran ist, dass es für Consumer verfügbar und bezahlbar ist.
 
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Ich glaube ich bin zu Paranoid für diesen "Wohlstand".
Aber ja, ich verstehe absolut wenn Leute sich das Leben erleichtern wollen.
 
Wakasa schrieb:
Ich frage mich wofür braucht man sowas im privaten Bereich?
Warum muss ich bzw. andere wissen wieviel Personen wo genau zuhause sind?
So siehst du als Helikopter-Eltern, wenn die Tochter mal wieder einen Freund aufs Zimmer schmuggelt. :evillol:
Ergänzung ()

Jongleur666 schrieb:
Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Bei mir schaltet sich die Arbeitsplattenbeleuchtung in der Küche dort an, je nachdem, ob in dem betreffenden Bereich jemand steht oder nicht.
Dann reicht es aber aus, wenn der Algorithmus erkennt, da ist derzeit (mindestens) eine Person oder eben nicht. Wozu muss das System wissen, dass derzeit genau 7 oder 10 Leute im jeweiligen Eck eines Raumes anwesend sind? ;)
Ergänzung ()

Schinken42 schrieb:
Das Ding ist ein Radar. Das ist nicht neu, insbesondere nicht fürs Militär.
Naja, beim Militär könnte man immerhin in sensiblen Bereichen herausbekommen, dass dort derzeit mehr Personen im Raum sind als erlaubt (zum Beispiel in der Waffenkammer). Von daher ist Militär oder Defense im Allgemeinen schon ein Anwendungsgebiet wie auch in anderen hochsensiblen Bereichen (Flughäfen, Bahntechnik, Krankenhäuser etc.)
 
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Junge was ist mit den Kommentaren hier wieder los.
Wie paranoid seid ihr? Ich nutze aktuell den FP2 (ganz lokal und per Firewall den Internetzugang geblockt btw.).
Der Sensor deckt fast mein ganzes EG ab inkl. Küche, Essbereich und Wohnbereich.
Das Licht geht entsprechend in den Zonen an, wo sich gerade jemand befindet, das ist genau der Vorteil von den Zonenbasierten Sensoren. Außerdem erkennt er stabil wenn ich Abends auf dem Sofa liege, das Licht geht nicht aus wie bei einem Bewegungsmelder wenn man still da sitzt.

Ich denke den FP400 werde ich mir zulegen und den FP2 woanders nutzen, denn beim FP2 ist bei mehr als 5 Personen Feierabend, wenn mehrere Leute mal zu Besuch sind, schalte ich das Ganze immer ab da er sonst durcheinander kommt.
Freut mich das er auch direkt Thread unterstützt, so kann man ihn direkt mit Home Assistant verbinden ohne die Aqara App.
 
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Weyoun schrieb:
Naja, beim Militär könnte man immerhin in sensiblen Bereichen herausbekommen, dass dort derzeit mehr Personen im Raum sind als erlaubt (zum Beispiel in der Waffenkammer). Von daher ist Militär oder Defense im Allgemeinen schon ein Anwendungsgebiet wie auch in anderen hochsensiblen Bereichen (Flughäfen, Bahntechnik, Krankenhäuser etc.)
Nochmal: Die Technik ist nicht neu. Das Militär kann das nicht erst jetzt weil dieses Teil auf dem Markt ist.
Hat das Militär dafür je Bedarf gesehen, haben sie die Anforderungen in eine Ausschreibung geschmissen und fertig. Davon hätte/hat aber Niemand erfahren, nichtmal unbedingt wel es geheim ist sondern schlicht weil es für die Allgemeinheit uninteressant ist was das Militär so hat, denn dort spielt Wirtschaftlichkeit in letzter Instanz keine Rolle. Was man braucht, braucht man eben. Dadurch haben sie dauernd spannende neue Technik, die aber für den Consumer uninteressant ist weil auf absehbare Zeit viel zu teuer.
Dieses Teil hier hat einfach nichts mit dem Militär zu tun, Anwendungsgebiet hin oder her -_-.


Man kann sich jetzt trotzdem ausmalen, was das Militär mit derselben Technik macht, muss sich dann aber auch klar machen, dass sie es wenn sie es wollten schon seit Jahrzehnten könnten.
Und vermutlich haben sie dann doch einfach Kameras genommen weil weder Kostenersparnis noch Datenschutz da ne Rolle spielen.
Das Teil hier kann kann nichts, was teurer nicht schon sehr sehr lange möglich war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weyoun schrieb:
Dann reicht es aber aus, wenn der Algorithmus erkennt, da ist derzeit (mindestens) eine Person oder eben nicht. Wozu muss das System wissen, dass derzeit genau 7 oder 10 Leute im jeweiligen Eck eines Raumes anwesend sind? ;)
Du konzentrierst dich zu sehr auf dieses Feature. Doch nicht etwa nur die Überschrift gelesen?
Das Ding kann noch mehr als nur zu erkennen wieviele Personen in einem Raum sind.
 
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Die Idee hinter diesen oft als Präsenzmelder vermarkteten Geräten ist letztlich die Unzulänglichkeiten von den klassischen IR-Bewegungsmeldern zu umgehen.

Die IR-Meldet sind z.B. gut für Treppenhäuser. Jemand bewegt sich, Licht geht an. Nix bewegt sich, Licht geht nach 30 Sekunden aus.

Sie sind aber schlecht für Toiletten. Jemand bewegt sich, Licht geht an. Jemand sitzt für 30 Sekunden still auf dem Pott, Licht geht aus.

Die Radar-basierten Melder erkennen, dass da eine Person ist und lassen das Licht an, auch ohne Bewegung.
Dazu kommt, dass sie die Position (in gewissen Grenzen) bestimmen können. Und das wiederum erlaubt das, was einige hier schon beschrieben haben: Offenes Wohnzimmer/Küchen-Konzept, eine Person geht von Wohnzimmer in die Küche, da geht das Licht an. Eine andere bleibt im Wohnbereich, da bleibt das Licht an. Die andere Person geht zurück ins Wohnzimmer, Licht in der Küche geht wieder aus, usw.

Ob man das am Ende braucht oder will muss natürlich jeder selbst entscheiden. Es sind aber schon Anwendungen denkbar, die mit klassischen Bewegungsmeldern nicht gehen. Mit Kameras ginge das theoretisch auch, hier sind aber die Kosten für die Auswertung viel höher und Datenschutzbedenken zumindest bei mir viel ausgeprägter.

PS: Ich bin mir nicht sicher, ob das aus meinem Beitrag klar wurde, aber wenn Erkennungsfehler ausreichend selten auftreten lassen sich mit Präsenzmeldern klassische Lichtschalter in den meisten Räumen ersetzen. Da wo jemand ist geht das Licht an und bliebt an bis niemand mehr da ist.
 
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Schinken42 schrieb:
Das Militär kann das nicht erst jetzt weil dieses Teil auf dem Markt ist.
Das habe ich auch nie behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass solche Produkte geradezu prädestiniert für Defense und Military sind.
 
Ich habe den Vorgänger FP2. Ich habe mehrere Zonen im Raum: Arbeitsbereich, Couch, Essbereich, Bücherregal. Je nachdem wo sich jemand befindet, werden Lichter geschaltet. Man vergisst so nicht, ein Licht aus- oder einzuschalten, und jederzeit das korrekte Licht an. Ich habe keine Ahnung, wie viele Personen der FP2 erkennt, das tracke ich auch nicht. Ich will nur, dass das jeweilige korrekte Licht geschaltet ist. Und das funktioniert schon sehr gut.
Upgraden auf den FP400 werde ich wohl nicht. Das einzige, dass mich an dem reizt wäre die Anbindung über Zigbee oder alternativ Matter-over-Thread. Der FP2 geht nur über WLAN.
 
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MetalForLive schrieb:
Der Sensor deckt fast mein ganzes EG ab inkl. Küche, Essbereich und Wohnbereich.
Ein Senso für eine komplette Etage? Das geht nur, wenn es keine Zwischenwände gibt, sonst benötigt man mehrere Sensoren.
MetalForLive schrieb:
Außerdem erkennt er stabil wenn ich Abends auf dem Sofa liege, das Licht geht nicht aus wie bei einem Bewegungsmelder wenn man still da sitzt.
Wenn man nachts auf dem Sofa einschläft, bleibt das Licht also die ganze Nacht über leuchten?
Ergänzung ()

Zu den technischen Specs:
  • Nur 120 Grad ist weit weg von Rundumsicht (wenn man nur ein Teil verwenden will). Man benötigt also in Summe drei Geräte.
  • "Acht Zonen und 10 Personen" => Wie verhält es sich mit der möglichen Zuordnung der jeweiligen Personen pro Zone?

Ergänzung ()

SternburgExport schrieb:
Die IR-Meldet sind z.B. gut für Treppenhäuser. Jemand bewegt sich, Licht geht an. Nix bewegt sich, Licht geht nach 30 Sekunden aus.
Wenn man will, kann man mit Infrarotsensoren aber auch die Temperatur auslesen und somit sieht man jede Wärmequelle im Vergleich zum übrigen Raum, ob sie sich bewegt oder nicht. Rein funktional wäre das dann vergleichbar mit den Radarsensoren.
 
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