Arbeiten in der Schweiz

M--G

Lieutenant
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Dez. 2006
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Gruezi :)

aaaalso ich bin momentan etwas überrumpelt und planlos, weshalb ich auch hoffe dass mir mein Lieblingsforum wieder helfen kann :D

Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit und bin von einem Headhunter in der Schweiz angeworben worden. (Diplom (Universität) Verfahrenstechnik)
Da das Leben in der Schweiz ja teurer ist(?!). Wollte ich fragen, ob es irgendwo Anhaltspunkte dafür gibt, wieviel man (mehr) im Vergleich zu einem deutschen Gehalt verlangen muss?

Schonmal vielen vielen Dank :)
Ging alles super schnell und habe nächste Woche schon das zweite Gespräch, was dann bei der Firma ist (erstes war beim headhunter).

p.s. über Erfahrungen von anderen Deutschen in der Schweiz, würden mich auch interessieren! :)
Sonst noch etwas, das man unbedingt beachten muss?
 
Kumpel von mir arbeitet als Berufseinsteiger in der Schweiz als Ingenieur Maschinenbau. Er würde in Deutschland ca. 50.000 Brutto verdienen, dort bekommt er ca. 75.000 Euro.

Finanziell lohnt es sich definitiv, aber nur wenn man einigermaßen sparsam lebt. Sonst hält es sich die Waage, da Mieten etc. sehr teuer.
 
Suche mal hier im Forum, gab es bereits mehrfach die Frage.

Die Schweiz ist unglaublich teuer, vor allem das tägliche Leben. Ich habe in Winterthur das Kilo Tomaten für 14 Euro gesehen, den Döner für 11 Euro. IMO ist der Zuverdienst im Verhältnis zu Deutschland recht schnell aufgebraucht, so paradiesisch ist das leider nicht. Man kann gut verdienen, aber auch teuer leben.

Ein Kollege, der auch dorthin ging, hat das Glück nur 10km von der Grenze nach D zu leben, der fährt zum einkaufen immer rüber, dann gehts.
 
Die größten Städte liegen ja nahe an der deutschen Grenze, vor allem Basel. Basel ist auch nicht so teuer wie bspw. Zürich, wenn auch weit über deutschem Durchschnittsniveau.
Aber dafür hat man den Vorteil, der Großeinkauf in D erledigen zu können. Am besten wäre natürlich eine Art Grenzgängertum. ^^
 
gut ist es wenn man die verdienten Franken in Euro ausgeben kann

70-80k Franken kannst schon verlangen, in zürich nochmal 10k Franken mehr
 
Partizan schrieb:
Die größten Städte liegen ja nahe an der deutschen Grenze, vor allem Basel. Basel ist auch nicht so teuer wie bspw. Zürich, wenn auch weit über deutschem Durchschnittsniveau.
Aber dafür hat man den Vorteil, der Großeinkauf in D erledigen zu können. Am besten wäre natürlich eine Art Grenzgängertum. ^^

Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.....
.... der Job bei Basel ist :)

Danke für die Tipps (und Link zum anderen Thread) :)
Ich bin mal gespannt und werde mich vorher auf jedenfall noch intensiver einlesen
 
Zuletzt bearbeitet:
Fu Manchu schrieb:
Suche mal hier im Forum, gab es bereits mehrfach die Frage.

Die Schweiz ist unglaublich teuer, vor allem das tägliche Leben. Ich habe in Winterthur das Kilo Tomaten für 14 Euro gesehen, den Döner für 11 Euro.

Äähmm... 11€ für einen Dönner scheint mir etwas viel. Auch in Winterthur kostet ein Döner, wie fast überall in der Schweiz (ausgenommen Zürich), 8-9 CHF d.h. ca. 7€.

Also verglichen mit Australien ist die Schweiz richtig günstig! Da fällt mir manchmal fast die Kinnlade runter, wenn ich die Preise hier sehe. :(
 
@TE: berichte uns weiter! bin gespannt wie d dich letztendlich entschieden hast.
 
Hey,

habe mich mit dem Thema auch mal auseinader gesetzt. Was mir dabei sehr übel aufgestoßen hat ist das du schneller die Schweiz wieder verlassen musst wie du Sie bereten hast wenn du deinen Job verlierst.

Auf der einen seite eine sehr gute regelung auf der anderen aber auch nicht.

Gruß

Alex
 
awo schrieb:
Hey,

habe mich mit dem Thema auch mal auseinader gesetzt. Was mir dabei sehr übel aufgestoßen hat ist das du schneller die Schweiz wieder verlassen musst wie du Sie bereten hast wenn du deinen Job verlierst.

Auf der einen seite eine sehr gute regelung auf der anderen aber auch nicht.

echt? auch wenn man mehrere Jahre gearbeitet hat? Oo

Sollten die mal bei uns einführen. DE wäre dann ganz schnell um ein haufen Bürger ärmer :freaky: :freak:
 
müsste nochmal schauen aber das ist so weil du quasi nur eine befristete Aufenhaltsgenehmigung bekommst.

Wie das nach Jahren aussieht wäs ich net. Da würde dann sicher schon die Schweizer Staatsbürgerschaft in betracht kommen.
 
awo schrieb:
Was mir dabei sehr übel aufgestoßen hat ist das du schneller die Schweiz wieder verlassen musst wie du Sie bereten hast wenn du deinen Job verlierst.
Wenn du als EU-Bürger in der Schweiz eine unbefristete oder mindestens auf ein Jahr befristete Stelle hast, bekommst du eine auf 5 Jahre befristete Aufenthaltsbewilligung ("B"). Diese wird nach 5 Jahren um weitere 5 Jahre verlängert (oder in eine Niederlassungsbewilligung "C" umgewandelt), sofern du bei der Verlängerung nicht seit mehr als einem Jahr unfreiwillig arbeitslos bist. In diesem Fall wird sie nur um ein weiteres Jahr verlängert.

Solltest du also bei einer unbefristeten Stelle ein Jahr nach Einreise arbeitslos werden, kannst du noch mindestens 5 Jahre (4+1) bleiben, solltest du genau ein Jahr vor der Verlängerung arbeitslos werden, kannst du noch mindestens 2 Jahre (1+1) bleiben. Bei Kurzaufenthalten bei auf weniger als ein Jahr befristeten Stellen sieht es etwas anders aus, jedoch würde ich Ablauf der befristeten Stelle nicht als ungeplante Arbeitslosigkeit bezeichnen.

Quelle: http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/aufenthalt/eu_efta.html


Die Schweizer Staatsbürgerschaft kommt nach frühestens 12 Jahren Aufenthalt in Betracht (mindestens 5 Jahre, wenn mit einem Schweizer verheiratet).
 
Zuletzt bearbeitet:
sagte ja wusste das nimmer ganz genau :). Aber wie gesagt ist befristet.

Aber ich würde auch defentiv mir das Land auch mal anschauen und mit Leuten reden die dort wohnen.

Ein erster eindruck ist immer besser und ich rede nicht von einem "Urlaubs eindruck"

Gruß

Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Stell ruhig die Fragen die dich interessieren, ich arbeite in Basel ;D
 
Ha da holl ich mir doch direkt ne doppelbestätigung :).

Wie lange darf ich mit der B genehmigung noch im Land bleiben weil ich selbst verschuldet den Job verloren habe?
 
Und ich in Solothurn, Frauenfeld und St.Niklaus :D
 
Aimr schrieb:
Stell ruhig die Fragen die dich interessieren, ich arbeite in Basel ;D

Na dann weiß ich ja, wen ich fragen muss wenn ich bei Basel den Job bekomme :-)
(also ob es günstiger ist in der Schweiz oder Deutschland zu wohnen... (Miete+Steuern+Versicherung...))
 
naja was das Leben in der Schweiz angeht: teuer! also wenns dir irgendwie möglich ist, bleib in Deutschland wohnhaft ;)
 
Na geht nun in die heiße Phase.
Freitag war ich da und gleich Einladung zur letzten Runde am Dienstag bekommen, danach nochmal bibbern und dann habe ich eine Zu- oder Absage.

Mal schauen ob ich danach vor der Entscheidung bin, wo ich wohnen soll ;)
 
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