Arbeitstier zum Programmieren und mobilen Arbeiten

Yvania

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Hallo zusammen,

ich bin nun schon seit laengerem auf der Suche nach einem echten 'Arbeitstier' fuer die Arbeit unterwegs und vom Buero aus. Ich wollte definitiv noch das Erscheinen der Ivy Bridge dual cores abwarten und da diese nun erschienen sind, habe ich mich mehr oder weniger auf ein Notebook eingeschossen - das X230 von Lenovo.

Wichtig fuer mich:
  • qualitativ hochwertiges Display
  • hohe Rechenleistung, erweiterte Features der Intelprozessoren (v.a. VT-x, vPro und Trusted Execution Technology)
  • ordentliche Tastatur mit Layoutwahl (brauche US-Layout)
  • hochwertige Verarbeitung, niedriges Gewicht

Das Notebook soll dann vor allem fuer's Programmieren und Entwickeln verwendet werden (keine Arbeit mit IDEs, nur vim und Sublime Text 2, deswegen reicht ein kleineres Display). Sonst natuerlich das uebliche: Mal eine Website aufrufen, ein bisschen Musik hoeren. Grafikleistung spielt definitiv nur eine untergeordnete Rolle (HD 4000 sollte vollkommen reichen). Windows brauche ich nicht vorinstalliert, da dann eh Debian und FreeBSD drauf kommen.

Tja, auf Basis all dieser Kriterin habe ich mich dann eben fuer das X230 entschieden. Bestellen wuerde ich bei Campuspoint (in der i7-3520M Variante) mit folgenden Modifikationen:
  • RAM auf 16 GB (ich mounte tmpfs immer in den RAM, das macht beim Kompilieren definitiv Freude)
  • HDD auf Series 830 256 GB
  • in den mSATA-Platz die WWAN/UMTS-Karte
  • Akku auf 9-Zellen
  • Tastaturlayout auf US mit Backlight

Insgesamt kaeme ich dann auf etwa 1600 Euro. Da das ja doch eine ordentliche Stange Geld ist, wollte ich eben vor der Bestellung nochmal bei euch nachfragen, ob ihr meint, dass das Laptop fuer mein Anforderungsprofil passt und was ihr sonst so zur (modifizierten) Ausstattung denkt.

Vielen Dank und pardon, dass der Beitrag dann doch etwas laenger geworden ist!
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo, nicht UTMS, sondern UMTS!)
Yvania schrieb:
Hallo zusammen,



Das Notebook soll dann vor allem fuer's Programmieren und Entwickeln verwendet werden (keine Arbeit mit IDEs, nur vim und Sublime Text 2, deswegen reicht ein kleineres Display).
.......

ob ihr meint, dass das Laptop fuer mein Anforderungsprofil passt und was ihr sonst so zur (modifizierten) Ausstattung denkt.

sicher, dass sich ein i7 nicht sehr doll langweilen wird? 16GB RAM? wozu? Du hast ne SSD, da brauchst du zum kompil. nichts in den RAM laden?!?!
 
chk1987 schrieb:
sicher, dass sich ein i7 nicht sehr doll langweilen wird? 16GB RAM? wozu? Du hast ne SSD, da brauchst du zum kompil. nichts in den RAM laden?!?!

Vielen Dank fuer deine Antwort und Einschaetzung! Ich stimme dir absolut zu, dass der i7 die meiste Zeit weit entfernt sein wird von voller Auslastung. Da ich aber an Projekte arbeite, die leider nicht ohne staendige full builds auskommen, moechte ich gern jedes bisschen an zusaetzlicher Taktrate mitnehmen, was ich kriegen kann. In diesen Momenten laste ich die Kerne dann eben doch voll aus, was mir, ueber den Tag verteilt, einfach Zeit spart.

Zur SSD/RAM: Bei umfangreicheren Projekten kommen je nach Build schnell 2-3 GB temporaere Daten zusammen. Wenn ich diese direkt im RAM halten kann und nicht ueber die SSD schicken muss gilt selbiges wie bei der CPU: Zeitersparnis. Nichtsdestoweniger glaube ich aber, dass die Projekte, an denen ich arbeiten werden, nicht sehr viel umfangreicher werden. Daher hast du wohl recht und die 16 GB muessen nicht unbedingt sein, da ich selbst mit staendiger Nutzung von tmpfs die 8 GB selten komplett nutzen werde. Ist auf jeden Fall eine Moeglichkeit, den Kaufpreis dann doch wieder etwas zu reduzieren.

@Asinuss: Dieser spezielle 4-Kerner bietet leider nicht die von mir gewuenschten Prozessorfeatures. Weiterhin konnte ich kein Notebook finden, das einen entsprechenden 4-Kerner und ein gutes Display (vorzugsweise eben mit IPS-Panel) und ein niedriges Gewicht vereint. Trotzdem Danke fuer deinen Hinweis!
 
Zuletzt bearbeitet: (Antwort auf Asinuss)
Asinuss schrieb:
Vor allem wäre der 3610QM die bessere Wahl ;)

Der 3610QM verbraucht mehr Leistung und ist deutlich langsamer als der 3520M. Das kompilieren passiert ja nicht auf allen 4 Kernen / 8 Threads, sondern nur auf einem. Daher 3,3 GHz vs. 3,6 GHz


EDIT: kannst ja mal hier in die Liste schauen: http://geizhals.de/?cat=nb&sort=p&xf=2379_12~27_2~2377_14.9~29_Core+i7-3~28_2500#xf_top

Das Macbook Pro wäre ja relativ günstig. Linux sollte darauf problemlos laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Yvania

wenn du unbedingt die 16GB brauchst, dann rüste die selbst nach. das wird wesentlich günstiger
 
sasdensas schrieb:
Der 3610QM verbraucht mehr Leistung und ist deutlich langsamer als der 3520M. Das kompilieren passiert ja nicht auf allen 4 Kernen / 8 Threads, sondern nur auf einem. Daher 3,3 GHz vs. 3,6 GHz


EDIT: kannst ja mal hier in die Liste schauen: http://geizhals.de/?cat=nb&sort=p&xf=2379_12~27_2~2377_14.9~29_Core+i7-3~28_2500#xf_top

Das Macbook Pro wäre ja relativ günstig. Linux sollte darauf problemlos laufen.

Vielen Dank! Ah, ich bin auch immer mal wieder ueber das MB Pro gestolpert aber mir war bis eben gar nicht bewusst, dass da ja auch ein i7-3520M verbaut ist. Prinzipiell scheint das ja ein ordentliches Geraet zu sein, Tastatur und Display sollen ja ebenfalls von guter Qualitaet sein.

Ich habe lediglich Bedenken, was das spiegelende Display angeht (arbeite eigentlich nie in Sonnenlicht, aber doch haeufiger abends in hellen Bueros) und eine SSD ist leider auch nicht verbaut. Nachruesten, von meiner Seite aus, waere prinzipiell kein Problem, fuehrt aber sicher zu Garantieverlust, oder? Apple laesst sich das ja leider ziemlich gut bezahlen.

@chk1987: Ich braeuchte ja dann einen einzelnen 8 GB Riegel (1600er). Campuspoint laesst sich den mit 60 Euro vergueten, das schien mir eigentlich recht guenstig bzw. nicht unnoetig teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
(arbeite eigentlich nie in Sonnenlicht, aber doch haeufiger abends in hellen Bueros)
Dann dürfte dich das spiegelnde Display eines MBP sehr stören, mit dem X230 bist du besser bedient dank mattem Display.
 
Ich verwende den Vorgänger zum mobilen Arbeiten. Schwerpunkt ebenfalls Programmierung. Tooles Gerät. Das Display hat leider eine etwas geringe Auflösung, aber im Anbetracht des geringen Formfaktors und Gewichts ist das eben der Kompromiss, mit dem man leben muss.

Matt ist ein Muss, wenn man unterwegs die Umgebungsbedingungen nicht kontrollieren kann. Es wäre ohnehin unsinnig, einen Mac mit Linux zu betreiben. Die Hardware ist sicherlich nicht besser, als beim X230 und dann noch teurer.

16 GB sind vermutlich Overkill. Würde ich wenn, selbst nachrüsten. Habe ich auch gemacht. Die Garantie ist davon nicht betroffen. Selbiges gilt für die SSD. Das ist ja gerade einer der Vorteile der Thinkpads. Die sind im Gegensatz zu den Apple-Geräten so konstruiert, dass die Komponenten leicht zugänglich und austauschbar sind.

Der größere Akku ist natürlich auch schwerer. Würde ich nur machen, wenn man wirklich sehr lange ohne Strom auskommen muss. Mir reicht der 6-Zeller. Damit komme ich auf 5-6 Stunden, habe mich allerdings auch etwas mit den Stromsparmechanismen beschäftigen müssen. Idle sollte so um 8 Watt liegen.

Musik hören geht mit dem X220 übrigens nur über Kopfhörer. Die Soundausgabe ist ansonsten sehr bescheiden.

Fazit: Mir ist kein besseres Arbeitsgerät in dieser Kategorie und Preisklasse bekannt.
 
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