ASUS Prime B350-PLUS gebrickt?

Selphiron

Ensign
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Hallo!

Ich habe einen R5 1600 auf einem ASUS Prime B350-PLUS und die Corsair Vengeance LPX 3000. Ram lief nur auf 2133 und im Internet hieß es Bios Updaten. Auf die Herstellerseite gegangen, Bios Version 0613 runtergeladen, auf USB-Stick gepackt. Ins Bios gegangen, Bios geupdatet (da stand successful) und neustart.

Es kam der Hinweis, dass ich mit F1 ins Bios soll (ging sonst nicht weiter). Habe ich gemacht, dort DOCP 2933 angeschaltet, DRAM Voltage ging automatisch auf 1,35V hoch. Hab noch die Mainboard RGB LEDs ausgeschaltet.

Dann neustart und... nichts. Nur 100% Lüfter. Kein Piepen keine Anzeige auf dem Monitor...

Ich habe wie auf der Herstellerseite unter "BIOS-Utilities" BRenamerl runtergeladen und es in einem Ordner ausgeführt, in dem sich das Bios Version 0613 befand. Die Bios Datei wurde in "PRB350PS.CAP" unbenannt. Das habe ich dann in ein 4GB großes USB2.0 Stick (Fat32) gepackt und es am USB 2.0 Anschluss rangesteckt. PC angeschaltet und wieder nichts. Die LED im USB Stick leuchtet kurz auf und dann wirds wieder dunkel.

Was tun?
 
CMOS Reset probieren.
 
Netzteil ausschalten, CMOS-Batterie raus, ein paar Minuten warten, CMOS-Batterie rein, Netzteil anschalten, PC anschalten richtig?
 
Ja.
 
Nach dem die Batterie raus ist und das Netzteil noch auf aus Steht, Rechner entladen durch Startversuch. Da meist noch irgendwo Spannung im System ist, die ausreicht um z.B. kurz die LED´s zu starten.
 
Hatte ich auch schon. Ein richtig ausgeführter (!) Cmos Reset wird helfen. Wenn das Board nach dem Update noch lief, dann liegt sicherlich kein Brick vor.
 
CMOS Batterie raus und wieder reingesteckt (wie oben beschrieben). Jetzt sind die roten LEDs des Mainboards wieder an. Sonst ist alles gleich. Kein Bild, kein Piepton, Lüfter bei 100%.

Ich habe auch beide Ram-Riegel rausgenommen. Auch kein Piepen.
 
Hört sich schlecht an.
Stecker raus und 30 Minuten gewartet bevor du die Batterie wieder eingesteckt hast?
 
cvzone schrieb:
... Ein richtig ausgeführter (!) Cmos Reset wird helfen....
Was ist damit genau gemeint? Reicht es nicht die Batterie zu entfernen, 5 Minuten zu warten und wieder reinzustecken?

@Jongar81: Nein "nur" 10 Minuten.
Das ASUS CrashFree BIOS 3 soll ja auch über die DVD gehen, die ASUS dem Mainboard reingelegt hat. Soll ich mal einen internen DVD-Player auftreiben und es damit probieren?

Wie gesagt die LED des USB-Sticks geht immer nur kurz an, wenn ich es reinstecke. Ich glaube der ignoriert die USB-Anschlüsse. Könnte das funktionieren?

Ich versuche es immernoch mit dem "neuen" Bios auf dem USB-Stick. Soll ich mal eine andere Version probieren?
 
Man muss die Batterie gar nicht entfernen. Es reicht den CLRRTC Jumper kurzzuschließen, wenn das Netzkabel entfernt wurde. Batterie entfernen ist oft sogar die schlechteste Idee, da die ICs teilweise die Spannung Stunden halten können.

Da das Board nach dem Update noch lief, brauchst du es mit diesem Crashfree Bios gar nicht probieren, das Bios ist ja offensichtlich OK.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schaltest das Netzteil aus und überbrückst den Jumpen für den CMOS Reset mit einem leitenden Gegenstand. Kann eine Schere sein, ein Schraubendreher, eine Zange, egal was. Hauptsache es leitet. Wenn du natürlich einen Jumper hast, was bei heutigen Boards allerdings kaum noch mitgeliefert wird, dann kannst du auch den nutzen.
 
Stimmt, das Board hat keinen Jumper. Am besten mit einem Schraubendreher kurzschließen, einfach die Spitze an die passenden Kontakte (siehe Handbuch) halten.
 
Hab das selbe Problem öfter beim zu strengen oc. RAM Riegel Mal einen in nen anderen slot schieben dann Mal alle beide und so weiter einmal durchrotieren mit dem Steckplätze und der Anzahl der Module. Sollte irgendwas wieder ein Bild anzeigen Mal mit einem Mal mit zwei. Bei mir geht am schnellsten zum Ziel beide Riegel raus starten ausschalten dann wieder einen in nen slot und dann startet es meistens wieder. Habe aber auch schon Mal ne halbe Stunde das Prozedere hinter mir ;-)
 
Interessant. Nach dem 10. mal Bios Reset mit einem Schraubenzieher hat es geklappt. Danke an alle. Das Bios scheint die richtige Version zu haben (im Bios steht Ver 0613). Wie kriege ich jetzt meinen RAM auf 2933 ohne es wieder zu plätten?

Vielen vielen dank für die Hilfe
 
Interessant. Hatte gestern ebenfalls DOCP aktiviert und RGBs ausgestellt bei mir (Beta-Bios allerdings). PC fuhr danach auch hoch und lief den ganzen Tag auch beim Spielen. Jetzt gerade fuhr er nicht mehr hoch und musste ebenfalls mit F1 ins Bios. Habs dann wieder ausgestellt und der PC fuhr normal hoch.
 
An deiner Stelle würde ich noch mindestens auf den nächsten (nicht-Beta-)BIOS-Update warten.

Aber unter uns, OC bringt nichts an Leistung ggü. 2666. Stell's auf DDR4-2666 Standard und gut ist. Dann braucht's auch nur 1.2V.

Taste dich aber vorher ran mit DDR4-2400.
 
Ich habe auch inzwischen totale Probleme mit 0803. Letztendlich bin ich wieder da, wo ich vor AGESA 1006 angefangen hatte, bei 2666 Mhz. Die Kiste bootet nicht bei 2800, bei 2933 nur wie es ihr mal passt und bei 3066 startet sie immer, ist aber im Windows instabil. 3200 läuft immer noch gar nicht. Habe natürlich auch SoC Spannung, DRV, ProcODT und CR etc. alles berücksichtigt.

Ich hoffe wirklich die Final bietet mehr. AGESA 1006 schien ein super Fortschritt zu sein, aber zu viel funktioniert augenscheinlich grundlos nicht. (2933 läuft nicht, aber 3066 schon, bei ident. Settings....)
 
Zuletzt bearbeitet:
D.O.C.P. auf disabled stellen und mit F10 speichern, Neustart

Nach Neustart die DRAM-Spannung auf 1,35V und ProcODT auf 53,3Ohm einstellen und mit F10 speichern, Neustart

Wieder ins UEFI und D.O.C.P. auf Profile1 einstellen und mit F10 speichern, Neustart

Danach sollte der RAM mit 2933MHz und 16-17-17-17-35 laufen.
Die Latenz CL 15 funktioniert mangels Teiler noch nicht.

So hat es zumindest bei mir funktioniert mit Asus Prime B350-Plus, R5 1600X und 2x8GB Corsair Vengeance LPX 3000.
 
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