Test Asus ROG Theta Electret im Test: Marke und hohe UVP machen noch kein gutes Headset

7hyrael

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Wenn man sich davon trennt beide Kanäle via Funk zu übertragen, kann man sich auf dem Markt relativ frei bewegen. Die Audioübertragung dann bspw. mit einem ordentlichen Bluetoothkopfhörer mit aptX Low Latency und zusätzlich ein kabelgebundenes Mikrofon.
Dadurch hast du aber nix gewonnen, dann kann ich auch einfach selbst direkt ein Custom-Kabel ans Modmic + HD800 schnallen damit ich keine zwei Strippen habe. Das Problem ist auch nicht das Mikro, Wireless-Mikros gibt es gute. Was es nicht gibt, sind gute, offene Over-Ear Wireless Kopfhörer. Wenn ich zu Hause Zocke und gleichzeitig mit Leuten Reden will, brauch ich keine Isolation und auch nicht all die Nachteile eines geschlossenen Systems.
 

calippo

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Dadurch hast du aber nix gewonnen, dann kann ich auch einfach selbst direkt ein Custom-Kabel ans Modmic + HD800 schnallen damit ich keine zwei Strippen habe.
Eben, zumal das "zusätzliche kabelgebundene Mikro" in den meisten Fällen dann auf ein Großmembranmikrofon am Arm mit Popschutz und XLR Audiointerface hinausläuft, weil das kleine Stand-Tischmikro doch zu viel Tastaturklimpern aufnimmt und das ständig im Weg steht.
Ist ja auch ne tolle Lösung und heutzutage gut bezahlbar, aber für ein paar Stunden Teamspeak pro Woche mit 10% Redeanteil ist das totaler Overkill.
 

KarlsruheArgus

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Hab auch vergeblich nach einem brauchbarem Headset gesucht und bin dann auf ein Modmic mit BD DT990 Pro gewechselt. Wenn man P/L haben will bleibt einem ja fast schon keine andere Möglichkeit als eine Kombi von Kopfhörer und externem Mikro.
 

miagi

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Ich scrolle so durch und sehe was von Elektrostaten. Denke: "Was die brauchen doch einen speziellen Hochspannungsanschluss zum funktionieren." Noch mal nach gucken, auf zum Verlagshaus von Wikipedia
"Elektret"
Der oder das Elektret ist ein elektrisch isolierendes Material, das quasi-permanent gespeicherte elektrische Ladungen oder quasi-permanent ausgerichtete elektrische Dipole enthält und somit ein quasi-permanentes elektrisches Feld in seiner Umgebung oder in seinem Inneren erzeugt.
Ach so, okay das macht einiges einfacher aber dieses isolierte Material kann leider seine Ladung verlieren über Zeit, keine Isolierung ist ideal, wodurch der Kopfhörer sukzessiv schlechter wird. Keine guten Aussichten für ein 200+ € Kopfhörer :/

Ich hab schon gehört das Stax für Gaming ganz geil sein sollen was die Lokalisation und die Details angeht. Ich hab Philips SHP9500 die für einen Stereo-Kopfhörer auch wirklich einen tollen Job machen was Lokalisation angeht, ist mit ein Grund dafür wieso dieser Kopfhörer so "natürlich" klingt. Kommt aber nicht an meine Lokalisations-Referenz ran, aber der Bonus an Komfort, Verarbeitung und Musikqualität sprechen für ihn.
Hab auch einen Beyerdynamic DT 1770 PRO beim Spielen ausprobiert und der hat mich wirklich weggeblasen was Details, Bass und Sub-Bass angeht. Unfassbar was der Kopfhörer einem an den Kopf wirft, einfach krass. Mit dem 250 Ohm Gerät konnte ich auch noch feine Geräusche aufnehmen, ein Audio-Vorteil ganz anderer Art. Allerdings ist die Lokalisation bestenfalls mittelmäßig bis okay. Für kompetitives Spielen ist man zu häufig recht ratlos wo die Geräusche herkommen. Aber für casual oder SP-Spiele ein extremes Erlebnis das wirklich etwas zum Spaß des Spiels hinzufügt. Und für Musik ist es schon beeindruckend wie der 1770 PRO "sound stage" und "stereo imaging" kombiniert. Es gibt Kopfhörer die sind präziser in der Lokalisation (imaging) wie die erwähnten SHP9500 und es gibt kopfhörer die sind deutlich weiter/breiter (sound stage), aber die Kombination aus beiden ist schon bemerkenswert. Am Ende haben mir aber die Höhen nicht so gefallen in dem Kopfhörer und Kabel und Anschluss sind blöd, für 400€ ist das schon so ne Sache...

Ich würde gerne die Beyerdynamic TYGR 300 R und die DT 1990 PRO ausprobieren, hab sehr lobende Reviews zu beiden gesehen. Und von der geschlossenen Variante den DT 1770 PRO gibt es ein neu abgestimmtes Modell von drop die 177X GO. Die sind auch sehr interessant, das könnte mein geschlossener Kopfhörer sein für Musik und intensives SP-Gaming sein.
 

emulbetsup

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@calippo @7hyrael

Ich dachte dabei nicht an ein XLR-Setup. Das wäre tatsächlich totaler Overkill. Denke da eher an ein einfaches USB-Mikrofon, einem geeigneten USB-Bluetooth-Transmitter und ordentliche Bluetoothkopfhörer. Ich nutze bspw. folgendes Setup und bin sehr zufrieden.

Avantree Leaf USB Bluetooth Audio Adapter
Sennheiser Momentum M2 AEBT Over-Ear Kopfhörer
RØDE NT-USB

Das ist jetzt zugegebenermaßen auch nicht ganz günstig, aber es hätte auch ein sehr viel günstigeres Mikrofon getan. Die Kopfhörer hatte ich ohnehin schon, weshalb ich auch nicht nochmals für ein Headset viel Geld ausgeben wollte.
 
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miagi

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Dadurch hast du aber nix gewonnen, dann kann ich auch einfach selbst direkt ein Custom-Kabel ans Modmic + HD800 schnallen damit ich keine zwei Strippen habe. Das Problem ist auch nicht das Mikro, Wireless-Mikros gibt es gute. Was es nicht gibt, sind gute, offene Over-Ear Wireless Kopfhörer. Wenn ich zu Hause Zocke und gleichzeitig mit Leuten Reden will, brauch ich keine Isolation und auch nicht all die Nachteile eines geschlossenen Systems.
Hey ein kabelloser offener Kopfhörer ist überhaupt kein Problem. Man nimmt z.B. einen
  • Philips SHP9500
  • Mpow Bluetooth 5.0-Empfänger für ~17 €
  • wenn man möchte ein Avantree Leaf USB Bluetooth Audio Adapter für ~35€
  • kurzes Aux Kabel

Und dann genieße ich meinen SHP9500 oder meine Fidelio X2HR oder meinen Sivga 006(closed back) in völliger kabelloser Freiheit. Hab so zuletzt Nioh 1 nachgeholt, mit kabellosem Gamepad auf dem Fernseher mit den SHP9500 kabellos auf dem Kopf, den ganzen Tag wenn ich will ^^. Hab mir mittlerweile einen zweite MPOW bestellt weil ich die so toll finde. Das Teil konnte auch die Beyerdynamic DT 1770 PRO zum singen bringen, immerhin 250 Ohm.

Mein Problem für das vollständige Kabellose Headset ist dass das kabellose ModMic von AntLion seit Wochen ausverkauft ist :( Ich will das aber haben weil ich das sowohl mit meinem alten BT-Kopfhörer am PC, als auch mit anderen Kopfhörern und dem MPOW gut nutzen könnte.

PS: Es gibt auch das RØDE Wireless GO das interessant aussieht aber für meine Zwecke wäre das ModMic optimal.
 
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Bierliebhaber

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Kann dem Test nicht so ganz folgen, ist der Bass nur "schlecht", weil er "neutral" ist? Denn dann wäre er ja richtig gut, dem üblichen Gaming-Schund weit überlegen und das Headset besser als der Test suggeriert. Kann mir zwar trotzdem nicht vorstellen, dass so eine Bastellösung toll klingt, aber man sollte doch eher die Qualität, nicht die Quantität des Basses bewerten. Letzteres kann man gerne erwähnen, aber es ist eindeutig Geschmackssache und sollte damit bei der qualitativen Bewertung keine Rolle spielen. Vielleicht habe ich aber auch nur was falsch gelesen, und die Qualität taugt (auch) nichts...
In jedem Fall dürfte man bei einem richtigen Kopfhörerhersteller besser aufgehoben sein, selbst wenn es am Ende doch nur dynamische Treiber sein sollten. Wenn man die auf jeden Fall ausschließt gibts ja noch die Magnetostaten von Hifiman oder so... zu dem Preis dürfte die Auswahl enorm sein.
Oder man gönnt sich als Allrounder was mit BA, für unterwegs ungeschlagen. Und auch daheim sind die UE900 nach wie vor meine Favoriten beim Klang, aber die K7XX und DT880 tragen sich auf Dauer etwas bequemer und ich kann sie auch ohne den Corda Jazz betreiben. :D

Dass man für Rock oder Gaming Bassmatsch braucht stimmt mMn nicht wirklich. Ich höre viel Prog-Rock, auch mal Metal oder Punk, und ausschließlich mit "neutraleren" Hörern (klar, der DT880 z.B. ist da auch schon ein Stückchen weg), genauso wie ich nur mit solchen zocke. Ich will ja alles hören wie es ist und nicht, dass möglicherweise Relevantes im Bassgedröhne untergeht. Gerade die Mitten leiden unter der 08/15-Badewanne ja leider enorm, und die dürften doch auch beim Zocken sehr wichtig sein.
Zwar ist ab und zu etwas mehr Bass auch nicht schlimm, wenn es vernünftig gemacht ist (TripleFi 10!!!), aber auch das nervt auf Dauer zu sehr.
 

Piranha771

Ensign
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Eure Mic-Sample Übersicht finde ich ja toll! Wäre nur noch zu toppen wenn ihr als Referenz zusätzlich eine Studio-Mikrofon-Aufnahme dazu packen würdet.
 

borizb

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Warum habe ich das Gefühl dass Headsets immer teurer werden, im Gegenzug aber immer weniger taugen? Für das Geld bekomme ich ja ein Beyer Dynamics Headset, oder entsprechend Kopfhörer und separates Mikro, die wesentlich besser sind.
Für ~80€ bekommt man das HyperX Cloud II, für das Geld findste wenig besseres.
Ein 299€ Headset habe ich aber in letzter Zeit nicht aufgehabt. Macht das so nen großen Unterschied?
 

7hyrael

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Avantree Leaf USB Bluetooth Audio Adapter
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Das ist jetzt zugegebenermaßen auch nicht ganz günstig, aber es hätte auch ein sehr viel günstigeres Mikrofon getan. Die Kopfhörer hatte ich ohnehin schon, weshalb ich auch nicht nochmals für ein Headset viel Geld ausgeben wollte.
Wie du an meiner Aussage bzgl. des HD 800 erkennen dürftest, ist das Geld bei mir nicht der entscheidende Faktor. Deine Lösung ist sicher schon nicht schlecht, auch wenn der Momentum 2 nicht mit meinen Ohren harmonieren wollte (komforttechnisch), aber nicht das worauf ich abziele, zumal eben auch nicht offen.

Ich hab hier im Büro vermutlich nen höheren Betrag versteckt in Kopfhörer, Verstärker für diese, Audio Interfaces und ein paar Mikros rumliegen, als mein Gaming-(und auch Arbeits-)Rig gekostet hat. Ich bin mit meiner Lösung auch richtig glücklich, aber eben nicht 100%. Das wäre für mich mit einem Sennheiser HD820-Wireless vermutlich gegeben und ja, so krank das für manche klingen mag. Ich würde die vermutlich knapp 3000€ dafür hinlegen.

Wenig Elektronik wird bei mir so viel und langfristig genutzt, daher tut mir das zwar irgendwo weh, so viel dafür hinzulegen, aber solange es ihn nicht gibt, muss ich das ja auch nicht. Und auf weitere 0815-Experimente mit vermeintlichen Highend-Sound-Gaming-Headsets hab ich keine Lust mehr.

Meinen HD800 habe ich nun über 8 Jahre und der steht noch wie eine eins hier, außer üblichen Gebrauchsspuren und langsam etwas Bedarf nach einer Erneuerung der Polster. Habe ihn (auf Grund damals dünner Finanzierungsgrundlage... :D ) gebraucht für knapp 600€ (S/N > 5000) gekauft und neue Polster drauf gepackt, mir von einem netten Herrn aus der Gegend ein klasse Custom-Kabel anfertigen lassen, hab ihn mit dem Super-Dupond-Mod noch die letzten Nuancen optimiert zum für mich absolut makellosen Sound (auch ein SR009 von Staxx, LCD-4 von Audeze und HiFiMan Susvara waren mal hier und konnten ihn nicht vertreiben)Hat mich insg. mit Kabel ca. 850€ gekostet und war jeden Cent wert. Ich bin seither (fast) wunschlos Glücklich gewesen, obwohl das Kabel wirklich genial ist was flexibilität und auch Anfassgefühl angeht, da wirklich flexibel und geschmeidig, ohne wäre halt schon noch besser.

Das wäre für mich einfach mehr Gewinn als ein paar FPS durch eine 3080Ti und würde mir viel länger Freude bereiten als diese, da er vermutlich nicht so bald ersetzt würde.
Ergänzung ()

Ein 299€ Headset habe ich aber in letzter Zeit nicht aufgehabt. Macht das so nen großen Unterschied?
Wenn du es rein auf den Klang der Wiedergabe beziehst, ja und nein.
Gute Kopfhörer zwischen 100-150€ wie bspw. eben auch der Hyper X Cloud, Beyerdynamic DT 990/880/770 klingen schon sehr gut (der 880 war ja immerhin mal Beyerdynamics Flaggschiff...) und darüber werden die Verbesserungen pro € immer geringer auszumachen.

Was vielen auch nicht klar scheint: Klang und das Empfinden für diesen sind Gewöhnungs-Fragen. Man kann mit den Earbuds eines iPhone total glücklich sein, obwohl des absolut schäbigen Klangs wie ich ihn sehen würde. Ich habe selber früher nur solche billigen Dinger am MP3-Player oder Diskman in der Schule klemmen gehabt und war zufrieden. Man versaut sich selbst ein wenig wenn man nach immer besserem Klang sucht, denn das kann auch schnell in eine endlose, seeeehr kostspielige Odyssee münden die Esoterische Züge annehmen kann.

Ab einem gewissen Niveau, findest du auch quasi nur noch Unterschiede, da gibt es kein Objektives "besser" oder "schlechter" mehr. Das sind dann rein Fragen des Geschmacks und der Kompatibilität. Manche können bspw. einfach nicht mit Audeze-Hörern, weil diese oft recht schwer sind, aber wenn du Bass magst, gibts quasi nix besseres als einen Audeze, daher hört man auch immer mal wen der sie die "Meister der Dunkelheit" nennt oder so :evillol:. Aber dir bringt das tollste Klangerlebnis nichts, wenn du den Hörer nicht auf dem Kopf ertragen kannst. Andere können mit den Stax nichts anfangen, obwohl die in sachen Detailtiefe, Brillanz und sauberkeit quasi das oberste Ende der Fahnenstange sind. Weil sie eben bedingt durch den Elektrostatischen "Antrieb" recht höhenbetont sind. Das muss man auch mögen und es muss auch zur Musik passen die man hört. Für Spiele würde ich so einen nie empfehlen.

Und dann hängt es natürlich von deinen Medien ab die du damit konsumieren willst. Mein HD 800 ist wie so viele der Highend-Kopfhörer eher von Analytischer Natur. Der deckt jedes Detail auf und wenn die Musik die du hören willst (und damit mein ich jetzt noch nichtmal die Lossless-Debatte...) keine gute Soundqualität bietet, was leider heute bei vielen Produktionen irgendwie der Fall scheint, dann macht der dir unter Umständen viel weniger Spaß als der Hyper X Cloud.

Kopfhörer sind keine lineare Geldfrage was die Eignung für den einzelnen angeht, hin zu einem universell perfekten Hörer ab Preisklasse X.
Jemand der Unerfahren ist, der braucht erstmal Zeit um die feinen Nuancen die ein wirklich guter Kopfhörer wiedergeben kann überhaupt zu erfassen. Dynamik, Separation von Instrumenten, feine Details und Bühnendarstellung, das muss man auch lernen zu hören. Genauso wie Ortung von Gegnern bspw. in Spielen. Wer sich einen neuen Kopfhörer kauft der eine Komplett andere Bühnendarstellung hat, wird oft sehr enttäuscht sein beim ersten ausprobieren wenn er mit hohen Erwartungen da ran gegangen ist.
 
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miagi

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Ohne Aptx-LL ist das nicht lippensynchron, geht für mich gar nicht.
Hmm ja gute Frage. Also ich habe nichts mit dem ich das verifizieren könnte. Ich habe einen Vergleich zu meinen alten Sony MDR-ZX770BN BT-Kopfhörern gemacht. Die haben aptX, aber kein LL soweit ich das sehe. Hab ein spezielles Audio-Bild-Synchron-Test-Video auf Youtube genommen zum Vergleich. Ich empfinde den MPOW als etwas schneller. Wobei die Verzögerung beim Sony MDR-ZX770BN schon recht gering ist und mir nur mit diesem speziellen Video wirklich auffällt. Mein "Gaming-Monitor" ist recht schnell und hat einen relativ geringen Inputlag. Würde bei den Sony auf 50 ms desync schätzen höchstens. Also mit Monitor Inputlag in der Mitte des Bilds von vll um die 15 ms, sind's insg. ~75 ms. Würde sagen der MPOW ist etwas schneller. Also um ein asynchrones Video-Bild-Empfinden bei Konversationen zu erzeugen ist das mMn viel zu schnell bzw. der Delay zu gering. Vll nicht die obere Spitzenklasse für kompetitives Gaming was Delay angeht, aber dafür ist's auch nicht gedacht.

Ich habe aber schon von anderen das Problem gehört, such auch mal das Testvideo auf Youtube. Wenn der desync deutlich mehr als 0,1 s ist (den Monitor-Inputlag mit bedacht), würde ich vermuten das irgend was im System nicht stimmt. Hatte an meinem Corsair HS70 kabellosem Headset (das ich verkaufen möchte) ein mal das Problem das meine Mikrofon-Eingabe merklich verzögert war. Das ging nach einem Neustart der Corsair-Software aber weg und hatte nichts mit der eigentlichen "Performance" des Headsets zu tun.

PS: Der Empfang ist beim MPOW mit Avantree Leaf sehr gut. Auch im Nebenzimmer kein Problem. Sofern man den elektromagnetischen Wellen keine undurchdringbare Barriere entgegensetzt, wie große Spiegel oder Stahlbetonwände.
 
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Der Kabelbinder

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Ich dachte dabei nicht an ein XLR-Setup. Das wäre tatsächlich totaler Overkill.
[...]
RØDE NT-USB

Das ist jetzt zugegebenermaßen auch nicht ganz günstig, aber es hätte auch ein sehr viel günstigeres Mikrofon getan.
Wenn man sich mal anschaut, was gute und günstige XLR-Kombis heutzutage kosten, dann kann von Overkill eigentlich keine Rede mehr sein. Audio-Interfaces wie das UMC22 von Behringer bekommt man schon ab 40 Euro. XLR-Mikros ab 15 Euro. Ein Stativ der Wahl ebenfalls ab 15 Euro. Kostet in Summe weit weniger als beispielsweise ein Rode NT USB und bietet neben der Möglichkeit zur Aufnahme auch gleich eine externe Soundkarte mit DAC und KHV. Overkill sind für mich die Preise, die für so manche USB-Mikrofone verlangt werden. Selbst OEM-Waren werden vereinzelt schon für 80-150 Euro gehandelt. Vor allem Produkte mit "Gaming"-Label fallen hier negativ auf.
 

calippo

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Wenn man sich mal anschaut, was gute und günstige XLR-Kombis heutzutage kosten, dann kann von Overkill eigentlich keine Rede mehr sein.
Preislich nicht, deswegen ist das ja die interessanteste Alternative für viele Leute.
Für mich wäre so ein Aufbau am Schreibtisch halt total überdimensioniert, weil ich Voicechat wirklich nur ein paar Stunden pro Woche brauche und so lange es nicht rauscht und ganz schlimm nach Blechdose anhört, reicht das für mich bzw. mein Voicechat Team komplett aus.

Die Tonqualität des Antlion Wireless Modmics in den Reviewvideos würde meine Anforderungen zu 100% erfüllen, wenn es das mal wieder um die 100€ geben sollte, dann kaufe ich mir eins, nehme es auseinander und baue es in meine Wireless-Lösung ein.
Sollte nicht so kompliziert sein, wie man hier sehen kann
https://fccid.io/2AP9OMICROPHONE/Internal-Photos/Int-Photos-3981616
 

Ernie75

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Das ganze Headset klingt für mich irgendwie nur nach Marketing.
Beruflich setze ich mich (auch) mit professioneller Tontechnik auseinander und in dem Zuge auch mit Headsets, bzw. Kopfhörer und Mikrofonen.
Desweiteren führt dieses dazu, daß in dem Bereich zum einen für Qualität auch gern ein Euro mehr ausgegeben wird und zum anderen aber auch sehr auf das P-/L-Verhältnis geschaut wird.
Es hat einen Grund, daß bestimmte Firmen in dem Bereich keine Rolle spielen.
Und man bekommt für das Geld, welches hier aufgerufen wird, einfach deutlich mehr und gerade beim Klang vom Mikro deutlich mehr Qualität.
Kabel fest eingebaut? Uff... Das ist für mich bei allen Kopfhörer, welche ich selbst bezahlen muss, ein Ausschlusskriterium.
 

Schmarall

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40 KHz?! :confused_alt: Dafür, dass der Mensch nur bis 20 KHz hören kann. Aber hauptsache große Zahlen, das macht sich im Werbeprospekt immer gut. :evillol::freak:
 

3125b

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mischaef

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@mischaef
Die Aussage, das bei Gaming Headsets keine großen Verbesserungen oder Innovationen mehr möglich sind, halte ich für falsch.
Das was Du beschreibst sind aber eben auch nur kleine Verbesserungen. Mit großen Verbesserungen meinte ich eher, dass das Rad nicht noch mal neu erfunden wird oder das Superduperhyperneuegrandioe Feature dazu kommt. Das kann nicht mehr erwartet werden - was aber auch zeigt, wie gut manche Hersteller ihre Headsets machen - z.B. beyerdynamic. Dass noch Luft nach oben ist habe ich im Fazit ja auch geschrieben.
 

RAZORLIGHT

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Das sollte der neue Marketing Slogan von ASUS werden.
"Marke und hohe UPV machen noch kein gutes Produkt"... zumindest würde das derzeit passen.
 

mischaef

Kassettenkind
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Ein Mikro, das Plosive aufzeichnet, ist falsch platziert. Schönes Beispiel dafür, warum Headsets schon aus konstruktionsbedingten Gründen oft einfach so "bescheiden" klingen.
Das ist so nicht unbedingt richtig. Es gibt genügend Hersteller, welche es vernünftig schaffen - und ansonsten hilft ein Poppschutz, aber die paar Cent sollen ja auch noch gespart werdne.

40 KHz?! :confused_alt: Dafür, dass der Mensch nur bis 20 KHz hören kann. Aber hauptsache große Zahlen, das macht sich im Werbeprospekt immer gut. :evillol::freak:
Du hast den Text anscheinend nicht ganz gelesen, oder? Da wird deutlich etwas zu der hohen Frequenz geschrieben.
 
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