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News Atari setzt Journalisten unter Druck

Mositis, ich versteh dich, dass manche hie etwas unhaltbare Äußerungen machen. Aber nicht alle meinen hier Korruption ala Bilanzfälschung und Schmieren wie du das andeutest, sondern wie H3rby und Seelenplücker es gut ausdrücken, dass sozusagen manche Magazine online/offline es sich nicht verscherzen möchten mit den Publishern oder das Publisher ihre lieblinge mit den guten Wertungen haben.

Gott, Recht hast, ich kann es nicht beweisen, aber manche Bewertungen etc. können darauf hindeuten.
Und irgendow in den 4Players-Kolumnen hab ich auch gelesen, dass die Publisher dann auch Werbekampagnen schalten und dass 4Players dann wegen schechter Wertung vorenthalten wurde/würde. Und ich bin mir zu 99% sicher, dass solche Werbekampagnen auch bei anderen gibt und die Redaktionen sowas wissen.
 
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Seelenpflücker, sorry aber du kannst viel erzählen wenn der Tag lang ist. Die gesamte Branche kennst du ganz sicher nicht. Und auf "Das ist so!" Aussagen reagiere ich prinzipiell allergisch.

@douggy auch das mit den Anzeigen ist widerlegbar. Im IDG Verlag ist die Anzeigenabteilung übergelagert, heisst sie verkauft die Anzeigen zu mehreren Magazinen des IDG Verlages und nicht nur der GS. Die Redaktion der GS und die Anzeigenabteilung sind völlig lösgelöst voneinander. Die treffen sozusagen erst in der Druckerei aufeinander und dort ist es zu spät, Änderungen vorzunehmen. Oftmals sind die Tests schon lange im Druck, da kommen erst die Anzeigen. Das lässt sich nachweisen. Dazu muss man nur mal beim IDG anrufen oder bei den Druckerein. Die sollten keinen Grund haben, dich anzulügen wenn du einfach nachfragst, wie dieses System funktioniert. Von mir aus kannst du andere VErlage anrufen, fragen wie es bei ihnen aussieht und dann analog auf den IDG anwenden, die Unterschiede in den Vorgehensweisen unterscheiden sich nur in Details.

Desweiteren kann man simpel nachprüfen, dass 4players und GS und PC Games und viele andere solche Unterlassungerklärungen regelmässig bekommen und auch immer wieder mal Stornierungen von Werbeaufträgen aufgrund von "ungerechtfertigten" Tests bekommen. Es ist völlig normal, dass die Publisher Druck auf die Redakteure ausüben und es ist deren Job diesen auszuhalten. Das ist bei GS, PC Games und 4players überalle das gleiche Spielchen. Einziger Unterschied, 4players macht es zur Zeit öffentlich und ziemlich platt. GS hat es vor einem Jahr oder so auch mal öffentlich gemacht, als nach so einem Anwaltsschreiben tatsächlich sogar ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde gegen die GS. Man sieht also, alle Redaktionen haben damit zu kämpfen. 4players schreiben sich eben nur "Robin Hood" der Testerbranche auf die Fahne. Das machen sie allerdings nicht zum ersten Mal und es ist fraglich inwieweit sie diesem Ruf gerecht werden, kochen sie doch mit dem selben Wasser wie andere Redaktionen auch.

@ Seelenpflücker
In der Tat, die Spielermeinung gehen stark auseinander. Das war aber schon immer so. Mal sind die Tests negativer als die Spielermeinung, dann ists wieder mal andersherum. Bei der GS gibt es einen Lesertest der AitD 4 93 Prozent gibt. Es gibt also auch bei den Spielern sehr unterschiedliche Meinungen. Nimmt man mal Metakritik zur Hand und gibt die verschiedenen Spieleredakteure auch der GS ein, stellt man sogar fest, dass die meisten schlechter als der Schnitt bewerten ohne dabei jedoch gravierend davon abzuweichen. Auch das spricht gegen gegen gekaufte Tests. Das es in Einzelbeispielen wie Gothic 3, Witcher oder AitD 4 Abweichungen gibt ist völlig normal. Meinungen unterscheiden sich nunmal. Mal mehr, mal weniger. Auch 4players lag nicht nur einmal deutlich neben der Spielermeinung wie man an zahllosen Kommentaren zu Tests sehen kann.
 
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is mir ziemlich schnuppe, ob Du das glaubst oder nicht. Ich habe in mehreren Verlagen gearbeitet und weiß, wie es da zugeht. es ist völlig legitim, sich über die derzeige Lage Gedanken zu machen. Mit Paranoia hat das rein gar nichts zu tun.

Natürlich sind Tests erst einmal subjektiv. Und das Wertungssystem tut seinen Rest mit der Gewichtung.
Hinzu kommen viele Usermeinungen, die einfach nur kontra geben wollen und aus Prinzip ein System oder ein Spiel schlecht bewerten. Ab einer gewissen Anzahl an Bewertungen fallen solche Meinungen aber nicht mehr sonderlich ins Gewicht - die prozentuale Mehrheit ergibt dann ein entsprechendes Bild.
Das einzelne immer noch anderer Ansicht sind, ist doch klar.
 
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@ Mustis:

Wie nennst du es denn, wenn Firma A ihre Anzeigen bei Zeitschrift A zurück zieht mit der Begründung, dass der Test negativ war? Dabei ist es mir persönlich auch egal, ob das dann erst in der nächsten Ausgabe passiert aufgrund dessen, dass sich der Test und die Anzeigen der aktuellen Ausgabe erst in der Druckerei treffen.

Alleine der Satz von Atari, dass nur positive Tests vor dem Erscheinen des Spiels veröffentlicht werden dürfen, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Spielers.. Wo kämen wir denn da hin? Alle Zeitschriften freuen sich auf das Spiel, Freitag wird's veröffentlicht und viel kaufen es sich, sind enttäuscht und am Montag steht dann in allen Magazinen: "Spiel ist Mist."

Hinzu kommt, dass so die Publisher sich selber Kunden vergraueln, weil die Spiele eben öfters schlechter sind als Tests es vermuten lassen. Was machen solche Kunden? Richtig, sie kaufen die Spiele nicht mehr bzw. holen es sich auf andere Art, um es erstmal zu testen..


Hier geht es ja nicht darum, dass alle plötzlich ihre Bilanzen fälsche oder sowas, sondern nur darum, dass die Spieler besch..en werden durch finanziellen Druck der Publisher.
 
Und am Ende warns wieder die Raubkopierer wenn keiner den Mist kauft... ;)
 
Dafür ist die PR aber da, dass sie das Spiel so positiv wie möglich erscheinen lässt. Einige, wie hier Atari, schiessen manchmal übers Ziel hinaus.

Soll das ein Beweis sein, wenn Firma A ihre Anzeigen bei Firma B stonriert, weil Firma B ein Produkt der Firma A schlecht bewertet, dass Firma B deswegen gekauft ist. Oo Das is völlig normales Geschäftsgebaren! Zumal das oft nur sehr temporär ist. Es ist doch völlig legitim das Firma A die Werbung storniert, wenn sie der MEinung ist, zur Zeit schlecht von Firma B präsentiert zu werden. Das heisst aber noch lange nicht, dass Firma B deswegen zukünftig auf Firma A rücksicht nimmt und deren Produkte besser testet als die sind. Genau das wird aber von vielen hier so gesehen ohne dafür beweise liefern zu können. Es gibt genügend andere Anzeigenkunden, da is man auf einen nicht wirklich angewiesen. Wer zudem mal die Magazine durchblättert wird feststellen, das zwar viel Werbung drin ist, aber reine Spielewerbung eher in der Unterzahl ist. Handywerbung, HArdwarewerbung und vieles andere dagegen machen zusammen den Löwenanteil aus. Es ist also einem Magazin reichlich schnuppe, wenn ein Publisher mal für 2-3 Wochen keine Werbung bei dem Mag schaltet.

Und die Spieler werden nicht beschissen! Die Publisher versuchen Druck zu machen. Richtig. Macht jder so, der was verkaufen will. Das heisst aber nicht, dass sie bei den Magazinen deswegen erfolg haben und die sich kaufen lassen. Und genau das suggeriert aber 4players zur Zeit indem sie sich als der Robin Hood hinstellen mit einem Thema, das jede Readktion hat! Dabei trifft das auf sie genauso zu, denn auch sie schalten Werbung. Wer also annimmt, das Spieletester von Publishern gekauft werden, muss das in gleicherweise auch für die Redakteure von 4players annehmen. Macht er dies nicht, weil die ja so tapfer gegen die bösen Publisher kämpfen ist 4players auf den Leim gegangen und hat genau das gemacht, was 4Players mit der Aktion vermutlich am ehesten erreichen wollte. Den wie bereits geschrieben erhalten alle Redaktionen solche schreiben, nur wird dies aus Seriösitätsgründen nicht öffentlich gemacht. Zum guten Journalismus gehört nämlich auch, Interna nicht nach außen zu tragen. Das geht erstmal nur die Redaktion und den Publisher etwas an.
 
"Den wie bereits geschrieben erhalten alle Redaktionen solche schreiben, nur wird dies aus Seriösitätsgründen nicht öffentlich gemacht. Zum guten Journalismus gehört nämlich auch, Interna nicht nach außen zu tragen. Das geht erstmal nur die Redaktion und den Publisher etwas an."

Falsch, das gehört nach Außen getragen, denn wenn das nicht geschieht, würde ich mir als Leser verarscht vorkommen. Denn versuchte Manipulation von Publisher gehört nicht verschwiegen! Denn dann billigt die die Redaktion so etwas, auch wenn sie auf die Manipulation nicht eingeht.


Und Beweise und Fakten liefert ganz nett der Kritische Herbst von 4Players, wobei leider das Zitat eines Interviewten aus einer anderen Zeitschrift das Problem auf den Punkt trifft
"Das Problem eurer Serie ist natürlich, dass ihr keine Namen nennen dürft, weil ihr die "Zeugen" schützen müsst - aber durch diese Anonymität Leser und Spieler verunsichert. Denn die wissen jetzt nicht mehr, wem sie künftig denn noch glauben dürfen. "

D.h 4Players ist nicht "Robin Hood" genug.
 
Darüber kann man geteilter Meinung sein. Druck übt jeder Verkäufer aus, dass ist bei Fahrzeug magazinen wie Auto, Motor, Sport auch nicht anders. Ich halte es für nicht in Ordnung, solche Anwaltsschreiben zu veröffentlichen und dermaßen platt zu kommentieren. Ich brauch das auch nicht als Bestätigung. Ich weiss, dass die Publisher das so versuchen, das ist ihr Job. Hier prallen Interessen aufeinander, da gibt es immer Reibereien. Es gibt einfach Sachen, die gehen die Öffentlichkeit nichts an. Dazu gehören Anwaltsschreiben, die wortwörtlich zitiert werden. Es ist schon etwas deutlich anderes, wenn nur mitgeteilt wird, dass ein solches schreiben eingegangen ist und dann grob in eigenen Worten der Inhalt zusammengefasst wird.

Was ich lustig finde ist, dass ihr alle glaubt, dass 4players mit ihren kritischen HErbst Aktionen oder auch dieser Aktion das für euch macht, damit ihr aufgeklärt werdet. Ja ne is klar. XD Die machen das genauso aus Eigennutz, wie Publisher versuchen auf Redaktionen einfluss zu nehmen, denn sie wollen was verkaufen! In dem Falle will 4players ein bestimmtes Image für sich erzeugen mit dem Sie hoffen Marktanteile zu gewinnen. Denn auch hier kann das Interesse unterstellt werden, dass mit solchen Aktionen Klicks gemacht werden sollen, die sich direkt auf die Werbeeinnahmen auswirken. Das ist ja das paradoxe. Anderen wird es unterstellt, aber diejenigen die am offensichtlichsten zur ZEit davon profitieren, die sind außen vor.
 
Türlich glaub ich, dass die das für die Leser/Community machen genauso, wie sie das für sich selber machen.
Die machen das ja nich ständig und ist ihr einziges Zugpferd, sondern aus gegebenem Anlass und wenn sie damit mehr Klicks etc kriegen, bitteschön.
Und mit so einem Thema im Mittelpunkt zu stehen oder sich in den Mittelpunkt zu stellen, ist m.E. nich verwerflich.
Ich verweise da gerne auf die Bildblog-Aktion "Fotografiert Kai Dieckmann", damit hat sich das Bildblog auch in den Mittelpunkt gestellt, aber genau wie hier aus einem triftigen Grund und dem Bildblog wird auch gerne seitens der BILD (, die meines Erachtens hier du Mustis darstellst) vorgeworfen, das rein aus kommerziellen Zwecken zu machen.
Ich finde es abartig eigene Kontrollorgane-mechanismen oder welche die diese Aufgabe auch übernehmen so schlecht ins Bild rücken nur weil sie nicht stinkkonservativ arbeiten.
 
Ich habe mir jetzt mal wirklich alle Seiten der Foren von 4P, Gamestar und PCgames durchgelesen und weiß nicht was ich davon halten soll. Fangen wir mal an aufzudröseln um was es geht, was Tatsachen sind und was Vermutungen.

Tatsachen:
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  • 4players hat AitD getestet und grottig bewertet, Atari danach droht durch Anwalt wegen Embargoklausel. Da 4Players nicht bemustert wurde und das Spiel gekauft wurde fällt der Test von 4P nicht unter das Embargo dass vorsieht dass nur positive Berichterstattung vor Release des Spiels erlaubt ist.
  • Auch andere Onlineportale haben AitD schlecht bewertet und ähnlichen Ärger mit Atari am Hals, ob hier das Embargo greift entzieht sich meiner Kenntnis
  • Die einschlägige Presse in den USA hat Wind von der Sache gekriegt und erichtet in den Staaten darüber, Atari sieht seine, nicht gerade hoch bewerteten, Aktien in Gefahr und rudert etwas zurück. Man verlautbart dass man um Deskalation bemüht ist, haut aber im gleichen Satz wieder in die Kerbe rein. Die Gegenseite berichtet dass es keinerlei Bemühungen von Atari zur Entschärfung der Situation gibt.
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Vermutungen:
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  • Nicht wenige vermuten dass Tests in Spielezeitschriften gekauft werden, in welcher Form auch immer.
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Beleuchten wir mal die Tatsachen.

Atari hat verschiedene Zeitschriften und Portale mit AitD Previews bemustert, die Berichterstattung aber von der Bewertung des Spiels abhängig gemacht. Wie Quellen belegen wollte Atari nur positive Bewertungen vor Verkaufsstart haben. Schlechte sollten erst nach Release veröffentlicht werden. 4P ist nicht mehr bemustert worden weil sie eine Preview von AitD vorher regelrecht zerissen haben, Atari hat daraufhin die Bemusterung von 4P eingestellt. Dadurch fällt also 4P aus dem Embargo, da 4P ja eine Verkaufsversion erworben hat und diese testete.
Atari droht nun mit rechtlichen Schritten da ihr Embargo verletzt wurde, was nicht gilt weil die Verkaufsversion getestet wurde. Außerdem soll eine illegale Kopie benutzt worden sein weil das Spiel ja erst 2 Tage später in den Handel kommen sollte und der Aktivierungsserver bis zum Release nicht online war. Der Vorwurf der illegalen Kopie ist ziemlich heftig lässt sich aber mit dem Originalspiel und dem Kassenbeleg aushebeln. Da es kein Verbot des Vorverkaufs, zumindestens meines Wissens nach, gab dürfte der Händler auch nicht mit Konsequenzen zu rechnen haben.
Damit dürfte die Attacke von Atari ziemlich ins Leere laufen, wie es bei den anderen Portalen die von ähnlichen Anschuldigungen betroffen sind aussieht entzieht soch derzeit meiner Kenntnis.
4P hat dem Anschein nach die Knsolenversion getestet die keine Onlineaktivierung benötigt, verschiedene Quellen sagen dass die Konsolenversion im Gegensatz zur PC-Version erhebliche Unterschiede in Bedienbarkeit und Grafik zur PC-Version aufweißt.
Außerdem sollte man berücksichtigen wie getestet wurde, die einen haben ein einfaches Actionadventure getestet und die anderen einen Teil von Alone in the Dark obwohl es das gleiche Spiel war. Beides isnd verschiedene Erwartungshaltungen und Tests sind immer subjektiv, egal wie objektiv der Tester sein will.

Jetzt zu den Verschwörungstheorien

Ich kann verstehen dass einige es nicht wahrhaben wollen, es muss auch nicht wahr sein. Aber die Berichterstattung mancher Zeitschriften, ich werde keine Namen nennen damit es keine Probleme gibt, ist manchmal sehr seltsam was Bewertungen angeht. Nehmen wir das beliebte Beispiel Gothic3, fast alle Zeischriften haben es in den höchsten Tönen gelobt und Wertungen im Gold- und Platinbereich vergeben, wer zwischen den Zeilen gelesen hat fand zwar ein paar Kritikpunkte aber die Berichterstattung war fast unisono dass es ein Topspiel wird. Ich brauch niemand zu erzählen was da releast wurde, es ging oft genug durch die Foren. Bei Gothic mag noch der Deutschlandbonus mitgespielt haben, aber es wurde von fast allen Zeitschriften gehyped und seltsamerweise waren auch überall in diesen Zeitschriften Riesenanzeigen geschaltet, was sich aber damit erklären lässt das Jowood das Spiel massiv beworben hat. Eine Zeitschrift hat kurz vor Release Gothic3 zerrissen und einen objektoven Bericht geschrieben, Jowood hat da auch mit Anwalt gedroht und verlangt dass die Zeitschrift nicht ausgelifert wird, mit allen dazugehörogen Konsequenzen. Das war auch nicht die feine Art.
Leider drängt sich durch solche Aktionen die Vermutung auf dass die Zeitschriften um des lieben Friedens willen lieber ein Auge zudrücken und nur verteckt auf Mängel hinweisen um keinen Ärger mit den Publischern zu kriegen. Ich will hier nichts unterstellen, damit das klar ist, aber man darf sich ja wohl ein paar Gedanken machen.
Der Kauf von guter Presse ist heutzutage eigentlich an der Tagesordnung, wie "bezahlt" wird ist unterschiedlich.

Bei dem Folgendem handelt es sich um einen fiktiven Gedankengang meinerseits, es sind keine Tatsachen, Beweise oder Unterstellungen:

Viele Zeitschriften sind auf Exklusivmaterial scharf da es Kunden bringt, die Printmedien im Bereich der Computerspiele haben in den letzten Jahren mit Auflagenrückgängen zu kämpfen, hauptsächlich durch das Angebot der Onlineportale, ob jetzt ihrer eigenen oder aber von "Unabhängigen". Für die Kundenaquise wird einiges gemacht, von Exklusivbildern bis hin zu Gewinnspielen usw. Wenn man dann noch die Bewertungen der Spiele sieht und sie dann mit den Lesermeinungen, die sind definitiv nicht objektiv ich weiss. nach Release vergleicht tun sich teilweise eklatante Unterschiede auf. Da liegt dann die Annahme nahe dass Magazine um weiterhin exklusiven Zugriff zu erhalten bei der Bewertung 1-15 Augen zudrücken um nicht von der Quelle abgeschnitten zu werden. Alles was die Berichterstattung zu Gunsten des Publishers beeinflusst was nichts mit dem Spie lzu tun hat ist in meinen Augen kaufen von Meinungen. In welcher Form bezahlt wird, ob der Chefredakteur einen neune Benz kriegt oder die Zusage für eine gute Bewertung darfst du exklusiv über ein heiß erwartetes Spiel berichten. Es kommt alles aufs Gleiche raus, Einflußnahme auf die Berichterstattung. Man sägt ungern den Ast ab auf dem man sitzt.
Was mir zu denken gibt ist die Tatsache dass sich die Printmedien bie dieser Sache bedeckt halten, wes wird noch nicht mal neutral berichtet dass es passiert. Mir kommt es so vor als würden einige grinsend da sitzen und sich freuen dass die Konkurenz gehörig eine reingebraten kriegt.

Wie gesagt, das sind nur Annahmen und Gedankengänge meinerseits die aber auch andere Menschen in ähnlicher Form haben.

Diese Vorwürfe tauchen nicht das erste Mal auf und werden auch nicht zum letzten Mal auftauchen.

Just my 2 cents
Rechtschreibfehler unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht bei ebay verkauft werden.
 
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Ich stelle die BILD dar? Oo gehts nich auch ohne Beleidigungen mehr oder wie? Bildblog hatte von der Aktion nicht sonderlich viel. bekannt waren die davor auch schon und sie bieten sogar auf der Webseite an, Werbung auszublenden. Hier Haupteinnahmequelle kann das also nicht sein und somit bringen ihnen die Klicks auch nicht sonderlich viel bzw. nicht indem Maße wie es 4players hier hilft. im übrigen hat sich Bildblog es sich zur Aufgabe gemacht genau solchen Blödsinn aufzuklären den Bild ja auch immer wieder aufgreift. Ich würde wetten, dass bildblog die AKtion von 4players ziemlich kritisch sehen würde. Im ürbigen ist es ein Unterschied ob diese Argumentation direkt vom Angegriffenen stammt oder von unbeteiligten. Der Angegriffene hat natürlich die Diskreditierung des angreifers im Sinn, der unbeteiligte eher weniger. Dein Vergleich hinkt also und zwar gewaltig. Auch weil die genutzten stylistischen Mittel (die wichtigste Waffe eines Journalisten!) auf einer ganz anderen Ebene sind. 4players geht reichlich unsachlich an das ganze ran, dass zeigt jedes einzelne Wort. Die ganze Aktion hat von vorneherein den subjektiven Schlag, kann also nur eine Sichtweise aufzeigen.

Aber es ist müssig darüber zu diskutieren, spätestens seitdem du mir hier Bildzeitungsniveau andichtest, was ich als herbe beleidigung auffasse, da die Bild eben genau das amcht was ich hier kritisiere. Nämlich unreflektierte, unbelegte MEinungen zu publizieren und damit vorallem meinungsmache zu betreiben.
 
@Creeed, schoener Text, besser als ich es haette schreiben können.

@Mustis, das mit BILD war nur rein auf das mit der Werbung und dem kommerziellen Eigennütz gedacht, nicht das was und wie du schreibst, also sieh es nicht als Beleidigung an, denn das hab ich damit nicht bezweckt ;)

Und ja 4Players macht es platt und mit nicht viel Niveau, aber ich sehe das nicht als sonderliches Problem an, aber das ist subjektiv.
 
Ich erzähl jetzt ma ne kleine Story die ich mit dem Game die tage erlebt hab.
War beim Kollegen zu besuch in MÜnchen (Linkin Konzert)
Er hatte sich auch AitD gekauft, das ganze lief dann in etwa so ab:
(Sein System, Vista Home Premium 64 Bit, 4gb Ram, Q6600, 8800GTX)

- Spiel installiert
- Spiel gestartet ---> Securom fehler, emulationssoftware gefunden
(Securum läuft bei mir bei ME auf Ultimate 64 Bit problemlos)
- Support angerufen
"Problem bekannt, wir schicken ihnen eine neue .exe, sprich crack"
- 15min Später war se da, diese genutzt
- Spiel Startet, crasht im Menü aber mit Windows error
- Support angerufen,... intressiert se auf grob deutsch nen dreck, weil wir nun anscheind eine Illegale Version haben, Key gespeert -.-
- Nagut, dann muss halt google helfen, funktionsfähigen Crack gefunden.
- Spiel funktioniert endlich
- er startet nen neues game, und Hackelt sich durchs level, wollt schon fragen ob er besoffen ist, bis ich selbst die steuerung getestet hab, sry aber sowas selten beschissenes an steuerung hab ich noch nie erlebt.
Von der Deutschen Sprachausgabe ganz zu schweigen.
Das einzigst Positive war die recht annehmbare Grafik.
 
Slup schrieb:
...
War beim Kollegen zu besuch in MÜnchen (Linkin Konzert)
...
"Problem bekannt, wir schicken ihnen eine neue .exe, sprich crack"
...

Auf dem Konzert war ich auch, war ganz lustig, bis auf die Getränke^^

Zu der zugeschickten .exe, Support anrufen, Chef verlangen, Sachverhalt schildern. Uhrzeiten usw solltet ihr euch mal aufschreiben. Es kann nicht sein dass ihr von Support einen "offizielen" Crack erhaltet, was sich ja anhand der Email nachvollziehen lässt und man euch dann den Orginal Key sperrt weil ihr eine illegale Version benutzt. Das kann nicht sein. Denen würde ich persönlich mal den Anwalt auf den Hals hetzen.
 
jo werd ne nacher ma anrufen, bin ma gespannt was da weiter bei raus gekommen ist.
Vorallem, ich versteh das problem mit Securom nicht, klar der Kopierschutz ist scheiße, er hätte mich auch fast abgehalten Mass Effect zu kaufen.

Aber ich hab ne sowohl bei Mass Effect als auch bei Bioshock, und beide laufen problemlos auf ultimate 64 bit, warums dort nicht geht, keine ahnung.
Zumal das problem ja laut foren weit verbreitet ist.

Was Atari dort abzieht ist ne sauerei, aber gut der SUpport von Atari ist eh nen thema für sich, siehe TDU, welches der grund ist das ich keine Spiele dieser firma mehr kaufe, allerhöchstens als 10€ pyramidenversion.

Nachdem was ich bisher vom Spiel selbst gesehn hab scheint mir die 4players Wertung real zu sein.

Und was der verkauf von Software vor Release angeht, also bitte, jeder der nen Spielehändler halbwegs gut kennt hat die Software idr. 1-3 Tage früher zu hause.
Selbst bei Amazon kommt es oft vor das man das Game 1-2 tage vor release hat.
 
Richtig so...das Thema können gar nicht genug Websiten veröffentlichen. Den Imagaschaden wird Atari nicht mehr los...ich hoffe das wird eine Warnung für andere Publisher...
 
Ein wunderbarer SpOn-Artikel berichtet über die Doppelrolle der Spielepublisher als Evaluationsobjekt und Anzeigenkunden.

Für reine Onlinemedien ist das Neinsagen jedenfalls noch etwas schwieriger als für Publikationen mit Print-Mutterschiff [...]

Unter diesem Aspekt ist die Solidarität CBs mit 4players besonders begrüßenswert. Zwar werden hier mehrere Gründe den Ausschlag gegeben haben, aber man kann - wenn man wohlwollend ist - diese Solidarität als Bekenntnis zur Glaubwürdigkeit ansehen.


Ebenfalls sehr lesenswert ist der Beitrag #131 des Users creeed!
 
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Na da hat ja 4players erreicht was sie sicherlich so nicht bezweckt haben. Sie wollten euch ja nur aufklären. :rolleyes: Das arme kleine Onlinemag gegen den großen starken Publisher....

Im übrigen steht hinter 4players auch ein nicht grad unbeachtlich großer Mutterkonzern. Soviel zum Thema, sie habens es schwerer.... Davon abgesehen widerspricht der Satz genau der Hauptargumentation der Theoretiker hier, nämlcih das besonders Printmedien von Werbung der publisher so abhängig sein sollen weshalb sie sich dann dem Druck beugen und Wertungen anpassen.

@douggy okay aktzeptiert. Mit dem Niveau hast du nur bedingt recht finde ich. Dieses sinkt so oder so schon beachtlich, es wäre schön wenn die Allgemeinheit es wieder höher schätzen würde.
 
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