Attentäter von Toulouse, was lief schief?

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Sabr schrieb:
Zb. Betäubungsgas wäre eine Lösung.
Noch mal die Frage was für Betäubungsgas?
Was legal einzusetzen ist, wirksam ist und keine tödliche Folge hat oder Sonstige Folgeschäden?

buzz89 schrieb:
Spätestens hier hätte man sehr gut eingreifen können, da man noch regen Kontakt zu ihm hatte.
Hier wäre Reizgas oder Betäubungsgas hilfreich gewesen um den Täter ausser Gefecht zu setzen.(man hätte recht leicht feststellen können ob er schon weggetreten ist)
und hat sich erfolgreich zurückgezogen.
Auch dir noch einmal die Frage was für Betäubungsgas?
Jede Gasmaske hilft gegen Reizgas ^^ und denkst du echt ein Attentäter der bis an die Zähne bewaffnet ist hat so etwas nicht?
Nur weil man Kontakt hat heißt es nicht dass man eingreifen hätte können ... wenn er hätte überleben wollen hätte er einfach seine Waffen nieder legen können. Aber nein er schießt auf Polizisten. Die Morde im Voraus nicht zu vergessen , da gefährdet man weder die Zivil Bevölkerung noch einen Polizisten.
Klar der bessere Weg wäre gewesen ihn schnellst möglich zu eliminieren und ihn gar nicht erst seine Predigten halten zu lassen. (Mag sich nicht schön anhören, aber was hätte der wohl gemacht wenn er irgendwie wieder an eine Waffe gekommen wäre ...) Das war ein Fehler aber mit dem kann man leben, da keine weiteren Menschen gestorben sind.

Manche hier denken glaube ich wirklich, dass es so einfach ist wie in CoD oder irgend einem Film ... verabschiedet euch davon das ist die Realität.

Zu Afganistan ihr vergleich das mit einem Krieg (nichts anderes ist das da unten) ... sind dann halt zwei Paar Stiefel. Dass es falsch war, was er getan hat bezweifelt wohl keiner. Aber rechtfertigt das dass ein Terroris Menschen hier hinrichtet egal welcher Religions Zugehörigkeit oder Nation?

Zur Religion und Saaten "da unten" eine gewisse Mitschuld kann man dieser sicher geben, die ganzen Hassprediger reden im Namen ihrer Religion und gemacht wird dagegen nicht wirklich was ...
Was wäre das Geschrei groß wenn hier in ner Kirche irgend welche Nazis ihre Reden halten würden?
Die Religion an sich hat damit nichts zu tun, wird aber von diesen Leuten als Schutz Schild vorgeschoben. xy sagt wenn ich anders Gläubige töte tue ich was gutes etc. hat aber mit der eigentlichen Religion halt wenig zu tun. Ist aber dort weit miteinander verschmolzen.
Das findest du in vielen Bereichen mal extremer was der Islamismus ist und mal abgeschwächter, nur für normal halten kann man das beim besten Willen nicht und begrüßen erst recht nicht.

Aber ich klinke mich hier aus, Verschwörungstheorien ^10.
 
Zuletzt bearbeitet:
dbones schrieb:
Warum die Aktion so lange gedauert hat? Damit auch wirklich die ganze Welt an der Hetzjagd teilnehmen darf und auch der letzte Idiot mitkriegt, dass es sich um einen Muslim gehandelt haben soll.[...]

Was ist den mit den Nazi-Morden in Deutschland. Das war über Monate im TV, weil selbst nach der Ergreifung der Täter neue Details ans Licht kamen.
Die Ideologie der Nazis ist genauso verachtenswürdig wie die Ideologie fanatischer Muslime.
Er war ein Terrorist, Attentäter und Mörder und hatte genug Gelegenheit sich zu ergeben.
Was würdest du schreiben wenn er keiner Konfession angehört hätte?

dbones schrieb:
Warum man ihn direkt erschossen hat? Klar, damit er gar keine Chance mehr hat, sich irgendwie zu äußern. Wozu sich mit Gerichten rumschlagen und ihn dann vermutlich noch im Gefängnis durchfüttern, wenn man direkt die Todesstrafe vollziehen kann?

Er hatte 30 Stunden sich zu ergeben. Weißt du welche Gefährdung von weiteren Leben bestand? Was wäre gewesen wenn der Terrorist mit Sprengstoff den ganzen Block gesprengt hätte?
Der Täter hat noch in einem Interview die fanatischen Hintergründe seiner Tat dargestellt.

dbones schrieb:
[...]
Als es bei den Toten aber um Juden ging und ein Muslim in Frage kam, war das ganze Land plötzlich in höchster Alarmbereitschaft und selbst hierzulande wurde überall mit Live-Tickern darüber berichtet.

Zuerst hat der Attentäter Soldaten erschossen, da war das schon in den Nachrichten und man ging von einem Rechtsradikalen Tat aus.
Es wurde und wird befürchtet dass es kein Einzeltäter ist. Der Staat hat die Pflicht seine Bevölkerung zu schützen. Soll man potentielle Morde durch Mittäter ignorieren?

dbones schrieb:
Der Mörder aus Afghanistan, was ist hingegen mit ihm? Er hat ein Vielfaches an Menschen ermordet und wurde in die Heimat gerettet. Man wird vermutlich nie wieder was von ihm hören. Da hat niemand von Terrorismus gesprochen, was dort viel eher gepasst hätte.

Dem Amokläufer von Najib Yan wird der Prozess gemacht: Der US-Feldwebel Robert Bales, der in Afghanistan ein Blutbad unter Zivilisten anrichtete, muss sich wegen 17-fachen Mordes verantworten - das teilte nun die Regierung in Washington mit. Ihm droht die Todesstrafe.
Q: Spiegel

dbones schrieb:
Die Menschen sollten wirklich mal anfangen, Dinge zu hinterfragen und nicht hirnlos alles nachplappern. [...] Es gilt, diese Zusammenhänge zu verstehen.

Der Typ war ein Mörder, genauso wie Breivik oder das Nazi-Trio.
Welche Zusammenhänge ziehst du denn?
 
@tonttu
Danke :) das Spiegel Zitat wollte ich gerade auch noch anfügen.
Sehe da auch nicht, dass das ignoriert wird. Er wurde dort lediglich vor der möglichen Selbstjustiz geschützt.
Was legitim ist -> wäre hier ebenso.

Zu dem Punkt warum es jetzt nicht mehr in den Medien ist, weil es mittlerweile schon einige Zeit her ist und als es stattfand war es genauso in den MEdien.
Oder will man das Tag für Tag immer wieder neu erscheint?
 
Abe81 schrieb:
Xyn, den Part verstehe ich nicht.
Mein Argument war ja, daß es nicht unplausibel ist, anzunehmen, daß diese Person sich nicht (mehr) um ihre eigenen Unversehrtheit schert und deswegen sehr wohl noch eine Gefahr darstellen könnte.
Wenn man Juden tötet weil es Juden sind und Soldaten weil es 'Kreuzritter'/'Imperialisten'/'Kufr'/'Schweinefresser' (oder welches Konstrukt da auch immer im Kopf des Attentäters herumspukte) ebenso töten will, dann ist es aus Sicht der Polizei nicht abwegig, um das Leben ihrer Leute zu fürchten. Ich finde es auch nicht abwegig davon auszugehen, daß ein Terrorist sich der Mittel bedienen will, derer sich in Vergangenheit Terroristen seiner Prägung - nämlich islamischer - bedient haben: Sprengstoffanschlag durch Selbstmordattentat.

wenn man davon aus geht das er Sprengstoff hat, dann wartet man so lange? Mach dich nicht lächerlich. Du tust so als ob er von da aus eine Kommandostelle geführt hat. Er war in einer Wohnung, allein. Bewaffnet, ja. Aber Machtlos. Er konnte nicht so einfach rausgehen.

Feuerferkel schrieb:
Extra für unseren exzellenten Krisenmanager wiederhole ich die beiden Fragen:

Warum war es nicht nötig reinzugehen und wie genau hätte man es lösen können/müssen.

Detaillierte Antworten bitte und nicht nur sagen das es Alternativen gibt.

Extra für menschen die schwer vom Begriff sind.

Weil keine direkte Gefahr mehr bestand. Man wusste wo er ist. Man war die ganze Zeit auf ihn vorbereitet. Alternativen wurden genug genannt. Rauchgranaten, Bodendrohne oder eben einfach abwarten.

Manche hier denken glaube ich wirklich, dass es so einfach ist wie in CoD oder irgend einem Film ... verabschiedet euch davon das ist die Realität.

Bist du bei einem TV-Sender angestellt? Das bringen die gerne auch. Natürlich wird jeder fern von der Realität sein, wenn er deine Meinung nicht teil. Was erwartest du? Wir sind alle Cod spieler und bilden uns dadurch unsere Meinung. Das ist eine zusätzliche Eigenschaft die du erst ab Level 1000 erreicht welches du erst nach 3 Jahren spielen bekommst, bei Cod.

Zu Afganistan ihr vergleich das mit einem Krieg (nichts anderes ist das da unten) ... sind dann halt zwei Paar Stiefel. Dass es falsch war, was er getan hat bezweifelt wohl keiner. Aber rechtfertigt das dass ein Terroris Menschen hier hinrichtet egal welcher Religions Zugehörigkeit oder Nation?

Ja du hast Recht, da das eine ein Krieg ist und das andere keins, das ändert die Taten komplett. Aus welchem Grund hat der US Soldat so gehandelt? Hätte er nur wem töten wollen, hätte er in der Kaserne so gehandelt. Er wollte aber die bösen Muslime töten. Man wach auf.

Zur Religion und Saaten "da unten" eine gewisse Mitschuld kann man dieser sicher geben, die ganzen Hassprediger reden im Namen ihrer Religion und gemacht wird dagegen nicht wirklich was ...

Das habe ich mir bei dir schon gedacht. Jeder Muslime ist für dich ein Terrorist. Nun suchst du die Mitschuld bei 1,5 Mrd. Menschen. Ganz großes Kino.

Was wäre das Geschrei groß wenn hier in ner Kirche irgend welche Nazis ihre Reden halten würden?

Tun sie das nicht? Ich wäre mir da nicht sicher. Allein wenn man sich die aktuellen Nachrichten diesbezüglich anschaut. Welche Schlamperei dabei begangen worden ist, seitens der Behörden. Aber sicherlich haben diese auch hier für dich richtig gehandelt.

Die Religion an sich hat damit nichts zu tun, wird aber von diesen Leuten als Schutz Schild vorgeschoben. xy sagt wenn ich anders Gläubige töte tue ich was gutes etc. hat aber mit der eigentlichen Religion halt wenig zu tun. Ist aber dort weit miteinander verschmolzen.

Dort ist das anders? Wo ist dort?! Du bist total verblendet, von deiner Vorstellung. Im übrigen ist deutschland eins der wenigen Staaten die als Christlicher Staat tolerant sind. Schaust du nach Polen, Usa, Kanada und andere Christliche Staaten, so wirst du erkennen, das es genau so Hassprediger gibt wie da wo du sie erwartest. Marine Le Pen (von der Rechtenpartei aus Frankreich) sagt auch noch durch die Tat haben die Islamisten uns den Krieg erklärt, wir müssen nun handeln! Ein einzelner spricht also für 1,5 Mrd. Menschen und erklärt den Krieg 2,2 Mrd. Menschen, alle klar.

Das findest du in vielen Bereichen mal extremer was der Islamismus ist und mal abgeschwächter, nur für normal halten kann man das beim besten Willen nicht und begrüßen erst recht nicht.

Absolut, alle da sind gleich. Alles böse. Ich hab echt mit dir Mitleid.

Aber ich klinke mich hier aus, Verschwörungstheorien ^10.

Verschwörungstheorien gleich zu stellen mit dem das man etwas hinterfragt. Du handelst vorbildlich.
 
Darkwonder schrieb:
Noch mal die Frage was für Betäubungsgas?
Was legal einzusetzen ist, wirksam ist und keine tödliche Folge hat oder Sonstige Folgeschäden?

.

Stimmt, die Schiesserei wollte sich das Einsatzkommando natürlich nicht entgehen lassen.
Gut ein paar Verletzte und einen Toten gab es aber ist doch super gelaufen.
Tödliche Folgen beim Gas für wen, den Terroristen?
Er ist an einem Kopfschuss gestorben nach dem 270 Schuss auf ihn abgefeuert wurden, das ist natürlich viel besser.

Man hat Blend und Erschütterungsgranaten geworfen, warum hat man nicht gleich auch eine Reizgas Granate spendiert.
Man hat 32 Stunden Zeit gehabt dinge aus zu probieren.

Ich denke jetzt werden erst mal Roboter gebaut die Türen öffnen können, denn das war der Knackpunkt.
Denn man hatte die Räume scheinbar vorher mit Roboter sondiert.

Ich habe als Chemielaborant gearbeitet, niemand zieht sich freiwillig eine Gasmaske über längere Zeit an.
Wir hatten Vollgummi Masken und es ist die Hölle.
Man hätte hin und wieder eine Reizgas Granate reinwerfen können, wenn man dann noch das Wasser abdreht ist das Stress pur.
Das hätte er niemals 32 Stunden durchgehalten und vor allem nicht ohne Geräusche zu machen.

Dein COD Argument ist fehl am Platz.
 
Zuletzt bearbeitet:
DDM_Reaper20 schrieb:
Tut mir Leid, wenn sich das zynisch anhört, aber es fällt doch irgendwie auf, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.

Es ist ja auch 'Terror' wenn ein paar rechte Spinner über ein Jahrzehnt verteilt eine Hand voll Morde begehen. Und es ist ein Amoklauf, wenn jemand einen Massenmord von langer Hand plant.
Worte falsch zu benutzen, damit Sachen schlimmer klingen, oder eben Euphemismen verwenden, damit sie harmloser klingen, das ist doch wirklich allgegenwärtig.

Mir egal, welcher verachtenswerten Ideologie die nun anhängen. Mörder bleiben Mörder, und so sollte man sie auch nennen!
 
Xyn schrieb:
Ja du hast Recht, da das eine ein Krieg ist und das andere keins, das ändert die Taten komplett. Aus welchem Grund hat der US Soldat so gehandelt? Hätte er nur wem töten wollen, hätte er in der Kaserne so gehandelt. Er wollte aber die bösen Muslime töten. Man wach auf.

(...)

Im übrigen ist deutschland eins der wenigen Staaten die als Christlicher Staat tolerant sind. Schaust du nach Polen, Usa, Kanada und andere Christliche Staaten, so wirst du erkennen, das es genau so Hassprediger gibt wie da wo du sie erwartest.

Jetzt müsste man einen Begriff von (politischer) Gewalt haben, aber da es daran mangelt, kann man solche abstrusen Vergleiche bemühen. Eine Art Totalitarismustheorie der Religion und Staaten.

1) Der US-Soldat ist sich aber der Verachtung und Sanktionierung seiner sozialen Bezugsgruppe sicher; seine Tat stößt auf große Ablehunung und Verachtung. Hingegen die Bezugsgruppe des Täters von Toulouse stößt auf große Zustimmung in der islamischen Welt. D.h. der objektive Gehalt der Taten wird hier in diesem perfiden und interessierten Vergleich einfach eskamotiert.

2) Die Geltung und gesell. Relevanz solcher 'westlichen Hassprediger' wäre erst noch zu beweisen, denn wenn ist in diesen de jure säkularen Staaten höchstens ein struktureller Zusammenhang. In vielen islamischen Ländern besitzen diese 'Hassprediger' Macht i.S. gesellschaftlicher Gewalt, sie bekleiden ein Amt; oder sie sind unstrittig religiöse Autoritäten in einem eben nicht säkular verfassten Staat. Aber es ist natürlich bequem das alles gleichzusetzen, ...

Ich klinke mich auch mal aus, das ist mir hier wirklich zu viel begriffslose Stammelei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also einerseits hättest du gerne Beweise für die gesellschaftliche Relevanz 'westlicher Hassprediger' und beschwerst dich über die Gleichsetzung von diesen und jenen Hasspredigern.

Andererseits unterstellst du pauschal solche Taten würden auf große Zustimmung in der islamischen Welt stoßen und setzt somit alle Muslime oder alle islamischen Staaten (oder wen auch immer du mit islamischer Welt meinst) gleich, selbstverständlich ohne einen eben noch geforderten Beweis dafür zu liefern. Merkste was?

Na Gott sei Dank, dass du dich ausgeklinkt hast...:rolleyes:
 
Xyn schrieb:
Weil keine direkte Gefahr mehr bestand. Man wusste wo er ist. Man war die ganze Zeit auf ihn vorbereitet. Alternativen wurden genug genannt. Rauchgranaten, Bodendrohne oder eben einfach abwarten.

Also wenn das keine direkte Gefahr ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Aber egal du lebst da in deiner eigenen verkorksten Welt in der man im Nachhinein alles besser weiß.
Er hatte genau eine Chance lebendig da rauszukommen. Unbewaffnet. Die hat er nicht genutzt und mit seinem "Gegenangriff" als Flucht nach vorn genauso wie sein Leben verwirkt. Als der dann durch das Fenster das Gebäude verließ oder verlassen wollte hat man in ausgeschaltet. Richtige Entscheidung.
Jede weitere Provokation sei es Rauchgranaten (sogar eher ein taktischer Vorteil für ihn), Bodendrohne (moment, ich kipp die mal eben auf die Seite) oder eine noch so tolle "Alternative" hätten die Situation nicht geklärt. Da leg ich mich jetzt fest.

Das Interessante ist das jetzt die GIGN (ähnlich deutsche GSG9) gegen die Konkurrenzeinheit RAID stänkert und ebenfalls den Klugscheißer raushängen lässt. Ob sie es besser gemacht hätten steht allerdings nur in den Sternen.


buzz89 schrieb:
Man hat Blend und Erschütterungsgranaten geworfen, warum hat man nicht gleich auch eine Reizgas Granate spendiert.
Man hat 32 Stunden Zeit gehabt dinge aus zu probieren.
Ich habe als Chemielaborant gearbeitet, niemand zieht sich freiwillig eine Gasmaske über längere Zeit an.

Das bedeutet gleichzeitig, dass man prophylaktisch auch die RAID-Leute die in unmittelbarer Umgebung waren die Masken hätte anziehen lassen müssen und das gilt es zu vermeiden. Der Herr Superchemielaborant hat ja sicher in seiner Ausbildung gelernt, dass Gas jeden ihm zur Verfügung stehenden Raum einnimmt.

Warum man es nicht eingesetzt hat wurde schon gesagt:

Bei einem solchen Einsatz würden sich zwei Fragen stellen: Wie leitet man das Gas in die Wohnung? Und: Wie kann es gelingen, dass der Verdächtige ohnmächtig wird, ohne das Gas zu bemerken? Selbst wenn es gelänge, das Gas von Merah unbemerkt in die Wohnung zu leiten, "gibt es immer noch das Problem der Phase zwischen dem Moment, indem er bemerkt, dass er betäubt werden soll und dem effektiven Verlust des Bewusstseins." Die Reaktionen des Attentäters seien unvorhersehbar. "Suizid, Schusswechsel, oder ganz einfach: Flucht in ein anderes Zimmer", schrieb der Journalist. In den beiden ersten Fällen sei die Operation auf einen Schlag verloren. Im letzten Fall wäre "das Vertrauen, das der Unterhändler mühsam aufgebaut hat, unwiederbringlich zerstört".

QUELLE
 
1) Der US-Soldat ist sich aber der Verachtung und Sanktionierung seiner sozialen Bezugsgruppe sicher; seine Tat stößt auf große Ablehunung und Verachtung. Hingegen die Bezugsgruppe des Täters von Toulouse stößt auf große Zustimmung in der islamischen Welt. D.h. der objektive Gehalt der Taten wird hier in diesem perfiden und interessierten Vergleich einfach eskamotiert.

Jap 1,5 Mrd. Menschen finden das toll. Hasssüchtige Menschen die andere Religionen nicht akzeptieren. So ist das bei den Islamisten. Alles gemeine böse Menschen. Nur mal so am Rande, ich behaupte einfach mal das die Taten des US Soldaten bei einigen stark gestörten Verständnis ausgelöst haben, trotzdem würde ich niemals auf die Idee kommen, zu sagen so ist die Religion oder so sind dort alle menschen. Schließlich weiß ich das in keiner der beiden genannten Religionen zum Morden aufgerufen wird. Mir ist bewußt das es menschliches Versagen ist welches diese Aktionen provoziert, ein paar die sich verzweifelt ihr Gründe für ihre Taten in der Religion suchen. Leider befürchte ich das du zu solch menschen gehörst und daher genau weißt was ich meine.

2) Die Geltung und gesell. Relevanz solcher 'westlichen Hassprediger' wäre erst noch zu beweisen, denn wenn ist in diesen de jure säkularen Staaten höchstens ein struktureller Zusammenhang. In vielen islamischen Ländern besitzen diese 'Hassprediger' Macht i.S. gesellschaftlicher Gewalt, sie bekleiden ein Amt; oder sie sind unstrittig religiöse Autoritäten in einem eben nicht säkular verfassten Staat. Aber es ist natürlich bequem das alles gleichzusetzen, ...

richtige Einstellung. Schließlich gab es auch bis vor kurzem keine Nazizellen in deutschland. War einfach undenkbar. Merkst du was?



@ Feuerferkel: Ja du hast Recht. Es gab überhaupt keine einzige Alternative. Bodendrohne sowas gibts doch nur bei Fifa. Als Tipp, schau doch mal bei Youtube vorbei gib dort "FPV Fliegen" ein und guck dir an welche Möglichkeiten zur Aufklärung es schon für Verhältnismäßig wenig Geld gibt. Und nun rechne das hoch auf eine Staatliche Stelle. Aber gut, wer sich anderer Dinge verschließt und diese Grundsätzlich verneint, wird niemals über seinen eigenen Horizont hinausschauen.



Ich glaube mittlerweile man hatte nur Angst, das es wie bei Brevik endet, welcher wohl in einer psychiatrie seine Strafe absitzen wird. Das wollte man in Frankreich nicht riskieren und hat dementsprechend gehandelt.
 
Meine Mom hat da ihre eigenen Erfahrungen mit Islamisten und Nein sie ist normalerweise kein Rassist - bei einer Flasche Wein hab ich folgende Statements rausgehört:

"Das ganze islamische Volk ist extrem aggressiv, wenn sie sich nicht gerade selbst abschlachten, tun sie's vereinigt gegen Andersdenkende", "Ich musste den Koran lesen und fand die Stelle, in der aufgerufen wird 200 Andersgläubige zu töten, um in den Himmel zu ihren Jungfrauen zu gelangen", "Wie kann man so eine Religion nett oder gar Menschen freundlich nennen?"

:-/ hoffe nicht, dass das pauschal wirklich auf die meisten Moslems zutrifft....
 
Genausowenig wie alle Christen Naturvölker für deren "Götzendienst" niedermetzeln wollen, wollen genausowenige Muslime anders glaubende Menschen umbringen. Wenn das welche machen, dann zu sicherlich 95% (Vermutung von mir) aus nicht religiösen Motiven.
 
@Silverbreaker
Du solltest dir weniger Gedanken um Muslime machen, als viel mehr um deine Mutter...
 
@ Motzfrosch, der Silverbreaker will hier nur provozieren und trollen. Schenk dem keine Aufmerksamkeit.
 
Abe81 schrieb:
Hingegen die Bezugsgruppe des Täters von Toulouse stößt auf große Zustimmung in der islamischen Welt.

Oh Gott, lange nicht mehr so ein schwachsinn gelesen.
Langsam aber machst du dich echt lächerlich. Ich weiß nicht ob man dich überhaupt noch ernstnehmen soll. :S

Silverbreaker schrieb:
"Das ganze islamische Volk ist extrem aggressiv, wenn sie sich nicht gerade selbst abschlachten, tun sie's vereinigt gegen Andersdenkende", "Ich musste den Koran lesen und fand die Stelle, in der aufgerufen wird 200 Andersgläubige zu töten, um in den Himmel zu ihren Jungfrauen zu gelangen", "Wie kann man so eine Religion nett oder gar Menschen freundlich nennen?"

:-/ hoffe nicht, dass das pauschal wirklich auf die meisten Moslems zutrifft....

Wenn ich sowas lese dreht mir echt der Magen um. Das "ganze" gruslige islamische Volk, ohhhhh wir müssen uns in acht nehmen. Wenn man andersgläubig ist wird man auf offener Straße von fast jeden religiösen Muslim abgeschlachtet. *ironie aus*
Soll ich dir mal was sagen?
Damals, in der Zeit als in Mekka der Islam weit verbreitet war, haben zwischen den Muslimen auch friedlich Juden und Christen gelebt. Der Prophet Mohammed hat sogar im Kriegsfall verboten, Frauen, Kinder, Greise und Mönche zutöten. Wie ist es dann erst Recht im alltag?
Deine Mutter sagt im Koran stehe an 200 Stellen, dass man andersgläubige Töten soll?
Sie soll uns mal erstmal einen Beweis bringen bevor man sowas unverschämtes aus dem Mund rauslässt.

Und noch eine Sache hab ich an die Leute die gerne mal ihren unwissenden negativen Senf gegenüber den islam geben. Das trifft natürlich nicht zu allen.
Hauptsache schlecht über den Islam reden bzw. über den Islamischen Volk, aber dann in der Türkei, Marokko, Tunisien, Ägypten etc. an den Stränden Urlaub machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Können sich die Gemüter wieder etwas mehr beruhigen und die Diskussion sachlich fortsetzen ?
Danke
 
tonttu schrieb:
Was ist den mit den Nazi-Morden in Deutschland. Das war über Monate im TV, weil selbst nach der Ergreifung der Täter neue Details ans Licht kamen.

Da vergleicht wohl jemand Äpfel mit Birnen. Erstens wurde gegen die Nazis keine derartige Hetzjagd mit höchster Terrorwarnung gestartet. Man hat sie nur tot aufgefunden. Wären sie noch am Leben, würde die Polizei däumchendrehend in der Gegend rumsuchen. Und wenn regelmäßig darüber berichtet wurde, war es, weil auch Polizisten ums Leben gekommen waren. Wann ist der erste Ausländer gestorben? Richtig, vor vielen Monaten. Wann wurde die Sache erst interessant? Richtig, nachdem die Polizistin ums Leben kam.

Außerdem wurde über die "Döner-Morde" in Deutschland berichtet, dort, wo sie sich ereignet haben, und nicht im gesamten europäischen Ausland und schon gar nicht in dem Ausmaß. Oder glaubst Du etwa, dass sämtliche französische Presse Live-Ticker dazu eingerichtet hat?


tonttu schrieb:
Was würdest du schreiben wenn er keiner Konfession angehört hätte?

Warum soll ich hier über Dinge spekulieren? Wenn er kein Muslim gewesen wäre, hätte es sowieso keinen derartigen Aufschrei und Medienrummel gegeben. Damit so etwas von einem Nicht-Muslim für so viel Furore sorgt, müssen schon einige mehr dran glauben (s. Breivik).


tonttu schrieb:
Er hatte 30 Stunden sich zu ergeben. Weißt du welche Gefährdung von weiteren Leben bestand? Was wäre gewesen wenn der Terrorist mit Sprengstoff den ganzen Block gesprengt hätte?

Wenn jemand so furchtbar gefährlich ist, dann gebe ich ihm keine 30 Stunden Zeit. DAS wollte ich damit sagen und Du hast mich mit Deinem Satz nur bestätigt. Entweder man betäubt ihn so schnell es geht oder erschießt ihn eben. Bei einem echten Risiko für "den ganzen Block", warte ich nicht so lang.


tonttu schrieb:

Sorry, aber wenn Du hier die Bild Zeitung der Möchtegern-Intellektuellen als Quelle angibst, dann muss ich schon lachen. Die Bild beeinflusst wenigstens nur die unteren Bevölkerungsschichten, aber der Spiegel schafft es sogar Akademiker hinters Licht zu führen. Das ist eines der schlimmsten Blätter in Deutschland.

Und was den mehrfachen Mörder aus Afghanistan angeht: Erstens war die Nachricht, die Du oben angeführt hast, die letzte, die wir über ihn hören werden. Ihm wird der Prozess gemacht - fertig. Werden wir jemals das Ergebnis hören? Unwahrscheinlich. Falls aber doch, dann wird es vermutlich zwei Versionen geben, eine für die Presse, die zweite Armee-intern (etwas überspitzt: mit Ehrenmedaille usw.).

Zweitens muss man natürlich über eine harte Strafe reden, damit das ganze nicht auffällig wirkt, aber glaubst Du wirklich, dass die USA einen eigenen Soldaten für eineinhalb Dutzend "Schafhirten" opfern wird? Never ever!


tonttu schrieb:
Welche Zusammenhänge ziehst du denn?

Zugegeben, selbst ich schaffe es nicht immer, die kranken Machenschaften der Mächtigen dieser Welt zu verstehen. Das liegt aber daran, dass ich selbst mit aller Macht nicht so krank denken kann. Gelernt habe ich allerdings, dass man erst einmal misstrauen muss. Sich nur einseitig in den Medien zu informieren, ist der größte Fehler, den man machen kann. Die meisten Dinge ergeben erst einen Sinn, wenn sie von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Und die logischste Sichtweise ist meist die, die man von Mainstream Medien nicht zu hören/lesen bekommt.

Vielleicht hast Du gestern gelesen, dass Sarkozys Umfragewerte nach Toulouse einen Aufschwung erlebt haben. Wie kann man vor so etwas nur die Augen verschließen und an Zufall glauben? Und bestimmt reicht die Sache noch viel tiefer, aber das wird sich noch zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Offenbar hatte der (angebliche) Attentäter Merah keinerlei Verbindungen zu Al Qaida oder ähnlichen Gruppierungen.
http://de.sott.net/articles/show/6541-Mohamed-Merah-hatte-keine-Verbindung-zu-al-Qaida

Ich finde an dem Fall merkwürdig, dass die Polizisten ihn mit sovielen Schüssen erschossen haben, statt zumindest ernsthaft zu versuchen, ihn lebendig festzunehmen. Ein Toter kann nicht sprechen. Eigentlich ist das extrem dumm. Es sei denn, es handelt sich um eine False-Flag-Operation.
 
Wunderbar, damit reiht sich Merah peu a peu in die zweifelhafte Riege derer ein, deren Erwähnung auch weiterhin für Jahre Potential bietet um abstruse Verdächtigungen und Forendiskussionen zu provozieren. Ich denke da an die Mondlandung, 9/11 und Area 51.
 
.... ohne Worte was hier wieder unterwegs ist, aber offenbar so einige

- die anscheinend besser informiert sind als die Staatsorgane vor Ort, und das alles rein durch Internet, Fernsehern etc...

- die den Job der Beamten vor Ort besser können. Denn nicht das die Spezialeinheiten täglich solche Zugriffe trainieren würden, nein, wenn man so am PC sitzt und Counterstrike o.ä. spielt, dann ist man viel besser als die Spezialisten. Ja, bei Rainbow Six hat man ja auch einen Herzfrequenz Scanner und sieht ja eh alles. Zudem weiß man ja eh alles besser - eben wie beim Fußball vor dem Fernseher, da spielt ja man auch besser als die Nationalmannschaft und hätte wirklich jeden Schuss verwandelt.

Ich finde es übrigens auch total merkwürdig das Beamten mit voller Schusskraft zurückschießen, wenn man sie auf derart beengten Raum durch die Tür(en) beschießt. Nicht das Türen und selbst (Beton-) Wände irgendwann auch mal keinen Schutz mehr bieten unter Umständen.
Eigentlich wird in solchen Situationen wie folgt reagiert: Die schmeißen ihre Waffen weg und machen Ringelpietz mit Anfassen und stimmen ein fröhliches Liedchen an bis dann der Täter dadurch so fröhlich wird das er rauskommt und mittanzt - so ne Art psychologische Kriegsführung .... :rolleyes:
 
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