Sabr schrieb:
Und genau so ist das auch in dem Fall, nur weil einer im Namen einer Religion Menschen tötet oder sons ein Übel macht, heißt es noch lange nicht das es von der Relgion kommt.
Deshalb sollte man einem Menschen der sich einer Religion anerkennt und zwischen der Religion selbst unterscheiden.
Diese schiefe Analogie mit dem Auto lasse ich mal außen vor... die hinkt so sehr, daß sie schon gar nicht mehr zu laufen imstande ist.
Die Konjunktion "deshalb" verstehe ich nicht. Es mag richtig sein, daß man man von der Existenz einer Ideologie noch nicht auf ihre Geltung bzw. auf ihren Niederschlag im Subjekt mit Notwendigkeit schließen kann, aber du tust ja so, als habe die Ideologie gar keine Träger.
Da der Attentäter nicht unbedingt Fragen offen gelassen hat, welche Motivation ihn zu diesen Taten getrieben hat, wärst du m.E. erstmal in der Bringschuld zu argumentieren, warum man in diesem Fall von der Trennung von Religion und Träger ausgehst.
Hast du den Text, den ich verlinkt habe, mal gelesen?
Das bedeutet es war nur einer Frage der eigenen Investition, nicht nur aus finanzieller Sicht. Diese war wohl nach 30 Stunden aufgebraucht.
Xyn, den Part verstehe ich nicht.
Mein Argument war ja, daß es nicht unplausibel ist, anzunehmen, daß diese Person sich nicht (mehr) um ihre eigenen Unversehrtheit schert und deswegen sehr wohl noch eine Gefahr darstellen könnte.
Wenn man Juden tötet weil es Juden sind und Soldaten weil es 'Kreuzritter'/'Imperialisten'/'Kufr'/'Schweinefresser' (oder welches Konstrukt da auch immer im Kopf des Attentäters herumspukte) ebenso töten will, dann ist es aus Sicht der Polizei nicht abwegig, um das Leben ihrer Leute zu fürchten. Ich finde es auch nicht abwegig davon auszugehen, daß ein Terrorist sich der Mittel bedienen will, derer sich in Vergangenheit Terroristen seiner Prägung - nämlich islamischer - bedient haben: Sprengstoffanschlag durch Selbstmordattentat.