@nudelgericht
http://www.beyond-print.de/2011/02/08/zensiert-apple-in-zukunft-bucher/
Apple will, dass der Kauf über In-App ermöglicht wird... als zusätzliche Bezahloption, was für uns Kunden erst einmal von Vorteil ist.
Was Apple im Visier hat ist das hier: man kann zum Beispiel das App für die Berliner Morgenpost für 1,59 kaufen und dann In-App ein Abo für 2,99 erwerben.
Es besteht bisher aber auch diese Möglichkeit:
Das will Apple nicht mehr. Denn an diesen Abos verdienen sie nichts. Verständlicherweise, denn man bezahlt für die App, da bekommen die ihre 30 % und der Rest geht die nichts an und hat mit deren Infrastruktur nichts zu tun.
Aber ums verdienen allein gehts vielleicht gar nicht, denn wenn der größte Teil der Nutzer der Apps bereits Kunden des Verlags sind, besteht hier indirekt ein kostenloses Angebot in Konkurrenz zu den eigenen Vorhaben kostenpflichtige digitale Zeitungen anzubieten.
Wenn ich bereits eine Printzeitschrift abonniert habe und damit auch zugriff auf die digitale Ausgabe erlange, warum sollte ich dann noch einmal Geld für eine andere digitale Zeitschrift (wie "The daily") ausgeben?
Wenn man also die Verbindung zwischen Abo der Printausgabe und Abo der digitalen Ausgabe kappt (was über die Pflicht zur Möglichkeit über In-App Erwerb erreicht wird), dann sind die kostenpflichtigen Angebote der Verlage für jeden kostenpflichtig.
Apple kann das natürlich so machen, wenn sie wollen... wie (fast) jedes Unternehmen sind sie an Gewinnmaximierung interessiert.
http://www.beyond-print.de/2011/02/08/zensiert-apple-in-zukunft-bucher/
Apple will, dass der Kauf über In-App ermöglicht wird... als zusätzliche Bezahloption, was für uns Kunden erst einmal von Vorteil ist.
Was Apple im Visier hat ist das hier: man kann zum Beispiel das App für die Berliner Morgenpost für 1,59 kaufen und dann In-App ein Abo für 2,99 erwerben.
Es besteht bisher aber auch diese Möglichkeit:
Sie sind schon Abonnent der Berliner Morgenpost? Dann bekommen Sie die App zum Abo dazu: Sie registrieren sich einfach mit Ihrer Auftragsnummer und Ihrer Postleitzahl und können die App komplett nutzen, inklusive PDF-Zeitung – ohne zusätzliche Kosten.
Das will Apple nicht mehr. Denn an diesen Abos verdienen sie nichts. Verständlicherweise, denn man bezahlt für die App, da bekommen die ihre 30 % und der Rest geht die nichts an und hat mit deren Infrastruktur nichts zu tun.
Aber ums verdienen allein gehts vielleicht gar nicht, denn wenn der größte Teil der Nutzer der Apps bereits Kunden des Verlags sind, besteht hier indirekt ein kostenloses Angebot in Konkurrenz zu den eigenen Vorhaben kostenpflichtige digitale Zeitungen anzubieten.
Wenn ich bereits eine Printzeitschrift abonniert habe und damit auch zugriff auf die digitale Ausgabe erlange, warum sollte ich dann noch einmal Geld für eine andere digitale Zeitschrift (wie "The daily") ausgeben?
Wenn man also die Verbindung zwischen Abo der Printausgabe und Abo der digitalen Ausgabe kappt (was über die Pflicht zur Möglichkeit über In-App Erwerb erreicht wird), dann sind die kostenpflichtigen Angebote der Verlage für jeden kostenpflichtig.
Apple kann das natürlich so machen, wenn sie wollen... wie (fast) jedes Unternehmen sind sie an Gewinnmaximierung interessiert.
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