News Auch deutsche Verleger wehren sich gegen Apple

Bei dieser entscheidung geht es doch nur um eines das apple an der arbeit von anderen (zeitungsverleger) wie ein parasit mitfressen will. Sie hosten weder den Content, sie stellen ihn nicht her, ... - sie tragen GENAU NULL, GAR NICHTS dazu bei und wollen 30%.

Sie schreiben den Entwicklern vor wie sie ihre Programme machen sollen, sie schreiben den Verlegern vor wie sie ihre Content anzubieten haben, sie schreiben ihren Kunden vor welchen Provider sie nehmen müssen usw.

Apple ist ein Kontrollfreak. Für Menschen die nichts von technik verstehen und nur nutzer sind ist es toll, für amibitioniertere und menschen die keine hunderte Euros zu verschenken haben an Apple (32% Nettorendite) ist es nichts.

Es ist längst Zeit Apple wegen Mißbrauch der Monopolstellung zu verklagen.
 
heiterheiter schrieb:
Es ist längst Zeit Apple wegen Mißbrauch der Monopolstellung zu verklagen.

Wo hat Apple Monopolstellung?

Das Apple am AppStore mitverdient, ist völlig richtig, immerhin haben sie dieses Konzept massentauglich gemacht und da viel Mühe reingesteckt. Außerdem machen die Appprogrammierer sowie die Verlage gut Geld mit Inhalten im Appstore.

Vgl. Kleiner Finger -> Ganze Hand...
 
heiterheiter schrieb:
Bei dieser entscheidung geht es doch nur um eines das apple an der arbeit von anderen (zeitungsverleger) wie ein parasit mitfressen will..

:lol:

Die Verlagshäuser haben nie einen Vertriebsweg gefunden, der so viel Gewinn abwirft. Jetzt beschweren sie sich, weil sie gefälligst ohne selbst etwas für die Bereitstellung zu tun, 100% der Erlöse einsacken wollen. Apple tut sehr wohl etwas für die 30%, dass scheint ihr aber aus irgendwelchen Gründen nicht verstehen zu wollen.

Sie haben nicht nur eine Infrastruktur aufgebaut, von der die Verlagshäuser aktuell nur träumen könnten, nein, durch die hohe Verbreitung würden sie die Auflagezahlen von FAZ und Co. wahrscheinlich durch die Decke gehen lassen.

Aber natürlich, Apple ist ausnahmlos der Böse. Wacht mal auf Leute, der Kläger ist nicht immer der, der im Recht ist.

Andergast schrieb:
im nächsten Schritt partizipiert man dann von dem Spaß und mach eine eigene Zeitung auf mit zugriff auf die Inhalte der anderen die ja glücklicherweise auf den eigenen Servern liegen dann aber immer nur mit Verzögerung übernommen werden damit man auch stets immer die Kontrolle hat das man auch am Aktuellsten ist...

Apple unterliegt immer noch geltendem Recht und sind nicht Gott. Also verschon uns bitte mit deinen utopischen Weltuntergangsszenarien, Wahnsinn was ihr für eine Fantasie habt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das ist halt das Problem, wenn man sich Monopole ranzüchtet. Und wie der Appstore funktioniert und wie Apple tickt, ist ja nun nicht erst seit gestern bekannt. Aber die Herren der aussterbenden Medien haben ja schon vorab Steve Jobs und das iPad als Heilsbringer ausgerufen, nur um ein paar Wochen später peinlich den Rückzieher zu machen.

Android anyone? Saubere, angepasste Webangebote? Irgendwie lernen die es gar nicht. Ich hätte ja spätestens vor 2 Jahren einen ordentlichen CTO in der Verlagen installiert, der die technische Orientierung vorantreibt. Denn dass es die Herrschaften alleine nicht packen, beweisen sie ja seit 10 Jahren. Mein Mitleid hält sich also sehr in Grenzen.

Ich habe übrigens letztens mal eine Studie gelesen, dass das beste Mittel gegen die Probleme der Presse Qualitätsjournalismus sei. Dem muss ich zustimmen. Wenn jeder von jedem abschreibt und alles nur uninspiriertes Zeug ist, braucht man sich nicht zu wundern, wenn keiner mehr die Schmierblätter kauft. Als Reaktion auf den Umsatzeinbruch haben die Verlage nämlich die Redaktionen verkleinert oder ganz ausgelagert. Qualitativer, investigativer Journalismus ist so nicht mehr zu leisten. Andere Themen passen einfach nicht in ein so langsames Medium, wie Print. Und dann ist klar, warum die Situation so ist, wie sie ist.

Wir alle kennen sicherlich Computerzeitschriften. Liest die noch jemand? Doch eigentlich nur noch C't, wenn überhaupt. Und warum C't? Qualitätsjournalismus! Im Gegensatz zu PC Praxis, PC Professional, Chip und wie sie alle heißen/hießen. Liest noch jemand Gamestar oder PC Games? In dem Moment, wo ich das Gefühl hatte, das 90% aller Tests da gekauft sind, nehme ich nicht mal deren Online-Angebote für voll. Aber warum bauen gerade diese beiden ihre Online-Angebote nicht weiter aus? Die Zielgruppe ist eh im Netz, Spieletests interessieren mich eh am Tag des Releases und nichts ist so alt, wie die News von gestern. Zumal man die Kosten durch den Wegfall des Print-Magazins reduzieren und in qualifizierte Mitarbeiter und unabhängige Tests investieren könnte. Und dann würde man nur Sonderhefte rausbringen.
 
chico-ist schrieb:
:lol:

Die Verlagshäuser haben nie einen Vertriebsweg gefunden, der so viel Gewinn abwirft. Jetzt beschweren sie sich, weil sie gefälligst ohne selbst etwas für die Bereitstellung zu tun, 100% der Erlöse einsacken wollen. Apple tut sehr wohl etwas für die 30%, dass scheint ihr aber aus irgendwelchen Gründen nicht verstehen zu wollen.

Sie haben nicht nur eine Infrastruktur aufgebaut, von der die Verlagshäuser aktuell nur träumen könnten, nein, durch die hohe Verbreitung würden sie die Auflagezahlen von FAZ und Co. wahrscheinlich durch die Decke gehen lassen.

Aber natürlich, Apple ist ausnahmlos der Böse. Wacht mal auf Leute, der Kläger ist nicht immer der, der im Recht ist.

Wo bitte wirft der Appstore gewinn für Verlage ab?
Wenn es so viel wäre wie du behauptest wieso beschweren die sich dann.
Und bitte zeig mir deine Quellen zu den Appstore Umsätzen der Verlage.
Ja genau Verlage haben schon immer davon geträumt bevormundet zu werden.
Es wird zwar viel Optimismus verbreitet, aber Zahlen fehlen.
Tausende Bild App käufer sind nicht gleichzeitig Abonnenten.


Und bitte hört mit dem Märchen auf das Webentwicklungen nix kosten.
Gerade diese Strukturen kosten richtig viel Geld die den Druck bei weitem übersteigen können.
Bild hat seine eigene Druckerei und eigene Vertriebstruckturen, das ist weit billiger als extern resourcen ein zu kaufen.

Und bitte hört auf mit den Märchen das man seit 10-20 Jahren nix getan hätte, jede ordentliche Zeitung hat eine gut funktionierende Webseite die täglich mit etlichen Themen gepflegt wird.
Aber da kommen dann Heinis mit ihren Ad Blockern und schmarotzen den Content.
Ich bin ja für einen Adblocker Blocker.

Bis vor kurzem waren Abspielgeräte für unterwegs sau teuer und vor 20 Jahren mindestens 20 Kilo schwer.
Und selbst dann mangelt es doch eher an der Verbreitung.

Ich wusste auch nicht das es so viele kostenlose App Entwickler gibt, wieso hat Murdoch für The Daily 30 Millionen ausgegeben?

Seit den ersten iPad Gerüchten beschmeissen sämtliche Zeitungen uns mit trivialen News, sie möchten das sich das iPad durchsetzt um eine Grundlage für einen neuen Vertrieb zu schaffen.
Werbung kostet normalerweise viel Geld das iPad und das iPhone geniessen seit beginn kostenlose Aufmerksamkeit.
Apple scheint ein sehr dankbarer Geschäftspartner zu sein.

Ich muss immer leicht lächeln wenn einige von Monopol reden.
Apple tut alles um nicht zum Monopolisten zu werden, denn dann gelten andere Regeln.

Und alle die sagen das man nix an den Geräten verdient.
Apple macht pro Gerät ca. 40-50% Gewinn.
Die Materialkosten belaufen sich beim iPhone 4 auf 188$ die Fertigung ín China + Versand kommen noch drauf.

Die gefahr das man aus offline Kunden Online Kunden macht und an diesen dann weit weniger verdient ist irre gross.
Und es ist auch nicht so das dass iPad mit den Verlagen im Gepäck unattraktiv wird im Gegenteil.
Deswegen verstehe ich diese Entscheidung nicht und ich glaube den Verlagen geht es auch so.
 
Die Materialkosten eines Smartphones sind im Vergleich zu den Kosten für die Entwicklung lächerlich gering.
 
Sieh dir die Bilanzen von Apple an und du wie sehr die Entwicklung in Geld geht oder nicht.
In diesem Fall eher nicht.
 
Tja ganz ehrlich, ich glaube da werden die Zeitungsverleger etc. den kürzeren ziehen, den über kurz oder lang werden sie an den Gewinnen durch den online Vertrieb über die Tablets etc. beteiligt sein werden, die 30% an Apple hin oder her.
Die einzige Möglichkeite mMn der Sache zu entgehen besteht mehr oder weniger darin sich zusammen zu tun und dann wirklich alle an einem Strick zu ziehen. Aber erstens wird es so oder so nicht dazu kommen und zweitens ist selbst dann fraglich ob es funktionieren würde.
Mfg
 
Aktuell haben sie einfach auf das falsche Pferd gesetzt wenn man sieht das Amazon über die hälfte der Bücher in Amerika digital verkauft.
Apple ist der härteste Verhandlungspartner in der Scene.

Falls alles platzen sollte, sollten die Verleger eine logische Konsequenz ziehen und sich von iOS eschlossen zurückziehen.
Und die Berichterstattung auf 0 reduzieren, und schwups hat Apple ein riesen Problem.
 
Bitte nicht wieder damit anfangen, dass das iPhone ja so unfassbar teuer sei.

Zum Release des Nexus One wurde auch der tatsächliche Materialpreis ermittelt, der sich auf etwa 35% des Verkaufspreises belief. Und das kommt bekanntlich nicht von Apple, sondern von HTC.

Abgesehen davon darf man Personal, Entwicklung, Werbung, Vertrieb...... nicht vergessen. Das alles kostet auch. Und das ein Konzern möglichst viel Gewinn erzielen möchte ist ein Prinzip unserer Marktwirtschaft/des Kapitalismus. Habt ihr euch mal die Zahlen von HTC angesehen?

Wo bitte wirft der Appstore gewinn für Verlage ab?
Wenn es so viel wäre wie du behauptest wieso beschweren die sich dann.

Was glaubst du, wieviel für den Verlag übrig bleibt, wenn man Druck, den Anteil des Kiosk usw. abzieht?

Denen bleibt garantiert nicht 70% des Verkaufspreises. Davon kannst du ausgehen.

Die beschweren sich, um halt noch mehr rauszuholen. Welches Unternehmen würde das nicht tun? Die Verlagshäuser sind genauso geldgeil wie Apple.

Ich wusste auch nicht das es so viele kostenlose App Entwickler gibt, wieso hat Murdoch für The Daily 30 Millionen ausgegeben?

Das ist eine vollkommen andere Dimension dieses Projekt! Allein die Redaktion ist über 120 Mann stark. Bei den Verlagshäusern besteht diese Onlineredaktion bereits seit langem, die App dürfte nicht exorbitant mehr Pflege verlangen als die aktuelle Onlinepräsenz.
 
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@Chico-ist

Sie haben nicht nur eine Infrastruktur aufgebaut, von der die Verlagshäuser aktuell nur träumen könnten, nein, durch die hohe Verbreitung würden sie die Auflagezahlen von FAZ und Co. wahrscheinlich durch die Decke gehen lassen.

Es geht hier nicht nur um Bild, FAZ und so weiter sondern auch um speziellere Sachen wie etwa Psychologie Heute, Spektrum der Wissenschaft... die meisten Verlage kalkulieren recht knapp, da sind 30 % vom Umsatz überhaupt nicht drin, zumal sich viele der Zeitschriften gerade so über die Werbung finanzieren lassen.

Und übrigens... Apple verbietet sehr wohl die bisherigen Frei-Abos für Abonnenten der Printausgaben (also sei mal nicht gleich so herablassend mit deiner Unterstellung, jemand hätte etwas nicht verstanden oder sich nicht genügend informiert!), denn mit der Forderung, dass der Erwerb über In-App als Option vorhanden sein muss, wird die Möglichkeit unterbunden, dass jemand ein Abo der Zeitschrift zum Beispiel über eine Abo-Postkarte erwirbt und dann mit einem Code das Frei-Abo über eine App aktivieren kann, da dieses Abo nicht über In-App erworben werden kann.

Beziehungsweise wird damit ganz allgemein die Möglichkeit unterbunden, den Kunden ein Freiabo zur Printausgabe anzubieten, da ja wohl kein Verlag ein Abo für die Printausgabe oder eine Verlängerung in einer App anbieten wollen wird, wenn die Möglichteit besteht, das Apple 30 % davon bekommen kann - auf das Abo für die Printausgabe!

Wo sorgt in diesem Fall Apple bitteschön für eine stärkere Verbreitung dieser Zeitschriften? Die Nutzer des Apps sind eine Teilmenge der Abonnenten dieser Zeitschrift.

Man muss das jedenfalls differenzierter sehen.

Das ganze ist im Prinzip (in diesem Fall) auch mit Apps für Radiosender des öffentlichen Rundfunks vergleichbar. Stehen hier Apple also Anteile an den Rundfunkgebühren zu?
 
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@Karre

Habe ich etwas Gegenteiliges geschrieben? Nein. Anstatt also das Wort "zusätzliche" so groß zu machen, solltest du lieber aufmerksamer lesen, was ich schreibe oder das, was ich geschrieben habe, ignorieren.

Aber die Pflicht zu dieser Möglichkeit schließt Frei-Abos für Abonnenten der Printausgaben aus.

Wobei ich mich auch gar nicht so undeutlich ausgedrückt habe: "...denn mit der Forderung, dass der Erwerb über In-App als Option vorhanden sein muss...".
 
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Du meinst also, dass Apple Frei-Abos verbietet, weil Frei-Abos nicht über die in-App-Funktion zu erwerben sind? Frei-Abos sind nichts weiter als Gutscheine und ausdrücklich erlaubt. Ich gebs auf..
 
Na wie gut, dass es noch Flohmärkte gibt. Da brauch ich wenigstens kein Telefon, keinen Vertrag, keine Internetverbindung, keinen App-Store, keine Keditkarte und keine Anmeldung, damit ich ein Buch für 2,50 kaufen kann.

Wir werden immer erfindungsreicher, nur damit wir nicht kommunizieren müssen.
 
Du meinst also, dass Apple Frei-Abos verbietet, weil Frei-Abos nicht über die in-App-Funktion zu erwerben sind? Frei-Abos sind nichts weiter als Gutscheine und ausdrücklich erlaubt. Ich gebs auf..

Es wurde von Apple also keinen europäischen Verlagen mitgeteilt (deVolkskrant, nrc.nl), dass sie zukünftig ihren Print-Abonnenten keinen Zugang mehr zu entsprechenden Bezahl-Apps gewehren dürfen? Wenn es nur um den Verkauf von Abos für digitale Zeitungen ginge, würde das ganze ja anders aussehen... hier geht es aber vorrangig darum, die Verbindung zwischen Print-Abos und Abos für die (kostenpflichtige) digitale Ausgabe zu kappen.

Und diese Verbindung kappt man am einfachsten, wenn man darauf besteht, dass die Möglichkeit auch in-app zu erwerben Pflicht sein soll, da ich so niemandem mehr mit dem Abo für die Printausgabe das Abo für die ansonsten kostenpflichtige digitale Ausgabe mitverkaufen kann.

Wäre das Abo für die digitale Ausgabe allgemein kostenlos, wäre das kein Problem.

Ich gebs auch auf... ;-)
 
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Das denen erst jetzt ein Licht aufgeht. Apple verdient an jedem Handy (was reichen sollte), an jeder SMS, jeder Gesprächsminute und will bei allem beteiligt werden. Leider strahlt der Apfel so hell das einige (sehr viele) Leute das nicht sehen. Wird langsam mal Zeit darauf aufmerksam zu machen und sich dagegen zu wehren.
 
Soviel Einfluß hat kein andere Hersteller!

Das einzige wo sie noch kein Geld verdienen, ist wenn jemand sein Handy am Stomnetz auflädt,
aber da fällt den bestimmt auch noch was ein :lol:
 
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Ich hab hier jetzt ein paar Kommentare gelesen, aber dadurch, dass sich hier viele wie immer nur anmeckern, kann mir das mal einer genauer erklären.

Apple will, dass die Apps zum Zeitung lesen so umprogrammiert werden, dass die Tageszeitung über die App gekauft wird und dadurch Apple 30% an den Kosten dieser Zeitung bekommt? Und wie wird das im Moment gemacht, ich steig da nicht ganz durch.
 

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