Aufbruch zu neuen Welten?

Sollte die Menschheit ins All expandieren?

  • Ja aber ich gehe davon aus, dass ich das leider nicht mehr erleben werde

    Stimmen: 173 47,4%
  • Unbedingt! Eine Schande ist es, dass das Raumfahrtprogramm so ins Stocken geraten ist.

    Stimmen: 102 27,9%
  • Nein, die ISS reicht! Ausserdem sollte sich die Menschheit erstmal auf andere Dinge konzentrieren.

    Stimmen: 90 24,7%

  • Umfrageteilnehmer
    365
es gibt tatsächlich ne "bessere" technik, um z.b. satelliten ins all zu befördern: die magnetschwebe-bahn-technik: man würde eine ca. 3km lange strecke bauen, die im 45° winkel nach oben zeigt, und mit genug strom, bekommt man die nötige beschleunigung, um die erdanziehung zu überwinden. technisch sei das wohl möglich, müsste an sich auch viel billiger sein, sowie hat man weniger müll in der umlaufbahn - was ja ne gefahr für satelliten und astronauten und iss darstellt. man würde halt quasi ne kleine rakete hochschiessen, die wenn sie im all ist, selber mit eigenem antrieb ihre position findet.


ne andere technik, diesmal reine fiktion: ich glaub, es ist der roman "eden", wo stanislaw lem ein raumschiff beschreibt, das mittels kernfusion angetrieben wird. und zwar enthält das all rein rechnerisch 3 wasserstoffatome / quadratkilometer. das schiff hat vorne eine riesige öffnung, wo der wasserstoff eingesammelt wird. alles was man tun muss, ist das schiff mit herkömmlichem antrieb auf eine bestimmte geschwindigkeit zu bringen, so dass die fusion zündet. der weitere vorteil: dadurch, das das schiff permanten beschleunigt, hat man eine künstliche schwerkraft an bord. :) (stansilaw lem kann man nur empfehlen, sehr gute literatur, meistens science fiction, aber immer angereichert mit philosophie, witz und ner prise horrorshow)
 
Zitat keshkau: "Je härter die Konkurrenz ist (Kriegssituation), desto besser funktioniert dieses System."

Es wäre nicht mal nötig in dieser Härte auszudrücken: Dass dieses System seine Widersprüche und Konflikte mit der ganzen Konsequenz austrägt, sollte vielen aufgefallen sein, die haben doch darunter zu leiden. Ich war nur dagegen, dass man das als was gutes, fortschrittliches ansieht.
 
Wenn man eine persönl. Wertung/Sicht in Tatsachen hineinlegt, stimmt das natürlich.

Hier wird mir wohl jeder zustimmen, wenn ich meine:
Fortschritt = gut
Krieg = schlecht


Es ist nun mal so, dass der Krieg die Entwicklung vorantreibt.
Die Raketentechnik ist ein Kind des Krieges, um beim Thema zu bleiben.
 
Wer Erfolg mit seinen Ideen, Entwicklungen, Konzepten, Dienstleistungen oder Produkten hat, schafft nebenbei Arbeitsplätze und beflügelt manchmal sogar den (technischen) Fortschritt. Je härter die Konkurrenz ist (Kriegssituation), desto besser funktioniert dieses System.

Und wer unter Druck steht und es doch nicht schafft, dreht einfach ein fake-Video ;)

mfg,
Markus
 
Ziper schrieb:
Jip, und wenn man bedenkt, dass die Amis bis 2025 Kampfroboter haben wollen und auch daran arbeiten, und ab 2013 Roboter salonfähig werden sollen...naja.

*kopfschüttel* jaja die Amis... Und dann sollen wir (restlichen Nationen) denen noch helfen, die Roboter zu zerstören, weil alles aus dem Ruder läuft ;)
 
Die Roboter werden dann übrigens von Apple hergestellt und heißen iRobot.
Außerdem sind sie rassistisch und Will Smith wird gegen sie kämpfen "vorhersag". Prost euch allen.

Wer nicht ab und zu mal einen trinkt, kann gar nicht beurteilen ob er klar bei Verstand ist! :D

Spaß beiseite .. die Asiaten werden schneller sein mit den Robotern.

mfg,
Markus
 
Allerdings, ich habe zimlich lange nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Lösung der MEISTEN (!) Probleme in einer Maschiene liegt, die nach Einsteins Gesetz Materie in Energie und Energie in Materie verwandelt.
= Kein Hunger mehr auf der Welt
= keine Armut mehr
= kein Reichtum (jeder hat sozusagen unendlich
= Keine oder nur wenig Umweltverschmutzung

Also: Wenn man so eine Maschiene bauen würde, die mit Sonnenenergie läuft (Ich denke an eine große Materiefabrik im Umlauf um die Sonne) könnte man die MEISTEN Probleme der Menschheit lösen.
 
Wenn diese Maschine Materie in Energie umwandeln kann, dann muss sie doch nicht auf Sonnenenergie angewiesen sein. Ein Steinchen liefert so ja mehr Energie als Solarplatten in einem Monat auffangen können. Wenn man, wie du gesagt hast, den ganzen Müll also in die Maschine kippt, kann sie ja auch auf der Erde stehen.

Im übrigen funktionieren Atomkraftwerke nach dem Prinzip Materie in Energie umzuwandeln. Leider funktioniert das da nicht mit jeder beliebigen Materie.

Den Hunger, die Armut und den Reichtum wird so eine Maschine allerdings nicht verhindern können. Man müsste die Energie ja in eine ganz bestimmte Materieform Umwandeln.

Aber wäre schon lustig:

Giftmüll -> Energie -> Brot -> kein Hunger
Atommüll -> Energie -> Geld -> Hurra!
 
Jop. Das Problem beim Materieumwandeln wäre dann halt nur, dass E=MC² ist und somit MC=Wurzel(E). Also würde die Masse weniger Energie liefern als sie verbrauchen würde, um erschaffen zu werden.
(Wenn irgendetwas falsch ist, korigiert mich bitte)

Zur Idee mit der Materieumwandlungsmaschiene um die Sonne:
Wäre eine Ideale Rafenerie für den Bau von Raumschiffteilen bzw. für den Bau von allem.
 
Rechnerisch gesehen Gewinnt man genausoviel Energie, wie man braucht, um sie wieder in Materie umzuwandeln. (Probier's aus, setz mal 1 Kilogramm ein. Das Ergebnis ist irgendeine Energie, wenn du die wieder in die originalformel einsetzt kommst du wieder auf ein Kilogramm)

Aber praktisch hast du recht. Es geht immer Energie verloren. Das heißt aber nur, wenn man 1 Kilo Brot machen will, muss man halt 2 Kilo Dreck oben rein werfen. Die Hälfte der Gewonnenen Energie wird wieder in Materie(Brot)umgewandelt, die andere Hälfte wird für den Umwandlungsprozess und den Energieverlust und son zeug gebraucht. Man kann es also trozdem auf der Erde bauen.

Um Raumschiffe zu bauen ist eine orbitale Schiffswerft wirklich praktischer

Übrigens ist deine Formel falsch:

E=mc² (das quadrat bezieht sich nur auf c) E=mcc m=E/c²
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh mir ist da was eingefallen zu dem Thema hier.
Hab in einer russischen Militärsendung (jaja propaganda blabla) über Plasmatriebwerke gehört, dort wurde erzählt das man diese Technik gut für den Militär gebrauchen kann (Jets usw), das macht Jets oder auch Raketen "Stealth", durch diese Plasmatriebwerke die das beim Flugproduzieren. Mit diesen Plasmatriebwerken ist man 10+ mal so schnell als normal und bräuchte dann für die Umkreisung der Erde nur einige MINUTEN !
Das hat mich echt fasziniert ! Dauert hoffentlich nicht mehr lange bis dies auf Spaceshuttles realisierbar ist ;)
 
Aber das Problem all dieser Antriebe ist ja, das sie schlicht und ergreifend immer noch viel zu langsam sind, um damit vernünftig im All zu reisen. Ich frage mich, wie lange es wohl dauert, bis wirklich große Antriebe entwickelt werden!

Gruß,
[sauba]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
naja, es ist freilich wesentlich schneller als mit einem Jet-Flugzeug, selbst als mit einem Überschalljet. Aber wenn man wirklich zu anderen Welten aufbrechen will, ist das nach wie vor viel zu langsam. Da würde es ja mehrere Generationen dauern, bis man dort ankäm. Und bis dahin hätten die Menschen vermutlich längst vergessen, was sie dort eigentlich vorhatten :D.

Es fehlt eine Art großer Visionär bzw. ein genialer Zufall, der uns auf eine völlig neue Idee bringt. Im Grunde bestehen alle heutigen Antriebssysteme auf den selben, alten Konzepten (Rückstoß/Verbrennungsmotoren). Da müsste man eine neue Art der Fortbewegung finden.

Gruß,
[sauba]
 
Na ja selbst wenn die menschen im weltall leben, so werden sich der umgebung entsprechend anpassen müssen. Schätze ma so in 1 million jahren gibts dann neue menschenarten, die nicht mehr erdtauglich sind.

Hier ma n pic vom ersten mann auf mond :rolleyes:
buzz_aldrin_mond_flagge.jpg
 
Außer man wäre in der Lage, Terraforming zu betreiben, wie es von ein igen Wissenschaftlern bereits angedacht wird. Und wenn dort gesellschaftlich es ähnlich geht wie hier auf der Erde, wird wohl auch nicht schnell eine Evolution der Art Mensch enstehen.

Gruß,
[sauba]
 
Vulture_Culture schrieb:
= Kein Hunger mehr auf der Welt
= keine Armut mehr
= kein Reichtum (jeder hat sozusagen unendlich
= Keine oder nur wenig Umweltverschmutzung
Da muss ich dir wiedersprechen. Sogar Stefan Raab hat es vor kurzem gesagt. Wäre jeder Mensch reich und ohne Sorgen, dann würde er nicht mehr arbeiten. Es gäbe keinen Grund, etwas zu tun.

Will man sich von dem vielen Geld ein Auto kaufen? - geht nicht. Es arbeitet ja keiner mehr.
Will man sich eine Luxusmassage gönnen? - geht nicht, der Masseur wird doch nicht arbeiten gehen, wenn er reich ist.
Brot vom Bäcker? - der Bäcker wird doch nicht früh aufstehen und backen, wenn er reich ist.
Neue Computerhardware? - wer wird denn schon den Aufwand betreiben, wenn er eh reich ist und nicht arbeiten muss.
Technischer Fortschritt? - geht nicht, weil keiner arbeitet.

Unser System kann nur funktionieren, wenn es arme und reiche Menschen gibt. Ausserdem muss es immer Probleme oder Konflikte geben, damit es weiter geht.

Jeder Vorteil bringt einen Nachteil und jeder Nachteil bringt auch einen Vorteil.
Kein Licht ohne Schatten! Anders geht es nicht. Und das gilt für ALLES.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man braucht nicht unbedingt arm und reich, auch wenn alle auf einem Level wären würde es funktionieren. Nur der von dir genannnte "unendliche" Reichtum, den jeder besitzen würde, der dürfte nicht auftreten. Sind alle reich, ist keiner mehr reich. Wenn allerdings alle soviel haben, dass sie weiterhin arbeiten müssen, um auch in 1 Monat noch Geld zu haben, dann würde es funktionieren. Also muss man nicht zwangsweise Arme haben.

Gruß,
[sauba]
 
Und jetzt bitte wieder zurück in den Weltraum (thematisch gesehen).
 

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